Kunst - PewPewPew

Ich habe mir vor Jahren mal das gleiche Raptormodell gekauft oder bekam es geschenkt, weiß ich nicht mehr, aber ich will auch so ein hammergeiles Diorama für mein clever girl. Fast 44 Minuten Video und über eine halbe Stunde geht alleine für die Flora drauf. Verrückt, absolut verrückt. Das meiste Detail sieht man ja eh nicht, sondern das allles hilft nur bei der Gesamterscheinung, aber einfach der blanke Wahnsinn, was das für eine Mühe ist. I’m in awe.

Meine Freundin Suzanne verkauft diese süßen holographischen Katzenskelettaufkleber auf Etsy für 2€, die je nach Lichteinstrahlung eine Katze in Bewegung oder ein Katzenskelett abbilden. Sehr nice!

Cats! Are they dead? Are they undead? Honestly, it doesn’t really matter, they’re whatever you want them to be and they’ll look damn pleased about it.

Über die fantastisch weirden Kreationen von Claymation Artist Lee Hardcastle schrieb ich schon häufiger im Blog. Hardcastle betreibt sein Hobby inzwischen hauptberuflich und arbeitete bereits vor vier Jahren zusammen mit Bethesda an einem Werbespot für das DOOM Reboot. Für Eternal durfte er nun nochmal ran und es ist einfach der pure Wahnsinn, welch qualitativen Sprung das Video machte.

Schon 2016 stand Hardcastles “Claymation that’s not for children” konkurrenzlos auf weiter Flur, aber die Kamerafahrten, die Belichtung sowie die nachgebauten Level im neuen Trailer rauben einem einfach den Atem. Ich will nicht wissen, wie viel Planung, Mühe und Zeit in diese Egoshootersequenz floss. Hammer!

Und wenn wir gerade dabei sind, hier ist Animal Doom: Eternal Crossing!

Mandalorian Standoff

23 Apr, 2020 · Sascha · Fernsehen,Kunst · 0 comments


Arrowhead

Der neue Altered Art Print von Arrowhead Dave widmet sich dem The Mandalorian Staffelfinale. Prints gibt es hier.

VR bleibt für mich leider ein großes Mysterium. Ich habe weder Half-Life: Alyx angespielt oder auch nur je eine solche Brille getragen. Selbst bei einem Schulausflug an die Uni durfte ich damals nicht mittesten. Aber ich glaube, dass neben dem neuen PC in diesem Jahr auch endlich ein gutes VR-Set drin sein wird und somit auch ich endlich die unendlichen Weiten der virtuellen Realität erkunden werden kann.

Nach City 17 und dem Star Wars Mod für Blade & Sorcery werde ich mir sofort den dann hoffentlich fertiggestellten Bob Ross Malkurs vom belgischen Entwickler Thomas van den Berge schnappen. Dieser suchte nämlich nach einer Möglichkeit, Farbe in VR auf eine große Fläche aufzutragen. Der Gedanke führte ihn zu Bob Ross und seiner legendären wet-on-wet-Technik. Malen in VR finde ich spannend, vor allem die Möglichkeiten einer dreidimensionalen Darstellung. Aber auch klassische Szenarien mit Pinsel und Leinwand klingen reizvoll.

Van den Berge steht gerade wohl in Verbindung mit der Bob Ross Company und versucht eine offizielle App aus seinem Prototyp zu gestalten. Das Video verspricht beeindruckende Resultate. Es ist verrückt, wie gut die Farben sich mischen lassen und ineinander verlaufen. Wäre schade, wenn es “The Joy of Painting in VR” nicht geben würde.

Wer länger mitliest, weiß um meine große Liebe für Modellbau. Aktuell feiere ich gerade extrem den YouTube-Kanal Minibricks ab, hinter dem der Russe Roman Khramov und sein Workshop stecken. Er baut wirklich die mit Abstand wunderschönsten Dioramen, die man online finden (auf Instagram gibt es viele Behind-the-Scenes-Bilder) und sogar kaufen kann. Angesichts der Mühe und Materialkosten, die in die Dioramen wandern, finde ich den Preis wirklich angemessen.

Ganz besonders an seiner Arbeit mag ich, wie er Technologie in die Natur integriert und zu cineastischen Szenen miteinander verbindet. Das gelingt ihm mit den Mechas aus Gundam oder Pacific Rim, aber auch mit einem abstürzten TIE-Fighter oder einer Kampfszene aus 40K.

Das erinnert mich gerade an den künstlich gealterten Gunpla, den Norm von Tested vor einigen Monaten auf einer Messe fand. Den packe ich auch gerade noch mit rein.

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Es ist der 20. Juli 1969, der Höhepunkt des Wettlaufs ins All. Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Männer den Mond und sichern den Amerikanern den Sieg. Aber dort standen nicht nur zwei Amerikaner auf dem Mond. Es ist unter immensen Anstrengungen von mehreren hunderttausenden Mitarbeitern und dem Mitfiebern einer ganzen Nation gelungen, drei Menschen erfolgreich zum Mond und wieder zurück zu schicken.

