Games - PewPewPew

Der YouTube-Kanal Evil Imp dreht mit den vielfältigen Möglichkeit des neuen Animal Crossings Genre-Trailer für Science Fiction, Horrorfilme und mehr. Die Resultate sind wirklich umwerfend gestaltet, die Liebe zum Detail lässt sich nicht nur in den wunderschön aufbereiteten Kostümen der Villager oder den toll hergerichteten Inseln erkennen, sondern auch in der Shotauswahl und dem Aufbau des Spannungsbogen im Trailer. A24 lässt grüßen.

Nun ist die Katze also aus dem Sack: So sieht Tom Holland in der Rolle des Nathan Drake in Sonys Filmadaption von Uncharted: Drake’s Fortune aus. Ich bin kein Fan des Castings. Nathan Drake ist für mich ein rauer, teilweise verlebter Mann – und Tom Holland besitzt trotz seinen 24 Jahren ein jungenhaftes Äußeres und Auftreten. Nicht umsonst passte er als Spider-Man so gut ins Marvel-Ensemble. Und nicht umsonst setzt man ihm auch im dritten Standalone-Spidey Dr. Strange als Mentor an die Seite, weil er nicht seinen eigenen Mann stehen darf.

So erklärt sich auch die Empörung über das Redesign des PS4-Spideys, der zu Spielbeginn schon ein Jahrzehnt im Business ist und das Charakterdesign dies auch eindrucksvoll beweist. Zum Relaunch ähnelt die Figur nun deutlich Hollands Spider-Man und die Fans des Spiels sind nicht nur aufgrund der Bindung zur alten Figur verärgert. Das neue Gesicht ist einfach zu jung und unverbraucht.

Wie bemüht man an einer Annäherung an die Spielfigur Nathan Drake ist, erkennt man auch an der gekünstelten Haltung und dem Versuch, durch die Drehung das Maximum aus Hollands Pecks zu holen. Dazu kommen das fixierte Kinn und die gerunzelte Stirn – ein Dreitagebart hätte es auch getan. Tom Holland ist dazu auch noch außerordentlich klein. Nichts gegen Short Kings wie Tom Cruise, aber sein schlanker, ranker Körper passen für mich nicht zur Figur.

Wenn Sony hier eine Young-Nathan-Drake Geschichte inszenieren wollen würde und mit Holland in der Rolle die nächsten 10 Jahre plant, würde mein Urteil positiver ausfallen. Aber das soll Nathan Drake sein. Im ersten Spiel. Nein, sorry, das hat nichts mit einer wahnhaften Suche nach Ähnlichkeit aus Fandom zu tun, Holland kann die Rolle schlicht nicht ausfüllen.

Fast schon vergessen liegt nach der Thrawn-Trilogie und vor den Special Edition Grabenkämpfen und dem Prequels-Schock ein fast vergessenes Kapitel Star Wars-Geschichte begraben: Shadows of the Empire. Heute hauptsächlich wegen des N64-Spiel bei Millenials noch in Erinnerung, findet selbst unter Hardcore-Nerds kaum ein echter Austausch über dieses wilde Kapitel statt. Dabei lohnt sich gerade jetzt angesichts Lucasfilms Paradigmenwechsel und dem Fokus auf die High Republic ein Blick zurück auf diese “Everything but a movie”-Zeit in den Neunzigerjahren. Dieses fanmade Making Of von Saintmillion mag ich sehr und es steckt voller Liebe für Details und Fans kommen hier auf ihre Kosten. (Ich folge Saintmillion schon länger; er produzierte auch dieses großartige Video über den Anfang vom Ende in Star Wars Galaxies.)

Vielleicht gelingt der Story Group eine Rekanonisierung von Prinz Xizor. Die Hauptserie der Star Wars Comics erzählt gerade die Geschichte nach TESB weiter und mit Qi’ra sowie der möglichen Solo-Serie bzw. dem Sequel gibt es Möglichkeiten, ihn wieder bei der Black Sun einzuführen. Die Organisation war zuvor Teil der Clone Wars Serie.

Now this is Star Wars!

