PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Die sympathische Indie-Rock Band Bombay Bicycle Club filmte für ihre neue EP Eat, Sleep, Wake (Nothing But You) ein Musikvideo, aber diese abgefilmte cleane Live-Performance gefällt mir viel besser.

Natürlich kann man ganze Szenen wie Vaders Massaker in Rogue One aus Lego nachbauen. Man kann aber auch einfach die Szene mit Sounds aus den Lego Star Wars Spielen shitposten. The duality of man!

Ich bin bei Dragonball schon bestimmt seit nun zwei Jahrzehnten raus und dachte auch, dass das alles ausgespielt und zu Ende erzählt war. Es gab eine Zeit, da kaufte ich mir alle paar Tage nach der Schule einen Manga nach dem anderen bis die Geschichte endlich friedlich und gut ausging. Auch die getreue Anime-Adaption endete und für mich war die Sache damit gegessen.

Klar, dieses weirde GT(hieß das so?)-Quasi-Reboot war mir bekannt, welches Goku wieder zu einem Kind verdammte, aber das erschien mir selbst damals schon als ein zum Scheitern verurteiltes Aufkochen von Nostalgie. Total verdutzt stellte ich daher vor einigen Jahren fest, dass Dragonball als Marke nicht nur fortbesteht, sondern schier gedeiht und u.a. mehrere Kinofilme sogar als große Events in den deutschen Lichtspielhäusern gezeigt werden.

“You’ve watched the anime. Now play it.”

Was ich eigentlich sagen will: Das ist eine unglaublich gute Tagline, die wohl Leute wie mich ansprechen soll. Das Spiel bietet scheinbar einige RPG-Elemente an, so kann Goku fischen, er muss essen und man darf die großen Momente des Animes nachspielen. Das Beste? Das sieht alles genau so aus wie der Anime, nur fast schon… besser? Verrückt, wie weit wir gekommen sind.

Netflix’ Adaption von The Witcher lockt natürlich auch mich wieder zurück in die Spielewelt. Ich bin vor Jahren irgendwo da steckengeblieben, als Kaer Morhen sich gegen einen Angriff der Wild Hunt brüsten muss. Mal sehen, ob ich es dieses Mal zu Ende spiele oder mich wieder in zähllosen Nebenquests verliere. Dazu flirte ich auch mit der Idee, die Grafik ein bisschen aufzumotzen und stieß bei meiner Recherche diesen ultrafotorealitischen Mod, der besser aussieht als die Serie.

Wunderschönes Video zur dritten Singleauskopplung “Private Show” von Black Marbles drittem (und besten) Album Bigger Than Life, das eine big Grimes – Oblivion energy hat, aber dann doch eine ganze Spur trauriger ist und eine schöne nostalgische Dorffeststimmung hat. Und halt auch ein super Song, fantastischer Bass und wie die Gitarre mit reinkommt im Intro *chef’s kiss

Adam Savage war letztes Jahr zu Gast bei den guten Menschen des Weta Workshops in Neuseeland und besuchte dort auch das Tabletop Set von Bildhauer Johnny Fraser-Allen. Dessen verrückt reale Miniwelt “Hagglethorn Hollow” basiert auf den Landschaften und der Architektur von Labyrinth und ist atemberaubend schön. Dazu ist das Ding modular, was Adam Savage in einigen Holy-Shit-Momenten beweist, als er Teile des Systems einfach hochhebt, umbaut und sie sich einfach erneut nahtlos in die Welt einfügen. Meine Mage Knight Zeit liegt nun fast zwei Jahrzehnte zurück, aber bei so einer Welt will ich sofort wieder meine Figuren aus dem Keller rauskramen und loslegen. (War)Hammer!

Per Aspera Ad Astra

04 Jan, 2020 · Sascha · Film · Comments

Ein Mann gefangen in der Vergangenheit bricht auf zum Ende des Sonnensystems, um die Zukunft zu retten und entdeckt dabei die Gegenwart. Ad Astra ist weiterhin eine perfekte Metapher für den Umgang mit Trauma und den Weg durch eine Therapie. Ad Astra ist aber auch der atheistische Film seit Jahren, eine Parabel für den Gläubigen, der das Gespräch zu Gott sucht und auch auf ihn trifft, aber nicht findet, was er sucht oder braucht. Ich liebe diese kleinen Videozusammenschnitte von TheGaroStudios und anderen YouTube-Kanälen, die mich noch einmal für kurze Zeit in die Stimmung versetzen und über den Film nachdenken lassen.

Ad Astra zählt für mich zu den bedeutendsten Filmen des letzten Jahres, die mich auch Monate nach dem Kinobesuch kaum loslassen.

Merry New Year

01 Jan, 2020 · Sascha · Alles sonst so · Comments