Literatur - PewPewPew

Hier das offizielle Panel zum The Walking Dead Comic mit Autor Robert Kirkman und Zeichner Charlie Adlard. Ich höre mir das später an und gib dann meinen Kommentar ab, weil ich noch nicht aktuell bin. (via)

The Martian’s Journey

18 Jul, 2014 · Sascha · Literatur · 2 comments

the martian's journey

Kaum ein Buch hat mir thematisch in den letzten Jahren so zugesagt, wie die Mischung aus Robinson Crusoe und Apollo 13 auf dem Mars in The Martian. Tom Horn hat eine interaktive Karte zu Andy Weirs The Martian (Amazon-Partnerlink) erstellt, auf der man Watneys Reise über den roten Planeten verfolgen kann. Spoilers, obviously.

J.K. Rowling überrascht uns alle passend zum Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft mit einer neuen Geschichte der gleichzeitig stattfindenden Quidditch-Weltmeisterschaft in Patagonien. Rita Skeeter berichtet auf ein paar wenigen Seiten, die man auf Pottermore (oder auch hier ohne Account) lesen kann. Als Klatschreporterin geht es ihr natürlich weniger um den Sport an sich, als vielmehr um die illustre Gesellschaft, die dieses Event angelockt hat. Sie lässt uns am Tratsch der Zaubererwelt teilhaben und wir erfahren gleichzeitig, wie es Harry, Hermine, Ron und dem Rest von Dumbledores Armee so ergeht. Schöne Sache, wie ich finde; vor allem auch sehr passend, dass all dies aus der Sicht von Rita erzählt wird, denn immerhin sind diese Informationen lediglich kleine Leckerbissen für Fans, die wissen wollen, wie es ihren Lieblingsfiguren ergeht. Eine Geschichte gibt es nämlich nach dem Tode Voldemorts nicht wirklich zu erzählen und Rowling weiß das wohl auch. Ein neues Buch ist daher nicht geplant. (via)

24″ x36″  9 Color Screen Print Signed & Numbered Edition of 300 Price: 44E | US $60

24″ x36″ 9 Color Screen Print, Signed & Numbered Edition of 300, Price: 44E | US $60

Nachdem sich die alternative Filmposterszene in den USA so richtig durchgesetzt hat und einen kleinen Nischenmarkt kreiert hat, wurde es auch langsam Zeit für einen ebenbürtigen europäischen Ableger. Der belgische Künstler Laurent Durieux hat daher zusammen mit seinem Bruder Jack haben Nautilus Art Prints in Brüssel gegründet. Der erste Print, Journey To The Center of The Earth von Durieux, verkaufte sich prima und nun ist es Zeit, nach Verne einen weiteren Meister der Science Fiction zu ehren, meinen geliebten H.G. Wells. Die französischen Comickünstler Stan Manoukian und Vincent Roucher, besser bekannt als Stan & Vince, haben daher Ray Harryhausens Animationen aus The First Men In The Moon einen Print gewidmet. Hammer Teil. Das Ding ist schon etwas länger online, daher ist die Variant Edition bereits ausverkauft, aber die Regular, die ich ohnehin viel schöner finde, hat noch ein paar Exemplare übrig. Und hier die Variant Edition. (weiterlesen…)

Ezekiel
© Skybound/McFarlane Toys

Skybound hat eine neue Walking Dead Actionfigur vorgestellt, die Ende des Monats exklusiv auf der San Diego Comic-Con verkauft wird – und danach natürlich auf eBay landet, wo sie in meinen Besitz überwandern wird. Ezekiel kommt mit seinem bekannten Schwert/Stock/Dingens und wird in Farbe und der alternativen Schwarz-weiß-Version für alle Puristen verfügbar sein. Leider ohne Shiva.

Pacific Rim war kein Hit. Aber der Film machte genug Geld am Box Office, bekam genügend positives Feedback und verschaffte sich wohl durch gute DVD/Blu-Ray sowie Spielzeugverkäufe jetzt ein zweites Leben. Guillermo del Toro kündigt oben das Kinosequel für den 7. April 2017 an. Dazu wird der ganz nette erste Comic fortgehürt und es soll eine animierte Serie kommen. Es gibt aber noch keine Mitteilung, ob diese dann mit CGI produziert wird oder ob es tatsächlich zu einer Zeichentrickserie kommen sollte, wie ich es in der Überschrift jetzt mal verkündet habe. Das ist mehr Wunschdenken bei mir als alles andere.

Was del Toro nicht sagt, ist dass Legendary das Sequel nicht zusammen mit Warner Bros. in die Kinos bringt, dafür wird Universal nun neuer Partner. Macht Sinn. Zusammen mit Zak Penn und del Toro schreibt der Autor des ersten Films, Travis Beacham, nun am Drehbuch zum nächsten Teil. Wie die Geschichte weitergeht, steht wohl noch nicht fest. Es gab zwar mal Gerüchte, dass sie an einem Drehbuch arbeiten und nette Ideen haben, u.a. Kaiju/Jaeger Mashups, aber selbst die Rückkehr der Schauspieler steht noch nicht einmal fest und del Toro wird wohl zunächst mit Crimson Peak und The Strain für die nächsten Monate beschäftigt sein.