Die Hardcore-Flight-Multiplayer-Sim Star Wars: Squadrons mutiert zu meinem Spielehighlight des Jahres: Nicht nur wird die spannende Geschichte um die Zeit nach der Schlacht von Endor weitererzählt, auch die Schlacht um Jakku wird untermauert und via Crossmedia-Storytelling erweitert das Spiel auch Alexander Freeds Alphabet Squadron Roman-Trilogie. Dazu erweckt Squadrons das echte Star Wars Gefühl wieder. Was die gesamte Sequel-Trilogie an spannenden Weltraumschlachten vermissen lässt, macht dieser Kurzfilm in sieben Minuten wieder wett.

Ich mag es, dass auch mal die Imperialen als Protagonisten gezeigt werden und wie der X-Wing-Pilot durch sein Visier entmenschlicht wird, unterstrichen von seinen Handlungen, die ein nuanciertes Post-Endor-Storytelling im Singleplayer vermuten lassen. Auch schön, wie die bereits bekannten Gameplay-Mechaniken hier plottechnisch eingebunden sind.

Der imperiale Pilot heißt übrigens Varko Grey und über ihn ist schon recht viel bekannt, er ist Anführer des Titan Squads und wird die imperiale Kampagne bestimmen.

Ab dem 2. Oktober geht’s los. Habe das Gefühl, ich werde in dem Spiel versinken.

Wohl das einzige Mal, dass ich Alex Jones nachvollziehen kann.

Ich habe durch längere Abstinenz ein paar Updates in Animal Crossing verschlafen und jetzt sollte man sich im hohen Gras vorsehen.

Mit etwas Verzögerung erschien endlich der Trailer zum Remake des legendären ersten Titels der Mafia-Reihe. Die Spieletrilogie erhält in diesem Jahr ein ausgiebiges Remake, so versprach es zumindest der Entwickler, doch die Trailer zu den späteren Teilen enttäuschten mich sehr. Den grafisch größten Sprung erwartete ich ohnehin bei Mafia 1 und die ersten Bilder sorgen nun tatsächlich für absolute Gänsehaut.

Mafia 1 hat nicht ohne Grund einen besonderen Platz im Herzen vieler Fans. Auch für mich war das Spiel die erste Singleplayer-Kampagne auf meinem ersten PC, dazu entzückten Grafik und Geschichte mit bis dato ungeahnter, cineastischer Qualität. Auch die Spielewelt “Lost Heaven” begeisterte.

Das Remake wird nun von Grund auf neu gestaltet, im Unterschied zu Teil 2 und 3, die lediglich aufgehübscht werden. Technisch möchte man die Grafik verbessern, aber nahe beim Original bleiben. Hinzu kommen neue Zwischensequenzen und ein modernes Gameplay. 2K Games verspricht ebenfalls ein lebendigeres “Lost Heaven”.

Der Trailer warnt zurecht: Dies ist kein Gameplay-Footage! Und dennoch tappe ich in die Falle. Es kommt Gänsehaut auf, denn das sieht doch genau so aus wie damals! Also, natürlich nicht wirklich, aber dennoch genau so, wie man sich erinnert. Oder? Nunja, die Wahrheit sieht dann etwas anders aus, wie die Gegenüberstellung beweist, aber wenn nach knapp 20 Jahren anhand von nur ein paar Fetzen aus dem Trailer Erinnerungen an ganze Missionen wachwerden, ist der Hype schon etwas gerechtfertigt. Ob dieser auch hält, was er verspricht, wissen wir ab dem 25. September.

Selbst vier Jahre nach dem katastrophalen Release von No Man’s Sky arbeitet das Team von Hello Games weiter an der Wiedergutmachung an die Fans. Das nächste kostenslose Update bringt havarierte Frachtschiffe ins Spiel, welche von mutigen Astronauten betreten werden können. Eine erfolgreiche Erkundung der verlassenen Weltallhöhlen verspricht hochwertigen Loot, birgt aber auch gleichzeitig enorme Gefahren.

Die Schiffe treiben nämlich nicht grundlos durchs All: Bösartige Aliens haben es sich in ihnen bequem gemacht und vermehren sich Alien-artig im Innenraum. Sieht nach Dead Space-mäßigem Multiplayer-Fun aus und durch die prozedural generierten Schiffe verspricht das Spiel jedes Mal ein neues Abenteuer. No Man’s Sky bleibt also weiterhin einen Blick wert.