PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

RIP Anthony Bourdain

08 Jun, 2018 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments


AMC

Auch in der vorletzten Folge der ersten Staffelhälfte gibt uns Fear the Walking Dead nur Brotkrumen, die uns hoffentlich im Finale zu Antworten führen werden. Währenddessen durchleben wir den dilettantischsten Schusswechsel der Serie, hirnrissige Actionsequenzen und erleben Figuren, die wir nicht wiedererkennen.

Fear the Walking Dead muss im kommenden Midseason-Finale liefern. Die Serie muss nicht nur die Leidenschaft und Liebe für ihre Figuren wiederbeleben, sondern auch die Geschichte um die Bösewichte und das Stadion sinnvoll auflösen, um so rückwirkend eine Rechtfertigung für diese verkorkste Staffel mit ihrer irreführenden Erzählstruktur zu zimmern. Ich wage mal zu behaupten, dass die Serie diese Mindesterwartungen nicht erfüllen wird.

Logik in Zombienarrativen

Es gibt wenig, das ich mehr hasse als „Logik“ in Zombienarrativen. Ja, auch ich möchte natürlich, dass sich die eingeführten Monster und Menschen an ein gewisses Regelwerk halten und somit kohärent und einheitlich auftreten, aber Zombies mit dem Mikroskop zu begutachten, halte ich für einen falschen Ansatz. Es handelt sich hierbei um ein übernatürliches Konzept, das man nicht zu sehr hinterfragen sollte. Ist doch egal, ob es Zombies oder Infizierte sind, ob sie langsam marschieren oder rennen. Hauptsache ist, sie haben eine Bedeutung innerhalb einer spannenden und tiefgehenden Geschichte mit interessanten Figuren.

Die schlimmste Sorte an Kritik in dieser Sparte ist die an den Handlungen der Figuren. Hätte, hätte, Fahrradkette. Endlose Diskussionen entstehen seit jeher, wenn die Entscheidungen der Figuren reflektiert werden. Es geht um Leben und Tod – und jeder weiß es besser als der andere. Anstatt mit den Figuren zu fühlen, ihre teilweise irrationalen Handlungen auf total menschliche Reaktionen in den Situationen zurückzuführen, werden Szenarien wie in Videospielen durchgespielt. Es wird gezeigt, wie Charakter A eigentlich total leicht aus Szenario B hätte entkommen können, wenn – ja, wenn nur dies oder das! Das ist eine beliebte Kritik bei Zombiefilmen. Ich vermute, es geht darum zu zeigen, wie „dumm“ die Figuren sind oder wie schlau man selbst ist und wie einfach man selbst in der Zombieapokalypse überleben würde. Das ist einfach nur langweilig. (weiterlesen…)

bin verliebt in Blue

Musikvideo: joji – yeah right

01 Jun, 2018 · Sascha · Musik · 0 comments

Ich finde es bei George Millers Trip-Hop Alter Ego joji immer schwierig, nicht an seine YouTube-Vergangenheit als Pink Guy oder die krassen FilthyFrank Videos zu denken, aber die Musik und vor allem seine Videos zeigen einfach, dass viele Menschen mehr als nur eine Seite haben und man ihnen die Chance geben sollte, diese auch zeigen zu können. “Yeah Right” ist auf jeden Fall schon mal ein geiler Depri-Track, der in meinem Top-Liste des Jahres wandert. Ich bin gespannt, was er 2018 macht. Sein letztjähriges Debütalbum war spitze.


2018 ist wohl das Ende meiner Podcastkarriere. Nach dem Wowcast endet nun bereits auch schon die Kulturindustrie in diesem Jahr. Zumindest vorerst. Ich bin schon gefrustet, wie man im Podcast hören kann, und habe generell wenig Lust in ein Mikrofon zu sprechen im Moment. Mal schauen, wie es weiter geht. Alex hat die Gründe für unser frühzeitiges Ende auf seinem Blog schön zusammengefasst. Alles weitere im Podcast.

Shownotes

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Lucas’ Podcast “Longtake”
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Shownotes

01:04 – A Beautiful Day
17:28 – Atlanta
33:33 – Dirty Computer
48:10 – Empfehlungen

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Avengers – Infinity War
Aminder Daliwhal – Woman World
William S. Burroughs – Junky, Queer
‘The Director and the Jedi’ shows what we lost with the death of physical media

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Das weltweit erste Pingu-Zine, ein Heftchen mit Comics und Pin-Ups des besten Pinguins der Welt, gibt es dank der Indie-Presse ShortBox ab sofort für gerade mal 8 Pfund für vorbestellende Fans wie mich und dich. Wow, hammer, oder?

RIP Alan Bean

27 May, 2018 · Sascha · Kunst,Wissenschaft · 0 comments

Astronaut Alan Bean ist gestern im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war der vierte Mensch auf dem Mond und einer der wenigen Raumfahrer, die ihre Erfahrung künstlerisch ausdrückten. Er wurde später nämlich hauptberuflich Maler und seine Werke sind unter Weltallenthusiasten sehr beliebt. Die NASA hat ihm hier ein schönes Profil gewidmet.