PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Die Video Boyz haben einen Remix aus 2009 restauriert und nochmal hochgeladen und ich bin mir nicht sicher, ob es die Nostalgie für diese Art von Internetkultur oder die Welt ist, die im Video zu sehen ist (wohl beides), aber das Ding hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern irgendwie berührt. I’d love to think that I’m doing my part of keeping this spirit alive here somehow.

Musikvideo: Widowspeak – No Driver

25 Apr, 2026 · Sascha · Musik · Comments

Widowspeak meldet sich zurück mit ihrem dreamy, melodischen Indie-Rock, der besonders durch die ätherische Wirkung von Sängerin Molly Hamilton an einige Mazzy Star Tracks erinnert. Mir blieb von dem Duo besonders “Plum” vom gleichnamigen Album lange in Erinnerung, das lief in der Pandemie rauf und runter auf langen Sparziergängen. Für das neue Album sind bereits zwei Tracks erschienen, beide haben etwas kratzigere Guitarren-Crescendos in der zweiten Hälfte, just how I like it. Looking forward to this one! Der Typ im Musikvideo kam mir bekannt vor und, ja genau, es ist Dark Tea, der noch auf seinen Durchbruch wartet. Aber ich mochte “Finally on Time” sehr gerne vor ein paar Jahren.

Und dann kommen da noch ein paar andere, recht billige Überraschungsmomente im Rest des Trailers, die mich etwas zögern lassen. Aber wer auf diese erste Idee im Trailer kommt, dem gebe ich gerne eine Chance – und es handelt sich hier schließlich um André Øvredal, dessen Trollhunter, Tunnelen und The Autopsy of Jane Doe ich recht gut fand. Er ist jemand, dem ich einen guten Film wünsche. Does that make sense?

Passengers erinnert mit seiner Road Movie Prämisse zumindest ein wenig an It Ends, den ich sehr gelungen fand und an den ich noch lange denken musste – zeigt sich dann aber von einer anderen Seite mit diesen stereotypischen Elementen. Øvredals spätere Karrierephase fand ich mit Mortals und The Last Voyage of the Demeter im Ansatz nicht schlecht, aber schlussendlich enttäuschend oder einfach nicht genug. Trotzdem wird der hier geschaut, wenn er am 21. Mai in den Kinos anläuft.

Noch nie zuvor davon gehört, aber die Perfümmarke Xyrena kreiert filmbasierte, lizenzierte Düfte für z.B. Happy Gilmore (ja, wirklich), The Breakfast Club oder jetzt auch neu: Jurassic Park. Wer nach den regnerischen Wäldern und felsigen Hängen Isla Nublars riechen will, kann dies nun für $120 tun.

Created with Universal Products & Experiences and Amblin Entertainment, it “captures the atmosphere of Isla Nublar” with notes of stormy petrichor, rainforest greenery, neroli, West Indian lilac, and fossilized amber.

Sonst gar nicht so mein Ding, also Parfüms und Düfte generell, aber das Design, Packaging, die Idee… holt mich irgendwie ab, muss ich sagen. Ich muss sofort eine Jeremy Fragrance Review davon sehen! Rawr!

Ich mag diese Blender-Videos von Metal Ball Studios ziemlich gerne. Hier werden immer Popkultur-Sachen miteinander verglichen, Größenverhältnisse dargestellt und Infos geliefert, die eigentlich narrativ keine Rolle spielen und die auch keiner braucht. Aber so als Überblick finde ich die süß gemacht und informativ, vor allem weil es zum ersten Mal diverse 3D-Modelle aus einer Vogel- bzw. Gesamtperspektive zu sehen gibt. Das ist oft ganz spannend, wie hier z.B. bei Zion aus der Matrix-Trilogie oder den Wallace/Tyrell Corp. Towern, weil das für mich den gleichen Reiz wie bei diesen Büchern mit Querschnittzeichnungen und schematischen Skizzen kitzelt.

Ich bin kein großer Fan vom aktuellen Status Quo des Evil Dead-Franchises, wo man recht random Regisseuren das Necronomicon in die Hand drückt und sagt: Mach du mal! Lee Cronins Evil Dead Rise war ganz nett, so will ich mich zumindest daran erinnern. Was gerade bezüglich Evil Dead Burn und dem gerade im Dreh befindlichen Evil Dead Wrath aber geplant ist, erscheint mir ein bisschen beliebig und herzlos. Kann Sam Raimi da nicht mal wieder selbst anpacken?

