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Top 5 der Indie-Horrorgames

07 Sep, 2022 · Sascha · Games,Sponsored · 0 comments

In der vergangenen Woche habe ich mich für zwei Podcasts mit meinen Ängsten beschäftigt. Einmal ging es um Jordan Peeles neuen Film NOPE, in dem es unmissverständlich bereits auf dem Poster um die Idee von Außerirdischen, welche in mir schon immer eine gleichermaßen große Faszination wie Furcht hervorriefen. Dazu ging es in einem anderen Podcast um die frühen Filme von M. Night Shyamalan, als er ganz ähnlich wie Peele als neues Mainstreamhorrortalent gehandelt wurde. Seine furchteinflößenden und verstörenden Bilder, als er noch nicht von Zynismus in die Submission geprügelt war, sind mir seit 20 Jahren stetige Begleiter.

Videospiele versuchen diese Ängste auch hervorzurufen. Durch ihre Freiheiten für die Spieler*innen, im Unterschied zum Film, versprechen Videospiele auf dem Papier eine noch größere Immersion in der Auseinandersetzung mit dem, was uns Angst macht. Sicherlich enttäuschen auch manche Einträge durch ihre Linearität und erinnern mit ihren entlang des Weges versteckten Jumpscares an eine Achterbahn, doch die Unendlichkeiten der Videospielwelten lassen mit ihren immersiven Spielmechanismen jeden beliebigen Alptraum erlebbar werden – immer und immer wieder. Das ist der Reiz an den Horror-Spielen, die besonders im letzten Jahrzehnt durch die vielfältigen Möglichkeiten für Indie-Entwickler singuläre Ängste zu Publikumserfolgen haben werden lassen.

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, welche von diesen Spielen ich am spaßigsten finde. Mein Geschmack deckt sich selten mit den mainstreamigen Haltungen, weshalb Soma oder Amnesia nicht auf dieser Liste zu finden sind, sondern Spiele mit Szenarien, die mich viel mehr in meinem Mark treffen als irgendwelche Monster das können.

Adrift

Adrift greift eine Urangst von uns auf: Das Alleinsein. Von der Gruppe und den sicheren Strukturen des Stammes getrennt, sind wir der indifferenten Härte der Natur ausgeliefert. Adrift, also treibend, adaptiert diese Ängste für die Zukunft und schafft auch da, was schon Alfonso Cuaron mit Gravity gelang: einen nervenaufreibenden Überlebensthriller im Weltall.

Im Spiel müssen wir nämlich als einzelne Überlebende eines Raumstationunglücks mit Leck in unserem Anzug ums Überleben kämpfen. Also buchstäblich von Sauerstofftank zu Sauerstofftank hangeln. Oft unterschätzt man die Schwierigkeiten der Umgebung oder die Störung und schon beginnt das Piepen des Warnsystems. Und selbst wenn man gerade nicht Gefahr läuft zu ersticken, muss man tausenden kleinen, superschnellen Splittern ausweichen und am besten nicht nach unten auf die Erde schauen. Der Blick mag nämlich gleichermaßen verzaubern wie einen erschaudern lassen, bleiben doch jetzt nur noch wenige Optionen für eine glimpfliche Rückkehr nach Hause, während viele andere Szenarien einen schmerzvollen Tod als Folge hätten.

Ich habe über Adrift zum Release damals ausführlich geschrieben. Es ist kein perfektes Spiel, doch viele Momente bleiben mir bis heute stetig in Erinnerung. Das ist oft mehr wert.

Inside

Auch über Playdeads Inside, den glorreichen spirituellen Nachfolger auf Limbo, habe ich ausführlich berichtet. Vieles an dem Spiel ist creepy auf dem Papier: Die Vollendung des Überwachungsstaats aus Orwells schlimmsten Befürchtungen, die postapokalyptische Spielwelt nach dem Klimakollaps, die unheimlich riesigen Bauten, deren Schächte ein unwahrhaftiges Vordringen in ungeahnte Tiefen zulassen.

