Fernsehen - PewPewPew

Wenige Serien schaffen es bis zur fünften Staffel, geschweigedenn die fünfte Staffel zur besten der Serie zu machen. Better Call Saul gelingt nicht nur das, sondern das Spin-off überschattet schon längst das Original. In der neuesten Staffel wagte die Serie das unvermeidliche Experiment, die beiden schicksalshaft verbundenen Welten endlich zusammenzuführen. Das Experiment gelingt elegant, wie ich gemeinsam mit Rajko Burchardt im neuen PewCast berichte.

Shownotes:
Bildquellen: AMC/Netflix
Rolling Stone: Interview mit Peter Gould und Vince Gilligan
Moviepilot: Better Call Saul hat Breaking Bad längst überholt
PewPewPew: Heisencast
PewCast 018: Better Call Saul – Staffel 1
From Beyond
Rajko bei Kinozeit

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Nach dem perfekten Ende von The Clone Wars besitzen Fans nun auch das letzte Puzzlestück vom Untergang der Jedi, um solch schöne Mashups schneiden zu können.

Die erste Fernsehserie von Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland, Devs, ist nicht nur eine atemberaubend schöne und packende Erfahrung, sondern sie bietet auch das perfekte Gedankenexperiment, um endlich mit meinem langersehnten Gast Christian Alt zu sprechen und die 50. Podcastfolge gebührend zu feiern.

Shownotes:
Bildquelle: FX/Hulu
Christians Twitter: caltf4
Kugel & Niere: BER &Lynn ist nicht alleine
AI Podcast: Alex Garland: Ex Machina, Devs, Annihilation, and the Poetry of Science
Freesounds (cc) by: synthetheway, amether, platypusVA

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Mandalorian Standoff

23 Apr, 2020 · Sascha · Fernsehen,Kunst · 0 comments


Arrowhead

Der neue Altered Art Print von Arrowhead Dave widmet sich dem The Mandalorian Staffelfinale. Prints gibt es hier.


Bottleneck Gallery

Die Bottleneck Gallery hat in Sachen Qualität und Motive für mich schon lange den Marktführer Mondo überholt, wohl auch dank des Wechsel von Justin Ishmael, dem jahrelangen Art Director der Popkulturschmiede aus Austin. Dieser neue Print für The Mandalorian von Pablo Olivera unterstreicht das für mich nur. Die Variant-Editionen, u.a. eine leider schon ausverkaufte Foil-Variante, sehen auch ultra geil aus. Ich habe mir jetzt doch noch die reguläre Edition geschnappt, weil die Stimmung durch die sengende Sonne und die Pose schon geil eingefangen werden. Vielleicht die wesentlichste Darstellung der Westernfigur, die es bisher als Print gab.

Nachdem Disney wohl durch den enormen Erfolg von The Mandalorian etwas überrumpelt wurde, gab es dann ja doch eine große Welle an Merchandise in den letzten Monaten. Darunter auch dieser ultrasüße Print namens “The Bounty” von Rory Kurtz, der natürlich auch in meine Sammlung wanderte. Ich sehe jetzt viele Kunstwerke, die die beiden Figuren miteinander in vertrauten Posen miteinander verbinden, aber vielleicht sind so zwei passend gerahmte Prints nebeneinander pro Figur die bessere Lösung.


Mondo

Erst letzte Woche zog ich ein ziemlich enttäuschtes Zwischenfazit der laufenden Staffel, da haut The Clone Wars diesen actiongeladenen Trailer zu den finalen vier Folgen raus. Raumschiffe, Schlachten, Mandalorianer, Lichtschwerter, geil! Die Klonkriege enden für Ahsoka auf Mandalore mit einem Wiedersehen mit Anakin, Obi-Wan und Maul. Vielleicht enden sie für uns als große Unterhaltung à la Episode 3,5? Der lang angeteaste “Siege of Mandalore”-Arc könnte tatsächlich der Serie trotz aller Kritik zur Punktlandung verhelfen.

Who watches the Watchmen? Nicht ganz so viele scheinbar, denn Damon Lindelofs Serien-Adaption des legendären Stoffes kam und ging. Einen breiten popkulturellen Fußabdruck bleibt die Serie noch schuldig, was sicherlich nicht an ihrer hervorragenden Qualität liegt.

