PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

The Mandalorian erzählt eine actionreiche Team-Up-Folge mit illustren Charakteren und jede Menge Cameos. Macht das die Serie besser? Oder erkrankt Disneys erste Live-Action Serie im Star Wars Universum an dem episodischen Network-Erzählrhythmus, den hochqualitative Serien eigentlich in den Nullerjahren hinter sich gelassen haben?

Matthias und ich diskutieren darüber und besprechen weiterhin sein Interview mit Daisy Ridley und John Boyega sowie unsere Gedanken kurz vor dem Start von The Rise of Skywalker. Spoilerfrei!

Shownotes:
Bildquelle: Disney
PewPewPew: Wieso Spoiler nicht so schlimm sind
Moviepilot: Matthias’ Interview mit Daisy Ridley und John Boyega
Mike Realm: Star Wars Remix
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

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MP3: pewcast044.mp3 (72 MB)
Soundcloud: PewCast 044: The Mandalorian – Chapter 6
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Ich erinnere mich noch genau an den Moment als ich mich in Ori verliebte. Zuvor muss ich jedoch gestehen, dass meine Recherche nicht ausreichend war. Ori and the Blind Forest kannte ich nur aus kleinen Ausschnitten und Bilder, in die mich sofort verliebte. Die Art Direction, die süßen Charaktere und die Geschichte packten von Beginn an. Jedoch merkte ich schnell, dass es sich nicht nur um eine kleine, schicke Indie-Erfahrung handelt, sondern Ori ein knallhartes Medroidvania war, das mich wie kein zweites Spiel herausforderte.

Eigentlich vermeide ich den Sog dieser Spiele (weshalb ich von Soulslikes auch wegbleibe und Jedi: Fallen Order nur wegen der Story durchspielte) und konzentriere mich nur noch auf die seichten und leicht verdaulichen Auswürfe des Indie-Mainstreams. Aber Ori hatte mich gepackt und nicht mehr losgelassen.

All das erzähle ich, weil ich auch jetzt wieder das absolut heiße Gameplay, die wunderschöne Art Direction und süßen Momente im neuen Trailer zum Sequel The Will of the Wisps bewundere, aber insgeheim ein bisschen Schiss habe, dass ich inzwischen zu schlecht für das Spiel bin. Pray for me.

Hellblade: Senua’s Sacrifice was a masterclass in visual and sensory storytelling through the player’s environment. No HUD, no minimap, no instructions – which leaves you feeling incredibly alone, confused, and scared; coincidentally also the perfect summary of Senua’s experience exploring the land of the Northmen. It also looked pretty sexy, coming from an indie developer and all.

Ninja Theory announced the sequel, which is coming to Xbox Series X first, during The Game Awards and it offers a super dark, moody, and atmospheric look into the grim world of the sequel. Those staggering POV shots from what I assume has to be some sort of procession are already haunting my dreams. Of course, all this is neatly tied together by a gripping new song from Heilung, a German pagan metal band, which makes Senua appear even more unhinged.

Bottom line: If this the future of gaming, we good fam.

Kühe, Planeten, Babys, Archie und natürlich Dr. Manhattan selbst. HBOs Watchmen mag vielleicht in einer etwas geerdeteren Welt spielen als zum Beispiel Game of Thrones, doch die Show verschlingt mindestens genauso viele CGI Shots, wenn nicht sogar mehr. Kostüme, Masken und Sets – alles CGI. Die Set Extensions dazu sind enorm. Oft fallen sie gar nicht in der Serie ins Auge und man hinterfragt die normalen Sachen gar nicht – eben weil sie auch nicht wie CGI aussehen (Dazu Freddie Wong: You only see bad CGI) und man einer großen Produktion wie dieser all das eben zutraut. Spoiler-Warnung! Das Featurette zeigt Composites aus allen 9 Folgen, inklusive dem großartigen Finale.

Für die Auralnauts muss ein neuer Star Wars Charakter, der nie seinen Helm abnimmt, wie Weihnachten und Geburtstag am gleichen Tag sein. Mit Baby Yoda haben sie zunächst süßen Babysitting-Spaß und droppen dann einen Beat, den ihr so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen werdet.

Eine Review zu Jedi: Fallen Order wird noch folgen, aber soviel vorweg: Ich hatte großen Spaß mit der Rückkehr des Star Wars Singleplayers. An vielen Stellen verwirrte mich das Spiel jedoch. Entweder gab es lästige Bugs, Glitches oder widersprüchliche Informationen. Eine perfekte Spieleerfahrung war die Geschichte von Cal Kestis für mich jedenfalls nicht. Zum Beispiel war ich sehr überrascht, als plötzlich kleine Bosse im Spiel auftauchten. Durch nervige Ladeprobleme und Pop-ins standen plötzlich ein oder auch mal zwei Kopfgeldjäger vor meiner Nase, die es dann zu killen galt und die durchaus eine kleine Herausforderung darstellten.

Eine spannende Abwechslung, aber dass diese Typen jedoch von der Haxion Brood sind, denjenigen Bösewichte, die Cal an einer Stelle des Spiels entführen und zum Gladiotoren in ihrer Arena machen, schnallte ich nicht. Dialoge, die das andeuten würden, gab es zumindest in meinem Playthrough keine. Eigentlich sehr schade, da die Verbrechersyndikate im neuen Kanon einen größeren Stellenplatz einnehmen als die Hutten oder Black Sun im ehemaligen Expanded Universe und die Jagd auf Cal besser inszeniert hätte sein können. Der Macht sei Dank gibt es jedoch Star Wars Explained auf YouTube, der uns diese coolen Typen etwas näher vorstellt.

The day of pizza reckoning will come! Bonus: There Will Be Pizza, dir. Paul Thomas Anderson

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15 Dec, 2019 · Sascha · Internetgold · Comments