Über weite Teile präsentiert Inside eine monochromatische Höllenatmosphäre, aus der man einfach nur noch ausbrechen will. Und dann – trotz schreckenerregender Transformation – gelingt dies den Spieler*innen. Oder zumindest: Das Spiel suggeriert uns das. Und zunächst fühlt sich das ausbrechende Chaos gut und berechtigt an, überfällig nach den oppressiven Touren, auf die uns die Entwickler schickten. Doch wer genau aufpasst, kann in den zerstörerischen Bildern einige Hinweise entdecken, die eine viel niederschmetternde Realität andeuten, als die visuelle Wucht unserer entfesselten Macht gerade vermuten lässt. Und so wird die Hoffnung auf Veränderung durch die Revolution am Ende nur ein erweiterter Arm des Systems, ein performatives Druckablassen, um den Fortbestand zu sichern. Diese letzten 5 Minuten bleiben ewig bei mir. (weiterlesen…)

Selbst unter Fans von Popkultur sind Actionfiguren ein heißdiskutiertes Thema. Selbst wenn man sich geeinigt hat, ob diese Plastikmännchen cool sind oder ob nicht, gibt es genügend unterschiedliche Arten von Figuren, die preislich und qualitativ stark variieren und dazu Welten an ästhetischen Unterschieden auftun und Geschmäcker bedienen. Ich bin nicht der riesigste Fan von Actionfiguren mehr. Wenn überhaupt kaufe ich mir hier und da eine von Star Wars, z.B. die Werner Herzog Figur seines “Clients”. Versteht sich von selbst, ne? Meistens aber denke ich mir: Ach, muss nicht sein. Aber auch immer häufiger: Muss nicht mehr sein.

Ich will jetzt nicht den geläuterten spielen, aber ich hänge eher an älteren Figuren als dass ich mir neue kaufe. Früher verdeckten eingepackte Waves an Episode III-Figuren ganze Wände meines Zimmers, in etwas so als würden sie an der Stange im Geschäft hängen. Das Bild erspare ich euch (ebenso das (noch?) traurigere der ganzen Figuren in Kisten), aber was hängen bleiben soll:  eingepackte Actionfiguren finde ich mindestens genauso hübsch finde wie ausgepackte. Sicherlich eine Sache, die Case by Case entschieden werden muss, aber bei alten Kenner-Figuren zum Beispiel überkommt mich besonders durch das ikonische Verpackungsdesign direkte eine Welle riesiger Nostalgie.

Farbenfrohe, klare Designs, große Backingboards, schöne große Blister, dazu die Werbung für andere Figuren der Reihe mit tollen Bildern auf der Rückseite. Geil! Und da geht für mich nichts über Jurassic Park. Vor ein paar Jahren habe ich mir alle Jurassic Park Figuren origianlverpackt besorgt und sie so an die Wand gehängt. Leider habe ich aber immer Angst, dass die Figuren mit steigendem Alter und kongruent steigendem Wert beschädigt werden könnten. Zum Beispiel durch Dummheit oder die Vorliebe meiner Katze für Papier und Pappe. Die Angst ist jetzt Zufriedenheit und Sicherheit gewichen.

Ich habe mir nämlich Acryl-Cases von Die Sammelvitrine besorgt. Diese wunderschönen harten Schalen werden die Figuren nicht nur auf Jahre schützen, sondern sehen auch noch verdammt schickt aus, wenn man sie dezent und geschmackvoll in Szene gerückt werden. Sicherlich kann und will man nicht mehr jedes Stück Popkultur austellen (immerhin haben auch andere Personen im Haushalt ein Wort mitzureden), aber nichts eignet sich besser für die Display-Funktion als diese Acryl-Cases. So kann man das auch ruhig jemandem in die Hand drücken, der sich das genauer ansehen will. Passiert eh nichts. Fällt es runter? Gut, vielleicht ist was am Case gerissen, aber die Pappe bekommt keinen Knick. Auch Verblassungen durch UV-Schäden werden unwahrscheinlicher. Auch die Partnerin (bewusst eindeutig gegendert) ist daher von der Idee leichter zu überzeugen.

