Musik - PewPewPew

Ich bin Fan der ersten Stunde von Chris Minielly und seinen träumerischen, nostalgischen Klänge unter dem Pseudonym Jaguar Sun. Sein zweites Album All We’ve Ever Known erscheint bald am 24. Juni für den perfekten Start in warme Sommernächte. Meine Vorfreude ist enorm, das Debüt This Empty Town war trotz seiner wenigen Tracks omnipräsent in meinem Sommer 2020.

Für die zweite Singelauskopplung One Day gibt es als Musikvideo eine Live-Performance in einem akkustisch interessanten Geschäft. Liegt vielleicht an den Fliesen oder so? Hört sich defintiv besser und voller an als die etwas enttäuschende Live-Performance, die man vor ein paar Wochen abgefilmt hat. Gefällt mir alles sehr gut, aber da darf gerne noch eine Schippe mehr Elan draufgelegt werden.

 

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Ich bin ein großer Fan von Nick Rattigans Schaffen, egal ob bei Surf Curse oder seinem Solo-Projekt Current Joys. Vor knapp zwei Wochen war ich letzteres live schauen, leider war dort seine restliche Backup-Band dabei, sondern nur er mit seiner Gitarre. Das mag durchaus vielleicht als intimer oder persönlicher beschrieben werden, wenn man gönnerhaft ist.

Ich fand es ein wenig enttäuschend, denn sein neues Album Voyager, das wir auch in der Kulturindustrie reviewten, legte besonders instrumentell nochmal eine Schippe drauf. Daher etwas schade insgesamt, wie man auch jetzt wieder im Vergleich zu diesem tollen Auftritt beim Coachella Festival sehen kann.

Haters drittes Album Sincere erscheint am 6. Mai und die neue Singleauskoppling “Far From A Mind” verspricht eine Rückkehr zum Sound ihres Debüts. Nachdem sich You Tried 2017 sofort in mein Herz schoss, war ich mit der zweiten Platte gar nicht zufrieden, viel zu lang und verspielt. Die neuen Songs wirken alle wieder so schön getrieben, wieder etwas rockiger und wilder. Das hübsche Musikvideo passt dazu auch, super spannend gefilmt mit der Kamera direkt an den schweißgebadeten Gesichtern der Band, die wie in einem Horrorfilm auf dem Dachboden einer Hütte ihren Song im Loop spielen muss.

Mike Posner macht Musik, die mir nichts bringt. Musik für so orientierungslose Endzwanziger, die Wild geschaut haben und unbedingt mal raus wollen, das große Leben genießen. Nicht schlimm, aber halt auch gar nicht mein Fall. Deshalb war er mir trotz millionenfachen Klicks auf seinen Videos bisher unbekannt. Ich hege aber die Vermutung, dass seine Musik nicht der einzige Grund für seinen Erfolg ist. Posner hat nämlich für jeden Song ein gimmickhaftes Musikvideo parat, wo er mal entweder sechs Monate lange quer durch Amerika läuft oder den Mount Everest besteigt. Für mich ja auch eine geheime Fantasie, daher kein schnippischer Kommentar. Das ist schon ganz cool.

Wet Leg – Live On The Porch

15 Apr, 2022 · Sascha · Musik · 0 comments

Die britische Indie-Rock-Girlband Wet Leg feierte letztes Jahr mit ihrem ersten cheeky Song “Chaise Long” einen derartigen Erfolg, dass das Self-Titled Album jetzt heiß erwartet wurde. So richtig erfüllt hat das Album meine Erwartungen nicht, aber es lässt sich ganz gut anhören. Vielleicht hat ihr Label Domino Records auch etwas zu viel Geld in die Hand genommen und die Werbetrommel zu stark gerührt. Der Hype in den letzten Wochen war schon omnipräsent.

Auf der Veranda des Musikvideos zu “Chaise Long” performte die Band zum Release einige Knaller der Platte, die für mich alle nicht an die Debüt-Single rankommen, aber dennoch guten, vollen Gitarren-Sound bieten. Hoffentlich behalten die sich aber diesen spaßigen Vibe bei. Vor einem Monat hatte die Band ihr Late-Night-Debüt bei Fallon und auch da war die Performance so peinlich berührt in süßer Weise. Ist halt eine Sache sowas zu schreiben und zu singen daheim und dann damit vor Publikum zu stehen.

Arcade Fire sind zurück. Kurz vor dem Start des neuen Albums We gab die Band das erste große Konzert in 5 Jahren. Win Butler hat Bock, das merkt man, und gönnte der Menge in New Orleans bereits ein paar Tracks der neuen Platte. Freue mich enorm die wieder live zu sehen dieses Jahr.

Live: IDLES on Colbert

15 Apr, 2022 · Sascha · Musik · 0 comments

Bowen wearing a suit for Colbert lol

Kein Wunder, dass Spotify heute zusammenbrach: King Gizzard & The Lizard Wizard kündigten ihr 20. Album namens Omnium Gatherum mit der ersten Single “The Dripping Tap” an, ein 18-minütiger psychedelic Prog-Jam-Rock-Brocken, der mit einem vertrauten wenn auch verfeinerten Sound der letzten Jahre anmutet. Das Ding ist ein Trip. Wahnsinnige Sphären, Stufen hier. Und das Finale. Bin gerade mega hyped!