PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Tattoos, Dieter Senghaas und Star Wars: Die siebte Folge der zweiten Staffel von The Mandalorian gibt Matthias und mir den Anlass, die politische Situation in der Galaxis tiefergehend zu hinterfragen und die Rezeption des Fandoms kritisch zu sehen.

Außerdem besprechen wir alle 11 neu angekündigten Star Wars Projekte von Ahsoka bis Rogue Squadron.

Shownotes:
Bildquellen: Disney
Moviepilot: Matthias’ Review
Inside: Slave 1
J.W. Rinzler: All Up
Outro courtesy of Jonathan Mann

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Er ist zurück! The Mandalorian führt in der sechsten Folge der zweiten Staffel namens “The Tragedy” den ersten Mandalorianer wieder offiziell ins Star Wars Universum ein. Die Rückkehr von Boba Fett gefällt Matthias und mir allerdings gar nicht. Auch wenn sich in der Folge mehrere Begebenheiten als titelgebende Tragödie anbieten, ist die kurze und erste schlechte Episode der Serie wahrscheinlich doch selbst die beste Kandidatin.

Shownotes:
Bildquellen: Disney
Moviepilot: Matthias’ Review
Twitter: Luke’s fanmade Character Poster
Outro courtesy of https://www.youtube.com/user/therockcookiebottom“>Jonathan Mann

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Heavy Metal Jesus

03 Dec, 2020 · Sascha · Musik · Comments

Gitarrist Andre Antunes feiert eigentlich Erfolge mit viralen Hits wie “Daft Punks Get Lucky, aber von zehn berühmten Gitarristen neuinterpretiert”, findet aber in letzter Zeit Gefallen daran, ekelhafte Televangelisten wie Kenneth Copeland musikalisch zu unterlegen. Der dürfte sich nicht freuen, verdient das aber durch und durch. Copeland finanziert mit den Spenden seiner Kirchgänger einen luxoriösen Lebensstil inklusive Privatjets und begründet das zum Beispiel damit, dass ihn die Dämonen in einem normalen Flugzeug von seiner wichtigen Arbeit ablenken. Diese Arbeit sieht übrigens so aus und ist wohl nur als Parodie zu ertragen:

Luke von Geek Gaming Scenes konzentriert sich in seiner Arbeit als Modellbauer auf große Schlachtfelder. In seinem neuen Video lässt der professionelle Tabletop-Geek jedoch seinem nachvollziehbaren Hype auf Cyberpunk 2077 freien Lauf und bastelt eine kleine, aber feine Szene. Ich schätze an Luke besonders, dass er kein stiller sehr mitteilungsbedürftig ist und Vor- wie Nachteile von einzelnen Techniken während des Baus reflektiert. Dazu ist er unglaublich vielseitig und nicht zu versteift, um zum Beispiel nur spezielle Modellbaumaterialien zu nutzen. So ist der Mörtel der Steinwand halt einfach echter Fliesenmörtel.

“Building a Cyberpunk 2077 themed Diorama is something of a new challenge for me I normally do scenics – grassy tables for wargaming, not cyberpunk, run-down city streets. This was a very interesting first attempt at this style of terrain and I really enjoyed 3d printing the Cyberforge models.”

Ich freue mich natürlich auch aktuell ungemein auf das Spiel, sollte aber mit Blick auf die Specs eher in den PC-Bau statt Modellbau investieren.

Der wunderbare Mashupkanal i’m a cyborg but that’s ok hat mal wieder Magie gefunden: BOYOs “See You When I Die” passt perfekt zu der Beziehung von Cassie und Sid aus Skins und lässt mich darüber nachdenken, ob so eine Revival/Reunion-Staffel in ein paar Jahren cool wäre. Wahrscheinlich lässt es man es besser bleiben. Es ist aber auch schön, dass Serienschöpfer Bryan Elsley vor Jahren schon bestätigte, dass es wirklich Sid war, mit dem Cassie durch Amerika reiste. Das ging an mir vorbei. Überhaupt, Leute: Skins walked so Euphoria could run!

Der Geist ist aus der Flasche! The Mandalorian zeigt uns in der fünften Folge der zweiten Staffel namens “The Jedi” die titelgebende Heldin, die das Gesicht von Star Wars für eine ganze Generation junger Fans geworden ist. Doch das ist nicht der größte Moment der Folge. Neben Enthüllungen zu Baby Yoda gibt es einen Teaser, der die Serie zu sprengen droht.  Matthias und mir schmeckt das, was uns die Serie auftischt, grundsätzlich sehr gut – doch wie bei gutem Fast Food folgen schon kurz darauf die Bauchschmerzen.

