PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Zum elfjährigen Jubiläum des Releases vom Album Boxer hat The National die Songs live in Brüssel aufgenommen. Die Vinyl-Platte wurde bereits in kleinen Läden zum Record Story Day verkauft, die CD sowie Streamingvariante erscheinen bald. Nun erschien “Fake Empire” bereits als kleiner Teaser, wobei bereits eine Live-Version des Songs auf der EP A Skin, A Night erschien. Die neue Version gefällt mir ein bisschen besser.

Ich habe mir das Teil auf eBay für rund 50€ bestellt. Boxer ist mein absolutes Lieblingsalbum von The National. Es ist schwer für mich die persönliche Bedeutung, die Zeitlosigkeit der Themen und die Perfektion dieses Albums in Worte zu fassen. Die Progression der Songs ist schlicht grandios, jeder einzelne Song ist ein Hit. Eine Live-Version aller Alben wäre eine echte Idee. The National zählt zu den Bands, die live wirklich einfach abliefern.

Solo – A Legends Story

26 May, 2018 · Sascha · Film,Literatur · 1 comment

Ihr habt Han Solos neues Abenteuer im Kino gesehen und wisst nun, wie Han auf Chewbacca traf wurde, wieso er so ein zynischer Typ geworden ist, wie er den Millenium Falcon von Lando gewann und so weiter. Dabei handelt es sich nun um die neue und offizielle Variante dieser Events, die bereits vor einigen Jahrzehnten in Büchern, Comics und dergleichen in ähnlicher Weise festgehalten wurden. Der tolle Star Wars Explained Kanal auf YouTube hat daher diese alten “Legenden” über Han, Chewie und Lando für alle zugesammengefasst, die das Expanded Universe verpasst haben.

Elon Musk Is Not Smart

26 May, 2018 · Sascha · Musik · 0 comments

Im Bett mit Han Solo

24 May, 2018 · Sascha · Film · 0 comments

Don’t call it a podcast!


AMC

Auch in dieser Woche bleibt alles beim Alten. Fear The Walking Dead schreitet im Schneckentempo voran, liefert uns ein paar Actionszenen und wirft den Zuschauer ein paar Antworten zum Fraß vor, die jedoch nur weiter verwirren. Schade.

Nicht-lineare Erzählungen können großartig sein. Pulp Fiction, Memento und Vergiss mein nicht! begeistern Filmfans auch noch Jahre nachdem sie in den Kinos liefen. Aber nicht-lineare Erzählungen können auch genutzt werden, um über ein ziemlich fade Geschichte hinwegzutäuschen. Kompliziert ist eben nicht immer besser. In dieser Woche hat Fear the Walking Dead mit der 6. Folge endgültig die Hosen runtergelassen und gezeigt, dass die 4. Staffel eigentlich doch eine relativ kurze Geschichte erzählt. Die Autoren haben sich lediglich dazu entschieden, das ganze Theater aufzublasen und unnötigerweise kompliziert zu erzählen. Aber erstmal einen Gang zurück.

Ein halbwegs erfolgreicher Ausflug

Am Ende der letzten Episode machte sich John Dorie (Garret Dillahunt) auf, um zusammen mit Morgan (Lennie James) seine verlorene Liebe zu finden. Laura (Jenna Elfman), die eigentlich Naomi heißt, ist in der Zwischenzeit bei den Clarks angekommen, fühlt sich dort aber auch nicht sicher. Befürchtungen, dass die letztwöchige Liebesgeschichte einige Details ausließ, dürften sich nicht bestätigen, denn auch im sicheren Stadion fühlt sich Naomi nicht wohl. Es lag also nicht an John. Sie möchte vorzeitig fliehen und wie sich später herausstellt, ging es ihr gar nicht darum, früher an versteckte Ressourcen zu kommen oder zum Feind überzulaufen, sondern sie wollte einfach nur weg. Fliehen vor ihren Sorgen, ihrer Trauer und anderen Menschen. Ihr Trauma sitzt tief, immerhin stellt sich in dieser Folge heraus, dass sie nicht nur ihre Tochter verlor, sondern der Tod ihrer Tochter auch den Untergang ihrer ehemaligen Kolonie einläutete. Kein Wunder also, dass Naomi aus Scham und Schuldgefühlen lieber allein sein möchte.

