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Update: The Martian ist ab sofort erhältlich. (Amazon-Partnerlink), Photo via Mars Society

Neben den Qualitfikationen in ihren Disziplin spielt bei der Auswahl von Astronauten die Fähgikeit, nicht die Nerven zu verlieren, die größte Rolle. Dass wenn, wie der Engländer sagt “die Scheiße den Ventilator trifft”, der Astronaut trotzdem noch die Übersicht behält und dann genau die klugen Entscheidungen trifft, wenn sonst jeder andere Mensch versagen würde.

Mark Watney ist daher eine ausgezeichnete Wahl gewesen. Er sitzt nämlich in der schlimmsten Situation fest, in der ein Mensch in der Geschichte jemals war. Denn in der nahen Zukunft wird er bei der dritten Expedition zum Mars für tot gehalten und bei einer turbulenten Evakuierung auf dem Mars zurückgelassen. Doch er hat überlebt. Was ihn jedoch traf, durchbohrte und das Einschlagsloch perfekt versiegelte, war die Kommunikationsantenne des Marshabitats – und die einzige Kontaktmöglichkeit zur Erde. Mark Watnes lebt. Und ist alleine. Auf dem Mars.

Das Beste an Andy Weirs Roman ist der Ton. Watney ist ein großartiger Charakter, der selbst in dieser Situation nicht seinen Sinn zu Scherzen verliert. Die Verzweiflung seiner Situation drückt er durch sein Fluchen aus; so ist sein erster Satz “I’m fucked”. Während er annimmt, dass auf der Erde gerade Trauerfeiern und symbolischer Beerdigungen für ihn stattfinden, führt er ein Tagebuch für Ares 4, die nächste Marslandung in rund 4 Jahren. Selbst mit dem Proviant, der für 6 Crewmitglieder ausgelegt ist und einer ordentlichen Diät, würde er gerade mal nur so knapp über ein Jahr hinaus überleben. Doch Watney verliert nicht die Hoffnung.

Er ist Botaniker und hat Erdproben dabei. Während seiner Mission sollte diese nutzen um Kartoffeln zu züchten – und genau das wird er jetzt tun. Sein Habitat funktioniert er zum Treibhaus um. Weir geht dabei strikt wissenschaftlich vor. Das Buch ist eine kleine Herausforderung, aber Science-Fiction-Fans werden ganz auf ihre Kosten kommen. Weir rechnet einem mit Quadratmetern Anbaufläche, Kubikmetern Wasser und den Instrumenten, die Watney zur Verfügung stehen, vor, wie ein Astronaut tatsächlich in dieser Situation überleben könnte. Zumindest für eine Weile. Watneys Beschreibungen sind dabei, wie sich das für einen Botaniker / Ingeneur gehört, sehr detailliert. Die NASA soll später basierend auf seinem Logbuch genau nachvollziehen können, welche Schritte er unternommen hat; wie er überleben konnte oder woran er starb.

Gerade wenn Watneys detailliertes Wissenschaftsessay droht ein wenig langweilig zu werden und es so aussieht, als ob er tatsächlich über Jahre hinweg in diesem kleinen Raum überleben könnte (Problem: Selbst wenn Watney überleben würde, er müsste über 3000km zur ungefähren Landefläche von Ares 4 kommen), macht Weir etwas, das in der Literatur oft als Anfängerfehler oder nur sehr schwierig umzusetzen angesehen wird: Er bricht die Perspektive und wir befinden uns auf der Erde bei der NASA. Wir erfahren, wie sich der Direktor und seine Mitarbeiter verhalten und wie man den Fall Ares 3 / Watney behandelt. Durch einen Routinecheck bemerkt ein Mitarbeiter, dass sich etwas außerhalb des Habs bewegt hat. Eins führt zum Anderen und die NASA muss die furchtbare Tatsache feststellen, dass Watney am Leben ist.

