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Meine Top 20 Filme 2012

02 Jan, 2013 · Sascha · Film,Personal · 8 comments

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20. Moonrise Kingdom (Wes Anderson)
19. Haywire (Steven Soderbergh) [Review]
18. Young Adult (Jason Reitman)
17. Chronicle (Josh Trank) [Review]
16. Sleepwalk with Me (Mike Birbiglia) [Review]

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15. Life of Pi (Ang Lee) [Review]
14. Ruby Sparks (Jonathan Dayton, Valerie Faris) [Review]
13. Sound of My Voice (Zal Batmanglij) [Review]
12. The Cabin in the Woods (Drew Goddard) [Review]
11. The Grey (Joe Carnahan) [Review]

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10. Tod in Texas (Werner Herzog) [Review]
09. Indie Game: The Movie (Lisanne Pajot, James Swirsky) [Review]
08. We Need To Talk About Kevin (Lynne Ramsay) [Review]
07. The Perks of being a Wallflower (Stephen Chbosky) [Review]
06. Killer Joe (William Friedkin) [Review]

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05. Drive (Nicolas Winding Refn)
04. Shame (Steve McQueen)
03. Cloud Atlas (Lana Wachowski, Tom Tykwer, Andy Wachowski)
02. Prometheus (Ridley Scott) [Review]
01. Take Shelter (Jeff Nichols) [Review]

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Flop 5
5. Jeff Who Lives At Home
4. Taken 2
3. Piranha 3DD
2. Hostel: Part III
1. Battleship

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1. Breaking Bad

Es ist ja fast langweilig, die Serie Jahr um Jahr wieder hier auf Platz eins zu setzen, aber es ist einfach so und ich kann nicht anders. Die Entwicklung und die unbarmherzige Konsequenz, mit der die Serie ihre Figuren behandelt, zerreißen mir Woche um Woche das Herz. Groß, ganz groß. Und dieser Cliffhanger! So still und leise und trotzdem der größte Knall, den man sich vorstellen kann. Die letzten acht Folgen kommen im Sommer und ich bin mir sicher, dass das alles ganz shakespearemäßig enden wird für alle. Und nein, damit mein ich nicht, dass alle heiraten.

2. Louie

Die letzten 10 Minuten dieser Staffel sind der Inbegriff der Revolution, die Louis gerade da im Fernsehen für das Comedygenre macht. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Er macht das was zwischen Comedy und Drama und es ist irgendwie über allem. So gut.

3. The Newsroom

Mir gefiel der revisionistische Stil der Serie, der Newsstories aus 2011 aufarbeitete. Viele Kritiker bemängelten dabei die Neunmalklugheit, mit der die Serie ihre Geschichten behandelte und sich dabei angeblich von realen Nachrichtenshows abheben wollte. Ich fand diese Kritik völlig unverständlich. Sorkin bemängelt klar den Nachrichtenstil und das Medienklima der USA und wenn man sich mal ein wenig mit Cable News der USA beschäftigt, weiß man, dass da Kritik bitter nötig und nie genug ist. Sorkin zeigt den Leuten mit seiner Serie klar, wie sie hätten berichten sollen, es aber nicht taten.

Die Kritik am Ende der Staffel an den Vorwahldebatten der Republikaner war großartig.

4. Homeland

Super Staffel, mehr Budget, das man merkt und Darbietungen von den drei großen Köpfen, die allesamt Emmy-würdig sind. Jetzt bin ich gespannt, ob die Serie die Eier hat den Weg, den sie eingeschlagen hat, auch zu gehen.

5. Girls

Nachdem ich gestern Lena Dunhams ‘Tiny Furniture’ gesehen habe, beschleicht mich das schlimme Gefühl, dass die junge, talentierte Dame ein One-Hit-Wonder sein könnte. Die erste Staffel war trotzdem ganz groß. Jetzt muss sie beweisen, dass sie ihre Themen weiterentwickeln kann.