Der gesamte Ausflug zu diesem ehemaligen Unterschlupf, einem FEMA-Camp, ist das Highlight der Folge. Viel Fantasie braucht es nicht, um sich auszumalen, welche fürchterliche Tragödie hier passiert sein muss. Und Jenna Elfman verkauft uns den Schrecken, ehemalige Freunde als Zombies wiederzusehen, sehr glaubhaft. Fear The Walking Dead wollte eigentlich einmal die Anfänge der Zombieapokalypse zeigen. Diesen Ansatz ließ die Serie schnell in der Wüste Mexikos hinter sich, doch es ist schön, dass ab und an noch daran erinnert wird, dass zu Beginn die Regierung noch aktiver war. Es ist außerdem eine willkommene Abwechslung, dass die Motivation einer Figur tatsächlich ergründet wird. Sowohl Naomis eigentliche Hintergrundgeschichte als auch ihre damit verbundene Verschwiegenheit ergeben einen Sinn und ihre Beichte ist ein echter kathartischer Moment. Dahingehend sind Alicia und Strand im Umgang mit Althea und Co. nur Drama-geile Facebook-Nachrichten im Sinne von “Du würdest eh nicht verstehen, was los ist.(weiterlesen…)

Als Fan von Retrofuturismus gefällt mir dieses neue Video-Essay vom Nerdwriter natürlich sehr.

IGN hat Game of Thrones Komponist Ramin Djawadi vor eine Nintendo Labo gesetzt und ihn die Titelmusik der Serie spielen lassen. Einfach großartig. Ich halte die Idee der Nintendo Labo für genial, auch wenn die aktuelle Ausgestaltung durch die vorhandenen Produkte einige Möglichkeiten offen lässt. Die Kritik an Nintendo, dass das Produkt zu kindisch sei oder die Pappe schnell kaputt geht (lol), ist auch nicht nachvollziehbar. Ich habe ein Date mit der Labo im Sommerurlaub und werde hoffensichtlich auch ein bisschen Musik spielen, vielleicht sogar das Pewcast-Theme.


AMC

Zombies and chill? Fear The Walking Dead legt in dieser Woche ein kleines Päuslein ein. Statt Zombies gibt es die Hintergrundgeschichte zur mysteriösen Laura und John Dorie, die durch ihre Zärtlichkeit und Ruhe überrascht sowie erfreut.

John Dorie (Garret Dillahunt) führt ein geordnetes Leben. Jeden Morgen weckt ihn der Wecker und sein Tag beginnt. Auf die Katzenwäsche folgt ein ausgiebiges Frühstück und dann wartet die Arbeit auf ihn. Zwischendurch fischt er sich sein Mittagessen, später füllt er seine Wasseraufbereitungsanlage. Wenn ein Zombie in den Graben um sein abgelegenes Haus fällt oder am Ufer des Flusses seines idyllischen Südstaatenparadieses angespült wird, unterbricht er seine Arbeit – aber nur kurz. Sobald die Sonne untergeht, gibt es sogar einen Film und ein bisschen Popcorn, das kleine Windrad auf dem Hausdach macht es möglich. John Dorie hat das Leben in der postapokalyptischen Welt von Fear the Walking Dead völlig unter Kontrolle. Aber es kommt wie es kommen muss. Eines Tages spült ihm der Fluss eine Frau an und seine Welt steht Kopf. Laura, wie er seine scheue Besucherin nennt, ist verletzt und extrem misstrauisch, selbst nachdem John ihr Hilfe anbietet und sie bei sich aufnimmt.

Eine willkommene Abwechslung in der bisherigen Staffel

Ausnahmsweise sind es mal nicht die Zombies, die uns das Herz brechen. “Laura”, gleichzeitig auch der Titel der 5. Folge der 2. Staffel, ist daher eine willkommene Abwechslung in der bisherigen Staffel. Da die gesamte Folge in der “Before”-Zeitebene spielt, gibt es bis zum bitteren Ende kein böses Erwachen in Sachen Farbfilter und sonstigen Spielereien. Stattdessen wird John Dorie, bisher einer dieser neuen überlebensgroßen, cartoon-artigen Helden, sanft entschlüsselt. Dorie ist wahrscheinlich ein bisschen zu ruhig und zu gut an die Zombie-Apokalypse angepasst, aber immerhin ist sein Umfeld realistisch und geerdet. Somit erinnert die Folge in ihrer Erzählung und ihrem Stil stark an die verlorene Größe von Fear the Walking Dead. Die Episode mag durchaus vorhersehbar sein und nach dem vertrauten Schema F ablaufen, doch die Schauspieler können den Kontrast der Charaktere und die zwischen ihnen entstehende Spannung gut darstellen. (weiterlesen…)