Was mich besonders von Die Sammelvitrine als Händer überzeugt hat, ist die riesige Auswahl und die genau passenden, exakt vermessenen Größen für jede erdenkliche Figur. Diese Cases beobachte ich schon lange und da ich neben Star Wars keine Figuren sammle, hat mich diese MOTU/MASK/WWE/Transformers-Kultur nie erreicht, dafür bin ich auch gut 2-3 Jahre zu jung. Jurassic Park ist trotz der Beliebtheit der Filme bei den Figuren immer noch ein Lieberhabermarkt und dass es nun passende Cases gab, hat mich extrem erfreut. Dazu war die Verpackung des Versands wirklich exzellent, da passiert bis zum Einpacken daheim gar nichts auf dem Transport.

Ich kann das wirklich nur jedem ans Herz legen. Sicherlich ist es nochmal mehr Plastik und natürlich unterm Strich recht teuer, wenn man mehr als ein oder zwei Figuren auf lange Zeit schützen will. Dennoch bin ich jetzt überzeugt, dass nichts mehr drunter geht.

Full Disclosure: Ich habe mir eine Verpackung gekauft und war so angetan, dass ich oben darüber twitterte. Die netten Leute von Die Sammelvitrine machen mit mir hier einen Sponsored Post, aber ich hätte alles auch genau so gesagt, wie auch oben im Tweet. 1A!

Schwarzer Anzug, Fliege, Zigarette lose im Mundwinkel und ein lässiger Blick. Mehr brauchte Sean Connery nicht, um die Ikone der Männlichkeit des Kinos in Dr. No zu kreieren. Bond. James Bond.

James Bond ist ein Mythos. James Bond, das bedeutet Autos, Frauen, schöne Orte und Style. Die Filmreihe hat sich im Laufe der Jahrzehnte stets klug an den Zeitgeist anpassen können oder sich ihm punktuell verweigert, dadurch clevere Akzente gesetzt. Doch der Kern bleibt gleich. Bond gewinnt und darf am Ende zu seinem idyllischen Traum zurückkehren. Daniel Craigs traumatisierter Bond ist ohnehin durch die viel kohäerente Franchiseerzählung ein narrativer Ausreißer, aber auch er bleibt im Kern doch den Motiven und Elementen Bonds treu. Auch sein 007 ist stylisch, agil, charmant, unabänderlich cool.

Natürlich darf James Bond die Welt vor Bösewichten retten, coole Stunts performen und am Ende den Dank der Queen einheimsen, doch nicht nur deshalb schauen wir seit über 25 Filmen dem Geheimagenten bei seinen Abenteuern zu. James Bond ist eine Projektionsfläche der Wünsche des Zuschauers. Die Sehnsucht nach aufregenden Momenten, gefährlichen Stunts, heißen Flirts oder sonstigen cineastischen Einlagen ist groß, doch mehr noch als das nachzustellen, was James Bond macht, möchte der Zuschauer lieber James Bond sein. Auch gerade, wenn er nicht die Welt rettet. (weiterlesen…)

Wir vergessen manchmal, wie weit wir gekommen sind. Vor etwa 15 Jahren sammelte ich all mein Geld zusammen, um mir für die Kinopremiere von Episode III ein Stormtrooperkostüm zu kaufen. Über eBay hatte ich Glück. Die Rüstung war komplett, der Helm viel zu groß und schief verbaut. Aber scheißegal, das Ding war mein. Heute gibt es perfekte Helme, screen-accurate und mit Soundeffekten direkt von Hasbro für verhältnismäßig wenig Geld für eigentlich jedes Kostüm deines Nerdtraums.

Wie schlimm muss das nochmal 15 Jahre davor gewesen sein. Mythbuster Adam Savage kann davon berichten. Er liebte Rick Deckards Waffe in Blade Runner extrem, konnte durch die VHS-Qualität aber nie genaue Details für eine Nachbildung erhaschen. Während man heute oft das Gefühl hat, die Formen wandern direkt vom Filmset zu den Merchandiseherstellern, weiß man bis heute nicht so recht, wer Deckards Blaster überhaupt gebaut hat. Savages Obsession mit der Waffe ist wohl dokumentiert und das Video, in dem er endlich das Filmoriginal in Händen hält, gehört ins Wörterbuch neben “Ekstase”.