6. Game of Thrones

Tolle Staffel. Habe die Bücher nie gelesen, aber ich bin mir sicher, dass man hier den Wüstenteil hätte echt kürzen können. Ansonsten weiter so! Peter Dinklage, bitches! Yeah!

7. The Walking Dead

Was soll ich denn hier noch sagen? Ich habe jede Folge einzelnd reviewt. Mehr hier. tl;dr: MAKE IT MORE LIKE THE COMIC, UGH!

8. Boardwalk Empire

Und hier dachte ich, dass die Serie ohne einen gewissen Charakter nicht mehr gut werden könnte. Falsch gedacht, gefiel mir besser als alles davor. What a ride!

9. Community

Für mich endet die Serie mit Dan Harmons Abgang. Mal schauen, was sie mit der vierten Staffel machen, aber ich habe wenig Hoffnung. Ich bin mit diesem Ende mehr als zufrieden.

10. The Killing

Mann, bin ich froh, dass die Serie jetzt doch weiter geht, nachdem sie zunächst abgesetzt wurde. Bin gespannt, wie man weitergeht, da jetzt der Fall nach zwei Staffeln beendet ist.

Guilty Pleasure Award: Last Resort (Ganz großer Quatsch, aber ich steh drauf)

Nice Try Award: Falling Skies

Enttäuschung des Jahres: Awake (SERIOUSLY?! UND DAS NACH DIESEM GRANDIOSEN PILOTEN?!?! AHHH!!!)

Meh des Jahres: How I Met Your Mother (Und für die Season 2013/14 schon erweitert! Ja, Papa, erzähl uns mehr von den Frauen, die du gepoppt hast! Als großer Fan der Serie muss man irgendwann sagen: Enoug is enough.)

Nette Zwischenunterhaltung: New Girl (Wenn Coach statt Winston wieder dabei wäre, würde die Serie glatt in meine Top 10 wandern.)

Geeky Snack für Zwischendurch: Comic Book Men

“Oh, God, please stop! Will you look at yourself?!”-Award: The Big Bang Theory

Meine Top 10 Poster 2012

27 Dec, 2012 · Sascha · Film,Personal · 0 comments

Ich war bei meinen Entscheidungen oftmals ein wenig hin und her gerissen. Einerseits sollte ein Poster auf eigenen Beinen stehen und die Idee des Films verkaufen. Andererseits empfinde es als tolle Erfahrung, wenn man im Nachhinein ein Poster erst so richtig versteht und kleine Details findet. In dieser Liste findet man Beides. Es gibt kein Ranking, weil unnötig.

Prometheus

Ein Kopf, eine Figur, Retro. Das Mysterium (der Kopf), die Figur im Raumanzug (Science-Fiction) und der Retroaspekt (Alien-Posteranspielung) lassen das Teaser-Poster zu Prometheus zu einem meiner Favoriten dieses Jahres werden.

Skyfall

Die Uhr, das Auto, der Blick. Dieses Poster verkörpert Bond wie wir ihn kennen und lieben und dieses Versprechen hielt Skyfall auch. Eine Reminiszenz an die guten, alten Tage.

Moonrise Kingdom

Illustrierte Poster findet man heute kaum noch und dieses kleine Märchen eines Posters verspricht genau das, was man bekam. Die Namen stören mich ein wenig, aber das ist nur kleiner Kritikpunkt, immerhin will man mit der Starpower Leute in die Kinos holen. Ich bin ja verständnisvoll.

Looper

So richtig versteht man das Poster zu Looper auch erst, wenn man den Film gesehen hat (z.B. die Zahlen an der Tür), aber auch ohne dieses Wissen verkauft man hiermit locker Kinotickets. Die Zeitmachine, die einladende Tür, die Tagline. Alles verspricht Abenteuer und einen guten Film.

Chronicle

Tolle Idee, katastrophe Ausführung. Trotzdem verkaufte kaum ein Poster sein Konzept so gut wie deses und die Tagline ist natürlich perfekt.

