PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Lyrics:
The cat
Is fat
The cat is fat
Fat is the cat
Fat cat

Poppy Laughing

07 Sep, 2019 · Sascha · Internetgold · Comments

I can’t believe Poppy invented laughing.

Cool: Es gibt Nedrys Computeranimationen aus Jurassic Park als Screensaver.


AMC

Nach dem Ende von Breaking Bad wird Jesse Pinkmans Geschichte von Netflix als Film fortgesetzt. Wird das der späte Höhepunkt der Serie oder verzocken sich hier die Autoren?

Es wird wieder gekocht. Ein erster Teaser kündigt die Rückkehr von Aaron Paul als Jesse Pinkman in einem Breaking Bad Spin-off an. El Camino: A Breaking Bad Movie wird bereits am 11. Oktober bei Netflix erscheinen und von Jesses Zeit nach dem Serienfinale erzählen. Das gesamte Team hinter der Kamera kehrt ebenfalls zurück und über mögliche Cameos darf wild spekuliert werden.

Breaking Bad ist also wieder da. Das klingt natürlich zunächst einmal toll. Ich muss jedoch gestehen, dass eine Fortsetzung von Breaking Bad für mich immer mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachtet wurde. Selbst als die Serie noch auf AMC lief, verfolgte ich jede Ankündigung einer weiteren – aber nicht unbedingt letzten – Staffel argwöhnisch. Wie hoch können Vince Gilligan und sein Autorenteam schließlich das Kartenhaus bauen, bis alles in sich zusammenfällt, nein, zusammenfallen muss?

Breaking Bad ist eine sehr besondere Serie. Wie keine zweite Serie vereint sie harte Gewalt mit sanft gezeichneten Figuren, aussichtslose Momente mit kühnen Plottwists. Keine Staffel hat einen Durchhänger, kein Handlungsstrang ließ die Serie zappeln. Alles führte immer zu dem großartigen Finale hin und baute stetig auf allem Vorangegangen auf, sodass die erwartbare Explosion am Ende riesig und stimmig war. Nichts hat gewackelt, nichts fiel in sich zusammen. Eine seltene Perfektion in der Serienlandschaft.

Tread lightly, oder: Wieso der Breaking Bad Film vielleicht keine so gute Idee ist

Gilligan und seine Autoren machten in Interviews keinen Hehl daraus, dass man ganz bewusst Herausforderungen suchte. Gemeinsam schrieben sie sich in eine Ecke, um dann wie Walter (Bryan Cranston) und Jesse verzweifelt eine Lösung zu finden. Method-writing quasi. Das ist höchst riskant und trotzdem immer wieder geglückt. Doch wie lange kann das gut gehen? (weiterlesen…)


AMC

Bei sechszehn Episoden in einer Staffel muss es irgendwann einmal passieren: Fear The Walking gelingt mit der 12. Folge der 5. Staffel, Das Ewige Licht, eine ganz mittelmäßige Geschichte. Masel tov!

Es lässt sich nicht anders sagen: Die 5. Staffel von Fear the Walking Dead ist wirklich frustrierend. Eintönige Geschichten mit langweiligen Figuren ohne einen größeren Handlungsrahmen, der wenigstens auf bessere Zeiten hoffen lässt: So in etwa lässt sich auch die vorherige Runde beschreiben, die durch die neuen Showrunner, diverse Figurentode und anderen Umwälzungen die Serie neu definierte.

Doch selbst in ihren dunkelsten Stunden hielt die 4. Staffel von Fear the Walking Dead einige Überraschungen bereit. Sei es die Folge, in der die Serie mit June (Jenna Elfman) und John (Garret Dillahunt) die Liebe für sich entdeckte, oder auch die durchaus mitreißende Folge, in der Alicia (Alycia Debnam-Carey) Charlie (Alexa Nisenson) endlich den Mord an ihrem Bruder Nick (Frank Dillane) vergab.

Nun sind zwölf Episoden vergangen und die 5. Staffel kann bisher keinen solchen Lichtblick hervorweisen. Die neue Folge, namentlich Das Ewige Licht (im Original Ner Tamid aus dem Hebräischen), hätte durchaus das Potenzial dazu gehabt. Doch erneut bleibt Fear The Walking Dead hinter den zu Beginn geschürten Erwartungen zurück, da die Serie sich der interessanten Prämisse nicht komplett widmet, sondern zwischendurch wieder seinen hohlen Widersacher Logan (Matt Frewer) auspacken muss.

