Personal - PewPewPew

Tree of Life Deleted Scene

28 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

Zu meinen Jugendzeiten waren CS-Videos total der heiße Scheiß und Michael Weicker aka kaLa war der Schnitt-König schlechthin. Seine Videos waren die besten des Genres und ich wollte nichts mehr, als endlich in einem seiner Video auftauchen. Leider war ich kein wirklich guter Counter-Strike-Spieler. Sicherlich nicht schlecht, aber meine Talente lagen eher auf den Schlachtfeldern von Battlefield. Dafür fanden meine eigenen CS-Videos großen Erfolg.

Eigene Clips mit coolen Kills hatte ich auch, doch sie waren nie gut genug für die Königsklasse von kaLa und seinen Pros. Mein bester Freund Philipp aka visuaL, haarscharf an einer Profikarriere vorbeigeschrammt, schaffte es jedoch in den letzten restOck-Teil, was er mir bis heute vorhält.

In meinem Geburtstagspost habe ich scheinbar negativer geklungen als ich mich eigentlich fühle. Teilweise kamen sogar Nachrichten, dass ich bitte nicht aufhören soll. Daran ist gar nicht zu denken; besonders nicht, wenn mir dieses Internet, wenn auch etwas verzögert, kleine Träume wahr erfüllt. Ich habe es nämlich mit einem Killer-Clip aus PlayerUnknown’s Battlegrounds in eines solcher Videos namens “Epic & Lucky Moments” geschafft (Mein Moment war klar episch, 0 Luck), kurz nach einem Clip von shroud höchstpersönlich. Eine besondere Leistung ist das angesichts der Schwemme an Videos von PUBG TV nicht und der Squad Wipe ist auch eher so bleh, aber mir bedeutet das trotzdem viel und es macht mich glücklich.

Ich habe den Clip auch in etwas längerer Form auf meinem YouTube-Kanal.

Eine weiteres Ereignis erfreute mich ebenfalls sehr. Vor einigen Monaten habe ich mich mit Tobias vom Blue Milk Blues Podcast über den Zustand und die Zukunft von Star Wars unterhalten (PewPewPew berichtete) und der Podcast wurde auch auf StarWars-Union beworben – einer Seite, die ich seit 2000 täglich konsumiere. Ich war natürlich jahrelang in den Foren und Kommentarsektionen tätig, aber wurde nie namentlich in einer Nachricht erwähnt. Wieso auch? Es war nie mein Traum, dort als Nachricht aufzutauchen, aber jetzt stehe ich da und ich finde das irgendwie sehr cool.

Internet! Yay!

#crushablesummah

10 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

Klettermaxe

07 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 0 comments

9 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2018 · Sascha · Personal · 2 comments

Das neunte Jahr war scheiße.

Ich bin angesichts der sonst ausschweifenden und emotionalen Beiträge zum Bloggeburtstag gereizt, das einfach so stehen zu lassen, aber so mutig bin ich auch wieder nicht.

Nun denn, wo soll ich anfangen? Es gab so viele Tiefschläge im vergangenen Jahr in Sachen Internet und Blogging, dass ich so viel ansprechen kann. Die DSGVO wird jetzt nicht so heiß gegessen (bisher), wie sie gekocht wurde. Trotzdem kosteten die (durchaus wichtigen und richtigen) Anpassungen ein paar Tage Kraft hinter den Kulissen. Immerhin hat diese Arbeit das Layout und den Blog allgemein etwas entschlackt und verbessert.

Dann gingen zwei Podcasts zu Grunde. Ein langjähriges Projekt lähmte den kreativen Output über Monate hinweg und endete schließlich sehr schmerzhaft (Wenn auch mit einer letzten Episode, auf die ich immer noch sehr stolz bin). Ein lang angelegtes Projekt endete dagegen viel zu früh und hat mich generell bezüglich dem Medium misstrauisch gemacht.

Zwischendurch gab es Vermischungen von Berufs- und Privatleben, auf die ich gerne verzichten würde und die auch nicht motivierend waren.

Irgendwo im Jahr war auch eine Abmahnung eingetrudelt und seit The Last Jedi macht mir das Internet irgendwie keinen Spaß mehr. Das liegt gar nicht am Film, sondern eher an der Art, wie die Debatten im Internet geführt werden und wo bzw. wie sie meist enden. Ich fühle mich oft missverstanden und habe darüber ausgiebig mit Tobias gesprochen. Außerdem plagt mich natürlich wie jeden anderen die allgemeine, politische Situation und aus beruflichen Gründen kann ich sie auch nicht einfach ignorieren. (Sollte man aber ja sowieso nicht. Kämpfen!)

Im Laufe des Jahres habe ich gemerkt, dass ich aus diesem Trott rauskommen muss und habe mir dann einen “Repewt” zurechtgeschrieben. Cooler Titel, mittelmäßiger Erfolg. Die Postingfrequenz ist gering, die Klickzahlen sinken und das Internet wird insgesamt ungemütlicher. So ein Geburtstagsposting ist bei mir immer Bestandsaufnahme und im Onlinebereich war dieses Jahr leider nur zum Jammern. Man verzeihe es mir.

Nach wie vor gibt es Blockaden unterschiedlichster Art. Aber ich finde die Worte von Marcel zum Bloggen im Jahr 2018 sehr inspirierend. Einfach machen, einfach raushauen. Im Laufe des nächsten Monats werde ich auf jeden Fall zwei kleine, neue Projekte starten, auf die ich mich sehr freue. Immerhin. Hoffentlich blicke ich nächstes Jahr nur auf das verflixte, neunte Jahr und ansonsten neun ganz tolle Jahre zurück. Dann feiern wir groß.

