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Wie wird man Pokémon-Meister? Diese Frage hat mich in meiner Kindheit umgetrieben. Auch heute träumen immer noch viele Fans vom großen Triumph in den Arenen. Dank offiziellen Turnieren, Poké-Akademien und künstlich generierten Pocket Monstern muss das aber längst kein Traum mehr bleiben. Im vergangenen Monat versammelten sich Tausende Fans und professionelle Spieler aus aller Welt in Frankfurt, um herauszufinden, wer der allerbeste war. Kamil vom Podcast Archivtöne nahm daran teil und hat mir im PewCast davon erzählt.

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Shownotes:
Bildquellen: GameFreak, EUIC
Twitter: Kamil
Archivtöne: Podcast
YouTube: Kamils Klavierkünste
Pokémon: EUIC
YouTube: Wolfey’s Pokémon Academy
PewPewPew: Turtok of Theseus

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MP3: pewcast099.mp3 (55 MB)
Soundcloud: PewCast 099: Wie wird man Pokémon-Meister?
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Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

Wahrscheinlich hat jeder eine gute Geschichte über Datenverlust. Digitale Daten werden wir von einer Festplatte auf die nächste bis an unser Lebensende kopieren und hoffen, dass nichts verloren geht und alles durch Cloud oder doppelte Sicherungen bewahrt bleibt. Oft sind solche Systeme aus persönlicher Erfahrung gewachsen, wahrscheinlich trifft es “Schmerz” eher. Bei mir war es meine erste LAN, auf der ich gar nicht mit meinem eigenen PC spielen konnte, da dieser auf der Fahrt dahin nämlich das Zeitliche gesegnet hatte.

Es gibt aber auch Fälle von Dummheit, wie die Geschichte von Harrison. Er wollte als Kind seine Pokémon mit Hacks auf LVL99 bringen und hat bei dem Versuch sein Lieblingspokémon, sein Starter sogar noch dazu, verloren. Das Turtok verwandelte sich in ein Ei, dessen Daten so korrumpiert waren, dass man nichts mehr tun konnte. Zumindest mit herkömlichen Methoden.

Der Nintendo-Übernerd Nick Robinson, früher Moderator bei IGN, macht schon länger größere Gamingdokumentationen auf seinem YouTube-Kanal und in der neusten Story geht es um die Rettung von Harrisons Turtok. Zuhilfe eilt ihm ein gewisser “Gary”, ein Experte, der den japanischen Gamefreak-Code so gut lesen kann wie die Operator den Buchstabenwasserfall in The Matrix. Der Typ ist so ein Knaller, dass er sogar seine eigene Software geschrieben hat, um Details im Spiel zu verändern.

Spoiler: Es gibt ein Happy End und Harrison ist wieder mit seinem Turtok vereint. Jedoch handelt es sich so ein bisschen um eine Jurassic Park Situation, insofern dass man zwar alte Reste des Poké-Codes retten bzw. aus dem alten Spielstand sowie Resten aus der Ruhmeshalle klonen konnte, aber einzelne Werte wie die Kampf-IVs fehlten. Also muss der Code irgendwo sonst herkommen. Am Ende ergibt sich dann Harrisons altes bzw. neues Pokémon als Endprodukt und wie beim Schiff des Theseus bleibt jetzt die Frage, ob es tatsächlich Harrisons verloren geglaubtes Herzstück ist. Ihm ist das wohl egal, die Freude überwiegt deutlich bei ihm, aber mich würde dieser Umstand umtreiben.

Ich finde diese Tilt Shift Videos des YouTubers Flurdeh super spannend in ihrer Weise, wie sie Videospiele mit einem kleinen Kniff drastisch verändern. Der unbarmherzige Höllenritt in Elden Ring wird plötzlich süß, während man aus dem Remake von Final Fantasy VII meinen Favoriten der Reihe, Final Fantasy VIII, in Erinnerungsgrafik basteln kann. Faszinierend!

Elden Rings Zwischenwelt sieht dank einem Tilt Shift plötzlich aus wie eine süße Miniaturwelt, durch die meine Eisenbahn fahren kann, während alle bösen Monster einfach ihren Geschäften nachgehen. Das finde ich viel lieber und milder als die Realität, in die ich Angsthase mich immer noch nicht gewagt habe.

3000 Stunden in Skate 3

21 Mar, 2022 · Sascha · Games · 1 comment

Ich habe manchmal Träume, die so aussehen. Wo man so weit fliegt und fällt bei viel zu hoher Geschwindigkeit, aber man es doch schafft, weiterhüpft und sich noch weiter steigert bis man aufwacht. Anyway, good game.

Ich bin mir nicht genauso sicher auf wen diese “The Beauty of”-Reihen für Videospiele und Filme zurückgehen, aber ich bin ein großer Fan davon. Kurz mal für 2-3 Minuten die Seele baumeln lassen und in medialen Erinnerungen schwelgen. Schön. Ich glaube, für den Videospielbereich war Andy Kelly mit seinem Projekt Other Places über Videospielwelten instrumentell, auf YouTube gibt es für Filme seit ein paar Jahren einen gleichnamigen Kanal dazu. Neu ist die Idee nicht, der Reiz liegt klar auf der Hand, ich beobachte da eine Formalisierung in letzter Zeit und eine damit einhergehende Gefahr für eine Routinisierung. Wäre schade, aber so schön das Video hier auch ist (Die Musik hilft sicherlich), so erwartbar ist auch die Bildabfolge.

Super Donkey Kong Shake

13 Dec, 2021 · Sascha · Games · 0 comments