PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Animal Crossing: New Horizons bewegt die Gemüter der Welt im Lockdown und bietet schon als Basisspiel eine fantastische Chance der aktuellen Situation in zuckersüße Welten zu entfliehen. Doch das da dem Endgame durch schier endlose Anpassungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind, kommen Spieler/innen jetzt auf ganz abgefahrene Modifikationen ihrer Insel.

Diese Späßchen gehen derzeit häufig viral, aber dieses Video hat es in sich und toppt für mich alles bisher Dagewesene: Eine Person aus Japan baute die Johto-Region aus Pokémon Gold/Silber nach und produzierte viele Encounter, Witzchen und Interaktionen. Die Texturen sind haargenau und detailverliebt bis in den letzten Pixel perfekt umgesetzt worden. Atemberaubend schön.

Who watches the Watchmen? Nicht ganz so viele scheinbar, denn Damon Lindelofs Serien-Adaption des legendären Stoffes kam und ging. Einen breiten popkulturellen Fußabdruck bleibt die Serie noch schuldig, was sicherlich nicht an ihrer hervorragenden Qualität liegt.

Watchmen ist ein schockierendes wie prägendes Portrait der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Auseinandersetzung mit den Themen und fortgeführten Gedanken ist schwierig und oft schmerzvoll. Zusammen mit Philipp Süßmann sprach ich in der neuen Folge des PewCasts darüber, was den Comic groß macht, wie Zack Snyder vorlegte und wie HBO nun den Ball zurückschmetterte.

Shownotes:
Bildquelle: HBO
HBO: The Official Watchmen Podcast

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast048.mp3 (64 MB)
Soundcloud: PewCast 048: Watchmen
iTunes: PewCast
Spotify: PewCast
Podcast-Feed: RSS-PewCast

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AND WE A LIVE! Gold aus den Kommentaren auf YouTube: “This is what happens when you don’t move away from the mic to breathe in.”

The National fanden auf ihren alten Festplatten ein Musikvideo für Hard To Find, definitiv einer meiner Top 3 Songs der Band.

“This video has been buried away for 6 years and I can’t think of a better time than now to share it with the world and add a tiny touch of beauty to what is already lost. In Feb. of 2014 we were half-way through the ‘Trouble Will Find Me’ touring cycle. After finishing a run of great shows in Australia, we had one day-off before the last show on the run, a west coast performance in Perth. We all decided as one big touring-family that we wanted to rent a boat and make a journey to see a series of islands off the coast that are protected nature reserves. As we anchored in one of the bays, we all noticed there was a fearless group of seals swimming around the boat. Brandon and Matt decided to jump in first and to the surprise of us all, the seals started swimming alongside them and playing with us. At the time I always kept a camera with me to add video content to our show if a good opportunity arose. So I jumped in after them and caught this beautifully humanizing moment of Matt swimming with the seals. A memory that reminds me just how lucky we are to be able to share things like this with one another.

Consume My Pants

10 Apr, 2020 · Sascha · Internetgold · Comments

CaramellDOOMsen

10 Apr, 2020 · Sascha · Games,Internetgold · Comments

The Clone Wars war immer ein Mosaik aus kleinen Geschichten. Von weitem betrachtet bilden sie trotz ihrer losen Verbindungen eine epische Erzählung der Klonkriege aus Star Wars. Das hatten die Filme verpasst.

Die Konstanten der Serie waren Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Ahsoka Tano, auch wenn diese durchaus auch mal eine Pause einlegten, während sich die Serie in mehreren Episoden, verbunden zu sogenannten Arcs, gerne auch anderen Jedi, Padmé oder kriminellen Gruppierungen widmete.

Das nun nachgeschobene Ende der vor 5 Jahren eigentlich abgesetzten Serie in Form von zwölf Episoden, die wöchentlich auf Disney+ veröffentlicht werden, war für viele Fans Balsam für die Seele. Durch Star Wars: Rebels, einen Roman mit Ahsoka, die veröffentlichten Storyboards und Pre-Vis über StarWars.com und ja auch Revenge of the Sith wissen wir natürlich, wo die Figuren schlussendlich landen und wie ihre Geschichten enden. Schlussendlich war nur die Abfolge der Ereignisse unbekannt.

Daher war der Trailer für Staffel 7 so verheißungsvoll. Zu sehen sind nicht nur die coolen Bad Batch Klonkrieger, sondern auch der langerwartete Siege of Mandalore, während dem Darth Maul entthront und Ahsoka die Order 66 erlebt. Bisher ist davon jedoch recht wenig zu sehen. Aus einer finanziellen Sicht war es klar, dass die ohnehin fast fertig produzierten Bad Batch Folgen günstig vollendet werden würden. Dass Serienschöpfer Dave Filoni seine Hauptfigur in den Mittelpunkt stellen würde, kommt auch wenig überraschend. Insbesondere wenn man die Bedeutung betrachtet, die ihm und der Figur bei der Forterzählung von Star Wars beigemessen wird.

Für einen befriedigenden Abschluss mit dem Siege of Mandalore musste die Rückkehr Ahsokas aufgebaut werden. Somit muss ihr Leben nach dem Verlassen des Jedi-Ordens kurz beleuchtet werden. Das führt aktuell zu dem Gefühl, dass eine gesamte Staffel in wenige Folgen gepresst werden muss. An und für sich schon ein sehr schwieriges Unterfangen. Da die Serie aber auf ein Finale zusteuert und wohl auch in Revenge of the Sith überschwappen wird, was eine unglaublich spannende Idee darstellt, muss nun Stoff von sechs Staffeln in die vier Finalfolgen gestopft werden.

Daher ist es äußerst frustrierend, dass Ahsokas Abstecher in die kriminelle Unterwelt mit ihren neuen Freundinnen aktuell soviel Zeit verschlingt und wie in der vergangenen Folge zum Beispiel damit endet, dass die Figuren wieder genau dort landen, wo sie anfingen und nichts Neues dabei lernten. Immerhin kündigen sich mit den Mandalorianern nun endlich Querverbindungen an, aber die Aufteilung in drei Mal vier Folgen erscheint mir als großer Fehler. Maul, Mandos, Gehirnchips, Order 66, Rex und seine Truppe – unglaublich viel Stoff für die letzten vier Folgen.

The Clone Wars startete mit einem miserablen Film. Ich erinnere mich noch genau an meine immense Enttäuschung: Ein neuer Star Wars Film im Kino — und mir fielen die Augen zu. Die Serie weitete sich aus, wurde besser, die Animation anschaubar. Schlussendlich entstand eine ganz spannende und neue Phase in der Star Wars Zeitrechnung. Viele Teenager und junge Erwachsene verbinden mit Star Wars vor allem diese Serie, die sie das Franchise lieben lernte. Grafisch ist das Niveau immer noch besser als Rebels und erzählerisch sicherlich auch kompetenter sowie anspruchsvoller als das fürchterliche Resistance. Aber bislang bleibt der langersehnte Abschluss bestenfalls unterhaltend, realistisch betrachtet aber eher belanglos. The Clone Wars startete mit einem Film und vielleicht hätte es auch die epischen Ausmaße eines Films gebraucht, um die Geschichte gebührend zu Ende zu erzählen.