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Achtung, der Boden ist Lava! In der neuen Gameshow Floor Is Lava auf Netflix ist der Name Programm. In einem von Lava überfluteten Raum müssen die Mitstreiter einen Hinderniskurs überwinden, um 10.000 Dollar zu gewinnen. Das ist gleichzeitig äußerst dumm und mega unterhaltend. Leider verkauft sich die Serie unter Wert. Man könnte viel mehr daraus machen, was ganz schön frustriert.

Shownotes:
Bildquellen: Netflix

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Naughty Dogs großer Wurf spaltet die Gemüter. Und das bewusst. The Last of Us Part II ist ein komplexes Werk, das neue Schritte wagt und den Spieler herausfordert, sich ständig zu hinterfragen und mitzufühlen. Ein Portrait über Verlust, vom Scheitern und vielleicht ein wenig Hoffnung.

Shownotes:
Bildquellen: Naughty Dog
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Kaum ein Videospiel bedeutet mir so viel wie The Last of Us. Naughty Dogs Meisterwerk über zwei einsame Seelen in einer von Zombies beherrschten Postapokalypse geht unter die Haut und ins Herz. Zur Veröffentlichung von The Last of Us Part II blicke ich gemeinsam mit Jenny Ullrich zurück auf den ersten Teil und wir fragen uns, was das Spiel so besonders macht.

Shownotes:
Bildquellen: Naughty Dog
Spoiler: Der Podcast wurde vor der Veröffentlichung von The Last of Us Part II aufgenommen und behandelt nur den ersten Titel, das DLC Left Behind sowie einige Momente aus den Trailern zum zweiten Teil.
Daniels Tweet
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Wenige Serien schaffen es bis zur fünften Staffel, geschweigedenn die fünfte Staffel zur besten der Serie zu machen. Better Call Saul gelingt nicht nur das, sondern das Spin-off überschattet schon längst das Original. In der neuesten Staffel wagte die Serie das unvermeidliche Experiment, die beiden schicksalshaft verbundenen Welten endlich zusammenzuführen. Das Experiment gelingt elegant, wie ich gemeinsam mit Rajko Burchardt im neuen PewCast berichte.

Shownotes:
Bildquellen: AMC/Netflix
Rolling Stone: Interview mit Peter Gould und Vince Gilligan
Moviepilot: Better Call Saul hat Breaking Bad längst überholt
PewPewPew: Heisencast
PewCast 018: Better Call Saul – Staffel 1
From Beyond
Rajko bei Kinozeit

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Soundcloud: PewCast 051: Better Call Saul Staffel 5
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Die erste Fernsehserie von Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland, Devs, ist nicht nur eine atemberaubend schöne und packende Erfahrung, sondern sie bietet auch das perfekte Gedankenexperiment, um endlich mit meinem langersehnten Gast Christian Alt zu sprechen und die 50. Podcastfolge gebührend zu feiern.

Shownotes:
Bildquelle: FX/Hulu
Christians Twitter: caltf4
Kugel & Niere: BER &Lynn ist nicht alleine
AI Podcast: Alex Garland: Ex Machina, Devs, Annihilation, and the Poetry of Science
Freesounds (cc) by: synthetheway, amether, platypusVA

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Soundcloud: PewCast 050: Devs
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Es ist der 20. Juli 1969, der Höhepunkt des Wettlaufs ins All. Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Männer den Mond und sichern den Amerikanern den Sieg. Aber dort standen nicht nur zwei Amerikaner auf dem Mond. Es ist unter immensen Anstrengungen von mehreren hunderttausenden Mitarbeitern und dem Mitfiebern einer ganzen Nation gelungen, drei Menschen erfolgreich zum Mond und wieder zurück zu schicken.

Weil es da ist

Die Geschichte der Menschheit ist mit diesen extremen Leistungen eng verbunden. Menschen mit dem Drang zur Erkundung der Grenzen und des Menschenmöglichen erkunden die Erde, berichten von dem, was sie sehen. Jahrtausende verbrachten wir in Höhlen, sahen Zeichnungen an Wänden von Biestern, die die Steppen bevölkerten, ehe wir uns rauswagten. Angetrieben von Neugier, von einem fast schon genetischen Sinn für Erkundungen – Eroberung. “Weil er da ist”, antwortete Bergsteiger George Mallory auf die Frage, wieso er und Sherpa Tenzing Norgay den Mount Everest als erste Menschen besteigen wollten.

Schon immer drangen besondere Menschen nach vorne, suchten den Fortschritt, um den Rest mit sich in eine bessere Zukunft zu reißen. Eine Reise zum Mond? Noch 70 Jahre zuvor eine Geschichte für die ersten Gehversuche des Kinos, pure Science Fiction – bevor Science Fiction überhaupt als Genre existierte. Es erschien fast unmöglich. Und doch ist die gemeinsame Anstrengung schlussendlich erfolgreich. Sie bleibt unerreicht. Kennedys Moon-Speech ist bis heute auch so ikonisch, weil er ein Bild zeichnet, von einer Nation, die zu träumen wagte.

Fortschritt braucht Visualisierung

Die Nation zu befeuern war ein Schlüsselpunkt. Das betrifft nicht nur die finanzielle Förderung, sondern auch die Psyche des Menschen. Die Forschung weiß schon lange, dass goal visualization extrem wichtig und förderlich für den Zielerfolg ist. Im Falle des Space Races sprechen wir von buchstäblicher Visualisierung einer noch nie erprobten und hoch riskanten Reise ins Unbekannte.

