Ralph McQuarrie, Joe Johnston und Doug Chiang. Das sind die drei wichtigsten Menschen – neben George Lucas versteht sich – wenn wir über Star Wars reden. Doug Chiang kam Mitte der 1990er zu Lucasfilm und prägte als Design Director maßgeblich die visuelle Identität der Star-Wars-Prequels. Er ist bis heute maßgeblich prägend bei neuen Projekten und inzwischen zum Senior Vice President aufgestiegen. Seine Entwürfe für Raumschiffe, Architektur und Technologie schlugen bewusst die Brücke zwischen klassischer Star Wars-Ästhetik und neuer, digitaler Bildsprache, die Lucas avancierte.
Adam Savage arbeitete in den Neunzigerjahren selbst bei Industrial Light & Magic als Modellbauer und kennt Chiang aus der Prequel-Ära. Zum Release eines riesigen Doppelbands (zwei richtige Oschis, will ich unbedingt haben), gefüllt mit Chiangs Konzeptzeichnungen und Designs zu Star Wars und anderen Projekten, besuchte Savage ihn auf seiner alten Wirkungsstätte. Herausgekommen ist meine Lieblingsart von Interview: Zwei Leute, die sich gut kennen und auch sehr gut auskennen, daher in ihrem Gespräch eigentlich weniger didaktisch für den Zuhörer arbeiten, sondern einfach ein authentisches Gespräch führen und man lauschen darf.
Viele der Lehren hat mein Freund und PewCast-Co-Host Matthias Hopf in der Vergangenheit auf seiner Seite The Beauty of Star Wars Concept Art zusammengefasst. Chiang ist oft auf den Celebrations zugegen und gibt dort Einblick in die Designphilosophie der Bildsprache Lucasfilms sowie seiner Karriere im Unternehmen.
-> Doug Chiang: The Cinematic Legacy (Volume I) & The Star Wars Legacy (Volume II)
Hozy ist ein so genanntes “cozy home renovation game” und ob das jetzt ein echtes oder vom Publisher erfundenes Genre für die Vermarkung ist, spielt für mich erstmal keine große Rolle, denn viel wichtiger: Es sieht sehr hübsch und süß aus! So in etwa wie Die Sims 9 oder so. Keine Ahnung, bei welchem Titel die da inzwischen sind, aber das hört sich richtig an. Nur bei Hozy läuft keiner herum und pisst auf den Boden oder stirbt im Pool. Das einzige Ziel ist es, das House so cozy wie möglich zu machen. Hozy halt. That’s a concept I can get behind! Vor allem weil es mich an diese DIY Laser Cut Bausätze für Puppenhäuser erinnert, die als LEGO-Alternative seit ein paar Jahren in Buchläden zu finden sind. So ergibt sich ein schönes kleines Baumhaus- oder Wohnzimmerdiorama. Vom Vibe her erinnert mich das an Tiny Glade.
There is something deeply funny to me about winning a Grammy. They really do hand them out like candy. Do yourself a favor and read their reasoning for handing out different awards for albums and records – and please don’t confuse the Best Performance category with Best Song.
As I understand it, the Recording Academy – a peer-driven body of musicians, producers, engineers, and songwriters – has an even more elaborate and complicated process than the Oscars, and campaigning is even more crucial. So it’s kind of funny, considering the illustrious list of winners at this year’s Grammy Awards, that there are bands like The Cure with a 50-year history and no wins.
They were nominated before, mind you – for Wish in 1993 and Bloodflowers in 2001 – but considering their status as a staple of modern music for so long, it’s just another reason not to give a shit about the whole thing. That is, until this year, when they finally won one for Best Alternative Album with Songs of a Lost World. They also took home Best Alternative Performance as a cherry on top.
I guess it’s deserved—especially since this isn’t some career-capping consolation prize. Songs of a Lost World isn’t just an amazing return to form after a long break; it’s also The Cure noisily pushing their sound into their most post-rock-adjacent territory yet.
I did quite enjoy the album, so I’m happy to see them finally get this kind of official recognition. They were also inducted into the Rock & Roll Hall of Fame in 2019, which I think is the much bigger deal.
My favorite song on the album is “All I Ever Am,” which 65daysofstatic fittingly remixed for a recent release. I only discovered this version today and honestly prefer this fuzzy take to the original, which leans more heavily on guitars instead of the massive drums featured here in the final mix.
Unfortunately, this version also ends rather abruptly after one of my favorite crescendos of the last few years. There are two minutes of pure gold here, and then it just crashes. Brutal! The band’s touring a few festivals near me in Belgium this summer, and I intend to finally see them live. Hopefully they’ll expand on this version the way they’ve done with “A Forest” in the past, but some live recordings I’ve seen don’t promise much there.
The band couldn’t be there to receive the award as they attended guitarist’s Perry Bamonte’s funeral. Here’s their winning performance, including Bamonte on keyboard, from 2024.
01 Feb, 2026 · Sascha · Wissenschaft · Comments
Wenn sich in wenigen Milliarden Jahre die Sonne graduell zu einem Roten Riesen erwärmen wird und die Erde verschlingen wird, dürfte es uns Menschen wohl schon lange nicht mehr geben. Dennoch – und das ist vielleicht für manche wie mich – ein beruhigender Gedanke, wird dort draußen im tiefen Kosmos mit den Voyager-Missionen immer noch ein Lebenszeichen, eine Aufzeichnung unserer Existenz existieren.
