PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Shiny PewCast-Sticker

10 Feb, 2021 · Sascha · Personal · Comments

Ich bin ja mega schwer verliebt in mein neues PewCast-Logo und habe mir aus Spaß bei Sticker Mule holografische Sticker bestellt, weil ich sehen wollte, wie das aussieht und ich außerdem gerade wieder meine Pokemonkarten neu eingetütet habe. Die Idee hatte mich gepackt. Das Logo hat ja sowieo einen VHS-Space-Vibe und daher dachte ich mir schon, dass das passen könnte. Von dem Ergebnis bin ich ziemlich weggeblasen. Yannicks Design sieht schon so hammer aus, wird aber durch die holografische Folie nochmal auf eine neue Ebene gehoben. Das Logo wird lebendig.

Oben mal mit normalen Lichteinfall, der der Grundversion am nächsten kommt. Die anderen zwei Fotos hier zeigen die krasseren Effekte.

Man muss es aber in Bewegung sehen, um die dynamische Wirkung wirklich wertschätzen zu können.

Als ersten Schritt habe ich mir einen kleinen Satz Sticker gekauft und sie an Podcastgäste und ein paar langjährige Hörer geschickt. Da wird sicherlich noch mehr kommen und da ich sowieso dieses Jahr einen Shop eröffne, wird es bald noch mehr von diesen Dinger geben.

Und hier ein paar In-The-Wild-Fotos von Pew-Freunden.

Mir war das bisher unbekannt: 1993 schrieben Liz Evans, Kinobetreiberin des strauchelnden Lyric Theatres in Carmarthen, und Richard Goodridge, Bürgermeister der kleinen Stadt im Westen von Wales, einen Brief an Steven Spielberg. Sie baten den Filmemacher neben der offiziellen Premiere in London ein zusätzliches Screening von Jurassic Park am ersten Abend zu ermöglichen, um so dem Kino zu helfen.

Die Story wird nun unter dem Titel Save The Cinema mit Jonathan Pryce und Samantha Morton in den Hauptrollen verfilmt. Hinter der Kamera findet sich wenig begeisterungswürdiges Talent, aber im Kontext der Kinoschließungen durch die Corona-Pandemie könnte diese Produktion von Sky Original mit einer großen Dosis Nostalgie für die Neunziger und Jurassic Park absolut mein Herz erwärmen und, so abgedroschen das inzwischen auch klingen mag, die Magie des Kinos oder der Kinoerfahrung heraufbeschwören.

Kai Pflaume ist neuerdings als “Ehrenpflaume” auf YouTube unterwegs und in seiner schläfrig charmenten Art ganz angenehm als Zuhörer bei Treffen mit anderen Videoproduzenten. Der Held der Steine lud ihn zu sich nach Hause und zeigte ihm sein Studio sowie das kleine Klemmbausteinlädchen im Herzen von Europa. Eine ganze Stunde verbringen die Beiden miteinander und mögen sich sichtlich aufrichtig. Besonders interessant waren hier sicherlich noch einmal die Geschichte hinter dem Erfolg des YouTube-Kanals, der Blick hinter die Kulissen des Studios sowie der Besuch im beeindruckenden Lager des Helden, wo dann wirklich deutlich wird: Thomas Panke ist Händler, kein reiner Fan.

NPC President

04 Feb, 2021 · Sascha · Internetgold · Comments

Herrlich, jetzt schon Contender für Video des Jahres! Einfach perfekt, bis hin zum kleinsten Detail wie dem präzisen Kompass.


Gallery1988/Nan Lawson

Nach Star Wars, Jurassic Park oder dem wirklich überaus hübschen The WitchPrint kreiert Künstlerin Nan Lawson in einer zweiten Runde wieder ikonische Popkultur-Momente in Wäldern für die Gallery1988 in Los Angeles. Leider können aktuell keine richtige Ausstellungen stattfinden, daher stehen die süßen Vignetten aus Fantastic Mr. Fox, Mad Max: Fury Road oder E.T. gerade nur online. Der Vorteil: Dadurch kommen mehr Drucke in den Onlineverkauf als sonst.

Alles Werke sind als Giclee-Drucke auf Archivpapier im Format 11×14 Zoll zu erstatten. Die Prints sind numiert und erscheinen in einer limited edition von 30 Stück. Noch ist nicht alles ausverkauft, doch bereits der erste Teil der Reihe war nicht lange online erhältlich und einige Favoriten sind schon vergriffen. Wer will, muss also schnell zuschnappen. Ich habe mir den The Last of Us 2 Print geholt, weil ich nicht genug von Sad Ellie bekommen kann.


