PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Poppy knows what’s up

04 Feb, 2021 · Sascha · Internetgold · Comments

Obwohl ich ja eher Rockstar-Fan bin…

RIP Larry King

03 Feb, 2021 · Sascha · Fernsehen · Comments

Larry King ist im Alter von 87 an Covid-19 gestorben. King kann auf eine stolze, beeindruckende und einmalige Karriere zurückblicken. Fast 65 Jahre lang hat er Menschen interviewt. Selbst nach seinem Ausscheiden bei CNNs Larry King Live im Jahr 2010 ging es weiter. Wenn schon nicht im Fernsehen, dann wenigstens im Internet. Technisch am Puls der Zeit, inhaltlich nicht immer. Und dennoch sehenswert.

King hat sich als Arbeiterkind einer alleinerziehenden Mutter beim Radio hochgearbeitet bis er dann ab 1985 so ziemlich jeder wichtigen Person der Welt Fragen stellte. Mich hat Kings Ableben in vielfacherweise berührt. Er sprach oft darüber, dass der Tod seine größe Angst ist – relatable – und auch der Tod durch Covid-19 schmerzt. Er schien bis zuletzt guten Mutes und quick lebendig.

Dazu habe ich King viel zu verdanken. Als ich anfing Englisch zu lernen, später als viele andere Schüler erst in der 9. Klassenstufe, waren es in Verbindung mit ersten, längeren Nächten am Wochenende seine Interviews, bei denen ich beim Zappen hängenblieb. Zunächst wegen des ikonischen Hintergrunds (Mich machen diese Punkte bis heute verrückt, das könnte man viel realistischer abbilden!), mir gut bekannt aus irgendwelchen Neunziger-Blockbustern. Später dann für den Inhalt und das Erlebnis, echtes, richtiges, englischsprachiges Fernsehen zu schauen. Live noch dazu! Ich habe viele Stunden über Stunden seinen Interviews über meinen Röhrenfernseher auf Programm 79 gelauscht und ich denke, da ist Vieles hängen geblieben.

Danke, Larry.

CBS widmete seiner Karriere ein wirklich schönes Portrait. Weiterhin war Larry King häufiger Gast bei Conan, wo er seine ernsthafte Fassade fallen ließ und der Lebemann hinter der Figur durchblitzte. Schönes Ding von Conan. Class act, wie immer.

Und weiter geht’s: Erst Ende November veröffentliche King Gizz das, huch, oh Schreck, einzige Album des vergangenen Jahres. Selbst Corona kann also der Band, die 2017 fünf Alben veröffentlichte, etwas anhaben. Die Australier scheinen aber den Lockdown gut genutzt zu haben, die erste Single “O.N.E”. kündigt zwar bisher offiziell noch kein neues Album, doch wo ein neuer Track ist, kann eine neue Platte nicht weit sein. “More to follow” hieß es auf Facebook! Wenn es so klingt wie hier, dann gerne. Mit dem letzten Album K.G, einer Rückkehr zum microtonalen Sound von Flying Banana, wurde ich nicht so wirklich warm wie mit Infest The Rats’ Nest. “O.N.E.” jetzt wirkt eher wie ein Medley des ganzen Sounds der Band selbst und ist ein guter Startpunkt für mehr.

Die Intensität von The Last of Us, die Szenerie von The Division und die cineastischen Horrormomente aus I Am Legend: The Day Before, vom kleinen Entwicklerstudio fntastic, verspricht Großes. Survival-MMO. Open World. Zombies. Wie DayZ, nur besser. Für mich ist das der Cocktail meiner Träume. Schon lange träume ich von einer gestreamlineteren Erfahrung als der tiefen Sim im Genre-Starter. Dieses Spiel scheint es zu liefern. Ich fand es verrückt, dass es bis 2012 dauerte, dass jemand die Idee einer Zombieapokalypse endlich als Survival-MMO umsetzte. Und ich finde es noch abgefahrener, dass es bis heute keiner wirklich gut gemacht hat.

Daher setze ich große Hoffnungen auf The Day Before. Natürlich ist der Gameplay-Trailer, der uns einen ersten Blick auf das Spiel bietet, bis zum In-Game-Voice-Acting immens gescriptet. Doch die Elemente sind da, um ein Spiel zu bieten, welches wahnsinnige, einmalige Erinnerungen formt. Es ist ein bisschen so, als hätten die Entwickler das Video von NakeyJakey zu The Divison gesehen und sich gesagt: “Das machen wir.”

