29 Apr, 2026 · Sascha · Design,Wissenschaft · Comments
Soviet Krechet Lunar Suit
ソビエトの月面宇宙服、ebayに出品中https://t.co/X8W08fi5Jp pic.twitter.com/Nv6p4eoxfR— rocketengine (@rocketengine) April 27, 2026
Das sowjetische Gegenstück zum bekannten und viel fotografierten A7L-Raumanzug der NASA ist der Krechet-94, der allerdings nie tatsächlich zum Einsatz kam. Diverse Auktionshäuser wie Sotheby’s haben manchmal ein Exemplar, viele wurden nicht jedoch verständlicherweise nicht produziert. Das Ding wurde jetzt für 300.000 US-Dollar auf eBay angeboten und wohl unter der Hand verkauft, denn es wurde nach einem viralen Tweet (oben) offline genommen. Verrückt – so leicht hat die NASA ihr Artemis-Anzugproblem gelöst!
Es ist selten geworden, dass eine reine Movienews mir das Vince McMahon Reaction Meme abverlangt, hier aber total verdient: Park Chan-wooks neuer Film The Brigands of Rattlecreek hat ein Drehbuch von S. Craig Zahler und wird Matthew McConaughey, Austin Butler und Pedro Pascal vereinen. Alright, alright, alright!
The movie is understood to follow a sheriff and a doctor who seek revenge against a group of bandits who use the cover of a torrential thunderstorm to rob and terrorize the occupants of a small town. The story will alight on themes central to Park’s oeuvre of vengeance, retribution, the consequences of violence and the power of memory and family, but this time in the American West.
McConaughey in einem richtigen Film. Dass wir das noch erleben dürfen!
28 Apr, 2026 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Die wahrscheinlich kunstvollste Tech-Review aller Zeiten kommt von Noah Kalina.
Lange hat es gedauert, nun ist der Trailer zum letzten Jackass-Film “Best and Last” (einer geht noch auf deutsch) endlich da, nachdem Johnny Knoxville ihn zu Beginn des Jahres überraschend angekündigt hat. Auf der einen Seite stimmt mich dieser Film hochemotional, da mir diese Kerle eine Menge bedeuten und da natürlich ein Riesenhaufen Nostalgie mitspielt, für eigenen Jugenderfahrungen wie auch für diese inzwischen verlorene Medienwelt, aus der Jackass geboren wurde.
Auf der anderen Seite – und das ist durchaus die überwiegende Reaktion – ist eine Clip-Show aus Deleted Scenes und älteren Bits nicht das große letzte Hurra, das ich mir wünschen würde, so sehr und wahrscheinlich auch gerade weil ich dieser Truppe einen wunderschönen und gebührenden Abschied wünsche. Dass Jackass Forever, eine durch und durch verhaltene Covid-Produktion, nicht das letzte Worte sein darf, steht außer Frage.
Aber leider war man nicht mehr gewillt, den Schritt “runter” ins Fernsehen mit dieser neuen Truppe zu wagen. Das hätte dem Franchise wirklich wieder mit dem frischen Blut die notwendige Verjüngungskur verliehen. Dass die Gruppe aber niemanden abschüttelt und zum Abschied Bam sogar wieder ins Boot holt (mit Archivaufnahmen), dazu Dark Shark als vollwertiges Mitglied aufnimmt – das sind gute Vibes für das große Goodbye. Was ich noch cool fänd: Was ist mit der CKY-Truppe? Wurde sie gefragt, hatte sie keine Lust? Dürfen Kameramänner wie Lance Bangs wieder mehr in den Vordergrund? Führt Spike Jonze eigentlich hier Schattenregie schon lange?
