PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza


Mondo

Zweifellos ein hübscher Print, den Mondo da morgen verkauft, aber ich nehme mir die Veröffentlichung mal zum Anlass, um meine Haltung gegenüber dem Star Child am Ende von 2001 auszudrücken: IT’S FUCKING CREEPY. UGH! Ich habe die Darstellung noch nie gemocht, soll natürlich befremdlich wirken, aber nee, geht gar net. Wäh.

The point and purpose – after a number of sketches – was to settle on what would essentially be a character study of the Star Child himself, and to depict him in a way that speaks to his personhood and his relationship with the HAL 9000. The other side of the apes that are so tempting to exploit and express.

Muddy Colors hat ein seltenes Making Of anzubieten, inklusive verworfenen Konzeptzeichnungen.


Naughty Dog

The Last of Us erzählt eine ergreifende Geschichte über Liebe und Kameradschaft in einer postapokalyptischen Welt übersäht mit alltäglicher und brutalster Gewalt. Während virale Pilzsporen die Mehrheit der Menschen zu fiesen Zombies hat werden lassen, kämpfen die Überlebenden zwanzig Jahre nach dem Untergang um die letzten Ressourcen. Joel, der beim Ausbruch des Virus’ seine Tochter verlor, ist gestählt vom Alltag und emotional von seinen Handlungen abgeschottet. Erst als Ellie, die scheinbar völlig immun gegenüber dem Virus ist und die Rettung der Menschheit zu sein scheint, in sein Leben tritt, beginnt Joel sein Credo “Durchhalten und Überleben” Schritt für Schritt zu hinterfragen. Die junge Ellie, ungefähr im Alter von Joels verstorbener Tochter, kann ihn mit ihrer Unschuld, einer lebensbejahenden Neugier und Fröhlichkeit langsam auftauen.

The Last of Us versetzt uns für die meiste Zeit in die Rolle von Joel. Die anfängliche Zurückhaltung der beiden Protagonisten weicht schnell. Beide spüren, dass sie einander brauchen. Die Beziehung funktioniert, ihre Darstellung ist authentisch geschrieben und fantastisch gespielt sowie inszeniert. Kaum ein Spiel vereint Gameplay so eng mit seinen Themen wie The Last of Us.

Joel soll Ellie an das andere Ende der USA an eine Gruppe von Rebellen liefern, die Ellies Immunität politisch wie humanitär nutzen wollen. Im Laufe des Spiels verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Idealismus und Überlebenskampf, in einem Rausch aus Gewalt – ausgelöst durch die Feinde, die Joel und Ellie jagen, oder unsere Protagonisten selbst.

Druckmanns graue Vision einer postapokalyptischen Welt ist so kompromisslos wie selten. Überleben bedeutet in The Last of Us töten, Schwäche zeigen bedeutet sterben. Die rücksichtslose Gewaltdarstellung steht im harschen Kontrast zur Schönheit der Natur, die Städte und Landschaften zurückerobert hat. Der Spieler reflektiert diese Entwicklungen über vier Jahreszeiten hinweg und durch etliche Begegnungen mit verschiedenen Charakteren. Schlussendlich rettet Joel seine Ziehtochter vor den vermeintlichen Verbündeten. Es ist eine völlig egoistische und selbstgerechte Entscheidung gegen die Rettung der Welt, deren Recht auf ein Überleben angesichts ihrer Verkommenheit in Frage gestellt wird. (weiterlesen…)

Aktuell wächst das Sparschwein im Hause Pew für eine ganz besondere Reise: Anfang 2020 soll es nämlich zum Black Spire Outpost auf den Planeten Batuu gehen. Der Umweg ins Star Wars Universum führt mich über Disney World in Orlando, Florida. Ende nächsten Jahres soll dort endlich der “Star Wars Erlebnispark” seine Tore öffnen und eine nie dagewesene Erfahrung bieten.

Wer Videos und Erfahrungsberichte aus Disneys Themenbereich “Pandora – The World of Avatar” kennt, weiß welche Möglichkeiten das Disney Imagineering Team inzwischen hat und bei Star Wars sind den Leuten absolut keine Grenzen gesetzt. Ich bin der festen Überzeugung, dass dort völlig funktionsfähige Aliens in einem Pre-Westworld-Style stehen werden.

