Games - PewPewPew

Wake Island ist für das Battlefield-Franchise so etwas die Rainbow Road für Mario Kart – einfach die Königsdisziplin des Spiels, vielleicht sogar des Genres. Die nun veröffentlichte Version in BFV markiert die bis dato genaueste digitale Rekonstruktion der realen Insel; wahrscheinlich lässt sich das auf alle digitalen Insel verallgemeinern.

Battlefield-Experte JackFrags kramte alle alten CD-Hüllen aus den Wandregalen seines Jugendzimmers und installierte alle alten Titel, angefangen von 1942 über BF3 (meiner Lieblingsversion) bis hin zur aktuellen Version, um die Unterschiede und Detailgrade der Spielewelten festzuhalten.

Eine tolle Reise durch die Entwicklung eines Franchises und der Spieletechnologie sowie die eigene Jugend.

Ich bin bei Dragonball schon bestimmt seit nun zwei Jahrzehnten raus und dachte auch, dass das alles ausgespielt und zu Ende erzählt war. Es gab eine Zeit, da kaufte ich mir alle paar Tage nach der Schule einen Manga nach dem anderen bis die Geschichte endlich friedlich und gut ausging. Auch die getreue Anime-Adaption endete und für mich war die Sache damit gegessen.

Klar, dieses weirde GT(hieß das so?)-Quasi-Reboot war mir bekannt, welches Goku wieder zu einem Kind verdammte, aber das erschien mir selbst damals schon als ein zum Scheitern verurteiltes Aufkochen von Nostalgie. Total verdutzt stellte ich daher vor einigen Jahren fest, dass Dragonball als Marke nicht nur fortbesteht, sondern schier gedeiht und u.a. mehrere Kinofilme sogar als große Events in den deutschen Lichtspielhäusern gezeigt werden.

“You’ve watched the anime. Now play it.”

Was ich eigentlich sagen will: Das ist eine unglaublich gute Tagline, die wohl Leute wie mich ansprechen soll. Das Spiel bietet scheinbar einige RPG-Elemente an, so kann Goku fischen, er muss essen und man darf die großen Momente des Animes nachspielen. Das Beste? Das sieht alles genau so aus wie der Anime, nur fast schon… besser? Verrückt, wie weit wir gekommen sind.

Netflix’ Adaption von The Witcher lockt natürlich auch mich wieder zurück in die Spielewelt. Ich bin vor Jahren irgendwo da steckengeblieben, als Kaer Morhen sich gegen einen Angriff der Wild Hunt brüsten muss. Mal sehen, ob ich es dieses Mal zu Ende spiele oder mich wieder in zähllosen Nebenquests verliere. Dazu flirte ich auch mit der Idee, die Grafik ein bisschen aufzumotzen und stieß bei meiner Recherche diesen ultrafotorealitischen Mod, der besser aussieht als die Serie.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment als ich mich in Ori verliebte. Zuvor muss ich jedoch gestehen, dass meine Recherche nicht ausreichend war. Ori and the Blind Forest kannte ich nur aus kleinen Ausschnitten und Bilder, in die mich sofort verliebte. Die Art Direction, die süßen Charaktere und die Geschichte packten von Beginn an. Jedoch merkte ich schnell, dass es sich nicht nur um eine kleine, schicke Indie-Erfahrung handelt, sondern Ori ein knallhartes Medroidvania war, das mich wie kein zweites Spiel herausforderte.

Eigentlich vermeide ich den Sog dieser Spiele (weshalb ich von Soulslikes auch wegbleibe und Jedi: Fallen Order nur wegen der Story durchspielte) und konzentriere mich nur noch auf die seichten und leicht verdaulichen Auswürfe des Indie-Mainstreams. Aber Ori hatte mich gepackt und nicht mehr losgelassen.

All das erzähle ich, weil ich auch jetzt wieder das absolut heiße Gameplay, die wunderschöne Art Direction und süßen Momente im neuen Trailer zum Sequel The Will of the Wisps bewundere, aber insgeheim ein bisschen Schiss habe, dass ich inzwischen zu schlecht für das Spiel bin. Pray for me.

