Kurzfilm - PewPewPew

Die Uncharted-Videospiele sind allesamt Meisterwerke ihrer Zeit, die den Mythos Indiana Jones spielbar machen. Laufen, schießen, klettern, an Seilen hängen, Verfolgungsjagden, fiese Bösewichte, legendäre Städte, usw. – all das ist sowohl in Indiana Jones als auch Uncharted zu finden. Während das Zusammenspiel der Charaktere sicherlich seine eigenen Reize hat und Uncharted wohl auch Tomb Raider viel zu verdanken hat, bleiben die Filme mit Harrison Ford als wagemutiger Teilzeit-Archeologe die unverkennbaren Vorbilder für Nathan Drakes Abenteuer.

Angeregt durch die Veröffentlichung dieses Kurzfilms, der wie von vielen Fans lange erhofft endlich Nathan Drake in der Hauptrolle zeigt und ähnliche Hoffnungen wie das geleakte Deadpool-Footage hat, habe ich mir am Wochenende Spielbergs Filmreihe wieder angesehen. Es ist verblüffend, wie sehr die Spiele der strukturellen Abfolge der Filme und auch der Hero’s Journey treu bleiben. Ob es jetzt die Rätsel (Nathan hat natürlich wie Indy ein Notizbuch) oder die Verfolgungsjagd auf dem Weg zum Zielort sind, Indy und Nathan werden auf jeden Fall einmal vom Bösewicht gefasst und später stoßen beide Teams aufeinander. Alles ist nahezu identisch umgesetzt.

Es sind zeitlose Abenteuer, die jeder gerne erleben würde und genau deshalb funktioniert Uncharted: Weil die Spiele Indiana Jones spielbar und das Abenteuer erlebbar werden lassen. Indiana Jones als Charakter ist sicherlich gut definiert und eine zeitlose Ikone, aber nur interessiert, wenn er aus dem Fenster seines Büros hüpft und den nächsten legendären Gegenstand suchen geht. Dies ist auch ein weiterer Grund, weshalb Temple of Doom immer ein wenig wie eine Anomalie war: Jones ist ein unklarer Abenteurer, der zufällig ein Dorf rettet – kein wagemütiger Archeologe auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Uncharted 4 schafft es hier ganz eigene Akzente zu setzen, die mich ganz besonders berührten, aber das ist ein anderes Thema.

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Es ist geschehen. Kurz bevor wir zweistellig werden habe ich so ziemlich alle besprochenen Titel extrem cool gefunden.

Shownotes:

Themen: “Black Mirror”, die Netflix-Serie der schwarzen Zukunftsvisionen von Charlie Brooker. “World of Tomorrow”, die Trickfilme des Animators Don Hertzfeldt. Und “The Killing of a Sacred Deer”, der neue Film von “Lobster”-Regisseur Yorgos Lanthimos mit Colin Farrell und Nicole Kidman. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

01:21 – Black Mirror
20:30 – World of Tomorrow
33:29 – The Killing of a Sacred Deer
52:55 – Empfehlungen

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Vor vierzig Jahren hatte George Lucas die Vision, dass Lichtschwertkämpfe wie Duelle der Samurai aussehen sollen. Dazu ordnete Lucas die Schauspieler an, die Lichtschwerter mit beiden Händen zu führen, da es sich um schwere Waffen handeln würde. Mark Hamill fand dies immer schade, ganz besonders weil Lucas zu Zeiten der Prequel-Drehs seine Meinung plötzlich geändert hatte. Die neuen Filme unter Disneys Führung setzen eher auf die Emotionalität der Figuren und die Wucht der Schwerter.

Dieser virale Teaser zu einem 2018 erscheinenden Kurzfilm findet irgendwo den Mittelweg und kann den Kampf zwischen Obi-Wan und Vader aus Episode IV sanft updaten ohne unglaubwürdig zu werden. Ich bin gespannt auf das fertige Produkt.

This is a small teaser for a reimagining of the Vader vs Kenobi fight from A New Hope that I am VFX Supervising. More to come soon! Full scene coming in 2018.

HAIM by PTA

02 Oct, 2017 · Sascha · Kurzfilm,Musik · 0 comments

Paul Thomas Andersons Zusammenarbeit mit HAIM für das neue Album der Band geht weiter. Es gibt nicht nur ein neues mitreißendes Musikvideo zum tanzbaren Lied “Little of Your Love”, sondern auch den Kurzfilm Valentine aus dem Aufnahmestudio der Band. Simpel, aufs Wesentliche reduziert und einfach schön.

Seitdem Zack Snyder den Regieposten bei Justice League verlassen hat, wurde es etwas still um den Regisseur. Ganz untätig blieb er in seiner persönlichen Auszeit jedoch nicht. Snyder ist dazu der Auffassung, dass man einfach rausgehen und etwas drehen soll, wenn man einen Film machen will. Die Möglichkeiten dazu hat heute jeder in seiner Hosentasche. Um das seinen Schülern eines Kurs, den er bald lehren wird, zu beweisen, hat er einen Kurzfilm in seinem Stil mit dem iPhone gedreht.

Natürlich hat er jede Menge Gadgets benutzt (Zeiss ExoLens und Mount, Smartphone Rigs,einen Kessler Pocket Dolly sowie eine Drohne und die FiLMiC Pro app um die Kamera zu kontrollieren), sodass der Look seinen Filmen in nichts nachsteht. Ich finde, das ist gelungen. Dazu braucht man auch noch eine kleine Crew, Schauspieler, Kostüme und einen professionellen Coloristen für die Postproduktion, aber an und für sich will er ja nur beweisen, dass einen heute nichts mehr wirklich zurückhalten muss. Es muss also niemand wie Werner Herzog eine Kamera aus einem Muserum stehlen, um einen Film zu drehen.

Nettes Teil auf jeden Fall und es freut mich, dass der Mann wieder hinter der Kamera steht.

Foglä Penis Poster

03 Jul, 2017 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments


von Owley (Foglä Produktionsblog)

Können wir uns kurz einen Moment der Stille nehmen und in Ehrfurcht den Penis auf dem Poster zum Abschlussfilm meines Freundes Owley bestaunen? The balls on this guy!

“You’ll know I’m the moderator, because I’m behind a podium and I’m wearing a graphic tee with an extremely obscure comic book reference on it.”

Die unendliche Geschichte um den TIE Fighter Anime Kurzfilm hat ein weiteres Kapitel. Nachdem der Film bereits vor zwei Jahren endlich veröffentlicht wurde, gibt es nun eine inoffizielle, überarbeitete Version, die mit dem Sound von Battlefront und einem Score aus Rogue One die Stimmung noch einmal näher an die Saga heranführt. Ziemlich großartig und ich würde nach wie vor eine solche Netflix-Serie sehr begrüßen.