Savages verzweifelte Suche nach der besten Replik ließ ihn sogar eine Wasserpistole anmalen. Was wie ein Witz klingt, ist in der Tat bis heute die beste Consumer-Variante des Blasters. Die Wasserpistole lässt sich anmalen und minimal umgestalten; mit, nebenbei, großartigem Ergebnis. So habe ich es nämlich auch getan. Wem das jetzt noch nicht gut genug ist und wer Qualität statt Etsy will, für den hat Savages Workshop-Kollege Bill Doran ein Angebot.

Bill Doran hinter Punished Props ist ein Modellbautgott und hat ein neues Heiligtum erschaffen. Reimagined Blade Runner Blaster nennt er sein Meisterwerk. Wie ein jährliches Update des iPhones ist seine Waffe gedacht. Was würden Blade Runner im Jahr 2020 tragen? Diese Version der Waffe. Minimal geändert, mit funktionierendmem Abzug wie Zylinder und für etwas mehr als $2000 als fertiges Schmuckstück zu kaufen. Puh, da bleibe ich lieber bei meiner Wasserpistole, aber wer kann, der soll!

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Der Weltraum, unendliche Weiten. Und auch: Unendliche Zeit! Trotzdem herrscht im besten Science Fiction Genre seit über 17 Jahren Stillstand. Während Fortschritt und der Blick in die Zukunft die Inbegriffe von Star Trek sind, führte kein Eintrag im Franchise die Geschichte der Federation fort. (Short Treks zählen nicht!) Stattdessen kam mit Enterprise ein Blick in die Anfänge der Erkundung des Weltallts und später mit den Abrams-Filmen und der Kelvin-Timeline ein spannendes Abenteuer voller Nostalgie, das aber auch nur zu Stillstand führte. Auch CBS’ Flagschiff Discovery entdeckte für sich … nur die vertraute Vergangenheit und setzte rund zehn Jahre vor der originalen Serie an.

Ein Blick auf die Star Trek Zeitlinie von audible zeigt, wie Hörbücher, Serien und Filme die bisherigen Löcher im Kanon stopfen, aber nie die Geschichte wirklich in großen Zügen weiterführen. Bis jetzt! Star Trek: Picard wird rund zwanzig Jahre nach The Next Generation einsetzen und zum ersten Mal einen Blick in das 25. Jahrhundert wagen. Das ist großartig, denn endlich schaut Star Trek nicht zurück in die Vergangenheit, sondern wendet sich erneut der Zukunft von TNG, Voyager und DS9 zu. Endlich geht es wieder vorwärts!

Doch ganz richtig ist das auch nicht. Das Jahr 2387 ist wichtig, denn dort wurde Romulus von der Supernova aus dem Star Trek-Reboot (2009) zerstört. Picard hat also auch die Aufgabe – oder Chance – die Timelines zu verbinden. Bisher ist wenig über den Plot von Picard bekannt. Der Trailer kündigt Cameos von Seven of Nine und Data an, auch die Borg werden wieder eine Rolle spielen und eine mysteriöse junge Frau braucht wohl Jean-Lucs Hilfe.

Doch klar ist: Die Federation muss mit den Folgen des Untergangs der Romulaner und eventuell auch einer Flüchtlingssituation zurechtkommen. Realweltliche Parallelen, politische wie philosophische Fragen und ein in sich gekehrter Picard sollen die Serie laut Showrunner Alex Kurtzman prägen. Eine großartige Vorlage für eine Serie, die hoffentlich nicht die jahrzehntelangen Hoffnungen vieler Fans enttäuscht.