Der erste Teaser zum zweiten Teil dieser Standalone-Anthologie-Trilogie ist Chaos pur. Die Logline gibt ein wenig Kontext: After the loss of her husband, a woman seeks solace with her in-laws in their secluded family home. As one by one they are transformed into Deadites, she comes to discover that the vows she took in life… live on even in death. 

Einige Momente hier (der wirbelnde Stuhl, der schwebende Deadite) sehen recht willkürlich animiert aus, fast wie von einer KI generiert. Not a good look! War das der einzige Take für die Szene? Prinzipiell mag ich dieses One-Shot-Konzept sehr und ein Haus voller Deadites klingt wunderbar gruselig.

Ich würde wirklich gerne wissen, was Steve Jobs dazu zu sagen hätte: Artemis 2 Commander Reid Wiseman filmt mit seinem privaten iPhone, das er wie die anderen Astronauten auch mit auf die Mission nehmen durften, wie er mit seiner Sonde hinter dem Mond verschwindet und die Erde am Mondhorizont untergeht – Earthset taufte die NASA diese Bilder, die auch schon die Apollo-Crews schossen. Earthrise ist sicherlich die berühmtere Alternative.

Von all den Bildern und Videos, die ich bisher von Artemis 2 gesehen habe, ist das hier mit Abstand das Beste. Das Coolste. Das Krasseste. Und genau weil es sich so menschlich und greifbar nah anfühlt. Da ist zu Beginn dieses leichte Wackeln. Dazu die Unschärfe, während der Sensor sich für die (hoffentlich richtige, ja, doch, die richtige) Back-Camera des iPhones entscheidet. Dazu Stimmen der anderen Crewmitglieder im Hintergrund, die nicht zu Wisemans Moment direkt passen, aber seine Aufnahme dadurch noch “echter” machen.

Das ist keine Aufnahme, für die die Astronauten ihr professionelles Fotografen-Training durchlaufen haben. Wiseman hat einfach sein Handy aus der Hosentasche geholt und gefilmt. Ein ganz normaler Clip, der zeigt: Da draußen ist gerade genau in dem Moment, unvorstellbar und für fast alle anderen nie möglich, ein Mensch und der hat ihn erlebt. Ich liebe die kleinen, nicht perfekten Aspekte. Ich liebe das Framing aus dem Fenster mit der Textur der Außenhülle. Der dokumentarische Snap-Zoom auf das Motiv (Battlestar Galactica vindicated!). Die Partikel auf der Scheibe erinnern an Flugzeugfenster. Ich durfte erst vorgestern wieder das Wunder des kommerziellen Fliegens erleben und diese Bildelemente geben einem genau dieses Gefühl wie dort im Flugzeug zu sitzen. Man schaut es sich an – total surreal, was man da sieht – und gleichzeitig weiß man: So muss es es sich angefühlt haben.

Als Titel fand ich Flowervale Street besser, aber ich bin so oder so froh, dass mit The End of Oak Street endlich ein neuer Film von David Robert Mitchell erscheint und damit gleichzeitig auch Dinos auf der großen Leinwand in diesem Sommer zu finden sein werden.

Der Film handelt von einer Familie, deren Nachbarschaft plötzlich aus der Zeit fällt und inmitten urzeitlicher Dinosaurier aufwacht, die nun auf Menschenjagd gehen. Berichte von der CinemaCon sowie einige blutige Stills geben durchaus Anlass zur Hoffnung, dass auch einige nette PG-13 Horrormomente auf uns warten.

In The Cloverfield Paradox gibt es eine Throwaway Line über einen City Block, der durch den Teilchenbeschleuniger im Film einfach verschwindet. Gibt es hier – immerhin von JJ Abrams produziert – eine Verbindung? Ich hoffe nicht, denn das würde mich etwas ärgern für David Robert Mitchell, der nach Under The Silver Lake eine lange Pause einlegen musste. Außerdem hat die Marke nach diesem letzten fürchterlichen Teil stark gelitten und das Original wird auch bald 20 Jahre alt und dürfte wenig Pull haben bei Gen Z.

Die Idee ist cool genug, mit ein bisschen Mut könnte das sowas wie ein modernes Jumanji werden für eine neue Generation. So ein bisschen gefährlich, aber immer noch safe. Oder ich kriege hier einen völlig falschen Eindruck – so richtig klar ist mit der Vibe des Films noch nicht basierend auf dem Trailer.