Kunst - PewPewPew

DIY Gold Furbys from Uncut Gems

11 Jan, 2020 · Sascha · Film,Kunst · 0 comments

“It scares the shit outta people.” A24 verkaufte gold verchromte Furbys, wie sie im neuen Film der Safdie Brüder, Uncut Gems, zu sehen sind. Die Teile waren streng limitiert, kosteten $250 und gingen trotzdem binnen weniger Sekunden weg. Jetzt ist die Energy dieser Furbys aber beträchtlich, roh und würde sich zu Hause wirklich großartig in das Mobiliar oder ins nächste Outfit eingliedern. Lasst uns ehrlich sein, Freunde: wir wollen alle einen goldenen Chrom-Furby mit Diamanten. Auf Twitter hat daher ein Mädchen gezeigt, wie dieser Traum mit etwas Bastelkram und Geschick in Erfüllung gehen wird.

Adam Savage war letztes Jahr zu Gast bei den guten Menschen des Weta Workshops in Neuseeland und besuchte dort auch das Tabletop Set von Bildhauer Johnny Fraser-Allen. Dessen verrückt reale Miniwelt “Hagglethorn Hollow” basiert auf den Landschaften und der Architektur von Labyrinth und ist atemberaubend schön. Dazu ist das Ding modular, was Adam Savage in einigen Holy-Shit-Momenten beweist, als er Teile des Systems einfach hochhebt, umbaut und sie sich einfach erneut nahtlos in die Welt einfügen. Meine Mage Knight Zeit liegt nun fast zwei Jahrzehnte zurück, aber bei so einer Welt will ich sofort wieder meine Figuren aus dem Keller rauskramen und loslegen. (War)Hammer!

Arts MD (wahrscheinlich kein echter Doktor) druckt klassische Spielemoment auf Papier und kreiert damit “begehbare” Spielewelten durch Dioramen in Glaswürfeln. Süß! (weiterlesen…)

Übers Wochenende fand ich paar Clips von der Frankfurter Buchmesse in 2011, als Charlie Adlard mir Rick Grimes zeichnete. Adlard war damals zur Veröffentlichung des Cover-Bandes zugast, der die ersten 100 The Walking Dead Cover zusammenfasste und kommentierte. Wäre cool, wenn da angesichts des Ende der Geschichte bald der zweite Teil erscheinen würde.

Ich hatte ihn damals übrigens gefragt, wer in der 100. Ausgabe sterben würde, aber er konnte es mir natürlich nicht sagen. Stattdessen drehte er die Frage um und fragte mich, was ich denke. “Glenn”, sagte ich. Er schmunzelte.

Hier mein gerahmter Rick Grimes, ca. Issue 95, aus dem “A Larger World” Volume, welches ich zu dem definierendsten Teil der Geschichte zähle.

Ihr kennt alle Bean, diesen pinken Blob, der überall als Sticker zu finden ist und aussieht wie ein verlorener Barbapapa-Cousin mit Beinen und waagerechten Augen. Der Künstler dahinter, Ketnipz, produzierte nun für Boy Pablo ein süßes Musikvideo über einen Bean, der seinen Doggo sucht.

Das Video erscheint etwas spät zum ersten Geburtstag der EP Soy Pablo, auf der “Feeling Lonely” veröffentlicht wurde und die Zusammenarbeit wirkt auch etwas random. Aber was will man erwarten von den Jungs, die Everytime absichtlich mit dieser lässigen Just-a-few-bros DIY-Ästhetik gedreht haben, in der ich jedes Mal einen neuen Gag finde.

Typ hasst Ballons

16 Aug, 2019 · Sascha · Kunst · 1 comment

Jan Hakon Erichsen macht Performance Art auf YouTube, indem er Ballons möglichst kreativ killt. Strangely therapeutic. Auf Instagram gibt’s täglich neus Updates.

Espen Olsen Sætervik arbeitet gerade an Halo Infinite und malt in seiner Freizeit Meme-Katzen in Ghibli-Landschaften. Yes, there are prints.

Bisher an mir leider völlig vorbeigegangen: Die Criterion Collection besucht seit rund einem Jahr ihre Illustratoren und macht kleine Videoportraits. Die youtube’schen Algoritmus-Götter meinten es gerade gut mit mir, als sie mir Sam Smith in die Videovorschläge packten. Sam Smith? Der sagt mir was.

Und tatsächlich ist es der gleiche Sam Smith, dem ich im ungefähr monatlichen Rhythmus im The Poster Boys Podcast zuhöre, wie er mit dem Kollegen Brandon Schaefer über Posterkunst philosophiert und den Designprozess diskutiert. (Auch gleichzeitig der einzige Podcast zum Thema.)

Sam Smith designte das inzwischen durch legendär gewordene Criterion Cover zu Hausu (in diesem Blogpost erzählt Smith seinen Prozess), das von diversen Filmnerd-Shirts nicht mehr wegzudenken ist. Criterion besuchte ihn Zuhause in seinem Studio, wo er über seinen Werdegang, Inspirationen und die Beziehung des Covers zum Film spricht.

Smith ist aber nicht der einzige Künstler, der interviewt worden ist. Zu ihm gesellen sich Größen wie Greg Ruth, Gregory Manchess oder Fashion-Gott Richard Haines, die alle irgendwie eine gemeinsame Geschichte über Beharrlichkeit und Liebe zur Arbeit erzählen. Wirklich super schick produziert, überraschend sensibel und zärtlich.

Hier die bisher produzierten Videos: (weiterlesen…)