Wenn sich in nur wenigen Jahren die radiaktiven Batterien ausschalten und die Voyager-Sonden für “tot” erklärt werden, beginnt eigentlich erst ihr richtiger Zweck. Die Voyager Golden Records sind Datenplatten an Bord beider Missionen mit Bild- und Audio-Informationen der Menschheit: Wo wir wohnen, wer wir sind, was wir wissen, Mozart. Selbst intergalaktischer Staub, der wie Schmirgelpapier mit der Platte reagiert, wird sie für über fünf Milliarden Jahre nicht zerstören können, das belegen Tests.
Während hier dann also die Hütte brennt, werden die Sonden – die gerade einmal ungefähr einen Lichttag von uns bisher entfernt sind und noch 30.000 Jahre brauchen, bis sie aus der kosmischen Nachbarschaft entkommen sind – in der Milchstraße auf ihren eingeschlagenen Routen einige Sterne “besuchen”. Dieses Video oben zeigt in erschreckender Brutalität die immense Größe, die furchterrengenden Distanzen unseres Kosmos auf und wie sich die Sonden ihren Weg suchen werden.
Stell dir vor, du bist erfolgreicher Indie-Developer eines Videospiels und jemand schnappt sich die Rechte, um den Stoff zu verfilmen. Eigentlich in vielfacher Hinsicht ein Jackpot, vor allem finanzieller, aber dann lernst du, dass es sich bei dem Käufer um YouTuber Mark Fischback b.k.a. Markiplier handelt. Uff, lol! Doch das Ding ist jetzt: Im Fall von Iron Lung erstmal kein Abbruch!
Im Spiel von David Szymanski aus dem Jahr 2022 gibt es keine großen 3D-Gameplay-Welten oder teure Animationen. Stattdessen schlüpfen Spieler*innen in die Rolle eines Sträflings, der gezwungen wird, in einem kleinen Uboot durch einen Ozean aus Blut auf einem abgelegenen Mond zu tauchen. Nur ein Radar und ein paar Hebel sind Möglichkeiten mit der Spielewelt zu interagieren, doch die große Trumpfkarte des Spiels ist seine Atmosphäre und die große Angst vor dem Unbekannten, die in uns Menschen wohnt (mehr dazu von Videospiel-Essayist Jacob Geller hier ab Minute 35). Denn der Ozean ist vielleicht doch nicht so leer, wie gedacht.
Markiplier, ein Let’s Player, der in den Amnesia-Tagen groß (und reich) wurde ähnlich wie z.B. PewDiePie, mochte das Spiel so sehr, dass er es nun verfilmte. Er führte Regie, schrieb das Drehbuch, finanzierte das Ding aus eigener Hand und spielt sogar die Hauptrolle selbst. Mit dabei ist auch Voice-Action-Gigant Troy Baker. Der Trailer zum Film haut mich jetzt nicht um, aber ich finde die Produktionsgeschichte äußerst sympatisch, so ein Passion Project ist schon der Traum vieler Fans. Aber: Fans sind nicht notwendigerweise gute Filmemacher. Schlecht sieht es nicht aus, auf Letterboxd sind die Reviews auch bisher ganz positiv.
The Beatles. April 2028.
Paul Mescal is Paul McCartney
Barry Keoghan is Ringo Starr
Joseph Quinn is George Harrison
Harris Dickinson is John LennonThe Beatles – A Four-Film Cinematic Event, directed by Sam Mendes. #TheBeatlesMovies pic.twitter.com/YXQCr7idCk
— The Beatles (@thebeatles) January 30, 2026
Sam Mendes dreht die vierteilige Filmreihe The Beatles – A Four-Film Cinematic Event, die erst im April 2028 (!) in den Kinos erscheinen wird. Vier Beatles, vier Filme, je einer fokussiert sich auf John, Paul, George und Ringo. Leben, Karriere, Frauen, Band. Alle vier Filme sollen im April 2028 in den Kinos erscheinen.
Die Rollen übernehmen wie folgt:
Paul Mescal als Paul McCartney
Harris Dickinson als John Lennon
Joseph Quinn als George Harrison
Barry Keoghan als Ringo Starr
Nachdem ich die Casting-Ankündigung gar nicht fühlte, können diese First Looks mir zumindest etwas Interesse abgewinnen. Dann wiederum sind es noch mehr als zwei Jahre bis zum Release, weswegen ich diese Postkartenwerbung jetzt schon echt nervig finde. Prinzipiell könnte das sicher alles schlechter aussehen, das dachte ich mir vor allem bei Barry Keoghan und bin daher total positiv überrascht. Harris Dickinson ähnelt John Lennon nun nicht wirklich, bei Joseph Quinn ist die Sachlage noch kritischer. Paul Mescal hingegen erweckt McCartneys Image schon.
Da bekommt “Luftgitarre” eine neue Bedeutung: YouTuber Mattias Krantz hat sich eine Gitarre mit magnetisch schwebenden Gitarrensaiten gebaut. Das Ding ist super gefährlich und dürfte dafür sorgen, dass man so schnell nicht wieder spielt, sollte hier mit den enorm starken Magneten etwas schiefgehen. Sicher ist es nicht, aber schon extrem cool. Die Aufhängung agiert als eigener Tremolohebel, mit dem schon ein sehr eigener Sound kreiert werden kann. Ich würde gerne einen begabten Musiker damit spielen sehen.
Thema Actionfiguren: Was für Gen X Star Wars waren, war für mich Jurassic Park. Diese Videos decken die Geschichte mit vielen Bildern, Hintergrundinfos und Interviews ab. Comfort Food mit drei Michelin-Sternen für mich.