Wie sollte das gelingen? Was heute durch Filme wie Interstellar oder computergenerierte Bilder hochrealistisch abgebildet werden kann, wurde damals durch Maler versucht darzustellen. Es gibt den selektierten Titel des space artists, darunter auch wenige Astronauten wie Alan Bean oder erst kürzlich verstorbene Alexi Leonov. Der Kosmonaut absolvierte nicht nur den ersten Spacewalk, sondern erstellte auch das erste Kunstwerk im Weltall. Heute versuchen NASA und SpaceX für ihre neuen zukünftigen Missionen zu werben, wie zum Beispiel mit Illustrationen von Joby Harris.

Space Artists

Vor über 60 Jahren befanden sich das Genre und besonders die Technik aber noch in den Kinderschuhen. Künstler wie Robert McCall wurden legendär für ihre Darstellungen von Reisen ins Weltall und utopischen Gesellschaften. Gleichzeitig war das nur eine Seite der Medaille und auch die auf Wikipedia geführte Liste liest sich sehr amerikanisch. Das Space Race war natürlich aber auch ein Kampf der Kulturen.

Abseits von westlichen Popkultureinflüssen und des Mainstreams, hinter dem Eisernen Vorhang preschten die Russen zuerst ins Weltall, befördert von fantastischen und sehr eigenen Zeichnungen. Dank eines neuen Bildbands des Phaidon-Verlags geraten sie nicht in Vergessenheit. In Soviet Space Graphics werden auf 240 Seiten knapp 270 Illustrationen präsentiert, die künstlerische Visionen des sowjetischen Raumfahrtprogramms zeigen. (weiterlesen…)

So sieht mein kleines Kino aktuell aus, in dem ich Filme lieben lernte, und man darf den Epidemiologen glauben: Die Corona-Krise wird noch sehr lange anhalten. Die Welt wird viele Veränderungen erfahren und uns diese im Großen wie Kleinen spüren lassen. Aktuell haben die Kinos geschlossen, Filmstarts werden verschoben und Trailer sind Mangelware geworden. Die Filmfans leiden, aber die Kinos und ihre Belegschaften natürlich umso mehr.

#HilfDeinemKino ist eine ganz tolle und wichtige Initiative, die gerade den Lichtspielhäusern durch die Coronakrise helfen will. Und wir alle können mitmachen! Ihr geht auf die Seite, wählt euer Kino auf einer Karte an und schaut dann einen Werbespot. Dafür erhalten die Kinos dann das Werbegeld. Vielleicht ja statt dem Bildschirmschoner dann lieber ein paar Spots durchlaufen lassen in Zukunft. Super coole Idee, bin sehr froh drum. Mehr Fragen? Hier entlang.

Ansonsten könnt ihr auch sofern möglich Gutscheine kaufen, was den Kinos direkt und wohl am besten hilft. Einige bieten auch Geistervorstellungen an, wo man ein Ticket kauft, aber natürlich nicht hingeht. Und wenn alles überstanden ist, hoffen wir wieder auf solche Bilder.

Nintendo besitzt eigentlich ein sauberes Image. Die Marke steht für ein Versprechen: Die SpielerInnen erwartet eine hochwertige, spaßige Erfahrung für Jung und Alt mit einem besonderen Grafikstil, der sich an anderen Maßstäben misst und nicht so schnell altert. Nintendo? Das ist Qualität.

Durch die Coronakrise isolieren sich die Menschen in ihren eigenen vier Wänden und entfliehen der Situation aktuell durch Animal Crossing: New Horizons. Käfer sammeln, Fische angeln, Häusle bauen. Animal Crossings unschuldiger Eskapismus kommt für viele Fans gerade rechtzeitig. Der digitale Tapetenwechsel ist in etwa die gegenteilige Erfahrung zum Pokémon Go Sommer 2016 – im Unterschied zu damals sind alle drin und alles ist scheiße.


Nintendo

Doch immerhin ist nicht alles ganz schlecht. Viele Freunde und Pärchen können sich über Animal Crossing Zeit miteinander verbringen und so ihre Distanz überbrücken. Doch viele SpielerInnen bemängeln die wenigen Möglichkeiten im Multiplayer. Jeder hat eine eigene Insel sowie ein Häuschen, der gemeinsame Gang ins Museum oder die Sternschnuppennacht sind auch drin, aber ansonsten sind Interaktionen Mangelware. Nicht einmal umarmen kann man sich im Spiel, geschweigedenn irgendwelche anderen Formen der Zuneigung ausleben.

Das dachte die Gemeinschaft immerhin bis gestern. Nintendos Weste ist doch gar nicht so weiß. Das Entwicklerteam weigerte sich vorbildlich das Spiel groß zu gendern, so lässt sich beliebig die Frisur in eher männliche oder weibliche Schnitte ändern. Die anfängliche Frage, ob man ein Junge oder ein Mädchen ist, hat aber doch eine kleine Auswirkung. Wie TheGamer.com berichtet, zeigt Animal Crossing durch einen Glitch im Menü des Kleiderschranks die Figuren in Unterwäsche. (weiterlesen…)