Es entwickelt sich ein großartiges Hin und Her zwischen einem auf dem Mars werkelnden Watney und der NASA (deren Photos für die Öffentlichkeit zugänglich sind), die sich Gedanken machen muss, wie man mit der Situation öffentlich umgeht, ob und wie man das der sich auf dem Heimweg befinden Ares 3 Crew erzählt und ob es eine Chance auf Rettung für oder Kontaktmöglichkeit zu Watney gibt. Es ist ein Geniestreich seitens Weir und er geht vollends auf. Die Geschichten sind komplementär und nie langweilig. Das Pacing ist einnehmend, ständig will man wissen, was sich gerade auf der anderen Seite tut.

Andy Weir schafft es in seinem Roman sowohl den wissenschaftlichen Aspekt der Geschichte vollkommen zu beleuchten und die menschlichen Momente nicht zu vergessen. Während Watney ein ausgereifter Charakter ist, müssen jedoch die meisten anderen Figuren eher bekannte One-Note Rollen übernehmen, die aber im Gesamtgefüge komplett funktionieren. Eine genauere Charakterisierung für die vielen Nebencharaktere wäre ohnehin durch den Perspektivenwechsel nur schwierig zu vollziehen. So bleiben wir oft bei Watney und lernen ihn besser kennen und sein Einfallreichtum und seinen Humor zu schätzen. Das Buch ist wirklich enorm lustig, das kann ich nicht genug unterstreichen.

Die Geschichte nimmt teilweise wahnwitzige Züge an, die aber allesamt realistisch sind und mit heutiger Technik umzusetzen wären. Weirs Roman trifft aber auch einen schmerzhaften Punkt. Wir fliegen seit Jahrzehnten nicht mehr weiter als das Orbit der Erde. Bemannte Raumfahrtmissionen sind von der NASA seit dem Ende des Space Shuttle Programms ebenfalls beendet. Vielleicht könnten wir schon den Mars besuchen, wenn wir nur zusammenarbeiten würden. Denn wenn wir dies tun, oder dazu gezwungen werden wie im Fall der Geschichte, können wir Großartiges leisten.

Weirs Roman ist daher unglaublich inspirierend und lässt Space-Enthusiasten mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück. Doch die Geschichte ist viel größer als das. Es geht um den Kampf eines Mannes mit dem Sinn seiner Existenz und der Gleichgültigkeit des Universums. Es geht um den Kampf von Wissenschaft gegen politische Öffentlichkeitsarbeit, einem Stellvertreterkrieg der Macher gegen die Laberer. Mark Watney ist ein Macher. Seine Geschichte auf dem Mars ist inspirierend, gut recherchiert und spannend. Die letzten 200 Seiten kann man das Buch nicht beiseite legen.

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Andy Weir ist im Netz wahrscheinlich bisher am meisten für seine virale Kurzgeschichte The Egg bekannt. Seine selbst veröffentlichte Kindle Version von The Martian hatte ich glücklicherweise letztes Jahr durch einen Tipp von meinem Roommate in Montana gekauft und erst jetzt gelesen. Vor Kurzem verkaufte er die Lizenz und sogar eine Filmadaption ist in Planung. Drew Goddard (Cloverfield, The Cabin in the Woods) soll Regie führen. Das macht mich glücklich. Die gebundene Ausgabe von Del Rey erscheint im Februar 2014 oder die Audio-Ausgabe.

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Vereinigte Staaten, 2013
Regie: James DeMonaco
Drehbuch: James DeMonaco
Darsteller: Ethan Hawke, Lena Headey
Länge: 85 Minuten
Rating: ★☆☆☆☆

Der American Dream verkörpert die Vorstellung, dass auch jeder Tellerwäscher durch harte, ehrliche Arbeit zum Millionär werden kann. Es ist eine der letzten Bastionen, die den amerikanischen Schmelztiegel zusammenhält. Es ist der Glaube an Besserung. Es ist die Aufrechterhaltung der Hoffnung.