Und wenn doch, lohnt sich vielleicht ein Blick in die dritte Staffel von Discovery. Nachdem die Serie sich in der zweiten Staffel qualitativ enorm steigerte, wird sie in den kommenden Episoden einen Blick in die weit, weit entfernte Zukunft wagen. Laut Gerüchten sogar bis zu 950 Jahre. Das würde die Zeitline doch stark verlängern und viel Raum für weitere Geschichten im Star Trek Universum bieten.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Audible

Bond in der Krise

24 Jan, 2019 · Sascha · Sponsored · 0 comments

James Bond ist eine Ikone des Kinos. Die Leinwand kennt keine andere Filmfigur, die so mühelos und fortwährend die Zuschauer begeistert. James Bond, das ist nicht nur ein verheißungsvoller Name mit langer Geschichte, sondern auch Begründer seines eigenen Genres. Action? Thriller? Romantik? Science-Fiction? Bond kann alles und mehr und lässt sich nie festnageln ohne aber die Kernversprechen an seine Zuschauer zu brechen. Einige dieser wiederkehrenden Elemente hat Bond in Zahlen zusammengestellt, ein interaktiver Guide mit Daten aus allen bisherigen 24 Filmen. Er offenbart faszinierende Fakten – vom Einspielergebnis über die beliebtesten Titelsongs bis hin zu Autos, Gadgets, berühmten Zitaten und vieles mehr.

Nun dreht Cary Fukunaga Bond 25. Fukunaga ist zweifellos ein talentierter Regisseur, aber bisher ohne Film, der großes Gespür für diese turbulenten Zeiten vermuten lässt. Vielleicht ist gerade das auch der charmante Aspekt des ganzen Unterfangens. Wirklich weiterhelfen wird Fukunaga Bond jedoch nicht. Daniel Craig kehrt erneut zurück, wo sein Bond doch erst in Spectre einen ungewohnt versöhnlichen Abschluss fand. Blofeld lebt zwar noch, aber gerade die beiden Filme, die das verbundene, Marvel-ähnliche Storytelling im Hintergrund am stärksten forcierten, Spectre und A Quantum of Solace, fielen beim Publikum und bei Kritikern eher durch. Also stattdessen ein loser Abschied in den Ruhestand? Eine grandiose Ehrung all dessen, was Bond groß macht? Doch eine direkte Fortsetzung?

Ein Bond-Film fehlte Danny Boyle noch. Wie Thanos befindet sich der mannigfaltige Regisseur seit über zwei Jahrzehnten auf der Mission, alle Genres des Universums zu sammeln. Der Regieposten bei einem Bond-Film ist oft eine undankbare Aufgabe, die viel Geschick bedarf. Wahrscheinlich waren Boyle und sein Trainspotting-Drehbuchautor John Hodge in ihrem Ansatz zu eigen und originell. Boyle dreht nun doch keinen Bond, wie eigentlich angekündigt und ich finde das unglaublich schade. Nicht nur weil ich ein großer Fan von Danny Boyle bin, sondern auch weil er dem Franchise die notwendige Adrenalinspritze ins Herz gejagt hätte. Man erkennt einen Danny Boyle-Film direkt – aber vielleicht ist es genau das, was Barbara Broccoli und Co. am wenigsten wollen. Ein Flirt mit der Revolution, dann eine schnelle Rückkehr nach Hause. Ein Bond, das ist auch immer ein Film in einem festen Rahmen.

Bonds Zukunft ist derweil weiterhin unklar. Welcher Schauspieler wird die Rolle in Zukunft mimen? Twitterlieblings Idris Elba wird für Bond 26 und den jahrelangen Deal bereits zu alt sein. Das hat Roger Moore in der Vergangenheit zwar auch nicht gestört, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass heutige Zuschauer das tolerieren würden. Soll stattdessen eine Frau die ultimative Männerfantasie sprengen, wie viele Stimmen es verlangen? Manche Aktivisten wollen das Franchise ganz kapern, so sollen Trans-Schauspieler/innen in die Rolle schlüpfen.

Eine wichtigere Frage als das: Gadgets – ja oder nein? Craigs realistischer Bond mochte es oft schlicht, eine Rückkehr zu abgefahrenen Hilfsinstrumenten könnte im nostalgischen Retrofieber heute vielleicht besser funktionieren als vor fünfzehn Jahren.

Die Russen sind zurück, aber auch in Bond? Soll er sich um einen Skripal-ähnlichen Fall kümmern oder doch weiter Terroristen und postmoderne Bösewichte jagen? Mehr als 50 Jahre nach seinem Debüt ist die Zukunft für eine der größten Filmfiguren so unsicher und unklar wie selten. Vielleicht braucht es eine erneute Rückkehr von Martin Campbell, um das Franchise zum dritten Mal wiederzubeleben.


