Fernsehen - PewPewPew

Es geht los. Miriam und ich besprechen die gesamte erste Staffel Y: The Last Man, der Serienadaption unseres Lieblingscomics. Von jetzt auf gleich stirbt jedes Lebewesen auf der Erde mit einem Y-Chromosom – außer dem naiven Yorick Brown und seinem Kapuzineräffchen Ampersand. Gemeinsam mit zwei Expertinnen für Genetik und Kampfkunst an seiner Seite macht er sich auf in die Welt, um sie zu retten.

Insgesamt werden fünf Reviews erscheinen, die Episoden der Serie also immer im Zweierpack. Die Folgen “The Day Before” und “Would the World Be Kind” fanden wir beide durchwachsen, wobei ich mehr zu kritisieren habe und es Miriam eigentlich schon gut gefällt. Das Gute ist, das kann ich schon verraten, es wird besser!

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Bildquellen: FX on Hulu (US) / Disney (DE)

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Ähnlich wie die rostigen Roboter und Maschinen in Simon Stålenhags Landschaften mutet auch dieser Podcast an. Er wurde schon vor ewigen Zeiten aufgenommen, es lief etwas schief und er geriet fast schon in Vergessenheit.

Doch wie bei den Illustrationen hoffe ich, dass mein Gespräch mit Tech- und Kulturjournalist Michael Förtsch trotzdem zum Schwelgen einlädt. Wir waren nämlich beide enorm angetan von Amazons Tales From The Loop, dem letztjährigen Science Fiction Highlight, welches trotz nachhallenden, erschütternden und beeindruckenden Visionen basierend auf Simon Stålenhags Bildern nicht genug Beachtung geschenkt bekam. Ändern wir das doch.

Vielen Dank an HerrKaschke, der mir mit dem Sound geholfen hat.

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Shownotes:
Bildquellen: Amazon Studios
1e9: Michaels Artikel
Simon Stalenhag: Illustrationen

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So etwas gab es schon länger nicht mehr: Eine südkoreanische Netflixproduktion feiert nicht nur zum großen auf der Streamingplatform, sondern bricht sämtliche Klickrekorde und wird binnen Wochen zum globalen Serienphänomen, welches auf Schulhöfen wie Innenstädten eine realweltliche Ausprägung findet. Innerhalb eines Monats ballte sich der Hype um Squid Game zu solch astronomischen Ausmaßen auf, dass auch ich die Serie nicht länger ignorieren konnte. Aber, liebe K-Pop-Fans, ihr müsst jetzt ganz stark sein, ich bin kein Freund der Serie geworden. Ebensowenig mein Gast Lucas Barwenczik, doch gemeinsam hatten wir natürlich trotzdem Spaß in unserem Gespräch über Takeshi’s Castle, Pornoparodien und Kapitalismuskritik.

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Shownotes:
Bildquellen: Netflix
Twitter: Entlarvender Hype
McKenzie Wark: Gamer Theory
The Economist: South Koreans are bemused by the global success of “Squid Game”
Jacobin: Squid Game ist eine Allegorie der kapitalistischen Hölle
But Alive: Sie Weinte Wirklich
YouTube: Mr. Beast

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HBO

Als sich Game of Thrones vor knapp drei Jahren zu Ende neigte, zum Entsetzen vieler Fans ohne direkte Vorlage, veröffentlichte George R.R. Martin, fast wie aus Trotz, nicht The Winds of Winter, die seit fast einem Jahrzehnt erwartete Fortsetzung von A Song of Ice And Fire, sondern Fire & Blood, einen Fantasieroman, angesiedelt im erweiterten Westeros-Universum über die Geschichte der Herrschaft der Targaryens und einen internen Machtkampf in King’s Landing.

Wie wir alle wissen endete Game of Thrones natürlich auch ohne direkte Buchvorlage grandios. HBO sah das Ende des Megaerfolgs natürlich nicht als Anlass, die “Lands of Ice and Fire” hinter sich zu lassen und wie Arya gen Westen zu neuen Ufern zu segeln, sondern hat mit Showrunner Ryan Condal eine Mischung aus Fire & Blood und The Dance of Dragons als Serie adaptiert. Man bleibt also bei den Drachen.

Condal entwickelte zuvor mit LOST-Showrunner Carlton Cuse die Serie Colony. Alleine wird er den Posten nicht übernehmen: Miguel Sapochnik, der verantwortlich für mit die besten Folgen von Game of Thrones war (“Hardhome”, “Battle of the Bastards”, etc.), wird ebenfalls Co-Showrunner.

Das Prequel darf nun aus Martins neuem Roman sowie bereits bekannten Erzählungen aus früheren Werken der Reihe schöpfen, kann gleichzeitig aber wohl auch andere und mehr eigene Akzente setzen, ohne gleich Revolte im Fandom auszulösen. Der erste Trailer zur ersten Staffel wirkt noch recht klein und zeigt uns Bekanntes, was wohl vielleicht ein arges Problem dieser Serie werden könnte. Der “Dance of Dragons” ist nämlich bereits in animierter Comic-Form vor einigen Jahren als DVD-Extra erzählt worden. Dieser zeigt zwar, wie groß und genial die Serie werden könnte. Wie es ausgeht, weiß man als Leser trotzdem schon. Dazu fehlt der Serie womöglich die tickende Zeitbombe der White Walker im Hintergrund der hinterhältigen Machenschaften im Hause Targyaren.