Hellblade: Senua’s Sacrifice was a masterclass in visual and sensory storytelling through the player’s environment. No HUD, no minimap, no instructions – which leaves you feeling incredibly alone, confused, and scared; coincidentally also the perfect summary of Senua’s experience exploring the land of the Northmen. It also looked pretty sexy, coming from an indie developer and all.

Ninja Theory announced the sequel, which is coming to Xbox Series X first, during The Game Awards and it offers a super dark, moody, and atmospheric look into the grim world of the sequel. Those staggering POV shots from what I assume has to be some sort of procession are already haunting my dreams. Of course, all this is neatly tied together by a gripping new song from Heilung, a German pagan metal band, which makes Senua appear even more unhinged.

Bottom line: If this the future of gaming, we good fam.

Eine Review zu Jedi: Fallen Order wird noch folgen, aber soviel vorweg: Ich hatte großen Spaß mit der Rückkehr des Star Wars Singleplayers. An vielen Stellen verwirrte mich das Spiel jedoch. Entweder gab es lästige Bugs, Glitches oder widersprüchliche Informationen. Eine perfekte Spieleerfahrung war die Geschichte von Cal Kestis für mich jedenfalls nicht. Zum Beispiel war ich sehr überrascht, als plötzlich kleine Bosse im Spiel auftauchten. Durch nervige Ladeprobleme und Pop-ins standen plötzlich ein oder auch mal zwei Kopfgeldjäger vor meiner Nase, die es dann zu killen galt und die durchaus eine kleine Herausforderung darstellten.

Eine spannende Abwechslung, aber dass diese Typen jedoch von der Haxion Brood sind, denjenigen Bösewichte, die Cal an einer Stelle des Spiels entführen und zum Gladiotoren in ihrer Arena machen, schnallte ich nicht. Dialoge, die das andeuten würden, gab es zumindest in meinem Playthrough keine. Eigentlich sehr schade, da die Verbrechersyndikate im neuen Kanon einen größeren Stellenplatz einnehmen als die Hutten oder Black Sun im ehemaligen Expanded Universe und die Jagd auf Cal besser inszeniert hätte sein können. Der Macht sei Dank gibt es jedoch Star Wars Explained auf YouTube, der uns diese coolen Typen etwas näher vorstellt.

Das neue Spiel von PUBG-Creator Playerunknown veröffentlichte einen ersten mysteriösen Teaser Trailer, in dem nichts wirklich passiert. Wir sehen einen Wald, es regnet und stürmt. Wohl First Person, die Grafik sieht hübsch aus. Dann bellt ein Hund und wir sehen den Titel: Playerunknown’s Prologue, kurz also: PUP. Dann macht das mit dem Hund zwar Sinn, heh.

Die Webseite des Spiels verrät auch nicht viel, außer dass man mit dem Spiel versuchen wird, mittels neuer Technologien und Gameplay einzigartige und erinnerungswürdige Momente für die Gamerboys und Gamergirls zu kreieren.

Das klingt für mich eventuell nach VR, vielleicht nach Multiplayer, aber es klingt vor allem vielversprechend, da ich immer noch mehr als zwei Jahre nach dem großen Hype um PUBG dutzende Szenarien/Erinnerungen habe, die mich für das Spiel brennen lassen. Für mich der Grund, wieso das Spiel einen solchen kulturellen Impact hatte.

Crimson Desert wird das neue MMORPG von Pearl Abyss, den finanziell sehr erfolgreichen Entwicklern hinter Black Desert, und vereint The Witchter mit Game of Thrones zu einem … reizvollen Trailer, der wahrscheinlich nichts mit dem fertigen Spiel gemein haben wird. Trotzdem lässt mich das Footage in besseren Zeiten schwelgen, als MMORPGs wie Ultima Online oder Star Wars Galaxies groß waren und tolle Welten statt nur Always-Online-Ballerbuden versprachen.