Als Fan von Retrofuturismus gefällt mir dieses neue Video-Essay vom Nerdwriter natürlich sehr.


Da Alex dieses Woche eine Pause einlegte, durfte ich die Moderation übernehmen. Meine Herrschaft beginnt.

Uns gibt es auch weiterhin super bequem bei Spotify zu hören.

Shownotes:

01:30 – Ready Player One
22:20 – The Terror
38:46 – Die Freiheit, frei zu sein
51:49 – Empfehlungen

Links zur Sendung:
Carthago
Jack Stauber
Darcie Wilder – Literally Show Me a Healthy Person
Ahmed Saadawi – Frankenstein in Baghdad

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Seit vielen Jahren fasziniert mich der YouTuber Forger, der sich auf seinem Kanal hauptsächlich mit Analysen von Animes und Filmkritiken beschäftigte. Zumindest nannte er seine Videos so. In ihnen fand man jedoch neben der Besprechung der Filme auch erhebliches Unwissen, jege Menge Arroganz und vor allem Polemik, die ich kritisch auf meinem Tumblr-Watchblog Forgerwatch festhielt.

Vor einigen Monaten hing Forger mangels finanziellem Erfolg seine YouTube-Karriere an den Nagel und kündigte an, sich ab sofort größeren Projekten widmen zu wollen. Lange mussten seine Fans auch nicht warten. Forger aka Thomas Hanak veröffentlichte bereits Ende März seinen ersten Fantasy-Roman namens Yanomar, dessen kontroverse Besprechung in einer Kritik auf Amazon den Autor so verärgerten, dass er sich mit ihr sehr leidenschaftlich in einem episch anmutenden Video auseinandersetzte. Der Jäger wurde zum Gejagten.

PewPewPew ist stolz, Kontakte zu diesen Kritikern geschlossen zu haben und nun das erste Interview mit Oliver Straatmann und Toyota Jochen präsentieren zu können. (weiterlesen…)


In der neuesten Ausgabe der Kulturindustrie gibt es einige Klippen zu umschiffen. Leider müssen wir ohne Mihaela auskommen und dann muss ich Lucas auch noch erklären, wieso Alex Garlands () Annihilation – der beste Science-Fiction-Film seit Arrival ist. Später finden wir dafür Die Ladenhütern von Sayaka Muratas, eine Liebeserklärung an die Sicherheit der Routine, eigentlich alle ziemlich dufte.

Shownotes:

Themen: “Auslöschung”, der neue Science-Fiction-Film mit Natalie Portman von Autor und Regisseur Alex Garland, und “Die Ladenhüterin”, Sayaka Muratas preisgekrönter Roman über eine sonderbare Konbini-Aushilfe.00:52 – Auslöschung
27:03 – Die Ladenhüterin
43:35 – EmpfehlungenLinks zur Sendung:
Paul Auster – Das Buch der Illusionen
Baroque Portfolios
Alex Garland – The TesseractLinks zur Sendung:
Baroque Portfolios

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Großaufgebot für big brain boys and girls: Der vielleicht schlechteste Film des Jahres trifft auf den besten, während wir über ein Buch reden, das angeblich keinen Autor hat. Woah.

Shownotes:

Themen: “Call Me By Your Name”, die Kino-Liebesgeschichte von Luca Guadagnino, “Bot – Gespräch ohne Autor”, das neue Buch von Clemens Setz, und “Mute”, den jüngsten Sci-Fi-Film von Duncan Jones.00:45 – Call Me By Your Name
14:22 – Bot – Gespräch ohne Autor
28:28 – Mute
44:34 – Empfehlungen

Links zur Sendung:
A Ghost Story
Botho Strauß – Allein mit allen
Haus des Geldes
Lo Moon – Lo Moon

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Eine neue Episode deines Lieblingspodcasts ist hier, wie toll! Dieses Mal reden Mihaela, Lucas, Alex und ich über den schönen, aber öden The Shape of Water, MGMTs großartiges “Comeback”-Album Little Dark Age und den Comic Bingo Love, für den Alex im Anschluss auf Twitter einen kleinen Shitstorms von SJWs erntete. Hihi. Davon sicherlich mehr beim nächsten Mal. Außerdem empfehle ich… das Saarland…?

Shownotes:

Themen: “The Shape of Water”, Guillermo del Toros Film über Liebe zwischen einer Frau und einem Fischwesen; “Bingo Love”, Tee Franklin und Jenn St-Onges Comic über Liebe, die die Jahrzehnte überdauert und “Little Dark Age”, das neue Album der Band MGMT.