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Burger King

Eine amerikanische Professorin kritisierte während meiner Studienzeit immer die Qualität von deutschem Fast Food. Ohnehin wüssten Deutsche nicht, was ein guter Burger sei. Ein paar Jahre später konnte ich direkte Erfahrungen machen und ich kann ihr Recht geben. Das ist sicher eine ganz andere Erfahrung. Nun ist ein echter amerikanischer Burger in einem kleinen Restaurant in irgendeinem Flyover-State sicherlich authentischer, aber ich fand die Haltung irgendwie schon immer komisch elitär, so als ob Burger aus Fast Food Restaurants nicht auch schmecken können. Blödsinn. Es gibt doch oft nichts Besseres als nach einem Ausflug oder langen Tag irgendwas Fettiges zu kaufen, heim zu fahren und einen Film zu gucken. Einfach im puren Gönnung-Modus sich Burger reinballern und wissen, das man das wohl erst mal für die nächsten zwei Wochen besser nicht mehr wiederholt, aber den Moment jetzt erst einmal genießt.

Wer sich hier ein wenig angesprochen fühlt, sollte jetzt aufpassen. Burger King verschenkt nämlich aktuell zu jedem Bacon King, Spicy Bacon King und Spicy Chicken Bacon King Codes für das Online-Streamingportal Chili.com, auf dem Filmneuheiten, aktuelle Serien oder Klassiker angeboten werden. Also habe ich mir den Spicy Bacon King geschnappt und der war ziemlich lecker. Scharfes Essen kann ich sehr gut vertragen, weshalb mich die Spicyness nicht wirklich umgehauen hat, aber der Burger war dank der Saucen nicht zu trocken und schmeckte wirklich gut. Sage ich nicht nur, weil man mich bezahlt, war echt so. Ich mag Burger.

Ich muss gestehen, dass ich von Chili bis zu dieser Kooperation noch nichts gehört hatte, aber dann doch sehr positiv überrascht war. Nachdem zum Beispiel Netflix in den letzten Jahren immer mehr auf Eigenproduktionen setzte und andere Studios wie Disney ihre ganz eigenen Streamingdienste bauen, wurden die Filme, die man wirklich sehen will, auf diesen Plattformen eigentlich ziemlich rar. Wöchentlich bringt Netflix einen Science-Fiction-Stinker nach dem anderen heraus, aber Black Panther gibt es dort nicht. Chili hat ihn und noch mehr: Red Sparrow, Tomb Raider, Call Me Your Name, etc. Das fühlt sich wohlig an, so etwa wie das Neuheiten-Regal früher in der Videothek. Und das Ganze kostenlos für nur einen Burger? Fetter Deal.

Chili hat darüber hinaus ein breites Angebot an aktuellen HBO-Serien und Klassikern wie The Sopranos. Allgemein treffe ich hier auf viele Filme, die ich zwar bereits gesehen habe, aber auch sehr mochte – mit einem großen Fokus auf das neue Jahrtausend. Das finde ich irgendwie charmanter als die breite und undefinierte Masse anderer Streamingdienste.

Die Aktivierung mit dem Code ist super einfach, danach muss jedoch ein Account registriert werden. Das ist eben der Sinn der Aktion, aber nach ein paar Klicks ist man drin und kann die ausgeliehenen Filme bis zum Jahresende aufheben. Alle Filme gibt es in HD und man kann auch mal eine Pause einlegen. Nach dem Start hat man 48 Stunden Zeit, den Film zu beenden. Das sollte drin sein.


Chili

Ich gehe nicht häufig zu Burger King, aber das ist schon ein unschlagbares Angebot.

Besonders scharf wird es dieses Mal mit unseren zwei neuen Burgern – dem Spicy Bacon KING und dem Spicy Chicken Bacon KING mit knusprigem Bacon und feurigen Jalapeños. Ist das scharf genug? Nein, noch nicht! Denn mit jedem Kauf eines Bacon KINGs bekommst Du einen Gutschein für CHILI.COM dazu: Tausende Filme, alle Neuerscheinungen, die besten Serien und vieles mehr. Na, scharf auf einen gratis Code für einen Film? Nichts wie los – nur solange der Vorrat reicht und nur bei BURGER KING.