Viele Elemente sind inspiriert von anderen Spielen und nichts Neues, aber besitzen durch die Gegenüberstellung oder Kombination einen neuen Flavor, in etwa so wie bei Tarantino. Das Crafting-Menü, das Fadenkreuz und die Interaktion erinnern stark an The Last of Us. Auch das Encounter in der Supermarktecke könnte genau so mit NPCs abgelaufen sein. Die Szenerie erinnert stark an The Division, insbesondere die Dark Zone. High risk, high reward. So in etwa wird auch die Stadt in The Day Before funktionieren, da bereits Informationen zu Player-Hubs und offenen Feldern und Wäldern veröffentlicht wurden. Als der Spieler hier oben aus dem Aufzug kommt, erinnert dies stark an die Verfilmung von I Am Legend mit Will Smith. Wie kommt der Spieler aus dieser Situation wieder raus, wenn überhaupt?

Wenn bereits hier im kurzen Trailer solche reizvollen Fragen, so narrativ das auch inszeniert sein mag, geformt werden, kann man doch nur hoffen, dass auch die Spieler am Ende genügend Möglichkeiten haben werden, selbst solche Momente zu craften. Die Screenshots teasen zumindest einen möglichen neuen King im Zombie-Survival-Genre an, welches Multiplayererfahrungen seinesgleichen sucht.


Alle Screenshots von fntastic

Viel Unterschied ist nicht: Im neuen Spiel Stride werden sich Spieler durch die Höhen einer abgesicherten Stadt in Weiß entlang von Kanten, Rohren und Boxen schwingen müssen und dabei Gegnern mit dicken Waffen ausweichen oder wahlweise erschießen. Der große Unterschied zu Mirror’s Edge ist Virtual Reality und ich glaube tatsächlich, dass diese Neuerung ein immenses Potenzial in sich trägt. Ich habe selbst noch keine VR-Brille, glaube aber dass das “Fall-Gefühl” ähnlich sein wird wie in Träumen und das könnte ein wahnsinnig immersives Spielgefühl erzeugen.

Die Umsetzung dieses Insiders jetzt nur für die Zuschauer bzw. Hörer des Podcasts bzw. YouTube-Kanals H3H3 witzig, aber Ethan und Hila sind hier so beeindruckend in die Szene gedeepfaket, dass es auch ohne Kontext beeindruckend ist. Vielleicht der beste Deepfake, den ich bisher gesehen habe.

New Track Alert: Mia Joy – Haha

31 Jan, 2021 · Sascha · Musik · Comments

Fans von Crumb, Men I Trust und weiblicehn Lofi-Sängerinenen aufgepasst: Mia Joys erster Track “Haha” nach der schicken Gemini Moon EP ist ein melancholisches Anklagen des Alterns. Besonders das Intro gefällt mir, hätte länger sein können.

I’m about to start season two and I just quickly wanted to pump this out beforehand: Season 1 of Camp Cretaceous was a bit of a welcome surprise. It’s a little series retelling the events of Jurassic World from the perspective of a group of young teens, who have arrived on Isla Nublar as tourists.

Each one of them is unique enough to entertain throughout the very short order of just eight episodes, which are roughly 20 minutes long each. Overall, you end up with about the size of an animated movie in the larger Jurassic story. Some threads left dangling at the end of season 2 might lead to some interesting story developments, but let’s not beat around the bush, the real stars of the show are the dinosaurs themselves. Camp Creteaceous featured nicely realized dinosaur models from ILM but also portrayed them as animals again, reminiscing the naturalistic and non-anthropomorphized way only the very first Jurassic Park originally showed them.

The show is nothing to write home about but it had a surprising amount of real, actual death shown on screen, considering this is conceptually a kids’ show, and it leaves us at the end with a very enticing scenario. The kids are left on the island and, as far as we know, nothing really happens on Isla Nublar until the opening shots of Fallen Kingdom, which take place about three years later. After faithfully clinging to the plot (sometimes featuring impressive, complimetary shot-reverse-shots from the movie) of Jurassic World, it’s exciting to have an open playing field the second season.

Especially considering the additional and I now believe fourth dinosaur cloning company which might feature nicely into Dominion next year. Seeing as the movie was originally slated to come out this year and Camp Cretaceous being a normal DreamWorks split-season-order, there’s a non-zero chance of the end possibly leading into a world already populated with dinosaurs, mirroring last year’s short The Battle at Big Rock.

Based on the trailer, season two will feature some fan favorites when it comes to the main attractions and since the children will have to scavenge their way across the island, the potential for heavy nostlagic callbacks is huge. Something the first season cleverly avoided while instead expanding on the idea of actual park attractions and overall scenery. There wasn’t that much of it at the end of the day and the park seemed unusually empty at times, but it was enough to keep an old fan like me, who built his own park using the Kenner toy line back in the day. So I am hyped to see what else they might discover on the island and how they actually get back, since I don’t assume they will stay on the island for years to come. Perhaps Lockwood will come to play a lot earlier than we’ve assumed, or maybe they find other people who survived the events of the movie? There’s a lot to uncover.