Personal - PewPewPew

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24 Oct, 2020 · Sascha · Personal · 0 comments

Das hatte ich letztes Jahr vergessen zu posten. 2020 war natürlich kein gutes Jahr, aber 32 sein, das würde ich nochmal machen.

Vor drei Jahren fiel mir schon Jim Carreys abgefahrener Red Carpet Auftritt ins Auge, der auch gut und gerne eine Deleted Scene aus einer vierten Staffel von Damon Lindelofs Serienmeisterwerk The Leftovers hätte sein können. Bei der ersten Präsidentschaftsdebatte zwischen Joe Biden und Donald Trump überkam mich ein ähnliches Gefühl, als Joe Biden seine Söhne, inklusive den 2015 verstorbenen Beau, verteidigen musste. Mir geht seitdem dieser wiederholte Ausruf “My Son. My son. My son.” nicht mehr aus dem Kopf. Was ein Moment.

Deshalb habe ich das schnell mit Max Richter verpackt und im Kontext der globalen Pandemie passt das einfach für mich wie Arsch auf Eimer.

11 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2020 · Sascha · Personal · 0 comments

Ohne zu melodramatisch klingen zu wollen, aber es fällt mir schwer, Energie für diesen Post aufzubringen und mir ist aktuell auch nicht nach Introspektion oder einem langen, emotionalen Post. Ich beschäftigte mich früh ziemlich intensiv mit dem Coronavirus und während ich durch diese gezielte Vorbereitung in der Frühphase gut damit klarkam, geht es mir seit Wochen durch den Umgang mit der Pandemie durch Teile der Gesellschaft oder manche Debatten seelisch schlecht.

Ich bin aber sehr froh, und möchte dies auch nicht vergessen zu erwähnen, dass hier immer noch nach elf Jahren viele mitlesen und vor allem auch mithören. Der PewCast gewann im letzten Blogjahr mehr Episoden als in den gesamten 6 Jahren zuvor hinzu. Dazu stecke ich noch mehr Zeit in die inhaltliche Aufbereitung, den Schnitt und die Tonqualität, in die Auswahl der Gäste und die Interaktion, sodass ich mit Fug und Recht behaupten kann, einen der besten Nerdpodcasts mit Fokus auf Serien+ zu produzieren. Das ist mir wichtig.

Gleichzeitig werden die Postings sporadischer, die Anzahl der Entwürfe wiederum steigt stetig. Ein kurzer Blick verrät mir, dass ich aktuell über exakt 333 Mal etwas verbloggen wollte, ohne die Sache zu beenden. Darin sind noch nicht einmal die wahrscheinlich 200 Tabs miteingerechnet, die ich gerade offen habe. Das nervt mich. Das möchte ich ändern. Früher war das Bloggen irgendwie befreiter. Woran liegt das?

Es ist schon komisch, einen Blog im Jahr 2020 zu führen. Das Blogsterben wurde bereits vor einem Jahrzehnt attestiert. Man fühlt sich so ein bisschen wie das kleine Familienhaus umringt von glitzernden Wolkenkratzern. Trotzdem oder eher genau deshalb ist und bleibt es einfach eine coole Sache, Webspace zu besitzen und Sachen ins Internet zu stellen. Ein Stück Internetacker zu haben und dort anpflanzen zu können, was man will. Das ist geil.

Johnny Häusler lag völlig richtig: Wir müssen das Web zurückerobern, von Zuckerberg wie den Normies. Mehr Leute sollten sich von den Giganten lösen, eine Seite holen, ein bisschen html lernen und Inhalte frei und eigenständig anderen präsentieren. Das ist wahre Freiheit. Und das ist extrem cool, auch nach elf Jahren.

. . . . where it all started, 22 years ago.

Übers Wochenende fand ich paar Clips von der Frankfurter Buchmesse in 2011, als Charlie Adlard mir Rick Grimes zeichnete. Adlard war damals zur Veröffentlichung des Cover-Bandes zugast, der die ersten 100 The Walking Dead Cover zusammenfasste und kommentierte. Wäre cool, wenn da angesichts des Ende der Geschichte bald der zweite Teil erscheinen würde.

