PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Ich bin dank meinem wöchentlichen Spotify-Mix total der japanischen Band PAELLAS verfallen. Ich verstehe kein Wort, aber fühle jede Emotion. Japan Times hat ein interessantes Profil:

“I wanted an uncomfortable feeling on this album, too,” Anan says. That unease comes across mainly due to lead singer Tatsuya Matsumoto’s vocal delivery. It’s a nocturnal set, but one better suited for walks alone than crowded clubs. It pulls off the difficult feat of both reflecting Western pop and building on it, something that Anan believes Japanese artists used to be better at doing.

Perfectly Cut Screams

04 Jul, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

Ich lache gerne und häufig und bin glücklicherweise auch sehr einfach zum Lachen zu bringen. Der Subreddit /r/perfectlycutscreams trifft meinen Geschmack ziemlich gut. Dort posten User kurze Videos, in denen jemand schreit und dann das Video mittendrin aufhört. Diese Art von Videos ist schon eine Zeit lang populär, es handelt sich definitiv um ein beliebtes Subgenre der YouTube Haikus, ursprünglich sehr erfolgreich auch auf Vine, aber JimmyIsHere hat diese Kunst mit seiner It Is Wednesday My Dudes Meme-Legende befördert. Anyway, dumme Videos, ich lache. ¯\_(ツ)_/¯

Oh my God.

But she’s touching his B̸̫̻̙̲͓̼̐͆̈́͋̋Ë̻̦̹̜̥̮̤ͩ͑̔̊ͨ̒̊ͣͅḒ͛͋ͩ̀ͪ́, now

9 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2018 · Sascha · Personal · Comments

Das neunte Jahr war scheiße.

Ich bin angesichts der sonst ausschweifenden und emotionalen Beiträge zum Bloggeburtstag gereizt, das einfach so stehen zu lassen, aber so mutig bin ich auch wieder nicht.

Nun denn, wo soll ich anfangen? Es gab so viele Tiefschläge im vergangenen Jahr in Sachen Internet und Blogging, dass ich so viel ansprechen kann. Die DSGVO wird jetzt nicht so heiß gegessen (bisher), wie sie gekocht wurde. Trotzdem kosteten die (durchaus wichtigen und richtigen) Anpassungen ein paar Tage Kraft hinter den Kulissen. Immerhin hat diese Arbeit das Layout und den Blog allgemein etwas entschlackt und verbessert.

Dann gingen zwei Podcasts zu Grunde. Ein langjähriges Projekt lähmte den kreativen Output über Monate hinweg und endete schließlich sehr schmerzhaft (Wenn auch mit einer letzten Episode, auf die ich immer noch sehr stolz bin). Ein lang angelegtes Projekt endete dagegen viel zu früh und hat mich generell bezüglich dem Medium misstrauisch gemacht.

Zwischendurch gab es Vermischungen von Berufs- und Privatleben, auf die ich gerne verzichten würde und die auch nicht motivierend waren.

Irgendwo im Jahr war auch eine Abmahnung eingetrudelt und seit The Last Jedi macht mir das Internet irgendwie keinen Spaß mehr. Das liegt gar nicht am Film, sondern eher an der Art, wie die Debatten im Internet geführt werden und wo bzw. wie sie meist enden. Ich fühle mich oft missverstanden und habe darüber ausgiebig mit Tobias gesprochen. Außerdem plagt mich natürlich wie jeden anderen die allgemeine, politische Situation und aus beruflichen Gründen kann ich sie auch nicht einfach ignorieren. (Sollte man aber ja sowieso nicht. Kämpfen!)

Im Laufe des Jahres habe ich gemerkt, dass ich aus diesem Trott rauskommen muss und habe mir dann einen “Repewt” zurechtgeschrieben. Cooler Titel, mittelmäßiger Erfolg. Die Postingfrequenz ist gering, die Klickzahlen sinken und das Internet wird insgesamt ungemütlicher. So ein Geburtstagsposting ist bei mir immer Bestandsaufnahme und im Onlinebereich war dieses Jahr leider nur zum Jammern. Man verzeihe es mir.

Nach wie vor gibt es Blockaden unterschiedlichster Art. Aber ich finde die Worte von Marcel zum Bloggen im Jahr 2018 sehr inspirierend. Einfach machen, einfach raushauen. Im Laufe des nächsten Monats werde ich auf jeden Fall zwei kleine, neue Projekte starten, auf die ich mich sehr freue. Immerhin. Hoffentlich blicke ich nächstes Jahr nur auf das verflixte, neunte Jahr und ansonsten neun ganz tolle Jahre zurück. Dann feiern wir groß.

Wegen der DSGVO gibt es in diesem Jahr kein Gewinnspiel. Ich weiß nicht, ob das noch möglich ist und ich bin auch zu faul mich zu informieren.

Ich hoffe, ihr haltet mir die Stange.

Die Screenshots, das sind die bekannten und beliebten Boris Becker Fan-Accounts Kurt Prödel, Susi Bumms und Dax Werner, haben ein neues Musikvideo am Start. Darin enthalten finden wir die kurze, aber natürlich völlig korrekte Aussage, dass Fußball cool ist. Außerdem will ich das T-Shirt, das die Spielerin im Video trägt, ich bin nämlich ein ziemlicher Fan der Band, deren Debütalbum auf Spotify und Bandcamp auf euch wartet.

Die Band macht völlig unprätentiösen Rock mit klaren Klängen und starken Aussagen. Kein Schnickschnack, einfache und dadurch besonders mitreißende Texte über Deutschland, Europa und die Welt. Die Songs stecken voller Liebe, Wärme und Leidenschaft für die Themen und ich halte die Truppe tatsächlich für jetzt schon besser als Tocotronic und andere Konsorten. Bin gespannt, was da noch kommt. Um es mit den Worten zu sagen, die jeden berühren, der schon mal was gestartet hat: “Vor der Bühne ist noch Platz” (Absoluter Knallersong). Also auf, werdet Fans.

