Wissenschaft - PewPewPew

Diese Aufnahmen von NASAs Mars Reconnaissance Orbiter zeigen deutlich, wie enorm der aktuelle, globale Sandsturm das Anlitz des roten Planeten verändert hat.

The view from May shows Valles Marineris chasms (left), Meridiani center, an autumn dust storm in Acidalia (top) and the early spring south polar cap (bottom). The view from July shows the same regions, but most of the surface was obscured by the planet-encircling dust cloud and haze.

Seit rund einem Monat tobt der Sandsturm schon global, wobei das wahrscheinlich keine gute Wortwahl ist. Die im Vergleich zur Erde geringe Schwerkraft macht es dem Wind wesentlich leichter, Sedimente durch die Luft zu wirbeln. Daher müssen unsere Rover sich auch nicht anketten, doch ganz verschont bleiben sie bisher nicht. Curiosity hat mit seinem atomaren Antrieb keine Probleme, Opportunity meldet sich jedoch seit geraumer Zeit nicht mehr. Vielleicht müssen wir nur warten bis die Solarzellen wieder von Sand befreit sind, aber im Kampf gegen einen riesigen Sturm zu sterben wäre ein passendes Ende für die fünfzehnjährige Reise dieses so robusten Rovers.

Wissenschaftler haben übrigens noch keine Erklärung die für Entstehung dieser globalen Stürme, die alle sechs bis acht Erdjahre auftreten, weil es bei uns eben keine ähnlichen Phänomene gibt.

The very fact that you can start with something that’s a local storm, no bigger than a small [US] state, and then trigger something that raises more dust and produces a haze that covers almost the entire planet is remarkable. (via)

Mich lässt das Ganze ja an Mission To Mars denken, den so unterschätzten De Palama-Klassiker.

Natürlich alles Quatsch, weil die Deflektorschilde und Repulsor Fields die Aerodynamik der Raumschiffe bestimmen. Trotzdem ist diese Frage nach der Schnittigkeit der Star Wars Raumschiffe natürlich höchst interessant, weil die Schilde auch mal ausfallen oder kaputt geschossen werden können.

Ein neues Modell hat das Fermi Paradox “gelöst”:

One can answer [the Fermi Paradox] by saying intelligence is very rare, but then it needs to be tremendously rare. Another possibility is that intelligence doesn’t last very long, but it is enough that one civilization survives for it to become visible. Attempts at explaining it by having all intelligences acting in the same way (staying quiet, avoiding contact with us, transcending) fail since they require every individual belonging to every society in every civilization to behave in the same way, the strongest sociological claim ever. Claiming long-range settlement or communication are impossible requires assuming a surprisingly low technology ceiling. Whatever the answer is, it more or less has to be strange.”

Sprich: Die Menschheit ist wahrscheinlich die einzige intelligente Spezies in der Milchstraße. Das macht unsere Existenz noch ein Stück mehr besonders und die Eroberung anderer Himmelskörper in unseren Sonnensystem ist noch dringlicher geworden, sodass wir ein Extinction Level Event überstehen können. Ernüchternd, aber auch auch ermutigend. Niemand wird uns helfen, also müssen wir unsere Probleme selbst bewältigen. Auf Hilfe von außen ist kein Verlass.

In the end, the team’s conclusions do not mean that humanity is alone in the Universe, or that the odds of finding evidence of extra-terrestrial civilizations (both past and present) is unlikely. Instead, it simply means that we can say with greater confidence – based on what we know – that humanity is most likely the only intelligent species in the Milky Way Galaxy at present.

And of course, this all comes down to the uncertainties we currently have to contend with when it comes to SETI and the Drake Equation. In that respect, the study conducted by Sanberg, Drexler and Ord is an indication that much more needs to be learned before we can attempt to determine just how likely ETI is out there.

RIP Alan Bean

27 May, 2018 · Sascha · Kunst,Wissenschaft · 0 comments

Astronaut Alan Bean ist gestern im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war der vierte Mensch auf dem Mond und einer der wenigen Raumfahrer, die ihre Erfahrung künstlerisch ausdrückten. Er wurde später nämlich hauptberuflich Maler und seine Werke sind unter Weltallenthusiasten sehr beliebt. Die NASA hat ihm hier ein schönes Profil gewidmet.

Twitter-User landru79 hat Bilder der Rosetta Mission aus den Archiven der ESA zu diesem unglaublichen Gif kombiniert, das an eine Weihnachtsszene aus einem Stummfilm der Zwanzigerjahre erinnert. Die Schneeflocken sind aber in Wahrheit Sterne im Hintergrund bzw. Staub und Eis im Vordergrund.

Phil Plait hat die nerdigeren Bits dieses Gifs auf SyfyWire zusammengefasst.

Astronaut Chris Hadfield filmte etliche Edutainment-Videos während seiner letzten Expedition zur ISS und stellte sie auf YouTube. Der krönende Abschluss seiner Serie war ein Cover von David Bowies legendärem Song “Space Oddity“, das als erstes Musikvideo überhaupt im Weltall (Low-Earth-Orbit, aber das lassen wir mal gelten) gedreht wurde. In etwas mehr als einem Monat feiert Chris Hadfields Video seinen fünften Geburtstag, weshalb er über die Schwierigkeiten eines Videodrehs im Weltall sowie Bowies Reaktion erzählt und wieso seine YouTube-Videos so wichtig und erfolgreich waren.

Elon Musk’s Starman

09 Feb, 2018 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

Last pic of Starman in Roadster enroute to Mars orbit and then the Asteroid Belt

Ein Beitrag geteilt von Elon Musk (@elonmusk) am

Fantastisches Projekt von Elon Musk, das als bester Marketingstunt in die Geschichte eingehen und Leute für das Weltall und Musks Plan für die Kolonialisierung des Mars’ begeistern könnte. Das geht übrigens beides. Gleichzeitig. Muss man leider betonen, angesichts der extrem dümmlichen Thinkpieces, die es dazu gab.

Neil deGrasse Tyson bestätigte bereits vorgestern, dass die großartige und preisgekrönte Wiederauflage von Carl Sagans’ Cosmos zurückkehren wird und nun gibt es bereits einen ersten Teaser zur zweiten Staffel, die den vielversprechenden Untertitel Possible Worlds trägt.

Die erste Staffel beschäftigte sich hauptsächlich mit der Entstehung des Sonnenystems und des Lebens bzw. der Entwicklung des Lebens auf der Erde. Ob das Raumschiff der Vorstellungskraft wohl nun zu diversen Kepler-Kandidaten fliegen und dort die möglichen Bedingungen für außerirdisches Leben untersuchen wird? Erst in mehr als einem Jahr werden wir die Antwort herausfinden, dann kehrt Cosmos auf FOX und National Geographic zurück.