Ich hatte ihn damals übrigens gefragt, wer in der 100. Ausgabe sterben würde, aber er konnte es mir natürlich nicht sagen. Stattdessen drehte er die Frage um und fragte mich, was ich denke. “Glenn”, sagte ich. Er schmunzelte.

Hier mein gerahmter Rick Grimes, ca. Issue 95, aus dem “A Larger World” Volume, welches ich zu dem definierendsten Teil der Geschichte zähle.

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24 Oct, 2019 · Sascha · Personal · 0 comments


Warner Brothers

Die Ankündigung eines neuen Matrix-Films stimmte mich sehr emotional. Das lag einmal an den nach wie vor großartigen Filmen – ja, genau: Plural – und meiner Verbindung zu dem Franchise generell, was wiederum viel mit dem ganzen Theater hier zu tun hat. Der erste Matrix-Film kam für mich als Teenager genau zur richtigen Zeit und beeinflusste mich nachhaltig.

Doch es blieb nicht beim ersten Film, sondern es folgte ein ganzes Universum und wer sich darin verlieren wollte, der durfte wie Neo herausfinden, wie tief der Kaninchenbau wirklich ist. Ich verliebte mich in Animatrix, ging extra für den Kurzfilm in den für mich damals zu krassen Dreamcatcher und spielte natürlich Enter The Matrix mindestens zehn Mal durch. Alles wirkte neu und frisch und unverbraucht. Das Matrix-Franchise zeigte mir in dem Alter, in dem man für noch so vieles empfänglich ist, ganz neue Welten und Medien und erzählte Geschichten, die abwechslungsreich waren und zum Nachdenken anregten.

Irgendwann zwischen Reloaded und Revolutions kreierte ich eine Fanseite auf Beepworld, der leider in den tiefen Kanälen des Internets irgendwo verschwand. Ich habe häufig noch die Hoffnung, dass ich irgenwdie wieder darauf stoße, aber die Chancen stehen schlecht. Ultimativ war das jedoch der Beginn davon, dass ich das Internet nicht nur nutze, um mit anderen Menschen Counter-Strike zu spielen, sondern es selbst mit Inhalten befülle. Dass ich nun darüber für Moviepilot und auf meinem eigenen Blog darüber schreiben kann, macht die Sache für mich rund.

Matrix 4 kommt und wird bestimmt großartig. Mit der Rückkehr des originalen Casts, einer direkten Fortsetzung und dem Talent hinter der Kamera ist der Erfolg sicher.

Die Matrix hat uns wieder! Nach Jahren der Gerüchte und Diskussionen um ein Reboot, Sequel oder eine andersartige Erweiterung des Matrix-Franchises ist es offiziell: Lana Wachowski kehrt zurück und dreht eine direkte Fortsetzung mit Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss als Neo und Trinity.

Neben Wachowski arbeiteten Aleksander Hemon und David Mitchell am Drehbuch. Hemon ist ein Schauspieler aus Sens8, der von Fans vergötterten Netflix-Serie der Wachowskis, während David Mitchell als Autor einst die Romanvorlage zu dem ambitionierten Cloud Atlas – Alles ist verbunden bot. Dazu kehren die ursprünglichen Konzeptzeichner Geof Darrow und Steve Skroce zurück, um erneut den Look des Sequels zu sichern.

Es steckt also jede Menge Talent hinter dem Sequel, dessen Dreh nächstes Jahr beginnt und das bereits tief in der Vorproduktion steckt. Eigentlich ein Grund zur Freude für alle Fans, doch die Ankündigung reißt alte Wunden im Fandom auf und befeuert alt bekannte Diskussionen mit neuem Leben. (weiterlesen…)

Fast Food Kritiker Reviewbrah veröffentlichte gestern sein My Average Day Video, ein absolutes Jahreshighlight für mich, und eine Stelle stach besonders hervor. Ich konnte einfach nicht widerstehen, die Szene mit etwas Meme-Magic aufs nächste Level zu heben.