PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Nun ist die Katze also aus dem Sack: So sieht Tom Holland in der Rolle des Nathan Drake in Sonys Filmadaption von Uncharted: Drake’s Fortune aus. Ich bin kein Fan des Castings. Nathan Drake ist für mich ein rauer, teilweise verlebter Mann – und Tom Holland besitzt trotz seinen 24 Jahren ein jungenhaftes Äußeres und Auftreten. Nicht umsonst passte er als Spider-Man so gut ins Marvel-Ensemble. Und nicht umsonst setzt man ihm auch im dritten Standalone-Spidey Dr. Strange als Mentor an die Seite, weil er nicht seinen eigenen Mann stehen darf.

So erklärt sich auch die Empörung über das Redesign des PS4-Spideys, der zu Spielbeginn schon ein Jahrzehnt im Business ist und das Charakterdesign dies auch eindrucksvoll beweist. Zum Relaunch ähnelt die Figur nun deutlich Hollands Spider-Man und die Fans des Spiels sind nicht nur aufgrund der Bindung zur alten Figur verärgert. Das neue Gesicht ist einfach zu jung und unverbraucht.

Wie bemüht man an einer Annäherung an die Spielfigur Nathan Drake ist, erkennt man auch an der gekünstelten Haltung und dem Versuch, durch die Drehung das Maximum aus Hollands Pecks zu holen. Dazu kommen das fixierte Kinn und die gerunzelte Stirn – ein Dreitagebart hätte es auch getan. Tom Holland ist dazu auch noch außerordentlich klein. Nichts gegen Short Kings wie Tom Cruise, aber sein schlanker, ranker Körper passen für mich nicht zur Figur.

Wenn Sony hier eine Young-Nathan-Drake Geschichte inszenieren wollen würde und mit Holland in der Rolle die nächsten 10 Jahre plant, würde mein Urteil positiver ausfallen. Aber das soll Nathan Drake sein. Im ersten Spiel. Nein, sorry, das hat nichts mit einer wahnhaften Suche nach Ähnlichkeit aus Fandom zu tun, Holland kann die Rolle schlicht nicht ausfüllen.

It’s Pronounced GIF

22 Oct, 2020 · Sascha · Wissenschaft · Comments

Tom Scott erklärt anhand der Ausspraches des GIFs Psycholinguistik.

Monkey Rejecting Humanity

22 Oct, 2020 · Sascha · Internetgold · Comments

Based monkey

Fast schon vergessen liegt nach der Thrawn-Trilogie und vor den Special Edition Grabenkämpfen und dem Prequels-Schock ein fast vergessenes Kapitel Star Wars-Geschichte begraben: Shadows of the Empire. Heute hauptsächlich wegen des N64-Spiel bei Millenials noch in Erinnerung, findet selbst unter Hardcore-Nerds kaum ein echter Austausch über dieses wilde Kapitel statt. Dabei lohnt sich gerade jetzt angesichts Lucasfilms Paradigmenwechsel und dem Fokus auf die High Republic ein Blick zurück auf diese “Everything but a movie”-Zeit in den Neunzigerjahren. Dieses fanmade Making Of von Saintmillion mag ich sehr und es steckt voller Liebe für Details und Fans kommen hier auf ihre Kosten. (Ich folge Saintmillion schon länger; er produzierte auch dieses großartige Video über den Anfang vom Ende in Star Wars Galaxies.)

Vielleicht gelingt der Story Group eine Rekanonisierung von Prinz Xizor. Die Hauptserie der Star Wars Comics erzählt gerade die Geschichte nach TESB weiter und mit Qi’ra sowie der möglichen Solo-Serie bzw. dem Sequel gibt es Möglichkeiten, ihn wieder bei der Black Sun einzuführen. Die Organisation war zuvor Teil der Clone Wars Serie.

Daniel Danger ist eigentlich Illustrator, bekam aber diese eine Idee nicht mehr aus dem Kopf und musste es dann machen. Fühle das.

Absoluter King-Shit: “Herbert Feuerstein produzierte zusammen mit WDR 5-Redakteur Michael Lohse eine zweistündige autobiografische Sendung, die erst nach seinem Tod ausgestrahlt werden sollte.” Ich bin leider, wie aktuell mit allem, hier im Blog ein bisschen spät dran, aber ich möchte auch noch sagen, dass ich sehr traurig bin über Herbert Feuersteins Tod.

Ich bin dankbar für seine jahrelange, prägende Arbeit am deutschen MAD-Magazine und Schmidteinander, das meine Eltern sehr mochten und für dessen große Kunst ich noch ein wenig zu klein war. Die dummen Sachen funktionierten aber trotzdem. Das waren, wie er mir zustimmen würde, eh die besten. Besonders gut im Gedächtnis sind mir die Auftritte in Zimmer frei! in Erinnerung geblieben und dieser wunderbare Heimbesuch von vor ein paar Jahren. Herbert Feuerstein war ein kluger, cleverer und witziger Mann, ein echter mensch und wertvoller Teil der deutschsprachigen Kulturlandschaft. Danke.

MONSTER HUNTER TRAILER

21 Oct, 2020 · Sascha · Film · Comments

Milla Jovavich. PWSA. Glänzende Waffen und böse Monster. Mehr braucht das Kino eigentlich nicht. Ähnlich wie bei der Resident Evil-Reihe scheint sich das kreative Duo hinter und vor der Kamera nicht allzu sehr für das Quellmaterial zu interessieren und macht stattdessen ein eigenes Ding. Für die Monster Hunter Fans sicherlich schmerzhaft und doof, aber so ein richtig schöner, dummer Film mit großem Waffen und größeren Monstern ist genau das, was wir jetzt alle brauchen. Das ist euer Opfer, liebe Dweebs.

Hulu zelebriert die Rückkehr der Animaniacs mit dieser schicken Parodie von Jurassic Park, inklusive einem Auftritt von Steven Spielberg. Gleichzeitig wird auch die Rückkehr von Pinky and The Brain angekündigt. Starke Leistung und vor allem überraschend fließender Übergang von Qualität und Inhalt. Normalerweise bietet sich Zynismus als Antwort auf die Rückkehr dieser sonst recht seelenlosen Markenrevivals an, doch vergleichbar schiere Beispiele wie Dark Crystal machen Mut und basierend auf diesem Trailer darf man Hoffnung hegen.

Die Serie startet am 20. November auf Hulu. Über das deutsche Wiedersehen mit Yakko, Wakko und Dot ist noch nichts bekannt.