Wegen der DSGVO gibt es in diesem Jahr kein Gewinnspiel. Ich weiß nicht, ob das noch möglich ist und ich bin auch zu faul mich zu informieren.

Ich hoffe, ihr haltet mir die Stange.

So long and thanks for all the fish!

Play

Credits:

Buch: Sascha Brittner und René Walter
Schnitt: Sascha Brittner
Musik: Matthias Hopf und 3typen
Zusätzliche Stimmen: HerrKaschke
Zusätzliche Soundeffekte CC-BY-NC 3.0: debroidehenrique85n, robinhood76, straget

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast100.mp3 (103 MB)
Soundcloud: Wowcast 100: Vor dem Blackout
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

Repewt 2018

01 Feb, 2018 · Sascha · Personal · 10 comments

Ein Monat des neuen Jahres ist bereits ins Land gezogen und hier ist nichts wirklich passiert. Die Postfrequenz hat sich in den vergangenen Jahren allgemein gesenkt, ist aber dann doch in den letzten Monaten fast gänzlich eingebrochen. Das hat unterschiedliche Gründe, die ich hier nicht großartig breittreten möchte. Berufsalltag, viele Krankenhäuser, ein Umzug, eine Abmahnung; und irgendwie hat dann noch The Last Jedi der ganzen Sache die Krone aufgesetzt. (Was für ein beschissener Film. Keine Sorge, irgendwann kriege ich dann den Arsch schon hoch, um genau zu sagen wieso.)

Mich zieht das runter. PewPewPew ist mein Baby und wenn ich es so vernachlässige, werde ich traurig. Dass nur noch rund ein Viertel der Leser aus den Hochzeiten hier mitliest, ist auch sicherlich nicht nur der Verschiebung von Bloginhalten auf soziale Medien zuzuschreiben. Deshalb poste ich diesen Beitrag, vor allem um mich selbst anzuspornen. Weil wie doof würde so ein Rocky-Trainingssequenz-Post aussehen, wenn danach nichts folgen würde? Eben.

Der 100. Wowcast kommt wohl hoffentlich Ende der Woche. Es wird wahrscheinlich unser letztes gemeinsames Projekt für die absehbare Zeit sein.

Die Kulturindustrie wird weiterlaufen, richtig ausgelastet bin ich damit in Sachen Podcasting aber nicht. Ich habe sowieso schon länger Bock da einfach mehr, anderes und besseres Zeug zu machen, als nur zwei Stunden in ein Mikrofon zu labern. Watch this space.

Und jetzt in Dauerschleife:


Bluehole Studio

Dieser Artikel erschien zuerst in der 12. Ausgabe des WASD-Magazins.

Playerunknown‘s Battlegrounds ist schon jetzt das beliebteste Spiel des Jahres. Dabei geht es doch eigentlich nur darum, andere Spieler zu eliminieren und als Letzter zu überleben. Wieso bereitet das so vielen so viel Spaß?

Ich verstecke mich hinter einem Baumstamm und weiß, dass jede falsche Bewegung gleich meine letzte sein könnte. Aus dieser Nähe sind die Einschusslöcher im Holz gut zu erkennen. Es sind verfehlte Schüsse einer Person mit Mantel und Scharfschützengewehr, die gut 100 Meter entfernt auf einem Hausdach sitzt und mich beobachtet. Man will mich umlegen. Ein Blick in mein Inventar offenbart meine missliche Lage. Eine Granate, die ich nicht weit genug werfen kann. Eine Maschinenpistole, deren Kugeln auf diese Entfernung zu sehr streuen. Ein Scharfschützengewehr, jedoch ohne Visier. Einige Meter östlich erwartet mich Rettung in Form einer hohen Hausmauer. Riskiere ich den Sprung und hoffe auf die fehlende Präzision meines Gegenspielers oder verharre ich hier und hoffe auf–

KA-POWW! Bevor ich mich entscheiden kann, ertönt ein Schuss aus der Ferne. Westen. Ich erkenne einen Blutspritzer auf dem Hausdach und ergreife meine Chance. Ich renne. In Sicherheit angekommen, überprüfe ich meine Situation erneut. Noch zwei Spieler am Leben. Nur noch ich und der unidentifizierte Killer. Doch mir bleibt keine Zeit, lange Pläne zu schmieden. Das Spielfeld verkleinert sich und ich bin gezwungen, mein Versteck zu verlassen. Ich laufe über ein Feld und hoffe, dass mein Gegner sich ebenfalls bewegen muss. Ein Schuss. Ich bin getroffen und lege mich hin. Es bleibt mir keine Zeit, meine Wunde zu verarzten. Südlich erkenne ich noch einen schwarzen Fleck am Rand einer blau schimmernden Mauer. Ein weiterer Schuss und ich bin tot.

Taktik ist alles in Playerunknown‘s Battlegrounds – oder zumindest Taktik im Rahmen des Möglichen. Schon jetzt ist PUBG, wie es von der Spielerschaft abgekürzt wird, eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres. Trotz Early Access wurden alleine in den ersten sechs Monaten zehn Millionen Exemplare verkauft und tägliche Spielerspitzen weit über Valves hauseigenem DotA 2 erreicht. Doch was macht das Spiel so erfolgreich und unterhaltend? (weiterlesen…)