Gallery1988/Nan Lawson

Robin Pecknold, Frontmann der Fleet Foxes, performte mit Unterstützung des Resistance Revival Chorus ein einmaliges Konzert in der Brooklyner St. Ann & the Holy Trinity Kirche. Pecknolds Bruder Sean führte Regie bei dem Konzertfilm, der unter dem Titel A Very Lonely Solstice Livestream kurz vor Weihnachten streamte und dann dank großer Fanbegeisterung etwas verlängert bis Silvester online blieb. Es existieren illegale Kopien im Netz, meine Hoffnung bleibt es aber, dass Robin die Aufnahme noch offiziell veröffentlichen wird. Nun erschien eine erste Auskopplung zu “I’m Not My Season”.

Das neue Album der Fleet Foxes, Shore, welches Pecknold im Alleingang während des Lockdowns ohne die restlichen Bandkollegen produzierte, war nicht nur mein persönliches Lieblingsalbum des Jahres, sondern wahrscheinlich auch einer der wenigen Lichtpunkte im vergangenen Jahr. Wir besprachen das Album in der Kulturindustrie und ich überschlug mich quasi mit Lob. Aus meiner Sicht aber völlig gerechtfertigt natürlich. Musik ist ein ständiger Begleiter in meinem Leben, der gute Momente besser und schlechte Momente weniger schlimm macht. Sie ist ein emotionale Zündholz und oft ein nostalgisches Tor in andere Zeiten. Shore ist für mich ein perfektes Album, welches die schwierigen Lebensphasen mit goldenen Sonnenstrahlen erwärmt. Das hatte im letzten Jahr natürlich einen besonderen Effekt. Selten hat mich Musik so intim berührt, mit jedem Song so gepackt. Ein Meisterwerk.

Für Stephen Colberts Late Show und das Intro des Films sang Robin zusammen mit dem Chor zwei Lieder ein, doch für den Rest des Konzerts sitzt er hoch über den Kirchenbänken neben der Orgel und singt in der scheinbar völlig leeren Kirche nur mit seiner Akkustivgitarre ausgestattet Songs vom neuen Album und dem Œuvre der Band. Besser kann es die Fleet Foxes eigentlich nicht treffen, denn der pastorale Klang der Band verbunden mit den existenziellen Zweifeln in den Texten Pecknolds kommen hier getragen von der Architektur einer zum Himmel reichenden Elegie gleich. Der gefeaturete Titel oben markiert den Abschluss des relativ kurzen Konzerts und fasst mit dem wunderbaren Vers “I’m not the season I’m in.” alles zusammen, was dieses intime Konzert so besonders machte.

Musikvideo: Rory Ryan – For You

04 Feb, 2021 · Sascha · Musik · Comments

Die kreativen Edits der Cutterin hinter dem überaus erfolgreichen Kanal I’m a cyborg but that’s ok verhelfen ihr bald nicht nur zu einem YouTube-Award, sondern den gefeatureten Indiekünstlern häufig zu einem gewissen Fame oder Durchbruch. Viele der Künstler haben einen Song, wie zum Beispiel “The Trip” von Still Corners, der prominent in einem vielgeklickten Video vorkommt und folgerichtig auch auf Musikstreamingdiensten wie Spotify die mit Abstand meisten Klicks hat. Ist die Symbiose aus Song und Musik besonders gut, kann dies Künstlern zu massenweise neuen Hörern und Fans helfen. Viele Künstler wie z.B. Currents Joys erwähnen explizit den Kanal lobend als Grund ihres Erfolgs.

Dieser Hype geht inzwischen so über, dass neue Indie-Typen nicht mehr versuchen, ihre Musik bei einem Label unterbringen, sondern sie gleich selbst veröffentlichen und über den viralen Hit auf Aufmerksamkeit und Fans hoffen. Und dann eben wahrscheinlich dann doch einen Plattenvertrag. Aber da es so einfach geworden ist, Musik zu veröffentlichen, ähnlich wie bei Filmen, ist es schwieriger denn je geworden, gehört zu werden bzw. überhaupt aus der Masse herauszustechen.

Fallbeispiel Rory Ryan: Der Indiemusiker veröffentlichte seine allererste Single “For You” in Kooperation mit Cyborg auf YouTube. Das Musikvideo, sonst vom Label mit viel Aufwand und Geld bereitgestellt, wird hier einfach aus den schönsten Szenen aus dem Film I Believe In Unicorns zusammengeschnitten. Fällt auch gar nicht auf. Passt einfach. Der herzzerbrechende Coming-of-Age-Film mit Stranger Things-Star Natalia Dyer flog damals zum Start ironischerweise trotz des Netflix-Durchbruchs leider etwas unter dem Radar, doch vielleicht finden nun neue Zuschauer zu dem Streifen. Synergieeffekte! Ich mags.

Anleitungsbeschaffung mal aus Sicht der armen NPCs. Short and sweet. Neat!