The Master

Alkoholismus ist in PTAs neuem Film sehr wichtig. Freddie Quell, grandios verkörpert von Joaquin Phoenix, kommt nach Hause vom 2. Weltkrieg, kann sich nicht wieder in die Gesellschaft eingliedern und ertrinkt seine Qualen im Alkohol, der wiederum die erste Verbindung zwischen ihm und “dem Meister” sein wird. Schönes Poster, großartiger Film.

Beasts of the Southern Wild

Es ist schwer Benh Zeitlins Film in einem Bild zusammenzufassen, aber das Poster schafft es die Magie des Films visuell einzufangen.

The Cabin in the Woods

You think you know the story… aber natürlich tun wir das nicht, denn The Cabin in the Woods ist ein twistreicher und kranker Film voller Metareferenzen und Anspielungen. Eschers Relativity stellt das großartig dar und gewinnt die Aufmerksamkeit der Zuschauer.

Argo

Die Papierschnippsel machen wiederum nur viel Sinn, wenn man sich mit der Geiselnahme auskennt oder den Film gesehen hat, aber auch im Kontext der Tagline (“declassified story”) funktioniert es irgendwie; dazu die Augenbinde, die zur iranischen Flagge wird – schön!

The Dark Knight Rises

Die aussagekräftige Tagline und ein maskierter Bösewicht, der den Pfad unseres Helden kreuzte und seine Maske zerbrach. Perfekt.

Mythos Märklin

25 Dec, 2012 · Sascha · Personal · 0 comments

SpiegelTV hat eine schöne Dokumentation über Märklin und Modelleisenbahnen gemacht, die mir heute den ersten Weihnachtstag versüßt hat. Ich wusste gar nicht, dass Märklin von der Insolvenz bedroht war, aber das ist so eine Nachricht, die mich bedrückt. Früher, als Opa noch lebte, war es für mich als Kind das schönste in der Adventszeit bei ihn in den Keller zu gehen und die Modelleisenbahn (H0, natürlich) aufzubauen, die schon meinem Vater gehörte. Über Wochen hinweg wurde jedes kleinste Detail verfeinert, Brücken eigens aus Holz und Tunnel mit Pappmaché gebaut. Das Highlight eines jeden Heiligabends war es dann, wenn die ganze Familie von mir und Opa in den Keller geführt wurde und es die große Präsentation der Bahn gab.

Ich vermisse das. Frohe Weihnachten, Opa.

Ich wollte so ein Mashup-Video seit Jahren machen. Jedes Jahr sah ich und postete ich gegen Ende diese tollen Videos und ärgerte mich, weil ich wusste, dass ich das auch könnte und es nicht tat. Das lag meistens daran, dass ich mir nie richtige Software besorgte und ich eben keine halben Sachen mache – normalerweise. Doch dieses Jahr hatte mich ein wenig die Wut gepackt und ich habe das obige Video in 6 Stunden mit der Probeversion von Adobe Premiere geschnitten. Nächstes Jahr wird es dann besser, länger und epischer. Versprochen. Alleine schon, weil ich nicht eine lange Zeit in den USA ohne vernünftigen PC und Internet verbringen werde. Ausschlaggebend für die Auswahl war der US-Release. Meine richtige Top 20 Filmliste sieht ein wenig anders aus.

PewPewPew in der Zeitung

19 Nov, 2012 · Sascha · Personal · 4 comments

doriangrey.net ist jetzt auch Wochenzeitung und man fragte mich, ob man da ein paar Sachen spiegeln könnte. Ich sagte ja und finde das ausgesprochen interessant mal seine Sachen “in der Hand” halten zu können. Jetzt kann ich es auch der Oma zeigen und sie versteht, was der Bub da so macht. Coole Sache.