Disney tut aktuell auch so ziemlich alles, um den Outpost so interessant wie möglich werden zu lassen. Jetzt schon ist der letzte Stop am Rande des Wild Spaces der Unknown Regions aufregender und vor allem lebendiger als so ziemlich alles in der Sequel Trilogie, deren mit Abstand größtes Problem das schlichtweg nicht existente Worldbuilding ist. Schön, dass sich immerhin die Mitarbeiter der Disney Parks Mühe geben.

The National Live at Northside 2018

10 Jun, 2018 · Sascha · Musik · Comments

Haleakalā National Park Art Print

09 Jun, 2018 · Sascha · Kunst · Comments


Fifty-Nine Parks / Dan Mumford

Für das Fifty-Nine Parks Projekt, das für jeden amerikanischen Nationalpark einen individuellen Kunstdruck erstellt, hat sich Dan Mumford den Haleakalā Nationalpark ($40) auf Maui vorgeknöpft und das Ergebnis ist atemberaubend. Die Beschaffenheit des Geländes sowie die fließenden Wolken passen super zu Mumfords Stil und das Ergebnis hebt sich auch von den anderen Postern aus der Serie durch seine starke Farbgebung und atmosphärische Dichte ab.

Erst einmal das Wichtigste: Der Film wird in Deutschland Webcrasher: Chaos im Netz heißen. Bwahahahahhaha!

Wreck-it Ralph war okay. Das ist meine Review. Das war’s. Einmal gesehen und nie wieder einen Gedanken an den Film verschwendet. Ein Sequel reizt mich daher eigentlich gar nicht, aber diese “Reisen ins Netz” finde ich ansatzweise interessant. Das Sequel macht daraus, obwohl man schon Giganten des Netzes und Social Media andeutet, eine perverse Disney-Inzest-Orgie.

Während im ersten Teil noch die Spielmechaniken der Videospiele klug hinterfragt wurden, also zumindest irgendwie was thematisch mit Videospielen geschah, treffen Penelope und Ralph im Sequel auf Vertreter aller Disney-IPs und das … war’s. Oder? Selten hat sich ein Animationsfilm für Kinder so stark nach einem Produkt angefühlt, mich ekelt das sehr an. Aber interessant, wie Disney bzw. einer der größten Unterhaltungskonzerne der Welt das Internet sieht. Ich bin gespannt, ob Penelope mit Paywalls und Fast Lanes bei den Attraktionen konfrontiert wird. Bäh!

Vielleicht kriegt der Film ja die Kurve und kann wie Ready Player One doch was aus seine Prämisse zaubern oder wie The Lego Movie seine kapitalistischen Züge (Review) untergraben, ich würde mich freuen, aber ich habe eigentlich keine Hoffnung.

First Trailer for First Man

09 Jun, 2018 · Sascha · Film · Comments

Yup. Da wäre er. Mein #1 Movie of Year.

Unglaublich geiler Trailer für Damien Chazelles Neil Armstrong Biopic First Man mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, der wohl bestimmt für seine Darbietung den Oscar bekommen wird. Es ist auch irgendwie jetzt langsam mal an der Zeit. Ich halte mich von Informationen seit der Ankündigung des Films fern, weshalb ich jetzt überrascht bin, wie intensiv, bedrohlich und dramatisch das Ganze ist. Total erfrischend, wie dunkel Chazelle den Idealismus dieser Zeit einfängt.

Besonders freut mich, dass der Film mit IMAX-Kameras gedreht wurde. Ich habe 2015 im Technikmuseum in Speyer mal eine Mondoku mit Tom Hanks als Sprecher im dortigen IMAX-Kino gesehen und war absolut weggeblasen. Das sah aus, als ob man tatsächlich auf der Oberfläche des Mondes stehend die Landung gefilmt hätte. Die letzten Momente des Trailers teasen den offensichtlichen Klimax des Films an und ich bin sowas von fucking H-Y-P-E.

Aufgenommen mit Louisa Fuller, Natalia Bonner, John Metcalfe, Philip Sheppard und Chris Worsey, zum Re-Release von Richters The Blue Notebooks, zu dem Filmverliebt eine tolle Review hat.