PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Vielleicht liegt es nur an den tollen Bildern aus der Kamera von SHEP Films, dem Regie-Duo hinter dem guten Sci-Fi-Indie Prospect, aber ich will diesen super schicken Kerzenhalter namens Wick von Graypants. Futurisch und klassisch zugleich, so mag ich es. Das Ding gibt es total kostengünstig für knapp $149 zu erstehen, aber ich sehe mich schon spät abends nachdenklich durch den Garten wandern und mehr Gedichte mit Freunden in der Natur lesen. So funktioniert Werbung. Gute Werbung.

Nach China und Saudi-Arabien startet heute die US-Raumfahrtbehörde NASA startet heute den Rover Perseverance zum Mars. Ihr könnt den Start im Livestream verfolgen oder ein Ticket zum Mars kriegen. Die NASA schickt die Namensliste immer auf einem kleinen Chip mit zum Mars. Ich war schon bei Curiosity 2012 dabei und bin schon für 2026 eingetragen. Perseverance soll herausfinden, wieso der Ozean auf dem Mars verschwand und dazu hat der Rover eine Helikopterdrohne, die hoffentlich funktionieren und Luftaufnahmen vom roten Planeten bietet. Godspeed, Perseverance!

Richtig schöner Shitpost von StarWarsExplained-Alex, der Bantha-Kacke erklärt.

Fast ein Jahr ohne neue Musik von King Gizz, das ist man von den Australiern eigentlich nicht gewohnt. “Honey” markiert eine Rückkehr zum Sound von Platten wie Flying Microtonal Banana, Trash Metal ist jetzt wohl doch nicht mehr so cool. Na gut, okay. Spannend aber, wie die Band einfach keinem Genre mehr zugehörig ist, während der Sound unverkennbar bleibt. Beispiellos in der aktuellen Musiklandschaft.

Larry und Darrell sind Teenager in den Achtzigern und drehen ein Homevideo von ihrem Besuch im Plattenladen im Jahr 1989. Ich liebe alles daran. Ganz großartig ist, wie Larry das Video im Vlogging-Style moderiert, Jahre bevor YouTube erfunden wird. Dann dieses universale wie ewige Gefühl von Freiheit, der spannende Mix aus Unschuld und Unverwundbarkeit in dem Alter, wenn man mit den Freunden was unternimmt. Dieses Alltägliche mit all seinen feinen Unterschieden und dann doch wieder vielen Konstanten. Die kleinen Momente wie der Blick der Kassiererin im Sinne von “Ohh neee, nicht die schon wieder”.


Netflix

Die Idee einer animierten Jurassic Park Serie existiert schon seit den frühen Neunzigern und bis heute trauern Hardcore-Fans dem vermuteten Potenzial so stark nach, dass sie ihre eigenen Titelsequenzen entwerfen.

Nun erscheint am 18. September die langerwartete Serie in Form der 3D-animierten Camp Cretaceous auf Netflix und nach diesem ersten Einblick ist meine Vorfreude gen Null gesunken. Der gesamte Look schreit nach billig produziertem SuperRTL-Scheiß, den ich schon als Kind hasste. Da ist nicht einmal ein Hauch von Charme. Das Design und die Animation der Figuren stechen dabei als besonders erschreckend heraus.

Bei einer solchen Serie sind aber sowieso die Dinosaurier die Stars, aber auch da werden Hoffnungen im Keim erstickt. Narrativ steckt die Serie nämlich schon vor dem Start in einer Zwickmühle: Einerseits verbinden Fans mit der Marke Dino-Action, andererseits gibt es nur den Vorfall aus Jurassic World, sodass die Serie parallel zum Film ablaufen muss. Die Figuren verbringen ihre Ferien im Jurassic World Jugendcamp, als der Indominus Rex ausbricht und die Insel verwüstet. Sofern sich die Serie Teil des Kanons sein wird, gibt es also massive Einschränkungen.

Der Trailer kündigt aber auch einige Attraktionen und Momente an, die noch vor dem Chaos die Magie eines funktionierenden Dino-Freizeitparks einfangen. Davon erhoffe ich mir mehr. Schlussendlich jedoch bestätigt sich die Chaostheorie: Die Dinos brechen aus und fressen die Besucher. Wird die Serie hier überhaupt Mut beweisen oder das Franchise weiter pervertieren?

Insgesamt wirkt dieser erste Einblick sinnbildlich für die falsche Richtung, in die das Franchise gerade einschlägt. Statt alles auf den großen Höhepunkt der Saga vorzubereiten, planen Universal und Produzent Frank Marshall bereits weitere Filme nach dem vermeintlichen Abschluss in Dominion. Angesichts dieser langfristigen Planung passt eine Streamingserie, die ein junges Publikum an die Marke binden soll, natürlich ins Bild.

24×36″ 6 color screenprint with metallic flake black ink
“Oswalds Revenge…” edition of 200.

Illustrator Daniel Danger kennt sich mit Schrottplätzen aus und sein apokalyptischer Disneyland-Print “to all that come to this happy place…” erweckt in mir eine gewisse Sehnsucht Schadenfreude. Die Schwarz-Weiß-Variante ist nun die dritte Veröffentlichung des Motivs und gefällt mir bis dato am besten. Erinnert mich an “Hurt”, so im Sinne von “my empire of dirt”. Als ironischer Kauf ist mir dann die Wand aber doch zu schade. Trotzdem sehr beeindruckende Linienarbeit und sinnbildlich stark.

Mit 13 Jahren war ich wohl der größte Gorillaz-Fan auf dem Planeten. So wirklich gefällt mir bis heute aber nur das Debütalbum, welches aber wohl aber einen Platz in meiner ewigen Top 10 verdient. Dass Mr. Buffbaby das Ding covert, macht mich sehr glücklich. Und jetzt alle! GET THE COOOOOOLLLL, GET THE COOL SHOESHINEEEEEE!!!!