PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Hier ein paar Trailer der New York Comic Con. Wie immer nur das, was ich auch gucken werde:

The Boys

Als großer Fan des Comics versuche ich mich nicht über das völlig unverständliche Casting von Karl Urban als Billy Butcher aufzuregen (hätte es da wirklich niemand anderen gegeben?), sondern ich freue mich, dass Garth Ennis’ edgy Superhelden bei Amazon ein passendes Zuhause gefunden haben. Unter der Leitung von Seth Rogen und Evan Goldberg, die auch schon Preacher angemessen umgesetzt haben, dürften der Gewalt also keine Schranken vorgesetzt sein. Außerdem kommt die Serie jetzt zu einem Zeitpunkt, wo auch Normies dank dem MCU inzwischen so im Superheldenkosmos immersiert sind, dass die subversiven Ansätze des Comics fruchten können.

Aquaman

Überraschenderweise steige meine Vorfreude auf diesen Film. Erfahrungen mit Aquaman sind bei mir aber an einer Hand abzuzählen und ich bin kein leidenschaftlicher Fan. Dafür erfreut es mich, dass James Wan Spielbergs Tim und Struppi ebenso sehr mag wie ich. Insgesamt wird das Ganze am Ende auch bitte tatsächlich so spaßig und selbstironisch wie im Marketing angeteasert. Die CGI-Megaschlacht mit Haien und Riesenkrabben wird den Film nämlich nicht retten. (weiterlesen…)

Musikfilm: Easy Rider x The Trip

08 Oct, 2018 · Sascha · Film · Comments

Neues vom I’m a cyborg but that’s OK Youtube-Kanal, der hier einen Lieblingsfilm mit einem Lieblingslied vereint. Gänsehaut! Still Corners haben übrigens vor zwei Monaten ein sehr stimmungsvolles, neues Album rausgebracht. (“Sad Movies” ist besonders super.)

Banksy nervt

08 Oct, 2018 · Sascha · Film · Comments

Andere haben das schon wesentlich eloquenter und better zusammengefasst, aber Banksy nervt einfach nur. Ich konnte mit seinen /r/Im14andthisisdeep-Stencils noch nie etwas anfangen, andere Projekte wie die mobilen Truck-Gärten in New York City fand ich dagegen wieder ästhetisch ansprechender. Auch Exit Through The Gift Shop ist ein toller Film.

Trotzdem hat mich an der Aura von Banksy schon immer etwas gestört und auch jetzt wieder kann ich nur den Kopf schütteln. Sein Werk “Girl with a Balloon” wurde lange vor seiner Memehaftigkeit für ein paar Tausend Dollar verkauft und nun wurde es vom Auktionshaus Sotheby versteigert. Als das Teil aber für knapp anderthalb Millionen US-Dollar einen Bieter fand, aktivierte sich ein im Rahmen eingebauter Schredder (den vorher niemand bemerkt haben will …), der den Print zerstörte – aber eben nur bis zur Hälfte. Genau so, dass der Ballon noch zu sehen ist. Erneut außer Reichweite. Deepe Message, Bro. #420

 

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. “The urge to destroy is also a creative urge” – Picasso

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Der Bieter wird sich freuen. Der Print ist nun mit dem Rahmen zu einem gemeinsamen Kunstwerk verschmolzen, Banksy ist wieder in den Medien als subversiver troubled artist, der gegen die #fame und kApItAl!$mUs ankämpft, während das Teil natürlich jetzt noch wertvoller geworden ist und Banksy somit in seiner Mission gescheitert ist. Oder ist er das? Wollte er in Wahrheit nur zeigen, dass man Kunst nicht zerstören kann und die Zerstörung selbst ein kreativer Prozess ist? Oder dass die reichen Käufer dumm aussehen? Oder dass die Deppen jetzt noch mehr für ein “zerstörtes” Werk zahlen werden? Alles zusammen? Uff.

Klar, jetzt reden alle für zwei Tage über Kunst und Dialog ist immer gut, aber irgendwie nervt mich auch diese ständige Selbstbeschäftigung und Selbstinszenierung Banksys. Außerdem halte ich die ganze Show für inszeniert und mit Sotheby abgesprochen. Das Video, in dem er angeblich 2006 den Schredder in den Rahmen eingebaut haben will, ist dazu qualitativ identisch mit den Aufnahmen der Versteigerung. Ein bisschen mehr Mühe kann man sich bei diesen Fakes schon geben.

Live: Shout Out Louds – Impossible

06 Oct, 2018 · Sascha · Musik · Comments


Live in Karlsruhe

Die Shout Out Louds sind meine Lieblingsband und sie sind eine der wenigen Bands, die live einfach besser klingen als auf den Alben. Da klingt es oft für mich so als würde der Produzent der Band Fesseln anlegen, die live gesprengt werden. Der Sound ist voller, die Band emotionaler und die Lieder länger. “Impossible” ist das Lied, das mich zu den Shout Out Louds führte, wahrscheinlich mein Favorit und wird immer am Ende der Shows gespielt. Hier im Finale in Chicago gab es einen seltenen Moment, bei dem Frontmann Adam Pärchen auf die Band holt um zu einem der schönsten Liebeslieder aller Zeiten zu tanzen und es ist einfach alles.

In The Deer Tonight

06 Oct, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

Super, aber nicht so gut wie der absolute Klassiker.

Bester Song aus 2017 einfach, hier live bei World Cafe (sehr zu empfehlen, neben Audiotree und KEXP einer meiner favs) mit noch voller klingendem Sound. Big Mood einfach.

Melodysheep begleitet den Blog schon seit den Anfangstagen und ich freue mich jedes Mal, wenn es einen neuen Track aus seinem Science-Mixer gibt. Ich sah gerade sogar, dass ich schon vor mehr als 10 Jahren mal einen Kommentar (“This is truly amazing”) unter Melodysheeps erstem Hit hinterließ. Solche digitalen Internetartefakte finde ich immer aufregend, sowas macht mich … neugierig. Womit wir beim Themen wären, der große Richard Feynman sinniert über Neugierde zu coolen Beats. Der Schnitt und die Effekte sind dieses Mal echt flashy geworden, weitaus besser als der Track selbst, was definitiv ein neues Level für Melodysheep ist.

Ich finde aber die kurzlebige Feynman Series von Reid Gower besser. Klar, anderer Ansatz, aber trotzdem. Besonders die erste Folge schaue ich mir alle paar Monate immer wieder an, weil es meine Weltanschauung bestätigt und dafür sind wir ja schließlich alle im Internet unterwegs.

Fat Trash Panda Charmer

05 Oct, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

~ * < Magical forest party for all my big boyes. > * ~