Watchmen ist ein schockierendes wie prägendes Portrait der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Auseinandersetzung mit den Themen und fortgeführten Gedanken ist schwierig und oft schmerzvoll. Zusammen mit Philipp Süßmann sprach ich in der neuen Folge des PewCasts darüber, was den Comic groß macht, wie Zack Snyder vorlegte und wie HBO nun den Ball zurückschmetterte.

Shownotes:
Bildquelle: HBO
HBO: The Official Watchmen Podcast

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The Clone Wars war immer ein Mosaik aus kleinen Geschichten. Von weitem betrachtet bilden sie trotz ihrer losen Verbindungen eine epische Erzählung der Klonkriege aus Star Wars. Das hatten die Filme verpasst.

Die Konstanten der Serie waren Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano, auch wenn diese durchaus auch mal eine Pause einlegten, während sich die Serie in mehreren Episoden, verbunden zu sogenannten Arcs, gerne auch anderen Jedi, Padmé oder kriminellen Gruppierungen widmete.

Das nun nachgeschobene Ende der vor 5 Jahren eigentlich abgesetzten Serie in Form von zwölf Episoden, die wöchentlich auf Disney+ veröffentlicht werden, war für viele Fans Balsam für die Seele. Durch Star Wars: Rebels, einen Roman mit Ahsoka, die veröffentlichten Storyboards und Pre-Vis über StarWars.com und ja auch Revenge of the Sith wissen wir natürlich, wo die Figuren schlussendlich landen und wie ihre Geschichten enden. Schlussendlich war nur die Abfolge der Ereignisse unbekannt.

Daher war der Trailer für Staffel 7 so verheißungsvoll. Zu sehen sind nicht nur die coolen Bad Batch Klonkrieger, sondern auch der langerwartete Siege of Mandalore, während dem Darth Maul entthront und Ahsoka die Order 66 erlebt. Bisher ist davon jedoch recht wenig zu sehen. Aus einer finanziellen Sicht war es klar, dass die ohnehin fast fertig produzierten Bad Batch Folgen günstig vollendet werden würden. Dass Serienschöpfer Dave Filoni seine Hauptfigur in den Mittelpunkt stellen würde, kommt auch wenig überraschend. Insbesondere wenn man die Bedeutung betrachtet, die ihm und der Figur bei der Forterzählung von Star Wars beigemessen wird.

Für einen befriedigenden Abschluss mit dem Siege of Mandalore musste die Rückkehr Ahsokas aufgebaut werden. Somit muss ihr Leben nach dem Verlassen des Jedi-Ordens kurz beleuchtet werden. Das führt aktuell zu dem Gefühl, dass eine gesamte Staffel in wenige Folgen gepresst werden muss. An und für sich schon ein sehr schwieriges Unterfangen. Da die Serie aber auf ein Finale zusteuert und wohl auch in Revenge of the Sith überschwappen wird, was eine unglaublich spannende Idee darstellt, muss nun Stoff von sechs Staffeln in die vier Finalfolgen gestopft werden.

Daher ist es äußerst frustrierend, dass Ahsokas Abstecher in die kriminelle Unterwelt mit ihren neuen Freundinnen aktuell soviel Zeit verschlingt und wie in der vergangenen Folge zum Beispiel damit endet, dass die Figuren wieder genau dort landen, wo sie anfingen und nichts Neues dabei lernten. Immerhin kündigen sich mit den Mandalorianern nun endlich Querverbindungen an, aber die Aufteilung in drei Mal vier Folgen erscheint mir als großer Fehler. Maul, Mandos, Gehirnchips, Order 66, Rex und seine Truppe – unglaublich viel Stoff für die letzten vier Folgen.

The Clone Wars startete mit einem miserablen Film. Ich erinnere mich noch genau an meine immense Enttäuschung: Ein neuer Star Wars Film im Kino — und mir fielen die Augen zu. Die Serie weitete sich aus, wurde besser, die Animation anschaubar. Schlussendlich entstand eine ganz spannende und neue Phase in der Star Wars Zeitrechnung. Viele Teenager und junge Erwachsene verbinden mit Star Wars vor allem diese Serie, die sie das Franchise lieben lernte. Grafisch ist das Niveau immer noch besser als Rebels und erzählerisch sicherlich auch kompetenter sowie anspruchsvoller als das fürchterliche Resistance. Aber bislang bleibt der langersehnte Abschluss bestenfalls unterhaltend, realistisch betrachtet aber eher belanglos. The Clone Wars startete mit einem Film und vielleicht hätte es auch die epischen Ausmaße eines Films gebraucht, um die Geschichte gebührend zu Ende zu erzählen.