The characters I love will return. Raleigh, Mako, Newt, Gottlieb and who knows, maybe even Hannibal Chau – but we are taking them into a fresh territory that will display amazing sights and battles. The first film set the stage and now we’re ready to have a blast. (via)

nw1

Ich habe die Debatte nie verstanden. Ob man jetzt auf einem Tablet ein Buch liest oder einen gedruckten Roman aus Papier in der Hand hält, spielt doch schlussendlich keine Rolle. Die Geschichte bleibt die gleiche und die Hauptsache ist doch, dass man liest. Als ob es da immer um etwas ginge, das man aufhalten könnte oder müsste mit einem großen Appell… Alles Quatsch. Jeder Mensch hat seine eigenen Präferenzen und dass man die Wahl hat und sich an seine Umstände anpassen kann, zum Beispiel auf Reisen, ist doch das Schöne dieser digitalen Revolution.

Einen kleinen Unterschied würde ich jedoch bei Comics sehen. Persönlich bevorzuge ich als Sammler zwar die gedruckte Variante aus Papier, alleine schon, weil das hübsch im Regal aussieht, aber die neueren Apps bieten einige unschlagbare Vorteile. Zum einen ärgert es mich immer wieder, wenn man beim Umblättern schon erkennt, was auf der anderen Seite passiert und dadurch sich die Geschichte minimal spoilert.

Bin ich da zu empfindlich? Selbstverständlich, aber gerade bei einer Reihe wie The Walking Dead, die sehr mit überraschenden Wendungen arbeitet und von ihren Schockmomenten lebt, finde ich die Panel-after-Panel-View der neuen Comic Apps verdammt genial. Man ist da irgendwie mehr drin, auch wenn die Übersicht manchmal verloren geht und eine Splashpage nicht mehr die große Wirkung hat wie auf dem Papier. Weiterhin bieten diese Apps, wie jetzt eine neue deutsche Graphic Novel App namens Netwars: The Butterfly Attack, interaktive Möglichkeiten und wenn es thematisch zu einer Hackerstory passt, erscheint mir diese Option umso besser. Hier das Video und die Pressemitteilung.

LOVE THE CHAOS? CONTROL IT. In der interaktiven Graphic Novel App „Netwars: The Butterfly Attack“ taucht man in die Geschichte von Max Parsons ein. Und die Geschichte ist alles anderes als Science Fiction. Sie ist erschreckend realistisch. Max Parsons ist ein Hacker der als Jugendlicher für seine Aktivitäten bestraft worden ist und seitdem für die Guten arbeitet. Als Kopf eines Entwicklerteams haben er und seine Leute für die EDA, die European Defence Agency – ein Sicherheitsprogramm entwickelt, das Angriffe aus dem Netz nicht nur abwehrt, sondern zurückschlägt. In einer Simulation soll das Team Red von Berlin aus das Wasser-, Energie- und Verkehrssystem von Norwegen lahmlegen. Das Team Blue soll dies verhindern. Doch aus dem virtuellen Spiel wird bald Realität.

Es gibt bis heute noch ein Preisspecial.

Netwars: The Butterfly Attack – die interaktive Graphic Novel App

e.t. meets elliot
E.T. © Universal

Im Rahmen der History Series der NASA erschien ein neues und kostenloses eBook, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt mit Außerirdischen kommunizieren könnte, wenn man in Kontakt kommen würde. Im Sammelband Archaeology, anthropology, and interstellar communication von Herausgeber Douglas A. Vakoch gibt es jedoch nicht nur praktische Tipps, sondern auch einen Überblick über die bisherigen Kommunikationsversuche und die Arbeit von SETI sowie geschichtliche Hintergründe.

Addressing a field that has been dominated by astronomers, physicists, engineers, and computer scientists, the contributors to this collection raise questions that may have been overlooked by physical scientists about the ease of establishing meaningful communication with an extraterrestrial intelligence. These scholars are grappling with some of the enormous challenges that will face humanity if an information-rich signal emanating from another world is detected. By drawing on issues at the core of contemporary archaeology and anthropology, we can be much better prepared for contact with an extraterrestrial civilization, should that day ever come.

Darüber hinaus beschäftigt sich Albert A. Harrison in einem Unterkapitel mit dem höchst interessanten Thema “Speaking for Earth. Projecting Cultural Values Across Deep Space and Time”, das mit Sicherheit einmal nützlich sein könnte, wenn man mal Präsident der Vereinigten Staaten sein sollte und einen außerirdischen Invasoren im Bunker der Area 51 davon überzeugen muss, uns vielleicht doch nicht einzustampfen. (via)