PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Neues von girl in red, die sich langsam zu meinem Breakout-Star des Jahres entwickelt. Sehr sympathisch und kohärent in Stil und Haltung. Gefällt mir.

Bei den Sternen, das ist ein richtig geiler Trailer für den Geonisis DLC, der ab dem 28. November kostenlos downloadbar ist. Die Musik alleine ist unglaublich geil zusammengeschnitten, aber die Models, Map und Special-Moves von Kenobi und dem Droidengeneral haben es mir mehr angetan. Der DLC kommt zwar ein wenig spät, aber als großer Fan des Spiels abseits dieses ganzen Lootbox-Dramas kommt bei mir große Freude auf. Vielleicht belingt EA mit Battlefront III nächstes Jahr endgültig der perfekte moderne Star Wars Egoshooter – mit rund einem Dutzend Jahre Verspätung. Your move, EA.


Warner Bros.

Back when Marvel’s cinematic universe was still only a few movies old, its architect Kevin Feige had to do the impossible: Tell an intriguing sequel to Tony Stark’s story while also setting up his larger ideas for the formation of the Avengers and beyond. Ultimately, it ended up being The Avengers 0.5 and a forgettable while still fine disappointment that only gets mentioned as an example of how not to do it. J.K. Rowling, apparently, is not much into superhero movies. Otherwise, this franchise buster would have been prevented.

Fantastic Beasts should be a whimsical and adventurous movie about catching Pokémon with a wand and falling in love with a world that has so much more to offer than the rehashing tale of a dangerously looming dark wizard. And yet we are here: Iron Man 2 levels of bad franchise building full of horribly confounding flashbacks, characters, and spells. Newt is yet again a completely one-sided and underdeveloped secondary character in his own story that is in desperate need of an A plot. The eponymous beasts are reduced to simple plot devices, CGI showcases, or simple jokes. Yates’ direction feels aimless without the gravity and aesthetics of Hogwarts at its core and the overall plot is a complete mess that needs major rewrites to get some sort of pacing.

On top of that Rowling included yucky comparisons of wizards and the holocaust as well as completely backwards relationships and forms of representation. The film forgets about a bunch of characters midway through and ends on the possibly cheapest cliffhanger ever. Yet the biggest crime committed in this movie is how fucking unbelievably boring all of it is.

Harry Potter may have been the boy who lived but Fantastic Beast is the franchise which died.

Skepsis war durchaus angesagt bei der spaßig anmutenden Kommerzparty von The Lego Movie; am Ende überraschten die Filmemacher Lord & Miller aber viele, inklusive mich (hier meine äußerst positive Review). Seitdem hat LEGO die ebenso cleveren wie spaßigen Batman und Ninjago Filme herausgebracht und nun kehrt das Franchise zurück zum Everyman Emmett. Dieser muss nun seine entführte Kickass-Freundin retten und wird gecuckt von bekommt dabei Hilfe von Rex, einer Mashup-Version von Chris Pratts berühmtesten und vielleicht zukünftigen Filmrollen. Puh.

Obwohl der Fanmade-Look immer noch einen fantastischen Touch der Filmreihe darstellt, packt mich dieses Sequel nicht mehr wirklich – was nicht nur an den Friends-style Minifiguren. Lord & Miller steuerten zwar erneut das Drehbuch bei, aber dafür wirkt der Plot überraschend altbacken und die Gags landen bis auf wenige Ausnahme nicht wirklich. Aktuell riecht das noch nach großer Kapitalismusmaschinerie vom Band, was der erste Teil natürlich auch irgendwo war, aber mit Herz, Witz und Liebe fürs Detail überzeugen konnte und die Problematik im Kern direkt adressierte.

Alita: Battle Angel scheint nach der ewig währenden Produktionshölle und dem miesen Marketing zum Scheitern verurteilt. Und dann wäre ja noch die abgefahrene Sci-Fi-Story um das Mädchen mit den großen Manga-Augen. Alles an dem Film schreit irgendwie nach 2008, nichts nach Erfolg.