Wer in dieser Welt arbeitet, der ist ein produktiver Teil der Gesellschaft. Wer keine Arbeit hat, der ist wahrscheinlich ein Trunkenbold, faul und abhängig vom Staat. Schuld und Verantwortung trägt stets nur das Individuum selbst. Diese Menschen liegen der Gesellschaft auf der Tasche. Welch Erlösung, für Gesellschaft und Individuum selbst, wäre es, wenn dem ein Ende bereitet werden würde. Es ist der feuchte Traum der rechtsradikalen Elemente der Rechten Amerikas. Mit ihren Waffen könnten sie ein neues Amerika schaffen, ein stärkeres Amerika. Ohne faule Ausländer und weiche Liberale, die den Fortschritt nur aufhalten.

In seinem Debütfilm The Purge präsentiert uns Regisseur und Autor James DeMonaco ein solches Szenario. Nachdem mehrere Finanzblasen platzten, reformierten neue Anführer Amerika in einen Staat, der wieder Nummer eins auf der Weltrangliste ist. Hohe Wirtschaftsleistung, keine Kriminalität, Vollbeschäftigung. Dies resultiert nicht aus der Bekämpfung von Korruption, einem kranken Hyperkapitalismus oder neuen Arbeitsreformen. Nein, dies ist das Resultat des Purge-Days. An einem Tag im Jahr ist für 12 Stunden jedes Verbrechen erlaubt. Die öffentlichen Dienste von Krankenhäusern, der Polizei und jeglicher anderer Ordnung setzen aus, während es dem Bürger gleichgestellt ist, ob er sich in einem Bunker versteckt oder auf die Straßen geht und mordet.

So interessant die grundlegende Idee, die sich DeMonaco zugegebenermaßen aus einer alten Star Trek Folge abgeschaut hat, so kleingeistig ist das Setting seines Films. Die Produzenten des Films, die sich auch für die Househorror-Streifen Sinister und Paranormal Activity verantwortlich zeichnen, diktieren mit ihren Small-Budget-Rechnungen dem High-Concept auf, ebenfalls in einem Haus stattzufinden. Und die Rechnung ging auf: In den USA spielte der Film bereits am ersten Wochenende das zehnfache seines Produktionsbudgets ein. Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit.

James Sandin (Ethan Hawke) lebt mit seiner Frau (Lena Headey) und seinen zwei Vorzeigekindern in einer Gated Community für Reiche. Das Leben finanziert er sich durch den Verkauf von Sicherheitssystemen, die Häuser in Bunker verwandeln können. James ist ein Nutznießer des Purges und hat sich eine reiche Nase verdient. Sie sind stille Unterstützer der Aktion, weil sie davon profitieren – nicht, weil sie es moralisch nachvollziehen können. Mitten in der Nacht des Purges lässt der Sohn einen schwarzen, namenlosen Flüchtling ins Haus. Seine Verfolger stellen der Familie ein Ultimatum. Liefern sie das Opfer aus oder sterben alle, sobald die Gruppe Zugang zu dem Innenbereich des Hauses hat?

Das größte Problem des Films ist der schwammige Mittelweg an Exposition. Dass die Prämisse auf die langweilige Location eines Hauses verschwendet wird, ist ohnehin bereits Grund genug den Ablauf des Films zu lamentieren; dass jedoch kontinuierlich die Außenwelt noch über Fernsehbotschaften plump eingebunden wird, ist erzürnend. Würde sich der Film tatsächlich nur die Situation der Film betrachten, würde ein Satz an Exposition ausreichen. Doch DeMonaco kann es nicht lassen. Andauernd werden Anmerkungen zu der world-at-large gemacht, ohne die Chance jedoch diese genauer zu erkunden, sodass dieser Fluss aus Exposition und Andeutungen irgendwann zuviele Fragen aufwirft, die sowohl die schwache Prämisse als auch die Spannung zerstören.