Weil es da ist

Die Geschichte der Menschheit ist mit diesen extremen Leistungen eng verbunden. Menschen mit dem Drang zur Erkundung der Grenzen und des Menschenmöglichen erkunden die Erde, berichten von dem, was sie sehen. Jahrtausende verbrachten wir in Höhlen, sahen Zeichnungen an Wänden von Biestern, die die Steppen bevölkerten, ehe wir uns rauswagten. Angetrieben von Neugier, von einem fast schon genetischen Sinn für Erkundungen – Eroberung. “Weil er da ist”, antwortete Bergsteiger George Mallory auf die Frage, wieso er und Sherpa Tenzing Norgay den Mount Everest als erste Menschen besteigen wollten.

Schon immer drangen besondere Menschen nach vorne, suchten den Fortschritt, um den Rest mit sich in eine bessere Zukunft zu reißen. Eine Reise zum Mond? Noch 70 Jahre zuvor eine Geschichte für die ersten Gehversuche des Kinos, pure Science Fiction – bevor Science Fiction überhaupt als Genre existierte. Es erschien fast unmöglich. Und doch ist die gemeinsame Anstrengung schlussendlich erfolgreich. Sie bleibt unerreicht. Kennedys Moon-Speech ist bis heute auch so ikonisch, weil er ein Bild zeichnet, von einer Nation, die zu träumen wagte.

Fortschritt braucht Visualisierung

Die Nation zu befeuern war ein Schlüsselpunkt. Das betrifft nicht nur die finanzielle Förderung, sondern auch die Psyche des Menschen. Die Forschung weiß schon lange, dass goal visualization extrem wichtig und förderlich für den Zielerfolg ist. Im Falle des Space Races sprechen wir von buchstäblicher Visualisierung einer noch nie erprobten und hoch riskanten Reise ins Unbekannte.

Wie sollte das gelingen? Was heute durch Filme wie Interstellar oder computergenerierte Bilder hochrealistisch abgebildet werden kann, wurde damals durch Maler versucht darzustellen. Es gibt den selektierten Titel des space artists, darunter auch wenige Astronauten wie Alan Bean oder erst kürzlich verstorbene Alexi Leonov. Der Kosmonaut absolvierte nicht nur den ersten Spacewalk, sondern erstellte auch das erste Kunstwerk im Weltall. Heute versuchen NASA und SpaceX für ihre neuen zukünftigen Missionen zu werben, wie zum Beispiel mit Illustrationen von Joby Harris.

Space Artists

Vor über 60 Jahren befanden sich das Genre und besonders die Technik aber noch in den Kinderschuhen. Künstler wie Robert McCall wurden legendär für ihre Darstellungen von Reisen ins Weltall und utopischen Gesellschaften. Gleichzeitig war das nur eine Seite der Medaille und auch die auf Wikipedia geführte Liste liest sich sehr amerikanisch. Das Space Race war natürlich aber auch ein Kampf der Kulturen.

Abseits von westlichen Popkultureinflüssen und des Mainstreams, hinter dem Eisernen Vorhang preschten die Russen zuerst ins Weltall, befördert von fantastischen und sehr eigenen Zeichnungen. Dank eines neuen Bildbands des Phaidon-Verlags geraten sie nicht in Vergessenheit. In Soviet Space Graphics werden auf 240 Seiten knapp 270 Illustrationen präsentiert, die künstlerische Visionen des sowjetischen Raumfahrtprogramms zeigen. (weiterlesen…)


Bottleneck Gallery

Die Bottleneck Gallery hat in Sachen Qualität und Motive für mich schon lange den Marktführer Mondo überholt, wohl auch dank des Wechsel von Justin Ishmael, dem jahrelangen Art Director der Popkulturschmiede aus Austin. Dieser neue Print für The Mandalorian von Pablo Olivera unterstreicht das für mich nur. Die Variant-Editionen, u.a. eine leider schon ausverkaufte Foil-Variante, sehen auch ultra geil aus. Ich habe mir jetzt doch noch die reguläre Edition geschnappt, weil die Stimmung durch die sengende Sonne und die Pose schon geil eingefangen werden. Vielleicht die wesentlichste Darstellung der Westernfigur, die es bisher als Print gab.

Nachdem Disney wohl durch den enormen Erfolg von The Mandalorian etwas überrumpelt wurde, gab es dann ja doch eine große Welle an Merchandise in den letzten Monaten. Darunter auch dieser ultrasüße Print namens “The Bounty” von Rory Kurtz, der natürlich auch in meine Sammlung wanderte. Ich sehe jetzt viele Kunstwerke, die die beiden Figuren miteinander in vertrauten Posen miteinander verbinden, aber vielleicht sind so zwei passend gerahmte Prints nebeneinander pro Figur die bessere Lösung.


Mondo