Toys - PewPewPew

Spielzeugexpertin Victoria’s Cantina nimmt in ihrer neuesten Kritik den Star Wars The Vintage Collection Imperial Troop Transport genauer unter die Lupe. Der Truppentransporter ist unter Fans natürlich eine Legende. Er war das erste Star Wars Spielzeug von Kenner, das nicht in den Filmen zu sehen und war trotzdem ein großer Hit in den Kinderzimmern.

Die Fans von damals wuchsen auf und steckten dann ihr Spielzeug ins Expanded Universe bis Dave Filonis Star Wars: Rebels das Ding in der Animationsserie vollends kanonisierte. Ihm ist es wohl auch zu verdanken, dass die Imperial Remnant im The Mandalorian Finale mit dem Truppentransporter vorfährt und wir Fans nach über vierzig Jahren das ehemalige Spielzeug zum ersten Mal in live-action sehen.

Hasbro ließ sich natürlich nicht lumpen und veröffentliche nun dieses wunderbar detaillierte Modell, das wirklich ein fantastisches Update der 2015er Rebels-Variante ist und keine Wünsche offenlässt. Zusammen mit dem dem Imperial Hovertank aus Rogue One können kleine und große Imperatoren Zuhause gerade ihr Imperium wunderbar in Szene setzen. Und man sieht: Früher war nicht immer alles besser.

LEGO-Masterbuilder Hachiroku24 zeigt, wie er ein menschliches Skelett aus den Dino-Skeletten des Ideas-Sets (21320) baut.

Wer länger mitliest, weiß um meine große Liebe für Modellbau. Aktuell feiere ich gerade extrem den YouTube-Kanal Minibricks ab, hinter dem der Russe Roman Khramov und sein Workshop stecken. Er baut wirklich die mit Abstand wunderschönsten Dioramen, die man online finden (auf Instagram gibt es viele Behind-the-Scenes-Bilder) und sogar kaufen kann. Angesichts der Mühe und Materialkosten, die in die Dioramen wandern, finde ich den Preis wirklich angemessen.

Ganz besonders an seiner Arbeit mag ich, wie er Technologie in die Natur integriert und zu cineastischen Szenen miteinander verbindet. Das gelingt ihm mit den Mechas aus Gundam oder Pacific Rim, aber auch mit einem abstürzten TIE-Fighter oder einer Kampfszene aus 40K.

Das erinnert mich gerade an den künstlich gealterten Gunpla, den Norm von Tested vor einigen Monaten auf einer Messe fand. Den packe ich auch gerade noch mit rein.

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Lego

Zum diesjährigen Star Wars Day bringt LEGO ein weiteres USC-Set für die erwachsenen Sammler heraus und es handel sich um nichts Geringeres als das schönste Raumschiff im ganzen Star Wars Universum, den A-Wing der Rebellenallianz.

Das LEGO® Star Wars™ Baumodell und Sammlerstück „A-wing Starfighter“ ist 14 cm hoch, 42 cm lang und 26 cm breit. Dank dieser eindrucksvollen Abmessungen zieht er in jedem Büro oder Wohnzimmer die Blicke auf sich.

Ich liebe dieses schnittige Ding seit etlichen Jahren und habe mir diesen Flitzer vor ein paar Jahren dank des Bandai-Modells selbst gebaut. Für mich ist der A-Wing die essenzielle Verkörperung der Star Wars Design-Maxime. Der Fighter schreit geradezu nach Geschwindigkeit und Wendigkeit. Ganz großartig ist einfach dieses reduzierte Erscheinungsbild, der A-Wing sieht schon aus wie eine Pfeilspitze im Weltall. Gefährlich und schnell. Dann werden noch zwei Raketenantriebe draufgeschweißt und ein Typ reingesetzt – fertig. Genial einfach.

Nun bringt LEGO eine Steinchenvariante raus und mit 200€ für dieses relativ kleine Set von nur 1673 Teilen ist der Preis vielleicht etwas hoch, aber dafür gelang es den Designern die Biegungen des Schiffs ohne größeren Lücken umzusetzen und man bezahlt ja schließlich nicht nur den Steinchenpreis. Fairer Deal also, denke ich. Das Set wird definitiv in meinem Regal landen.


LEGO

Wie jeder Konzern kann auch der dänische Klickbausteinchenhersteller LEGO über gute und schlechte Jahre berichten. Der Konzern hatte Mitte der Neunziger massive Schwierigkeiten, die traditionellen Produktreihen wie Piraten, Ritter oder die Polizisten aus Lego-City zogen einfach nicht mehr. Die Erholung kam in Form der Zusammenarbeit mit großen Franchisen wie Star Wars oder Harry Potter. LEGO hält sich seit vielen Jahren mit den großen Lizenzen nicht nur über Wasser, sondern machte sie neben Videospielen zu seinen Haupteinnahmequellen. Es ist nicht falsch zu sagen, dass diese Kooperationen den Konzern retteten und bis heute dominieren.