Wie konnte so ein Wandel rechtens umgesetzt werden? Wieso macht das ein so großer Teil der Bevölkerung mit? Wieso fahren die Reichen nicht übers Wochenende nach Kanada? Was ist mit den anderen Ländern und der UN Menschenrechtscharta? Ebenfalls schwach sind die Nebenrollen: Wie kann die Gegenwehr symbolisch für Antirassismus und Gleichberechtigung stehen, wenn mit dem Opfer nicht einmal zusammengearbeitet wird, geschweigedenn ihm ein Name zugestanden wird?

Viele dieser Fragen sind den Filmemachern hier nicht wichtig. Sie wollen ein Setting schaffen, in dem gemordet wird. Irgendwo dazwischen wird noch lieblos ein wenig Gesellschaftskritik, Rassismus und Symbolismus eingestreut für die Zuschauer, die bis drei zählen können.

Am traurigsten ist das Menschenbild mit dem sich The Purge an den Zuschauer wagt. Zugegeben, die meisten Gegner dürften inzwischen wohl erledigt worden sein, aber dort sehen wir Familienväter und -mütter in dem Alter, in dem sich viele junge Zuschauer in der zukünftigten Version des Filmes wiederfinden würden. Der Film suggeriert, dass die Lust zu morden tief im Menschen angesiedelt ist und der Tag der Reinigung eine Erlösung auf gesellschaftlichem und individuellen Level erbringt. Gegen Ende sind sogar einige Gläubige so davon überzeugt, dass sie bereit sind, ihr Leben für die Säuberung zu opfern. Dieser Sprung ist binnen dem kurzen Abstand zwischen Realität und Filmzukunft komplett unrealistisch und unlogisch.

Dazu nerven Subplots wie der um den Freund der Tochter, der den Vater umbringen will – ja, genau, das wird die Tochter bestimmt voll mit Liebe für ihn füllen -, und die langweiligen Charakterzeichnungen. Oder diese bleiben ganz aus, wie bei der Tochter, die nur da ist um spät abends nach der Schule immer noch im Schulmädchenoutfit rumzulaufen und der jungen, männlichen Zielgruppe Grund zum Sabbern zu geben.

The Purge hat einen positiven Punkt und das ist seine Prämisse. Jeder Schritt danach, jede Umsetzung, jede Einstellung und jede Wendung ruiniert die Ursprungsidee. Die perfiden Unterstellungen des Autors ans Publikum offenbaren ein schauriges Weltbild, das es zu bekämpfen gilt.

Ja, was kommt nach dem Knall im letzten Volume? Die Truppe um Rick kehrte nach Hause, Maggie und Sophia sind bei der Hügelspitze zurückgeblieben, doch Rick heckt natürlich einen Plan aus. Diese Terrorherrschaft von Negan muss beendet werden. Doch bevor Rick seine Pläne genauer formulieren kann, steht Negan schon vor der Tür. Öffnet die Tore, Schwanzlutscher, Zeit Proviant abzugeben. Negans Eintritt in den Comic war und ist so dramatisch wie es nur sein kann. Und Kirkman hat sichtlich Spaß mit seinem neuen Bösewicht, der links und rechts die Einwohner von Alexandria obszön beschimpft und beleidigt. Doch man merkt, dass unter dieser Fassade weit aus mehr steckt als nur ein normaler ehemaliger Schulhoftyrann, dem jetzt die Welt offensteht. Das System Negan funktioniert – wenn auch natürlich nur mit Angst und Unterwerfung. Aber Negan scheint kein dummer Kerl zu sein. Man möchte mehr wissen von Negan und Kirkman gibt uns mehr. (weiterlesen…)

Vier Freunde. Zwei Jungs, zwei Mädchen. Ein Wochenende im Wald. Und dann kommt natürlich ein Monster. Man hat es schon tausend Mal gesehen und auch Howie Askins Low-Budget Horror Evidence setzt keine neuen Akzente. Das Rahmenkonzept an sich alleine erfordert schon viel Geduld: So fährt einer der Männer zum ersten Mal Campen und sein bester Freund filmt davon jede Sekunde, weil er daraus eine Dokumentation schneiden will. Found Footage kann äußerst effektiv auf den Zuschauer wirken, hier wird es jedoch ad absurdum geführt.