Dennoch erweckt der neueste Trailer mein Interesse. Nicht nur, weil er Alitas Welt besser präsentiert und runder in die Geschichte einführt, sondern auch weil man angesichts des neuen Materials kaum noch wirklich bei diesem Film von einer Live-Action-Adaption sprechen kann. Viel mehr handelt es um ein “CGI-Movie” mit – teilweise – realen Darstellern und somit schlüpft der Film für mich den regulären Bewertungsmaßstäben ein Stück davon und wandert in ein spannenderes Territorium als eine normale Adaption des Animes eigentlich hergibt.

Sicherlich liegt das an Robert Rodriguez und auch wenn dieser umstrittene Kultregisseur viel Mist gedreht hat, kam am Ende meist wenigstens ein interessanter Schlamassal bei raus. Nachdem Cameron eine monogame Beziehung mit dem Avatar-Universum eingangen ist, bleibt das wohl der beste Ausgang für Alita.

Happy 20th Half-Life

20 Nov, 2018 · Sascha · Games · Comments

Greift eure Brechstange, pfeift Dog herbei und ladet eure Schutzanzüge auf. Denn es gibt etwas zu feiern, Half-Life wird heute auf den Tag genau 20 Jahre alt. Das bedeutet zwanzig Jahre endlos geile Mods, FPS-Revolution und Storytelling-Werkzeuge, die die Szene bis heute prägen. Was könnte ich noch sagen, was andere nicht schon vor mir gesagt haben? Stattdessen möchte ich es wie diese tolle Oral History auf digg halten und einfach kurz einen Eindruck festhalten.

Mein Weg zu Half-Life führte nämlich über Umwege. Ich schaffte den Wechsel von der Konsole zum PC erst recht spät mit dem ersten Teil von Mafia (2001) und hatte zu dieser Zeit noch kein reguläres Internet. Plötzlich spielten aber alle in der Schule Counter-Strike und im darauffolgenden Sommer jointe ich ihren Server. Obwohl ich fortan eine Kopie von Half-Life (und all den anderen Spielen) haben sollte, kam ich zu Half-Life erst nach dem Release des zweiten Teils. Die Trailer, die Screenshots aus den Spielemagazinen und das Drama um die Source-Engine entwickelten einen riesigen Hype in mir, der im September 2004 in mehreren Sitzungen aus gänzlicher Immersion und einem Gefühl aus Angst und Verwirrung gipfelte.

Half-Life 2 ist die erinnerungswürdigste Spieleerfahrung meines Lebens. Alles hat irgendwie geklickt, als ich in Ravenholm angekommen bin. Natürlich waren mir Bilder und Videos aus Half-Life 1 vertraut, aber ich erwartete nicht diesen erlebbaren Horrorfilm. Es war schlicht eine ganz neue Spielerfahrung für mich. Valve zeigte mir, was mit dem Medium tatsächlich möglich war. Das Sounddesign war fast alleine dafür verantwortlich, dass ich das Spiel nicht weiterspielen wollte – und trotzdem immer wieder kam. Die wirklich einzigartige Welt mit ihrer immensen Science Fiction Hintergrundgeschichte faszinierte mich glücklicherweise genug, sodass ich das Spiel neben einer stets angeschalteten Lampe an einigen dunklen Herbsttagen doch durchspielte.

Jede einzelne Session war ein sorgsam abgestimmtes Erlebnis, das eine vollgeladene emotionale Rüstung voraussetzte. Schlussendlich quälte ich mich durch zombieinfestierte Tunnel, bekämpfte zahlreiche Antlions und erledigte massenweise Combine für die Resistance. Ich habe das Spiel nur einmal durchgezockt und kann wahrscheinlich trotzdem einen kompletten Walkthrough nacherzählen. Die Theorien zur wahren Story im Hintergrund und die weiteren Episoden vertieften mein Fandom nur weiter, sodass ich irgendwann auch mal den Ursprung, Half-fucking-Life, spielen musste. Es war alles, und noch mehr. Es folgten Jahre in Counter-Strike und Custom HL: Deathmatch Maps und vor allem endlose Studi-Nächte in Garry’s Mod und Zombie-Maps.

Danke, Valve. Ich hoffe wirklich inständig, dass ihr niemals auf die dumme Idee kommt und einen dritten Teil macht.

VAPE GOD

18 Nov, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

“It helps my swag, it helps my drip.” Fucking legend.