Ein Mädchen, ein Rabbi und ein Zombie kommen in eine Synagoge … (weiterlesen…)


Warner Brothers

Die Ankündigung eines neuen Matrix-Films stimmte mich sehr emotional. Das lag einmal an den nach wie vor großartigen Filmen – ja, genau: Plural – und meiner Verbindung zu dem Franchise generell, was wiederum viel mit dem ganzen Theater hier zu tun hat. Der erste Matrix-Film kam für mich als Teenager genau zur richtigen Zeit und beeinflusste mich nachhaltig.

Doch es blieb nicht beim ersten Film, sondern es folgte ein ganzes Universum und wer sich darin verlieren wollte, der durfte wie Neo herausfinden, wie tief der Kaninchenbau wirklich ist. Ich verliebte mich in Animatrix, ging extra für den Kurzfilm in den für mich damals zu krassen Dreamcatcher und spielte natürlich Enter The Matrix mindestens zehn Mal durch. Alles wirkte neu und frisch und unverbraucht. Das Matrix-Franchise zeigte mir in dem Alter, in dem man für noch so vieles empfänglich ist, ganz neue Welten und Medien und erzählte Geschichten, die abwechslungsreich waren und zum Nachdenken anregten.

Irgendwann zwischen Reloaded und Revolutions kreierte ich eine Fanseite auf Beepworld, der leider in den tiefen Kanälen des Internets irgendwo verschwand. Ich habe häufig noch die Hoffnung, dass ich irgenwdie wieder darauf stoße, aber die Chancen stehen schlecht. Ultimativ war das jedoch der Beginn davon, dass ich das Internet nicht nur nutze, um mit anderen Menschen Counter-Strike zu spielen, sondern es selbst mit Inhalten befülle. Dass ich nun darüber für Moviepilot und auf meinem eigenen Blog darüber schreiben kann, macht die Sache für mich rund.

Matrix 4 kommt und wird bestimmt großartig. Mit der Rückkehr des originalen Casts, einer direkten Fortsetzung und dem Talent hinter der Kamera ist der Erfolg sicher.

Die Matrix hat uns wieder! Nach Jahren der Gerüchte und Diskussionen um ein Reboot, Sequel oder eine andersartige Erweiterung des Matrix-Franchises ist es offiziell: Lana Wachowski kehrt zurück und dreht eine direkte Fortsetzung mit Keanu Reeves und Carrie-Anne Moss als Neo und Trinity.

Neben Wachowski arbeiteten Aleksander Hemon und David Mitchell am Drehbuch. Hemon ist ein Schauspieler aus Sens8, der von Fans vergötterten Netflix-Serie der Wachowskis, während David Mitchell als Autor einst die Romanvorlage zu dem ambitionierten Cloud Atlas – Alles ist verbunden bot. Dazu kehren die ursprünglichen Konzeptzeichner Geof Darrow und Steve Skroce zurück, um erneut den Look des Sequels zu sichern.

Es steckt also jede Menge Talent hinter dem Sequel, dessen Dreh nächstes Jahr beginnt und das bereits tief in der Vorproduktion steckt. Eigentlich ein Grund zur Freude für alle Fans, doch die Ankündigung reißt alte Wunden im Fandom auf und befeuert alt bekannte Diskussionen mit neuem Leben. (weiterlesen…)

Der tolle YouTube-Kanal The Director’s Cut schneidet Interviewsegmente von Regisseuren über ihre Filme und lässt nette Video-Essays entstehen, in denen nicht irgendein gesichtsloser Typ erst mal eine Minute lang seine Philosophie erklären muss, bevor er auf die Kommentare des letzten Videos eingeht. Irgendwie sind gute Video-Essayisten selten geworden. Vielleicht waren sie das schon immer und es kamen nur so viele schlechte in den letzten Jahren hinzu. Jedenfalls ist das eine tolle Zusammenstellung, Villeneuve kommt unglaublich klug rüber, Arrival beeindruckt jetzt mich noch mehr und Dune kann nicht schnell genug kommen.

Ganz neu ist die Idee nicht, Kees van Dijkhuizen hat das mal vor ein paar Jahren zum Beispiel mit Derek Cianfrance probiert (Wo ist der überhaupt abgeblieben?). The Director’s Cut hat dazu noch Tarantino über Inglourious Basterds oder PTA über The Master anzubieten.