Design - PewPewPew

Redditor Spettacomedy hat Nintendo-Charaktere auf Filmposter gephotoshoppt und vielleicht ist das ein bisschen altbacken und irgendwie sehr 2011, aber die sind einfach so gut gemacht und stimmig, dass ich das extrem abfeier. Hier gibt es alle 50 Poster, hier der direkte Vergleich zu den Originalpostern.

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How To Make Jewelry

16 Feb, 2020 · Sascha · Design · 1 comment

Ich bin bei Dragonball schon bestimmt seit nun zwei Jahrzehnten raus und dachte auch, dass das alles ausgespielt und zu Ende erzählt war. Es gab eine Zeit, da kaufte ich mir alle paar Tage nach der Schule einen Manga nach dem anderen bis die Geschichte endlich friedlich und gut ausging. Auch die getreue Anime-Adaption endete und für mich war die Sache damit gegessen.

Klar, dieses weirde GT(hieß das so?)-Quasi-Reboot war mir bekannt, welches Goku wieder zu einem Kind verdammte, aber das erschien mir selbst damals schon als ein zum Scheitern verurteiltes Aufkochen von Nostalgie. Total verdutzt stellte ich daher vor einigen Jahren fest, dass Dragonball als Marke nicht nur fortbesteht, sondern schier gedeiht und u.a. mehrere Kinofilme sogar als große Events in den deutschen Lichtspielhäusern gezeigt werden.

“You’ve watched the anime. Now play it.”

Was ich eigentlich sagen will: Das ist eine unglaublich gute Tagline, die wohl Leute wie mich ansprechen soll. Das Spiel bietet scheinbar einige RPG-Elemente an, so kann Goku fischen, er muss essen und man darf die großen Momente des Animes nachspielen. Das Beste? Das sieht alles genau so aus wie der Anime, nur fast schon… besser? Verrückt, wie weit wir gekommen sind.

Arts MD (wahrscheinlich kein echter Doktor) druckt klassische Spielemoment auf Papier und kreiert damit “begehbare” Spielewelten durch Dioramen in Glaswürfeln. Süß! (weiterlesen…)

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Oder auch: Show, don’t tell. Die Regeln der großen Filmkunst erscheinen oft einfach und nahbar, versagen aber in ihrer Umsetzung oft gnadenlos. Manchmal liegt das gar nicht in an den mangelhaften Fähigkeiten der Filmemacher, sondern an der unmöglichen Aufgabe, gewisse Gefühle in Worten festzuhalten, wenn sie schon in Bildern schwer auszudrücken sind.

Der kosmische Horror leidet wie kein anderes Genre unter dieser Problematik. Die meisten Horrorfilme greifen die Angst vor dem Tod oder dem Verlust des Lebens und all seinen Freuden auf. Der kosmische Horror begreift aber die tiefsitzende Bedeutungslosigkeit unserer Existenz; dass das Leben nur eine Illusion von Freude und Signifikanz darstellt.

Der wahre Furcht des kosmischen Horrors ist so effektiv, weil er wahr ist. Vampire, Werwölfe und ähnliche Filmmonster sind nicht so angsteinflößend wie die Idee eines winzigen und bedeutungslosen subjektiven Univerums im Kontrast zur schier unendlichen Fülle an unerreichbarer und somit bedeutungsloser Unendlichkeit. Das Schreckliche am kosmischen Horror ist aber nicht nur die Angst vor dieser Vorstellung, wie die Angst vor dem bösen Vampir, sondern dass die Angst real und die Wahrheit ist. Somit erschrecken diese Art von Geschichten nicht durch ihre hypothetischen Monster oder Bilder, sondern erwecken eine Urangst in uns, die die innere Furcht an die Oberfläche zerrt und uns alles abverlangt, diese Gefühle wieder unter die Ignoranzschwelle zwischen Hoffnung und Leugnen runterzudrücken.

Also ja, das ist schwierig.