Die Aktion läuft noch bis zum 17. September. Mehr Informationen über die Burger und Chili gibt es auch auf der Aktionsseite. Falls ihr Bock auf Bilder von Burgern und sonstigem Fast Food in euren Feeds habt, könnt ihr Burger King auch auf Facebook oder Instagram folgen.

Ich verlose unter allen Kommentatoren einen Code. Ihr müsst mir nur eure beste Fast Food Erfahrung in die Kommentare hauen. Mein Geschmack wählt den oder die Gewinner/in.


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The Handmaid’s Tale vom Streaming-Service Hulu ist die beste Drama-Serie des Jahres. Zumindest wenn man der kürzlich ausgestrahlten Emmy-Verleihung glauben darf, bei der die Adaption von Margaret Atwoods Dystopie-Klassiker Preise in den Kategorien Beste Serie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin, Beste weibliche Gastrolle, Beste Regie und Bestes Drehbuch erhielt. Auch das Produktionsdesign sowie die Kameraarbeit der Pilot-Folge wurden ausgezeichnet.

Die hochaktuelle Serie über den Fall der USA in eine Diktatur und die Rolle der Frau in dieser neuen Gesellschaft ist mitreißend und großartig gespielt. Insbesondere wenn es um die Schilderung des langsamen Falls der Demokratie geht, ist die Serie sogar etwas #tooreal.

Ausblick in eine düstere Zukunft: In Amerika herrschen religiöse Fundamentalisten in dem totalitären Staat Gilead. Frauen werden von Männern versklavt und unterdrückt. In der neuen Welt scheint es keine Hoffnung und kein Entkommen zu geben. Durch Umweltverschmutzung und nukleare Katastrophen sind fast alle Frauen im Staat unfruchtbar geworden.

Glücklicherweise spielt sich diese Gespenstergeschiche für Erwachsene vorerst nur auf den heimischen Bildschirmen statt. Bald sogar können wir diese und andere Serien in Deutschland über das Angebot von EntertainTV der Telekom selbst sehen. The Handmaid’s Tale ist jedoch nicht die einzige Serie. Weiterhin wird es exklusiv Cardinal sowie Better Things geben, die neue Serie von Louis CK und Pamela Adlon über eine alleinerziehende Mutter von drei Töchtern. Das ist eine ganz schön ordentliche Auswahl, da hat sich EntertainTV tatsächlich die Rosinen rausgepickt.

Exklusiv und heiß ersehnt: Drei neue Serien-Highlights

Sie gehören zu den heißesten Serien-Exportschlagern, die im September aus Übersee nach Deutschland herüberschwappen: The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd, Better Things und Cardinal gibt es ab dem 04.10. exklusiv und ohne Aufpreis* bei EntertainTV zu sehen. So viel vorab: Alle drei Neuheiten verfügen über einen hohen Suchtfaktor.

*EntertainTV kostet ab dem 13. Monat 9,95 € mtl. Einfach zu jedem MagentaZuhause Tarif für nur 19,95 € mtl. im 1. Jahr danach 34,95 € mtl. dazubuchen.

Bei dem umworbenen Suchtfaktor bin ich mir gar nicht so sicher. Ich halte Bingewatching persönlich für nicht sonderlich erstrebenswert, insbesondere bei einer Serie wie Handmaid’s Tale braucht es eine gewisse Zeit, bis man die Ereignisse aus der letzten Folge verdauert. Die Inhalte sollen den Zuschauer beschäftigen – aber eben nicht nur für ein Wochenende. Hulu war schlau genug, um dies zu erkennen. Im Gegensatz zu Netflix Serien mit einer gefühlten Halbwertzeit von einem halben Wochenende, wurde die Serie Woche für Woche bereitgestellt, wie bei einer normal im Fernsehen ausgestrahlten Serie. Und siehe da, die Emmys fanden das gut. Hmmm, food for thought, Herr Netflix.
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