Ein drastischer Nebeneffekt dieser Entwicklung war jedoch, dass die traditionellen Produktpaletten, zu denen viele ältere Fans eine nostalgische Verbindung entwickelten, in den Hintergrund gerieten. Während LEGO früher mit diesen themenbasierten Sets Fans für sich gewinnen konnte, kaufen heute eher Fans der anderen Franchise LEGO-Steine. Natürlich ist es Kult und eine Ehre, wenn jetzt Doc Brown und Marty McFly in ihrem DeLorean aus Steinen durch die Zeit reisen können, aber ein bisschen der Charme bei dieser Geschichte auch verloren. Zumal das Interesse vieler alten LEGOs immer noch vorhanden ist. Der Wunsch nach Neuem existiert noch immer und die Rufe wurden lauter.

Umso erfreulicher war die Ankündigung, dass das Lego Ideas Set Pirate Bay die notwendigen 10.000 Unterschriften sammeln konnte und LEGO das Set offiziell veröffentlichen wollte. Knapp ein Jahr später ist es jedoch schon überraschend, wie anders das fertige Set aussieht. Das hat einige Gründe hinsichtlich der Kosten. Die Basisplatte wird nicht mehr so hergestellt und eine reine Produktion für das Lego Ideas Set hätte den Preis in die Höhe geschnallt.

Trotzdem ist es dann doch überraschend, was aus dem Fandesign wurde. Der Designer stimmt sich im Interview glücklich und verständlicherweise stolz, aber schlussendlich wurde es eine Neuauflage von Redbeards Schiff, der Baracuda. So wird geklärt, was mit dem Schiff des Captains und den Piraten während ihrer Abenteuer geschah. Was eigentlich super genial ist! Aber wenn man das Schiff zusammenbaut, bleibt eine relativ schmucklose Bucht zurück. Der Preis stimmt auch für die Anzahl der Steine und hey, es gibt ein Schiff. Das ist großartig. Aber irgendwie ist es doch schade, wie LEGO scheinbar hier nur auf den Zug aufsprang und dann was eigenes daraus machte.

Wieso das aber alles schon so Sinn ergibt, erzählen die LEGO-Masterbuilder im Interview mit Beyond The Brick.

Hier zwei unterschiedliche Reviews, einmal vom deutschen Held der Steine, der sich zufrieden gibt. Er hat schließlich wie kaum ein Zweiter die Rückkehr der traditionellen Themenreihen gefordert. SolidBricks kommt zum gleichen Ergebnis wie ich: irgendwie fehlt da was. Und Brothers Brick kennt nur überschwengliche Liebe. (weiterlesen…)

Seit 25 Jahren gibt es ein Lieblingsgeschäft in meiner Stadt: Das X-Comics. Mich begleitet der Comic-Shop durch schon ganz unterschiedliche Lebensphasen von Kindesbeinen an. Auch der Laden selbst hat schon ganz viele unterschiedliche Räume und Versionen durchlebt, ich habe schöne Erinnerungen an alle. Mitarbeiter, die einen seit Jahren freundlich und exzellent beraten, wurden zu vertrauten Gesichtern. Man geht einfach gerne hin. Das X-Comics war auch immer in schlechten Zeiten ein treuer Begleiter, ein guter Ort für die Seele. Die vollgefüllten Wände funktionieren fantastisch als eskapistische Portale in andere Welten.

Kurzum: Es würde mir das Herz brechen, wenn das X-Comics oder die Belegschaft stark unter der aktuellen Situation leiden würde. Comics lesen sich während all der vielen Zeit drinnen prima oder man kann es mir gleichtun und die Sammlung neu eintüten. Bitte überlegt bei eurer nächsten Bestellung, wo ihr das Zeug holt und unterstützt eure lokalen Comicläden.

Cinema Obscure weiß, wie man mich glücklich macht. Custom-Actionfiguren finde ich einfach super ulkig und spannend. Color out of Space läuft übrigens ab dem 5. März in ausgewählten Kinos in Deutschland an. Ich weiß nicht, ob ich den Film guten Herzens empfehlen kann, aber Fans von kosmischem Horror sollten auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

Die Figur stammt von Readful Things, deren Unikate leider immer schnell ausverkauft sind.

Adam Savage war letztes Jahr zu Gast bei den guten Menschen des Weta Workshops in Neuseeland und besuchte dort auch das Tabletop Set von Bildhauer Johnny Fraser-Allen. Dessen verrückt reale Miniwelt “Hagglethorn Hollow” basiert auf den Landschaften und der Architektur von Labyrinth und ist atemberaubend schön. Dazu ist das Ding modular, was Adam Savage in einigen Holy-Shit-Momenten beweist, als er Teile des Systems einfach hochhebt, umbaut und sie sich einfach erneut nahtlos in die Welt einfügen. Meine Mage Knight Zeit liegt nun fast zwei Jahrzehnte zurück, aber bei so einer Welt will ich sofort wieder meine Figuren aus dem Keller rauskramen und loslegen. (War)Hammer!