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Now this is Star Wars!

Die Hardcore-Flight-Multiplayer-Sim Star Wars: Squadrons mutiert zu meinem Spielehighlight des Jahres: Nicht nur wird die spannende Geschichte um die Zeit nach der Schlacht von Endor weitererzählt, auch die Schlacht um Jakku wird untermauert und via Crossmedia-Storytelling erweitert das Spiel auch Alexander Freeds Alphabet Squadron Roman-Trilogie. Dazu erweckt Squadrons das echte Star Wars Gefühl wieder. Was die gesamte Sequel-Trilogie an spannenden Weltraumschlachten vermissen lässt, macht dieser Kurzfilm in sieben Minuten wieder wett.

Ich mag es, dass auch mal die Imperialen als Protagonisten gezeigt werden und wie der X-Wing-Pilot durch sein Visier entmenschlicht wird, unterstrichen von seinen Handlungen, die ein nuanciertes Post-Endor-Storytelling im Singleplayer vermuten lassen. Auch schön, wie die bereits bekannten Gameplay-Mechaniken hier plottechnisch eingebunden sind.

Der imperiale Pilot heißt übrigens Varko Grey und über ihn ist schon recht viel bekannt, er ist Anführer des Titan Squads und wird die imperiale Kampagne bestimmen.

Ab dem 2. Oktober geht’s los. Habe das Gefühl, ich werde in dem Spiel versinken.

Wohl das einzige Mal, dass ich Alex Jones nachvollziehen kann.

Ich habe durch längere Abstinenz ein paar Updates in Animal Crossing verschlafen und jetzt sollte man sich im hohen Gras vorsehen.

Mit etwas Verzögerung erschien endlich der Trailer zum Remake des legendären ersten Titels der Mafia-Reihe. Die Spieletrilogie erhält in diesem Jahr ein ausgiebiges Remake, so versprach es zumindest der Entwickler, doch die Trailer zu den späteren Teilen enttäuschten mich sehr. Den grafisch größten Sprung erwartete ich ohnehin bei Mafia 1 und die ersten Bilder sorgen nun tatsächlich für absolute Gänsehaut.

Mafia 1 hat nicht ohne Grund einen besonderen Platz im Herzen vieler Fans. Auch für mich war das Spiel die erste Singleplayer-Kampagne auf meinem ersten PC, dazu entzückten Grafik und Geschichte mit bis dato ungeahnter, cineastischer Qualität. Auch die Spielewelt “Lost Heaven” begeisterte.

Das Remake wird nun von Grund auf neu gestaltet, im Unterschied zu Teil 2 und 3, die lediglich aufgehübscht werden. Technisch möchte man die Grafik verbessern, aber nahe beim Original bleiben. Hinzu kommen neue Zwischensequenzen und ein modernes Gameplay. 2K Games verspricht ebenfalls ein lebendigeres “Lost Heaven”.

Der Trailer warnt zurecht: Dies ist kein Gameplay-Footage! Und dennoch tappe ich in die Falle. Es kommt Gänsehaut auf, denn das sieht doch genau so aus wie damals! Also, natürlich nicht wirklich, aber dennoch genau so, wie man sich erinnert. Oder? Nunja, die Wahrheit sieht dann etwas anders aus, wie die Gegenüberstellung beweist, aber wenn nach knapp 20 Jahren anhand von nur ein paar Fetzen aus dem Trailer Erinnerungen an ganze Missionen wachwerden, ist der Hype schon etwas gerechtfertigt. Ob dieser auch hält, was er verspricht, wissen wir ab dem 25. September.

Selbst vier Jahre nach dem katastrophalen Release von No Man’s Sky arbeitet das Team von Hello Games weiter an der Wiedergutmachung an die Fans. Das nächste kostenslose Update bringt havarierte Frachtschiffe ins Spiel, welche von mutigen Astronauten betreten werden können. Eine erfolgreiche Erkundung der verlassenen Weltallhöhlen verspricht hochwertigen Loot, birgt aber auch gleichzeitig enorme Gefahren.

Die Schiffe treiben nämlich nicht grundlos durchs All: Bösartige Aliens haben es sich in ihnen bequem gemacht und vermehren sich Alien-artig im Innenraum. Sieht nach Dead Space-mäßigem Multiplayer-Fun aus und durch die prozedural generierten Schiffe verspricht das Spiel jedes Mal ein neues Abenteuer. No Man’s Sky bleibt also weiterhin einen Blick wert.

Naughty Dogs großer Wurf spaltet die Gemüter. Und das bewusst. The Last of Us Part II ist ein komplexes Werk, das neue Schritte wagt und den Spieler herausfordert, sich ständig zu hinterfragen und mitzufühlen. Ein Portrait über Verlust, vom Scheitern und vielleicht ein wenig Hoffnung.

Shownotes:
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Kaum ein Videospiel bedeutet mir so viel wie The Last of Us. Naughty Dogs Meisterwerk über zwei einsame Seelen in einer von Zombies beherrschten Postapokalypse geht unter die Haut und ins Herz. Zur Veröffentlichung von The Last of Us Part II blicke ich gemeinsam mit Jenny Ullrich zurück auf den ersten Teil und wir fragen uns, was das Spiel so besonders macht.

Shownotes:
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Spoiler: Der Podcast wurde vor der Veröffentlichung von The Last of Us Part II aufgenommen und behandelt nur den ersten Titel, das DLC Left Behind sowie einige Momente aus den Trailern zum zweiten Teil.
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The Last of Us ist mein Lieblingsvideospiel. Es gibt Spiele, die mich mehr beschäftigt haben, die ich länger gespielt habe oder die mir mehr abverlangten. Aber es gibt nur eine Handvoll weiterer Spiele, die mir so viel bedeuten und die mich so nachhaltig und intensiv einnahmen. Ich liebe die Welt, die Figuren und die Themen, die das Spiel verhandelt. Es hätte für mich kein Sequel gebraucht, aber Naughty Dog scheint basierend auf dem fantastischen Marketing und den bisherigen Veröffentlichungen zur Forterzählung alles richtig zu machen.

Dieser Cinematic Trailer ist fürs Fernsehen, vielleicht auch fürs Kino gedacht. Für mich steht das Spiel auf einer Augenhöhe mit den größten und wichtigsten Blockbustern, die kommende HBO-Adaption von Craig Mazin (Chernobyl) dürfte ebenso mitreißend werden. Nun wird The Last of Us Part II ein Rache-Thriller in der Postapokalypse. Was mich besonders erfreut, ist die dadurch erfolgende Vollendung von Ellies Leidensgeschichte. Es gibt hier keinen Weg, der nicht im Schmerz endet.