HBO ist es daran gelegen, den Erfolg von Game of Thrones fortzusetzen und die Tränen vieler enttäuschter Fans zu trocknen. An Geld und Vertrauensvorschuss dürfte es dazu wohl nicht mangeln. Erwähnenswert ist sicher auch, dass HBO diesen Stoff auch dem White Walker Prequel mit Naomi Watts vorzog. Daher vertraue auch ich mal dieser Entscheidung und hoffe auf ein Weiter-so auf hohem Niveau.

Auch das noch: Star Wars als Anime. Sechs japanische Studios produzierten im vergangenen Jahr neun animierte Kurzfilme für Disney+, Star Wars: Visions ward geboren. Alle Episoden erzählen von Jedi-Rittern in einer weit, weit entfernten Galaxis, ohne jedoch zum Kanon zu zählen oder eine überhängende Geschichte zu stricken.

Lucasfilm nennt die Serie ein visuelles Experiment, ohne Bindung zu den Filmen oder sonstige Verpflichtungen. Was machen die Künstler mit ihrer kreativen Freiheit und ist das Experiment gelungen? Matthias Hopf und ich sprechen im neuen Podcast über die Idee der Serie und alle Episoden der ersten Staffel.

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Shownotes:
Bildquellen: The Walt Disney Company / Lucasfilm Ltd.
PewPewPew: TIE Fighter Short
Wookieepedia: Star Wars: Visionaries
Moviepilot: Matthias’ Review

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Die Klonkriege sind vorbei, die Jedi tot und das Imperium hat die Galaxis fest im Griff. Die “dark times”, von denen Obi-Wan Luke 19 Jahre später erzählen wird, haben begonnen. Doch was passiert mit denen, die nicht mehr gebraucht werden? In der ersten Staffel von Lucasfilms neuer Star Wars Animationsserie, The Bad Batch, werden die Kriegshelden der besonderen Clone Force 99 für vogelfrei erklärt und es beginnt ein bitterer Überlebenskampf in einer Galaxis, die keinen Platz mehr für die hat.

Kann die Serie das hohe Level des The Clone Wars Finales halten? Gelingt die Darstellung dieser bisher kaum beleuchteten Zeit im Star Wars Kanon? Die erste Staffel der Serie habe ich im neuen Podcast mit Tobi Meinel (Blue Milk Blues) und David X. Noack (Mateschrank) besprochen, die gemeinsam gerade eine Clone Wars-Retrospektive machen.

Shownotes:
Bildquellen: The Walt Disney Company
Wookieepedia: Mount Tantiss

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Netflix

He-Man vs. Skeletor – darauf freuten sich Millionen an Fans von Masters of the Universe weltweit. Revelation, die neue Animationsserie auf Netflix, wollte nicht nur an das Erbe der alten Zeichentrickserie aus den Achtzigern anknüpfen, sondern auch Großes in Eternia offenbaren. Groß wurde leider dagegen nun die Wut und Enttäuschung über das Ergebnis. Der Vorwurf der Lüge steht im Raum. Die Macher hätten bewusst und vorab verschwiegen, worum es in der Serie eigentlich geht. Stimmt das? Ich habe keine Beziehung zu He-Man und habe daher mit Experte Heiner Fischer gesprochen.

Shownotes:
Bildquellen: Netflix
YouTube: He-Man der Saarländer (Hearoic)
YouTube: Masters of the Universe: Revelation Part I Trailer (Netflix)
Twitter: Kevin Smiths Tweet
YouTube: The Goodbye Place

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Soundcloud: PewCast 076: Masters of the Universe: Revelation Part I
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Als ich noch regulär physische Medien shoppte, also nicht nur explizit einzelne Lieblingstitel online in besonderen Editionen bestellte, ging ich immer mit großer Verwunderung an den Simpsons-DVDs vorbei. Dort standen neben den normal üblichen DVD-Boxen nämlich auch diese ultrahässlichen und regaluntauglichen Simpsons-Plastikköpfe. Ich dachte mir immer: Wer käuft denn den Quatsch? Mögen das Fans überhaupt? Ich habe immer gerne alles einheitlich, bereits eine kleine Abweichung ist Grund für ein inneres ästhetische Zerwürfnis. Dies begann mit Staffel 6 und setzte sich leider zum großen Ärgernis vieler Fans bis zum vorzeitigen Tod dieser Veröffentlichungen quasi fort. Durch die Disney-Übernahme tut sich da wieder was, aber Simpsons-Fans (gibt es die überhaupt über Staffel 9 hinaus?) dürfen sich keine großen Hoffnungen machen. Das Video-Essay hier fasst das alles schön zusammen.