Das schöne Essay oben erklärt mit einigen tollen Beispielen aber, wie es gelingen kann. Annihilation ist wohl der beste Genreeintrag in Jahrzehnten.

Cosmic Horror is supposed to show us that the control we believe we have is purely illusory, and that every moment we teeter on chaos and oblivion. Good cosmic horror should make you feel hopeless in the face of something you cannot possibly comprehend. Two films I think that capture the heart of Cosmic Horror are In The Mouth of Madness and Event Horizon. Both take normal people and place them in truly horrifying situations wherein they cannot hope to win and at the end of these films the surviving protagonists are all scarred mentally from what they have had to endure. They didn’t win. They did not “overcome” the foe. There was literally no way they possibly could do so. They simply survived.

Was uns nun zu Lovecraft, dem Meister des kosmischen Horrors, und seiner Color out of Space führt. Vor einigen Jahren gab es bereits eine Comic-Adaption und andere Filme versuchen die Magie des Schriftstellers recht erfolgreich einzufangen. Enter: Nicolas Cage. Nach Mandy darf er seine manischen Sensibilitäten erneut an einem total verrückten und scheinbar authentisch umgesetzen Buch ausprobieren und das sieht im Trailer schon vielversprechend aus.

After a meteorite lands in the front yard of their farm, Nathan Gardner (Nicolas Cage) and his family find themselves battling a mutant extraterrestrial organism as it infects their minds and bodies, transforming their quiet rural life into a living nightmare.

Neben Cage spielen noch jede Menge Nonames und Tommy Chong mit!

Ein japanischer Modellbauer hat ein District 9 Diorama gebastelt und Johannesburg im Maßstab 1/8000 nachgebaut. Das Raumschiff der Prawns schwebt über der Stadt und kann sich sogar drehen. Der Mechanismus scheint mit Angelschnur zu funktionieren, ich hatte kurzzeitig auf diese Schwebemagnete gehofft, die schon so manches Modell auf das nächste Level gehoben haben. Dennoch ist die Detailarbeit hier atemberaubend, besonders weil nur der Film selbst als Referenz diente.

Neues Video von meinem neuen Lieblingsyoutuber EC Henry, der eine erste Version des Imperial I-class Star Destroyers digital restaurierte und kanonisch überarbeitete. Most impressive!

Many fans of Star Wars don’t know the name Colin Cantwell, but they should. He designed almost every ship in the original film, including the Star Destroyer, which began its life as a very interesting design. Let’s explore that design and maybe we can bring it to life.

Bisher an mir leider völlig vorbeigegangen: Die Criterion Collection besucht seit rund einem Jahr ihre Illustratoren und macht kleine Videoportraits. Die youtube’schen Algoritmus-Götter meinten es gerade gut mit mir, als sie mir Sam Smith in die Videovorschläge packten. Sam Smith? Der sagt mir was.

Und tatsächlich ist es der gleiche Sam Smith, dem ich im ungefähr monatlichen Rhythmus im The Poster Boys Podcast zuhöre, wie er mit dem Kollegen Brandon Schaefer über Posterkunst philosophiert und den Designprozess diskutiert. (Auch gleichzeitig der einzige Podcast zum Thema.)

Sam Smith designte das inzwischen durch legendär gewordene Criterion Cover zu Hausu (in diesem Blogpost erzählt Smith seinen Prozess), das von diversen Filmnerd-Shirts nicht mehr wegzudenken ist. Criterion besuchte ihn Zuhause in seinem Studio, wo er über seinen Werdegang, Inspirationen und die Beziehung des Covers zum Film spricht.

Smith ist aber nicht der einzige Künstler, der interviewt worden ist. Zu ihm gesellen sich Größen wie Greg Ruth, Gregory Manchess oder Fashion-Gott Richard Haines, die alle irgendwie eine gemeinsame Geschichte über Beharrlichkeit und Liebe zur Arbeit erzählen. Wirklich super schick produziert, überraschend sensibel und zärtlich.

Hier die bisher produzierten Videos: (weiterlesen…)