00:50 – The Shape of Water
15:07 – Bingo Love
32:22 – Little Dark Age
45:27 – Empfehlungen (mit Hörerempfehlung)

Links zur Sendung:
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Julie Otsuka – Wovon wir träumten
50 Joor Saarland
Star Trek Discovery

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Podigee: 012 – The Shape of Water, Bingo Love, MGMT
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Auf unsere neue Episode bin ich ganz besonders stolz. Die Diskussion um Paul Thomas Andersons neuen Film finde ich echt gut gelungen und ich konnte meinen Partnern/Partnerin einen Splitter-Comic von Christophe Bec über Alien-Raumschiffe auf dem Mars unterjubeln. Ein Erfolg!

Shownotes:

Themen: “Der seidene Faden”, Paul Thomas Andersons Film über einen Schneider und seine Frau, “Olympus Mons”, der neue Science-Fiction-Comic des Autors und Zeichners Christophe Bec, und “The End of the F*ing World”, eine Ausreißer-Serie aus Großbritannien.1:27 – Der seidene Faden
25:39 – Olympus Mons
40:27 – The End of the F***ing World
54:33 – Empfehlungen:

Links zur Sendung:
Ben Kaplan – The DryWorld Chronicles: Part One
Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore – Band 1
This Is Us
Grace and Frankie

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Podigee: 011 – Phantom Thread, Olympus Mons, The End of the F***cking World
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Gestern vor 40 Jahren erschien Splinter of the Mind’s Eye und erzählte von den neuen Abenteuern von Luke Skywalker. Der Roman markiert den Beginn des Star Wars Expanded Universe, das bereits weniger als ein Jahr nach dem Kinostart weitere Geschichten aus dem Star Wars Universum erzählte. Alan Dean Foster, der bereits als Ghostwriter für George Lucas die Romandaption des Films beisteuerte, verfasste den Roman basierend auf Georges Notizen für eine weitere Geschichte um Luke und Leia. Han Solo fehlt in dem Buch, in dem die Skywalker-Zwillinge auf dem Sumpf-Planeten Mimban abstürzen und auf der Suche nach einem “Kaiburr”-Kristall sogar gegen Darth Vader ums Überleben kämpfen müssen.

Lucas entwarf die Geschichte für den Fall, dass Star Wars eine Enttäuschung an den Kinokassen werden würde. Daher ist das Ausmaß sehr begrenzt. Die Erzählung verwendet viele Elemente wieder, die bei einer Filmadaption günstig aus den Resten des Star Wars Drehs benutzt werden könnten. Star Wars entpuppte sich jedoch als einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und somit hatte Lucas genug Geld, um seine größeren Visionen umzusetzen.

Der Planet Mimban, auf dem die Geschichte spielt, wird in diesem Jahr wieder in SOLO: A STAR WARS STORY auftauchen, aber wohl wenig mit den Beschreibungen aus dem Ursprungsroman gemein haben.

Das ikonische Cover stammt von Ralph McQuarrie höchstpersönlich. Wahrscheinlich zog mich genau dieses Cover auch so an. Splinter war nämlich kurioserweise mein erster Star Wars Roman, den ich gelesen habe. In unserem Kaufhaus gab es einen ganzen Wühltisch mit Star Wars Romanen, aus dem ich mir bei jedem Einkauf immer einen mitnahm. Manchmal fuhr ich sogar nach der Schule mit dem Fahrrad extra einen Umweg, nur um den nächsten Teil der X-Wing Reihe kaufen zu können. An Splinter habe ich trotz der gängen Fan-Meinung noch sehr gute Erinnerungen. Die Geschichte ist kurz, kurzweilig und dazu gegen Ende tatsächlich aufregend.

Sicherlich stellt der Roman keinen Riesenerfolg in der inhaltlichen Erweiterung des Star Wars Universums dar (obwohl ein paar Elemente der Geschichte, wie z.B. Force Lightning ihren Weg in die Filme fanden). Da der Roman aber ohnehin nicht dazu angelegt war, kann man ihm das nicht ankreiden. Fosters Fortsetzung war schlicht “mehr Star Wars” und genau das, was Fans damals wie heute wollten. Die Filme erzählten die Höhepunkte einer Geschichte, die weitaus länger und größer ist als Platz auf der Leinwand ist. Gerade dies fehlt der neuen Star Wars Trilogie, deren Blick auf galaktische Politik und Erzählungen bewusst verengt und verdreht wirkt und somit gleichzeitig auch der eigenen Story die Epik raubt.

Deshalb alles Gute an Alan Dean Foster, den anderen Autoren aller Star Wars Geschichten und George Lucas für seine Vision eines größeren Universums. Danke für die unzähligen, gemeinsamen Stunden in einer weit, weit entfernten Galaxie.