PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Borat 2077

09 Jan, 2021 · Sascha · Film,Games · Comments

 

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In seinem neuen Video klatscht Mashup-Zauberer Video Junkie Borat in Cyberpunk 2077 rein (YouTube-Direktlink statt Insta)und es passt einfach perfekt zum Vibe des Trailers. Nach dem Klick der beeindruckende Effekte-Breakdown sowie ein weiteres Borat-Video im Cyberpunk-Apartment. (weiterlesen…)

Eine schrullige Crew fliegt zum Ende des Jahrhunderts hin druchs All und sammelt Müll im Weltall ein (Planetes, anyone?). Dann treffen die Figuren auf eine trainierte Killermaschine und sie erleben ihr blasses Wunder. Erinnert ein bisschen an Firefly und sieht überraschend gut aus ingesamt. Die Qualität der Effekte und das Produktionsdesign überzeugen, die Witze sitzen und vielleicht hat Südkorea bereits den Actionknaller des Jahres zu bieten. Hier der Trailer Space Sweepers erscheint schon am 5. Februar weltweit via Netflix.

In the year 2092 where trash has become currency, a crew of space sweepers on the brink of ruin chances upon a human-like robot that’s extremely valuable and they think they’ve finally hit the jackpot. But word gets around fast in the galaxy, and it’ll take everything they have to keep their weapon of mass destruction safe for sale.

2021 soll außerdem die Netflix-Adaption von Cowboy Bebop erscheinen.

Olli Schulz im Seniorenheim

07 Jan, 2021 · Sascha · Fernsehen · Comments

Olli Schulz besuchte vorletztes Jahr ein Seniorenheim und dabei ist diese kleine, süße Dokumentation im Rahmen von Die Geschichte eines Abends entstanden. Ich sah das Video schon vor Monaten und es blieb hängen. Es stimmt nachdenklich, macht betroffen, aber auch Hoffnung. Ein im Persönlichen doch allgemein wirkendes Werk. Olli ist mit seiner unverscholltenen Art natürlich der beste Garant für Qualität in solch einer Sendung, aber seine einfühlsame Seite kommt ihr sehr gut zur Schau. Ich würde mir gerne mehr solcher Folgen mit ihm wünschen. Außerdem gibt diese Folge einen entmystifizierenden Einblick in die Seniorenheime, welche im letzten und auch noch diesen Jahr so oft Erwähnung in der Gesellschaft finden, aber in den Debatten oft leblose Black Boxes bleiben.

Hier eine sehr ernüchternde, aber wichtige Gegenüberstellung der Aussagen Prof. Streecks zum richtigen Kurs in der Corona-Pandemie. Hendrik Streeck arbeitet an der Universität Bonn und ist ein international angesehener Virologe für HIV. Im vergangenen Jahr drängte er sich wöchentlich im vergangenen Jahr in die Talkshows des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens und sollte mit seinen Prognosen und Einschätzungen zur Sterberate, der Impfstoffentwicklung, dem Fokus auf Herdenimmunität oder Bildungseinrichttungen stets falsch liegen.

Auch jetzt plädiert der Virologe auf Twitter immer noch für einen Strategiewechel, der den Schutz der älteren Bevölkerungsgruppen anderen härteren Lockdown-Maßnahmen vorzieht. Weiterhin plädiert er für Gebote statt Verbote. Diese Strategien erwiesen sich als Fehlschläge, sowohl im deutschen als auch internationalen Verlauf.

In der deutschen Diskussion trägt meiner Ansicht nach nicht zuletzt Herr Streeck eine besonders schwere Schuld daran, dass eine falsche Balance in der Haltung der Wissenschaft zu Covid-19 wahrgenommen wurde. Angesichts der aktuellen Situation immer noch für diese gescheiterten Maßnahmen zu plädieren, ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch gefährlich und tödlich. Ein Mensch mit ein bisschen mehr Schamgefühl hätte schon lange seine Einschätzungen als falsch akzeptiert und sich aus dem öffentlichen Diskurs zurückgezogen. Mögen wir ihn im Jahr 2020 zurücklassen.

Gleichzeitig bedrückend und hoffnungsvoll. Mag auch sehr, wie “no more runway” eine ambivalente Aussage ist, die Druck aufbaut und selbst beim Abheben ist nicht die Landung sicher. Dennoch: Ich wähle die Hoffung.

Der virale TikToker Hello There wendet sich nun einem längeren Projekt zu. Während Teile des Clone Wars Serienfinales bereits Momente aus Revenge of the Sith andeuteten oder die Geschichte sich gleichzeitig zur Handlung des Films abspielte, will er den Lucas’ Saga-Abschluss gleich ganz Teil des Serienuniverums werden lassen.

Dafür rekreiert er den finalen Kampf auf Mustafar im kantigen Animationsstil der Serie. Definitiv eine spannende Idee, die jedoch nicht dazu verleiten sollte, das Ende der Trilogie komplett so zu vereinen. Von einem Designstandpunkt aus wäre dies sicherlich reizvoll, aber es macht schon Sinn, dass Clone Wars sich am Ende bewusst von den Filmfiguren löste und Rex sowie Ahsoka einen gebührenden Abschluss widmete. Wobei sich jetzt ohnehin alles vermischt und die Grenzen verschwimmen, also wieso auch nicht?

Im anschließenden Video wurden nun Realfilm und Animation gegenübergestellt. Sehr beeindruckend und ich bin gespannt auf das finale Produkt.

Obwohl Robert Rodriguez die für uns im PewCast schlechteste Folge der zweiten Staffel inszenierte, muss ich seine Beteiligung an The Mandalorian alleine für diesen kleinen Clip feiern. Was Industrial Light & Magic mit der animatronischen Baby Yoda Puppe kreiert haben, sollte wegweisend für die Zukunft von allen Filmen sein. Es ist einfach so ein unglaublicher Unterschied, wenn die Figur auch am Set ist, selbst in Drehpausen lebendig wirkt. Dazu erledigt die Volume-Technologie ihr Übriges. Das ist Star Wars! Das ist der Fortschrittsgeist, der Lucas’ Saga von Anfang an begleitete.

Blogger-Kollege Nils Hünerfürst von nils-snake.de reist in seinem ersten Dokumentarfilm in Spielfilmlänge #nippoff mit einem Freund einmal quer durch Japan, wobei beide jedoch kein Wort miteinander wechseln. Der Film streamt kostenlos für Prime Mitglieder auf Amazon. Eine abgefahrene Idee, die mit dem Spiel gegen den Instinkt reizvoll klingt, aber gleichzeitig als Projekt die Privilegien der Zeit vor der Pandemie hervorhebt.

Bereits Nils’ kleiner Reisefilm, der während der Reise im vorletzten Jahr vor Corona entstanden ist, hat mir sehr gut gefallen. Ich bin schwer gespannt, was daraus geworden ist und freue mich auf einen kleinen Ausflug nach Fernost.