PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Don’t fuck with him, he has the power of God and Anime on his side!


Disney

The Mandalorian erobert mit der zweiten Episode alle Fanherzen. Matthias und ich schwärmen für BB-Y sowie die süßen Jawas und fragen uns, ob der Hype im Fandom gerechtfertigt ist.

Shownotes:
PewPewPew: Wieso wir keinen Boba Fett Film brauchen
The Guardian: Werner Herzog: ‘My fake selves have some unifying sensory organ’
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

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MP3: pewcast040.mp3 (57 MB)
Soundcloud: PewCast 040: The Mandalorian – Chapter 2
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Disney

Star Wars ist zurück auf dem kleinen Bildschirm. 40 Jahre nach dem Holiday Special wagt Lucasfilm mit The Mandalorian einen neuen Versuch. Matthias Hopf und ich versuchen zu klären, ob dieses Experiment gelungen ist.

Shownotes:
Variety: Werner Herzog Interview
Wookieepedia: Star Wars Celebration Poster
EckardsLadder: Why the Fall of the Empire makes no sense
Star Wars Fanfilm: Battle of the Dreadnoughts
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

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MP3: pewcast039.mp3 (52 MB)
Soundcloud: PewCast 039: The Mandalorian – Chapter 1
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Magical Tumbleweed Sage Keanu is in the Spongebob Movie
Magical Tumbleweed Sage Keanu is in the Spongebob Movie
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Magical Tumbleweed Sage Keanu is in the Spongebob Movie
Magical Tumbleweed Sage Keanu is in the Spongebob Movie

The gift that keeps on giving!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Oder auch: Show, don’t tell. Die Regeln der großen Filmkunst erscheinen oft einfach und nahbar, versagen aber in ihrer Umsetzung oft gnadenlos. Manchmal liegt das gar nicht in an den mangelhaften Fähigkeiten der Filmemacher, sondern an der unmöglichen Aufgabe, gewisse Gefühle in Worten festzuhalten, wenn sie schon in Bildern schwer auszudrücken sind.

Der kosmische Horror leidet wie kein anderes Genre unter dieser Problematik. Die meisten Horrorfilme greifen die Angst vor dem Tod oder dem Verlust des Lebens und all seinen Freuden auf. Der kosmische Horror begreift aber die tiefsitzende Bedeutungslosigkeit unserer Existenz; dass das Leben nur eine Illusion von Freude und Signifikanz darstellt.

Der wahre Furcht des kosmischen Horrors ist so effektiv, weil er wahr ist. Vampire, Werwölfe und ähnliche Filmmonster sind nicht so angsteinflößend wie die Idee eines winzigen und bedeutungslosen subjektiven Univerums im Kontrast zur schier unendlichen Fülle an unerreichbarer und somit bedeutungsloser Unendlichkeit. Das Schreckliche am kosmischen Horror ist aber nicht nur die Angst vor dieser Vorstellung, wie die Angst vor dem bösen Vampir, sondern dass die Angst real und die Wahrheit ist. Somit erschrecken diese Art von Geschichten nicht durch ihre hypothetischen Monster oder Bilder, sondern erwecken eine Urangst in uns, die die innere Furcht an die Oberfläche zerrt und uns alles abverlangt, diese Gefühle wieder unter die Ignoranzschwelle zwischen Hoffnung und Leugnen runterzudrücken.

Also ja, das ist schwierig.

Das schöne Essay oben erklärt mit einigen tollen Beispielen aber, wie es gelingen kann. Annihilation ist wohl der beste Genreeintrag in Jahrzehnten.

Cosmic Horror is supposed to show us that the control we believe we have is purely illusory, and that every moment we teeter on chaos and oblivion. Good cosmic horror should make you feel hopeless in the face of something you cannot possibly comprehend. Two films I think that capture the heart of Cosmic Horror are In The Mouth of Madness and Event Horizon. Both take normal people and place them in truly horrifying situations wherein they cannot hope to win and at the end of these films the surviving protagonists are all scarred mentally from what they have had to endure. They didn’t win. They did not “overcome” the foe. There was literally no way they possibly could do so. They simply survived.

Was uns nun zu Lovecraft, dem Meister des kosmischen Horrors, und seiner Color out of Space führt. Vor einigen Jahren gab es bereits eine Comic-Adaption und andere Filme versuchen die Magie des Schriftstellers recht erfolgreich einzufangen. Enter: Nicolas Cage. Nach Mandy darf er seine manischen Sensibilitäten erneut an einem total verrückten und scheinbar authentisch umgesetzen Buch ausprobieren und das sieht im Trailer schon vielversprechend aus.

After a meteorite lands in the front yard of their farm, Nathan Gardner (Nicolas Cage) and his family find themselves battling a mutant extraterrestrial organism as it infects their minds and bodies, transforming their quiet rural life into a living nightmare.

Neben Cage spielen noch jede Menge Nonames und Tommy Chong mit!

Drohnenanimation ist jetzt schon seit einer Weile “a thing”, aber riesige Figuren über funkelnden Skylines sind mir jetzt neu. The future is now.

Ein neuer Trailer zu einer Verfilmung von H.G. Wells’ The Invisible Man, die erneut leider nichts mit der Romanvorlage zu tun hat. Stattdessen spielt Elisabeth Moss die Ex-Freundin eines reichen Soziopathen, der sich unsichtbar macht, um sie perfekt stalken zu können. Oder zumindest glaubt sie das. Ich sehe Elisabeth Moss nicht so gerne und privat finde ich sie als Scientologin auch ziemlich blöd, aber in die Rolle der hysterischen Frau, der keiner glaubt und die schlussendlich die Sache selbst in die Hand nimmt, passt sie sehr gut. Der Trailer verspricht einen verspielten Horror-Thriller, der aber schon recht eindeutig verrät in welche Richtung – Psycho-Thriller oder Full-on Sci-Fi – es geht. Deshalb vielleicht nur die erste Hälfte schauen, oder so?