Musik - PewPewPew

Es sind noch keine vier Monate seit dem letzten Album von King Gizz vergangen und schon steht uns eine neue Platte ins Haus: Butterfly 3000 heißt das gute Stück und bekam eher durchwachsene Kritiken, was ich angesichts der fröhlichen Melodien und dem Glow-Up von K.G. und L.W. überhaupt nicht verstehen kann.

Maximalisierung ist der modus operandi der Band, weshalb jeder einzelne Song des Albums als Singleauskopplung inklusive einem eigenen Video erscheint. Die Veröffentlichungen sind allesamt schick, die dürft ihr gerne selbst aufsuchen. Ich möchte aber hier “Interior People” von Showoff Studio verlinken! Nicht nur, weil das mein Lieblingstrack des Albums ist und ich eine interior person bin, sondern auch weil der Song dieses grandiose Musikvideo im Moebius-Retro-Stil bekommen hat, das sich im Schnitt hauteng an den Beat schmiegt und eine süße Story hat. Muss man wohl high sehen, um es vollends genießen zu können. Ein absoluter Trip!

Und gleich nochmal Jonathan Mann, der dem TNG-Auftakt “Encounter At Farpoint” einen wunderschön poppigen Liebesong widmet. There’s nothing sweeter than space squid in love!

Der Alligator Loki Song

22 Jul, 2021 · Sascha · Fernsehen,Musik · 0 comments

Jonathan Mann (A Song A Day) ist ebenso wie ich völlig verzaubert vom neuen Helden des MCUs.

Qualität statt Quantität: Der erste neue Track von Pashanim seit über einem Jahr, “Sommergewitter”, ist mindestens genau wie “Airwaves” ein perfekter Kandidat für den Sommerhit des Jahres. Bisschen weniger aufdringlich, relaxter, eher was für spät abends. Vielleicht kommt da ja mal dieses oder nächstes Jahr ein Album, wäre sicherlich spannend, was da in größerem Rahmen erzählt werden könnte.

Nach wieder knapp einem halben Jahr des Sammelns hier meine jährliche Sommerplaylist zur Sommersonnenwende.

Meine Sommerplaylist 2010: Lost Summer
Meine Sommerplaylist 2019: Dreamy Summer
Meine Sommerplaylist 2018: Night Drive
Meine Sommerplaylist 2017: Nostalgic for Summer

Regisseur John Angus Stewart drehte den Konzertfilm Chunky Shrapnel von King Gizzard and The Lizard Wizard auf 16mm Film und schoss zuvor ein paar Probeaufnahmen, die jetzt online gestellt wurden. Leider war Chunky Shrapnel nur einen Tag online streambar (kluge Fans machten sich natürlich eine private Kopie), insofern ist es schön, dass der Unterschied zwischen Test- und eigentlichem Filmfootage gering ist. Somit gibt es eine schöne Aufzeichnung der Tracks “Self-Immolate”, “Planet B” und ein Stück von “Organ Farmer” vom Album Infest The Rats’ Nest.

Bei den Musikfilmen von Pew-Freund Hilmar Stehr ergibt eins plus eins drei. In seinem neuesten Werk vereint er den mir vorher unbekannten Hammer-Track “Warmer Bruder” von EROBIQUE (kommt direkt auf meine Sommerplaylist) mit Wirtschaftsvideos und es ergibt sich ein sehr angenehmer Retrovibe, in dem der Glaube an den deutschen Perfektionsmus im Glanz vergangener Tage kurzlebig wiedererstrahlen darf.