PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

The Basis of Hope by Kilian Eng
14 color screen print
24 x 36 inches
Hand-numbered edition of 300
$50
Rogue One ist mein Lieblingsfilm der neuen Star Wars-Filme von Disney und ich könnte nicht glücklicher über dieses Poster sein. Künstler Kilian Eng hat bereits einen Print für den Film erstellt. Ich habe ihn hier, er ist sehr schön, aber auch irgendwie messy. Soll er sein, aber ich bin nicht der größte Fan. Sowohl er als auch die Bottleneck Gallery dachten sich, dass da noch mehr geht. Angesichts des Resultats stimme ich ihnen zu. Ich mag die Atmosphäre der Abenddämmerung sehr und der Massassi Tempels scheint nicht nur einer meiner Favoriten zu sein.

Die Variant Edition ist auch sehr schick, vor allem weil es kein schlichter S/W-Print ist, sondern anscheinend stolze sieben Farben bietet. Das Ding würde ich gerne in echt sehen, aber ich bleibe lieber bei der regulären Version. Die Farben gefallen mir besser und ich habe bereits genug dunkle Poster hier rumhängen. Aber einen Schwarz-Weiß-Cut könnte Rogue One, also der Film, sehr gut vertragen.

Kilian Engs The Basis of Hope geht morgen um 18 Uhr deutscher Zeit online. Ladies and Gentlemen, liebe Bots und Scalper, viel Erfolg!

Kilian Eng zählt seit vielen Jahren zu meinen Lieblingskünstlern. Aktuell haut er einen Hammer nach dem anderen raus. Eng ist ein echter Künstler, kein Photoshophengst von society6 oder sowas und da ich aktuell einen Print zu Metropolis von ihm erwarte (davon bald mehr, das Ding ist verrückt!), checkte ich mal seine Webseite aus. Dort fand ich diese Knallerprints zu Castlevania und The Legend of Zelda, die einfach viel zu gut sind. Ich liebe Engs ultrakrassen Detailgrad und seine feine Strichführung, seine Landschaft, Natur und Geschichten wirken immer fremdartig, aber verwandt genug, um auf einem erdähnlichen Planeten zu spielen. Dieses Fantasy-Element überträgt sich hier atemberaubend auf Zelda und Castlevania, dazu betteln seine Rahmen nach wunderschönen und teuren Einrahmungen. Freunde, wirklich, der Zelda-Print macht mich fertig. Leider war das eine private Auftragsarbeit und auf eBay gibt es nur wenige Verkäufer im oberen dreistelligen Bereich. Vielleicht dann irgendwann mal.


Prairie Coast Films

Jeder kennt Anekdoten über Uwe Bolls Ausbrüchen an Filmsets oder beim Umgang mit der Presse. Dokumentarfilmer Sean Patrick Shaul versucht die gesamte Geschichte zu bündeln. Dafür interviewte er Schauspieler, Crew und Boll höchstpersönlich, der inzwischen den Job des Regisseurs aufgegeben hat und als sehr erfolgreicher Restaurantinhaber arbeitet. Wir hier bei PewPewPew, also ich, haben einen soft spot für Uwe. Seine Filme sind nicht gut, das weiß und sagt er selbst, aber als YouTube-Vlogger halte ich ihn weiterhin ungeschlagen im deutschsprachigen Raum.

Sieht eigentlich ziemlich spannend aus, wie so ein Gegenentwurf zu David Lynch: The Art Life. Keine prätentiöse Haltung, er dreht Filme und es geht ums Geld. Basta. Der passend zu seinem letzten YouTube-Ausraster betitelte Film hat noch kein deutsches Startdatum und wird nun zunächst auf Filmfestivals die Runde drehen (Ich mag diese Ironie), bis er wohl irgendwann online landet. Ich freu mich drauf!


AMC

Während Morgan mit seinen neuen Freunden in der 13. Folge der 4. Staffel von Fear The Walking Dead weiterhin nach seinen alten Weggefährten sucht, kämpfen diese mit einem Alligator um ihr Überleben oder versuchen alten Männern das Sterben zu erleichtern. Es war ganz okay.

Es ist Halbzeit und die Messlatte liegt ziemlich niedrig. Nach vier Episoden haben die Autoren von Fear the Walking Dead immer noch keinen roten Faden für die zweite Staffelhälfte parat. Dazu passt auch der Titel dieser 13. Folge der 4. Staffel: Blackjack. Das Kartenspiel ist ein pures Glücksspiel und ob die siegreiche 21 erreicht wird, ist – sofern es sich nicht um Mathegenies handelt – schwer abzuschätzen. Entweder man schießt weit übers Ziel hinaus oder es fehlen Karten. In der Serie fehlt jedoch weiterhin so ziemlich alles. Trotzdem kann die Folge, auch weil sie jede Figur mit einbindet und unterschiedliche Handlungsstränge updatet oder vereint, mehr überzeugen als die vorangegangen Episoden. Das ist nach den Totalausfällen in letzter Zeit aber auch nicht viel wert.

Zombiefressende Alligatoren in Fear The Walking Dead

Endlich sehen wir John (Garret Dillahunt) und Strand (Colman Domingo) wieder! Das ungleiche Duo hat es auf eine Insel verschlagen, die vor dem Sturm keine Insel war. Dort sitzen sie nun fest. Ihre Unterkunft ist von Wasser umgeben, da in der Nähe anscheinend ein Damm gebrochen ist. Die zusammenbrechende Infrastruktur ist ein interessantes Thema, das diese Staffelhälfte von Fear The Walking Dead bisher durchzieht und durchaus realistisch abbildet. So gesehen entsteht ein spannendes Szenario, denn die beiden müssen irgendwie zurück auf die andere Seite. Das alleine wäre schon angesichts der Walker-Problematik schwierig genug, hinzu kommt jedoch noch ein Alligator. Das Tier verlässt nie die Stelle, frisst gefühlt dutzende Walker am Tag und verschlingt alles, was das Wasser berührt – nur kommt es eben nie an Land. Die Animation würde wohl das Budget sprengen. (weiterlesen…)

Oni Difficulty

05 Sep, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

tired: using your free time to get the most out of BFV’s beta
wired: playing for 30 minutes and editing a dumb video for 2 hours


AMC

Wie befürchtet zeigt der Sturm erst in der 12. Folge der 4. Staffel von Fear the Walking Dead seine wirklichen Ausmaße. Während wir June und Althea auf ihrem Weg durch die Zombie-Apokalypse folgen, offenbart sich aber nur eine weitere enttäuschende Episode.

Langsam, aber sicher wäre eine Einkaufsliste für die Autoren angebracht, denn aktuell fehlt es an so ziemlich allem. Fear the Walking Dead besitzt in der zweiten Staffelhälfte bisher keinen roten Faden, Spannung entwickelt sich höchstens punktuell und eine ordentliche Geschichte wird erst recht nicht erzählt. Hinzu kommt, dass ältere Figuren wie Strand oder Luciana bereits seit drei Episoden nicht aufgetaucht sind und Morgan daran scheitert, die Serie auf seinen eigenen Schultern zu tragen. Es ist nicht mehr fair zu sagen, dass es sich bei seiner Ankunft um ein Crossover-Event der beiden The Walking Dead-Serien handelt. Vielmehr ist es ein Takeover, eine feindliche Übernahme, die die Serie mit geradezu böser Intention bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet hat, sodass ein Übergehen des Spin-offs in die Mutterserie als logische Schlussfolgerung erscheint. Weak, die 12. Folge de 4. Staffel, liefert den nächsten Beweis dafür. (weiterlesen…)