Was mir einfach nicht so gefällt, sind diese Szenen auf dem Paramount Lot oder in ähnlichen Szenarien: Alle stehen im Kreis, einer macht etwas, alle lachen. Das ist schön, aber eine Folge davon, dass die Truppe aus ihren Hollywood-Mansions dort hinfährt – eben für den Dreh – und nicht mehr alle auf Reisen in Hotelzimmern herumlungern und dann bei Langeweile etwas passiert, das gefilmt wird. Halb so wild, aber es raubt der Kameraderie ein Stück. Auch dieses Bit mit dem Roboter, der Steve-O einen Finger in den Arsch steckt. Konzeptionell fantastisch, na klar! Aber nicht so aus dem Moment geboren, es hat ein bisschen etwas von einer schlechten RTL-Produktion, wo dann alle Wow! sagen müssen, wenn etwas reinkutschiert wird.
Ein paar der neuen Stunts können durchaus mein Interesse wecken: Dave Englands Ball-Kick-Machine sieht wunderbar aus, dieser weiße Raum voller Überraschungen ist herrlich dumm, und der Elektroschocker am Penis von Poopies ist wiederum sehr nahe am wahren Geist von Jackass.
Johnny Knoxville hat bereits bestätigt, dass dies wirklich der letzte Film sein wird – dann ist Schluss. Keine “0.5” Veröffentlichung nach einer gewissen Zeit mit Extramaterial, wie bei den Filmen zuvor. Böse Zungen würden jedoch behaupten, dass “Best and Last” bereits aussieht wie 4.5. Aber natürlich bin ich ready und werde bitterlich heulen, wenn Johnny Knoxville uns ein letztes Mal zu Jackass willkommen heißt.
come along and enjoy the final wild ride with jackass: best and last. only in theatres june 26 #jackassmovie #jackassbestandlast pic.twitter.com/z0fTm9SPsM
— jackass (@jackassworld) April 27, 2026
26 Apr, 2026 · Sascha · Internetgold · Comments
Die Video Boyz haben einen Remix aus 2009 restauriert und nochmal hochgeladen und ich bin mir nicht sicher, ob es die Nostalgie für diese Art von Internetkultur oder die Welt ist, die im Video zu sehen ist (wohl beides), aber das Ding hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern irgendwie berührt. I’d love to think that I’m doing my part of keeping this spirit alive here somehow.
Widowspeak meldet sich zurück mit ihrem dreamy, melodischen Indie-Rock, der besonders durch die ätherische Wirkung von Sängerin Molly Hamilton an einige Mazzy Star Tracks erinnert. Mir blieb von dem Duo besonders “Plum” vom gleichnamigen Album lange in Erinnerung, das lief in der Pandemie rauf und runter auf langen Sparziergängen. Für das neue Album sind bereits zwei Tracks erschienen, beide haben etwas kratzigere Guitarren-Crescendos in der zweiten Hälfte, just how I like it. Looking forward to this one! Der Typ im Musikvideo kam mir bekannt vor und, ja genau, es ist Dark Tea, der noch auf seinen Durchbruch wartet. Aber ich mochte “Finally on Time” sehr gerne vor ein paar Jahren.
Und dann kommen da noch ein paar andere, recht billige Überraschungsmomente im Rest des Trailers, die mich etwas zögern lassen. Aber wer auf diese erste Idee im Trailer kommt, dem gebe ich gerne eine Chance – und es handelt sich hier schließlich um André Øvredal, dessen Trollhunter, Tunnelen und The Autopsy of Jane Doe ich recht gut fand. Er ist jemand, dem ich einen guten Film wünsche. Does that make sense?
Passengers erinnert mit seiner Road Movie Prämisse zumindest ein wenig an It Ends, den ich sehr gelungen fand und an den ich noch lange denken musste – zeigt sich dann aber von einer anderen Seite mit diesen stereotypischen Elementen. Øvredals spätere Karrierephase fand ich mit Mortals und The Last Voyage of the Demeter im Ansatz nicht schlecht, aber schlussendlich enttäuschend oder einfach nicht genug. Trotzdem wird der hier geschaut, wenn er am 21. Mai in den Kinos anläuft.