Photographie Archives - PewPewPew - PewPewPew

Was für ein wunderschöner Imagefilm vom Fotoladen Blue Moon Camera in Portland, Oregon! Die Mitarbeiter*innen sind absolute Film Diehards, der Arbeitsethos ist aber bewusst anti-hipster. Das hier ist oldschoold, serious business ohne Attitüde. Ich hatte selbst mal das Vergnügen, dort zu stöbern und auch Fotos entwickeln zu lassen. Der exzellente Service war sogar bereit, mir meine Negative bis nach Hause zu schicken. “If you shoot digital, you spend a lot of time at the back of the camera. If you shoot film, you spend a lot of time with your subject.” So true.

Hier ein paar der Fotos, die ich diesen rechtschaffenden, ehrenwerten Leuten anvertraute.

 

View this post on Instagram

 

A post shared by reeft (@reeft)

 

View this post on Instagram

 

A post shared by reeft (@reeft)

 

View this post on Instagram

 

A post shared by reeft (@reeft)

What Artemis Saw

18 Apr, 2026 · Sascha · Photographie · 0 comments

Das Apollo Archive der NASA auf Flickr ist ein Paradebeispiel, weshalb die Seite genau wie Wikipedia eine unverzichtbare Ressource des Netzes darstellt und wahrscheinlich als öffentliches Gut vergemeinschaftlicht und staatlich finanziert gehört. So!

Da die NASA und die Fotos der Artemis-Missionen steuerfinanziert sind, gehören die majestätischen Bilder der Crew quasi allen und Flickr agiert als wunderbares Transitvehikel, um sie in höchster Qualität unters Volk zu bringen. Hier ein paar meiner Faves, aber ich finde die allesamt einfach irre.

Sill Life

Solar Eclipse of the Heart

A New View of the Moon

A Setting Earth

A Peek at Earth

One Day Closer to the Moon

Thinking of You, Earth

and Back Again

07 Apr, 2026 · Sascha · Photographie,Wissenschaft · 0 comments

Zum ersten Mal in meinem Leben kann ich zum Mond blicken und weiß, dass dort Menschen vom Planeten Erde sind.

Ich habe die Musik von Indie-Künstler Cambre so gemocht und auch oft kommentiert, dass wir irgendwann Online-Buddies wurden. Die Appreciation goes both ways, weil er auch meine Fotografie toll findet. Ein Foto – spontan auf dem CineStar-Parkplatz in Saarbrücken mit dem iPhone 13 Pro aufgenommen – ziert jetzt das Cover seines neuen Songs “That’s What I Said” und ich lieb’s! Das macht mich mega glücklich. Internet, ey!!

Hier das Original.

 

View this post on Instagram

 

A post shared by reeft (@reeft)

Der großartige Noah Kalina über die anziehende Magie des Nebels:

“My opinion on what is good is subject to change at any time. I guess that begs the question: What makes a photograph good? Drama? Emotion? A hint of story? Fog gives you that before you even begin. Now you just have to make a composition. That’s the easy part.”

Briscoe Parks Twitter-Account zählt zu meinen Favoriten. Der Fotograf kreiert Dark-Gothic-Fotos mit Texten irgendwo zwischen David Lynch (Lynchian sehr inflationär gebraucht, hier dennoch passend) und den scharfgestochenen Videospiellandschaften eines Resident Evil-Titels oder dem neuen Game von Remedy Entertainment. Via Crowdfunding erscheint sein erster Fotoband Arcana, in dem Sümpfe oder verlassene Häuser aus England bis zum Pacific Northwest zu wunderschönen, düsteren Alptraumlandschaften geformt werden.

In Arcana, human-made structures appear to unravel and loom, while the surrounding fog itself seems human-made, like a smoke machine on a film set. Simultaneously, this place appears far removed from human touch – a brief glance into a parallel universe.

Mein Co-Host Matthias, mit dem ich Andor in Gänze im PewCast begleiten durfte, war vor Kurzem in London zugegen und ließ es sich nicht nehmen, die Drehorte dieser großartigen Serie zu besuchen. Hier kommen Liebe für Star Wars, Architektur und Fotografie in einer wundervollen Tour zusammen, die es wirklich geben sollte. Ich darf sie mit euch hier schon vorab teilen.

Welcome to the Andor Cinematic Walking Tour in London!

(In black and white, of course – for maximum brutalist impact.) (weiterlesen…)

Man romantisiert natürlich schnell diesen den Lebensstil, die Landschaft, diese Zusammenarbeit. Dahinter stecken auch oft schlimme Schicksale. Aber ich hätte sooo Bock. Für wahrscheinlich zwei Wochen und dann gerne wieder zurück ins normale Leben mit einem Schatz an Fotos. Ich hatte damals in Montana während meiner Work & Travel USA-Reise viele solcher Menschen kennengelernt, die sich mit Saisonarbeit hier und da über Wasser halten und dann wieder für einige Monate verschwinden. Und die Geschichten, die man da erzählt bekommt, sind einfach so wild. Diese endlosen Weiten, in denen man sich in den USA leicht verloren fühlen kann, kontrasiert mit den Gleisen, Symbol für Zivilisation, per Hand und mit viel Mühe ins Land gelegt und als Lebenslinie zwischen Orten dienen. Dieses offene Land, das immer mit einem Versprechen aufwartet. Die Nacht unter klarem Sternenhimmel. Das finde ich schon ziemlich spannend. Einmal sah ich so ein Trainhopping auch live und es war einfach so Badlands-esque. Wie kann man sowas nicht romantisieren? Wunderschöne Fotos einfach.

Pages:  1 2 3 4