Hier ein paar Prints aus den vergangenen Wochen.

Universal | Mondo

Das definitive Highlight: Mondo hat zusammen mit Jason Edmiston Roger Kastels gestohlenen Jaws-Print rekreiert, der für das berühmteste Filmposter aller Zeiten hergehalten hat (ursprünglich erschien die Zeichnung bereits auf der Rückseite der Buchvorlage).

Newsweek hat ein Video, in dem Edmistons detailgetreue Arbeit im Zeitraffer abläuft. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Mondo hat das schon mal mit Struzans Poster für The Thing gemacht und ich würde mir wünschen, dass es solche Aktionen öfter geben würde. Das bleibt aber wohl ein nur Traum, da das wohl ein Lizenzalptraum wäre.

Edmistons Print geht morgen online, pünktlich zum Fourth of July Feiertag der USA, neuerdings jetzt auch als “Jaws-Day” bekannt, weil jeder Kultklassiker jetzt einen Feiertag braucht. Was ich von diesem Blödsinn halte, habe ich hier bereits festgehalten.

An Thatgamecompanys legendärem Indie-Hit Journey haben sich schon mehrere Künstler versucht, insbesondere die Landschaftsexperten Mark Englert und JC Richard konnten hier beeindruckende Ergebnisse abliefern, ließen jedoch immer die Kinetik und den Überraschungsmoment des Spiels vermissen.

Ich hatte Journey damals ohne großes Vorwissen gespielt und war völlig verblüfft, dass dort plötzlich eine andere Figur auftaucht, die von einem Spieler gesteuert wird und mit der ich aber interagieren, aber nicht wirklich kommunizieren kann. Dann bleibt einem die Wahl: Entweder man beschreitet dann die Reise zum heiligen Berg und der Erleuchtung gemeinsam oder verlässt sich eher auf die eigenen Instinkte. Die meisten Spieler entscheiden sich für diese magische Gefühl, mit einem anderen unbekannten Spieler diese einzigartige Erfahrung zu teilen. Wahrscheinlich eine der besten Multiplayer-Ideen aller Zeiten.

Tomislav Jagnjic fängt für mich diese anfängliche Verwunderung, dieses kleine Spielewunder, perfekt ein. Leider ist das Ding kein Art Print geworden. Stattdessen turnen mich die Logos und besonders die Kinoplakatgröße dieses Tiels dann doch zu sehr ab. Trotzdem sehr schick.


Mondo

Ich mag Claire Hummels Twitter-Account sehr. Vor zwei Jahren übernahm sie Olly Moss’ Job bei Campo Santo als Art Director bei In The Valley of the Gods, dem Nachfolger zum Erfolgshit Firewatch. Ich mochte ihren Stil schon immer sehr und freue mich, dass sie hier mit Mondo und Jurassic Park ihren Durchbruch in der Printszene hat. Definitiv eine ungewohnte und ungewöhnliche Perspektive, die aber durchaus ihren Reiz hat. Das kleine Format (18×24 inches) macht das zu einer runden Sache.


Mondo

Ebenfalls schick sind diese Prints zu Solaris, wobei ich mir diese beiden Varianten mal vorknüpfe um ein Phänomen festzuhalten, das ich häufiger finde: Besonders visuell beeindruckende Filme haben häufig eher nicht so tolle Prints. Also, die hier sind zweifellos an sich gut, aber sie schreien jetzt für mich nicht nach Tarkowskis Meisterwerk.


Mondo | Bottleneck Gallery

Media Monday #366

02 Jul, 2018 · Sascha · Fernsehen,Film · Comments

Mir gefiel das in der letzten Woche so gut mit dem Media Monday, dass ich doch glatt wieder mitmache.

  1. Kaum zu glauben, dass schon eine Woche der Sommerferien rum ist. 😱

  2. Sommerflaute hin oder her, auf Mamma Mia 2 und Mission: Impossible – Fallout im Kino freue ich mich jetzt schon, denn dann kann ich wieder Mama und Papa ins Kino mitschleppen.

  3. Homeland hätte besser spätestens nach der 1. Staffel beendet werden sollen, denn das wäre ein fantastisches Ende gewesen. So wurde die Story wie ein Kaugummi in die Länge gezogen. Heroes hätte auch mit der ersten Staffel enden können, oder überhaupt ein Finale haben können. Hui, hier gibt es richtig viele Kandidaten: House of Cards (nach der 3. Staffel), Desperate Housewives (nach der 2. Staffel), Akte X (nachdem David Duchovny aufhörte), HIMYM (5. Staffel), Weeds (3. Staffel), The Simpsons (9. Staffel), Community (3. Staffel), Dexter (ohje …)

  4. Bei dem Wust an Serien, der mittlerweile alljährlich aus dem Boden sprießt, muss man sich genau überlegen, ob man die Mittelmäßigkeit vieler Netflix- und Network-Produktionen noch ertragen will.

  5. Wow. Selten eine beeindruckendere schauspielerische Leistung erlebt als von Giovanni Ribisi in Saving Private Ryan. Seine Todesszene werde ich nie vergessen.

  6. Mein iPhone kann ich ja tatsächlich immer wieder zur Hand nehmen, denn ich muss doch sehen, wer alles auf Twitter falsch liegt.

  7. Zuletzt habe ich Ravenous gesehen und das war ein netter Indie-Zombie-Film, weil er mit seiner Zombiedarstellung gerade anders genug ist, um interessant zu sein.