Film - PewPewPew

Death of a Salesman (2019)

20 Jun, 2019 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments

Gus Johnson rettet erneut das YouTube Sketch-Genre.

Godzilla x First Reformed

01 Jun, 2019 · Sascha · Film · 0 comments

Ich liebe Kunst!


Alex Honnold in Valley Uprising

“Darf man jemanden dabei filmen, wie er sich selbst in Gefahr bringt und eventuell dabei stirbt? Alex Honnolds Besteigung des El Capitan im Yosemite-Nationalpark war eines der aufregendsten Kletterereignisse aller Zeiten. Honnold gelang es im Juni 2017 die immense Felswand als erster Mensch ohne Sicherungsseile hochzuklettern. Jeder Schritt, jeder Griff kann über Leben und Tod entscheiden. Der Weg nach oben ist lang. Honnold muss eine Abfolge von tausenden Handgriffen und Körperbewegungen auswendig lernen, um den perfekten Pfad durch die 1000 Meter hohe Felswand zu finden. Wenn er sich verirrt, kann ihm niemand helfen.”

Im letzten November schrieb ich diese Einleitung zum Film Free Solo und seither quälen mich diese Gedanken. Den Film zu sehen war daher auch kein Akt der Entfesselung, sondern der Start einer noch innigeren Beschäftigung mit Alex Honnolds Lebenswerk. Natürlich musste ich über den Film reden und das mache ich mit niemandem lieber als Lucas Barwenczik.

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr Lucas bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter. Am besten hinterlasst ihr dem Podcast aber eine positive Bewertung auf iTunes.

Ohne Netz und doppelten Boden: In Episode #132 sprechen Sascha Brittner und Lucas über den oscarprämierten Dokumentarfilm “Free Solo” von Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi. Dabei geht es um Technologie und Extremsport, das “intensive Leben” und die Ethik des Dokumentierens.

Links zu Longtake und Podcast-Feeds:

Longtake: #132: Free Solo
iTunes: Longtake

 


Disney/Lucasfilm

Mit reichlich Verspätung hier noch der Hinweis auf die vierzigste Ausgabe des Blue Milk Blues Podcast, in der ich mit Gastgeber Tobi die diesjährige Star Wars Celebration bespreche. Dabei geht es natürlich allen voran um The Rise of Skywalker, The Mandalorian, Fallen Order, die neue Staffel von The Clone Wars und sowie einige Panels. Dazwischen reflektieren wir immer wieder Disneys Vermarktungsstrategien und wie wir als Altfans mit dieser Masse an neuem Content zurechtkommen. Insgesamt ist der Podcast vielleicht etwas lang geraten, aber mit Tobi kann ich einfach ewig über Star Wars reden, was ich mir nicht entgehen lasse.

Link zum Podcast

Shownotes:

Wir sprechen über die Ankündigungen und Trailer der Celebration. Vom Sinn und Unsinn einer Veranstaltung wie der Celebration arbeiten wir uns über Jedi: Fallen Order langsam zum Episode IX Teaser und zu The Mandalorian vor.

Wir sind nicht immer einer Meinung und pfeiffen am Ende aus dem letzten Loch, aber von Mutmaßungen über den Namen Skywalker im Titel zu Diskussionen über die Größe des Todessterns, Palpatine und Werner Herzogs Akzent sind wir im Grunde alles losgeworden.

Links zu BMB und Podcast-Feeds:

Blue Milk Blues: #40: The Road To The Mandalorian
iTunes: Blue Milk Blues
Podcast-Feed: http://www.bluemilkblues.de/feed/podcast/

Die Lumineers veröffentlichen im September ihr drittes Studiolbum mit dem cleveren Titel III. Bis auf ihren “Hey Ho”-Song oder wie auch immer er hieß, ich werde das jetzt nicht googlen, habe ich bisher nicht viel von der Band gehört (Update: Bisschen durch die Musikvideos geklickt. Geiler Mood!), aber das begleitete Videoprojekt zum Album finde ich dagegen höchst spannend und den ersten Song “Donna” auch richtig gut.

Die erste EP erschien unter dem Titel “Gloria Sparks”. Die Band produzierte ein schickes Musikvideo für jeden der Songs, die gemeinsam die Geschichte einer alkoholkranken Mutter erzählen. “Jimmy Sparks” und “Junior Sparks” sollen bald folgen. Regie führte Kevin Phillips, der mit der Band schon ähnliche Projekte umsetzte.

Wie geil wäre es, wenn GOD ARNIE wie in seinen legendären Commentary Tracks zu Total Recall oder Terminator 3 auch einfach nur erzählt, was gerade im Bild passiert und irgendwann über die Brüste der Fischdamen schwärmt?

Armed with cutting-edge 3D technology, French ocean explorer Jean-Michel Cousteau and his adult children explore the ocean and learn about what puts it at risk.

Ich werde gar nicht den Versuch starten (wie andere), einen Sinn aus dem Wordsalat zu spinnen, den Kojima seine Regisseur- und Schauspieler-Buddies im Spiel sagen lässt. Dagegen steht für mich eher das Gameplay im Vordergrund, dessen ruhige Erkundungs- und Wandersegmente mich bereits im E3-Trailer begeisterten.

Das Setting eines nicht nur postapokalyptischen, sondern auch scheinbar irreversibl zerstörten Amerikas bietet fantastische Landschaften, durch die wie bereits in Phantom Pain keine lineare Wanderwege existieren, sondern in denen die Spieler sich selbst ihren Weg suchen müssen. Dabei werden Höhen und Tiefen überwunden, wobei eine unglaublich lange Leiter und Abseilequipment zum Einsatz kommen. Das wirkt alles sehr mühsam, verbindet aber auch den Spieler auf einzigartige Weise mit Figur und Spielewelt. Leider werden auch entgegen früherer Aussagen im Trailer Schusswaffen gebraucht, vielleicht existiert aber dennoch ein pazifistischer Weg, die Welt wieder zusammenzuflicken.

Besonders lustig empfinde ich den Punkt im Trailer, an dem die Gegner Norman Reedus umzingeln und dem Spieler keine andere Option übrigbleibt, als davonzurennen. Sehr Ulkigg, aber gleichzeitig verstärkt diese Hoffnungslosigkeit in einem brenzligen Moment natürlich die Atmosphäre. Und dazu gibt es noch diese komischen Geister, die zwar mit “BT” inzwischen einen Namen besitzen, aber weiterhin als übermächtige Gegner über allem thronen.

Je mehr Death Stranding die Tore öffnet, desto mehr Unsicherheit ist bei den Reaktionen zu spüren, selbst im hartgesottenen Kojima-Fandom. Liegt das an der schier immensen Originalität dieses Produkts? Oder sind das erste Anzeichen, dass Kojima Productions doch nicht die buchstäbliche Rückkehr Gottes auf die Playse bringen wird? Am 8. November 2019 wissen wir mehr.

Wir hier bei PewPewPew sind verifizierte Haifilmexperten und ähnlich gesinnte Pew-Freunden sollten sich jetzt schon 47 Meters Down: Pause für Heavy-Metal-GitarrenriffUNCAGED auf die Watchlist packen. Genau wie bei Alienfilmen stemmt meine Faszination nämlich aus einer gewissen Angst vor dem potenziell gefährlichen Fremden, was konsumentenfreundlich und ungefährlich im Kino konfrontiert werden kann. Dazu vereint das Sequel neben Klaustrophobie und Haien eine Angst vor großen Objekten im Wasser zu meinem ganz persönlichen Alptraum. The Descent mit Haien und unter Wasser! Was für ein geiles Szenario!