Shownotes:
Bildquellen: Disney
Moviepilot: Matthias’ Review
Twitter: Grogu Aussprache
Jedipedia: Jedi-Padawan Buchreihe
PewPewPew: Plural-Jedi
Outro courtesy of Jonathan Mann

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Science Fiction Autor Alan Dean Foster ist der Mann hinter der Romanadoption des ersten Star Wars Films. Mit seinem Roman Splinter of the Mind’s Eye legte er den Grundstein für das Expanded Universe und auch für The Force Awakens zog ihn Disney wieder heran. Foster schrieb dazu neben eigenen Werken auch für andere Franchise, u.a. alle Alien-Bücher oder Adaptionen für The Last Starfighter, Dark Star, Krull, Starman, The Black Hole und The Thing. Der Mann ist eine lebende Legende.

Leider muss sich Foster gerade neben einer Krebserkrankung und seiner kranken Frau um eine völlig unverständliche Sache sorgen und damit an die Öffentlichkeit wenden. Seit der Übernahme von Lucasfilm durch Disney erhält er nämlich keine Tantiemen mehr für seine Star Wars Werke. Seit Disney 20th Century Fox aufgekauft hat, gilt das gleiche auch für das Alien-Franchise. Die Vereinigung für Science Fiction & Fantasy Autoren Amerikas verfügt eigentlich über ein sogenannte “Grievance Committee”, welches diese Fälle klären soll, doch Disney stonewallt jegliche Kontaktaufnahmen.

Die traurige Wahrheit ist, dass sich der Konzern das Ignorieren schlicht leisten kann und der juristische Weg für Foster zu lang und kostenspielig ist. Noch trauriger ist natürlich, dass Disney überhaupt diesen Weg geht und selbst nach dem Gang über die Öffentlichkeit bisher keine Reaktion zeigt. Vollkommen unverständlich und ein handfester Skandal ohne jeglichen Grund.

Es mag ja sein, das ist pure Spekulation, dass die Autoren des neuen Kanons keine Beteiligungen mehr erhalten. Die Verlockung, den lang gehegten Traum eines eigenen Star Wars Romans, vermag wohl  zu groß für manche zu sein. Doch hier handelt es sich um Verträge, die vor Jahrzehnten unterschrieben wurden. Man kann schließlich nicht nur die Lizenz zu den Werken kaufen, sondern muss auch die Verpflichtungen aus den alten Verträgen erfüllen.

Disney muss Alan Dean Foster Tantiemen zahlen oder die Veröffentlichung seiner Werke stoppen.

Hier ist der gesamte Brief Fosters, der auf der Seite der SFWA veröffentlicht wurde.

Dear Mickey,

We have a lot in common, you and I. We share a birthday: November 18. My dad’s nickname was Mickey. There’s more.

When you purchased Lucasfilm you acquired the rights to some books I wrote. STAR WARS, the novelization of the very first film. SPLINTER OF THE MIND’S EYE, the first sequel novel. You owe me royalties on these books. You stopped paying them.

When you purchased 20th Century Fox, you eventually acquired the rights to other books I had written. The novelizations of ALIEN, ALIENS, and ALIEN 3. You’ve never paid royalties on any of these, or even issued royalty statements for them.

All these books are all still very much in print. They still earn money. For you. When one company buys another, they acquire its liabilities as well as its assets. You’re certainly reaping the benefits of the assets. I’d very much like my miniscule (though it’s not small to me) share.

You want me to sign an NDA (Non-disclosure agreement) before even talking. I’ve signed a lot of NDAs in my 50-year career. Never once did anyone ever ask me to sign one prior to negotiations. For the obvious reason that once you sign, you can no longer talk about the matter at hand. Every one of my representatives in this matter, with many, many decades of experience in such business, echo my bewilderment.

You continue to ignore requests from my agents. You continue to ignore queries from SFWA, the Science Fiction and Fantasy Writers of America. You continue to ignore my legal representatives. I know this is what gargantuan corporations often do. Ignore requests and inquiries hoping the petitioner will simply go away. Or possibly die. But I’m still here, and I am still entitled to what you owe me. Including not to be ignored, just because I’m only one lone writer. How many other writers and artists out there are you similarly ignoring?

My wife has serious medical issues and in 2016 I was diagnosed with an advanced form of cancer. We could use the money. Not charity: just what I’m owed. I’ve always loved Disney. The films, the parks, growing up with the Disneyland TV show. I don’t think Unca Walt would approve of how you are currently treating me. Maybe someone in the right position just hasn’t received the word, though after all these months of ignored requests and queries, that’s hard to countenance. Or as a guy named Bob Iger said….

“The way you do anything is the way you do everything.”

I’m not feeling it.

Alan Dean Foster

Prescott, AZ


Sideshow

Die Modellbaukünstler Bernardo Esquivel und Anthony Mestas geben in einem neuen Making Of einen erstmaligen Einblick in den Bemalung der The Mandalorian Premium Format™ Figure, die Sideshow für stolze $630 verkauft. Natürlich schweinsteuer, aber die Qualität spricht für sich. Die Handarbeit überrascht nicht in ihrem Prozess, in Anlehnung an ein Sprichwort könnte man sagen, dass auch die Experten nur mit Farbe malen und keine besonderen oder geheimen Techniken benutzen, aber die schiere Anzahl an Schichten und wohl durchdachten Details kommen am Ende zu einem Ergebnis, das seinesgleichen sucht.