Media Monday #70

29 Oct, 2012 · Sascha · Film,Personal · 0 comments

1. Brad Pitt gefiel mir am besten in 12 Monkeys.

2. Alfred Hitchcock hat mit Die Vögel seine beste Regiearbeit abgelegt, weil erst nach seinem Werk man ein ungutes Gefühl erfährt, wenn so ein Vogel einen schief anschaut. (Follow-Up: Marnie, weil ich mal will, dass den mehr sehen.)

3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in Aviator, weil das die einzige Rolle ist, die ihr etwas Würde verleiht und die ich gewillt bin mir anzusehen. Den Underworld-Quatsch gibt’s im Hause PewPewPew nicht!

4. Es gibt ja an allerlei Orten zu allerlei Zeiten immer mal wieder Zombie-Walks, die sich auch großer Beliebtheit erfreuen. Aber warum eigentlich immer nur Zombies? Welche Themen-Walks würdet ihr euch mal wünschen?

Nyancatwalk. CSD + internet = love.

5. Welches Buch hat euch am meisten enttäuscht, nachdem ihr es auf Empfehlung gelesen habt?

Die Welt, wie wir sie kannten. Unglaublich interessante Prämisse (Asteroid stürzt Mond aus seinem üblichen Orbit und löst Probleme auf Erde aus), aber erzählt durch die Augen eines privilegierten Mädchens in Form eines Tagebuches. Apokalypse light!

6. Ausprägungen der Science-Fiction gibt es viele, aber welche Zukunftsvisionen sind euch die Liebsten? Hochtechnisiert oder doch lieber rückständig und dreckig, mit Aliens oder lieber ohne, Endzeitstimmung oder epische Utopien/Dystopien?

Wenn man realistisch ist, geht die Welt dem Abgrund entgegen. Langsam und schön, aber stetig. Deshalb entweder Dystopie oder Entzeitstimmung, am besten gemischt wie in Children of Men. Aliens dürfen gerne dabei sein, aber da noch kaum ein Film (außer vielleicht Contact oder Close Encounters) die Frage nach Außerirdischen bzw. der Kontakt mit eben diesen würdevoll behandelt hat.

Grundlegend ist es so: Die Menschen von heute haben genau die gleichen Sehnsüchte und Nöte wie vor 1000 Jahren und das wird im Jahr 3012 auch noch so sein. Die Umwelt wird sich ändern, radikal höchstwahrscheinlich. Die Technologie ebenso, aber Menschen bleiben gleich. Man versucht den Leuten über Marketing immer einzutrichtern, dass man für das Spektakel ins Kino gehen muss/soll, aber im Grunde wollen wir eine menschliche Geschichte erfahren mit der wir uns identifizieren können. Die Science-Fiction ist daher nur Rahmenbedingung oder MacGuffin und als solche sollte sie subtil sein, egal um was es genau letztendlich geht.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist That’s My Boy und der war überraschend harmlos, weil er bei mir keine Nervenzusammenbrüche wie Sandlers letzten Werke auslöste und irgendwo dahinter jemand stand, der das Ding machen wollte. Nicht nur wegen der Kohle. Lustig war es trotzdem nicht und Sandler ist schrecklich und nervig, die Witze hoffen immer noch darauf, dass das Publikum dicke, alte und hässliche Menschen zum Lachen findet. Die Jungs von Red Letter Media haben Sandlers Masche mal auseinander genommen. Könnte mir ja alles egal sein, aber ich weiß, dass Sandler besser kann. Und mich macht es traurig, dass er nicht mehr will. Aber man kann es ihm auch nicht böse holen; jedes Mal, wenn er sich außerhalb seines gewohnten Gebiets versuchte, floppte er links und rechts.

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24 Oct, 2012 · Sascha · Personal · 5 comments

Vor einem Jahr versprach ich der beste 24-Jährige aller Zeiten zu werden, was ich bekanntlich eingehalten habe. Für dieses Lebensjahr nehme ich mir simplere Aufgaben vor, nämlich die Uni fertig zu machen und mein Drehbuch fertig zu schreiben. Kinderspiel.