Nicht nur das Handeln der Figuren widerspricht jeglichem Instinkt, sondern auch die Kamera- und Regieentscheidungen – insbesondere bei den hektischen Verfolgungsszenen, bei denen VHS-Fehler und ähnliche ästhetische Patzer einer Digitalkamera auferlegt werden – nehmen einen oft aus dem Film. Einen tieferen Sinn wird man auch in dem Twist gegen Mitte des Films suchen, der zwar zunächst eine willkommene Abwechslung zur generischen Hetzjagd im Wald bietet, aber dann auch schnell ins Absurde führt ohne jegliche Erklärung der Umstände.

Das Gleiche gilt für das Ende, das mit unbefriedigend noch glimpflich beschrieben wäre. Alles geschieht ohne Konsequenz und schlussendlich dient dies nur der Laufzeitveränderung. Und das ist schade, denn der Film bietet ein grundsätzlich interessantes Setting, das einige gute Schockszenen bereithält und mit einem traditionellen Konzept ohne Found Footage wesentlich besser gefahren wäre.

Rating: ★★☆☆☆

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Zu einer pathetisch, theatralischen Musik inszenieren sich die Stuntfahrer des Nitro Circus Kollektivs als jung gebliebene Männer, die einfach nur ihrem kindlichen Trieb Ausdruck verleihen wollen. Für sie bedeutet dies Freiheit. Dann fährt ein riesiger Monstertruck durch ein Wohnmobil. Recht schnell wird klar, dass nun auch der xte Nitro Circus Film der Truppe keinen Charme verleihen kann.

Trotz all des Product Placements, den bekannten Gesichtern wie Jackass-Produzent Jeff Tremaine, Johnny Knoxville oder dem deplatzierten Fan Channing Tatum aus dem Off mangelt es der Truppe zu jedem Zeitpunkt an Persönlichkeit oder dem anarchisch, infantilem Charme, der ihre Jackass-Vorbilder zu Ikonen katapultierte. Selbst das große Aushängeschild Trevis Pastrana ist so gut wie nie zu sehen. Stattdessen springen auswechselbare Hillbillies mit ihren Rädern über eine Rampe ins Wasser oder aufgeschüttete Erde. Danach versammelt sich das Kollektiv um den Springer in geradezu homoerotischen Szenen zu bejubeln und wegen seiner Verletzungen zu bemitleiden.

Will jemand mal nicht springen, wird offen über seinen Rauswurf diskutiert, bis der Gruppendruck wirkt. Wenn sich die Stunts wenigstens lohnen würden, könnte man über all dies hinwegsehen. Aber weder die Rahmenhandlung über ihre Show in Las Vegas, noch die wenigen 3D Elemente des Films können darüber hinwegtäuschen, dass man hier aufgewärmte Ideen verfilmt und die wahren Showstopper der Truppe bereits auf YouTube finden kann.

Rating: ★½☆☆☆

Die dritte Staffel von AMCs Hit-Serie The Walking Dead ging zu Ende und nicht wenige Fans wurden schwer enttäuscht. In der neuen Folge des PewCasts besprachen Matthias Hopf von Das Film Feuilleton, der auch auf Moviepilot Reviews zu jeder Episode verfasste, und ich enttäuschende Enden, Plots und Charaktere. Man findet uns auch immer noch auf iTunes und wenn ihr wollt, könnt ihr uns dort auch ein wenig Feedback hinterlassen.

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast006.mp3 (71 MB)
Soundcloud: PewCast 006: Star Trek Into Darkness
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast
Bildquelle © AMC

Play

Meine Güte, ist das lang her. Seit fast vier Wochen kämpfe ich mit mir, der Serie und dieser Review, die inzwischen niemanden mehr interessiert. Trotzdem muss sie raus, weil ich a) bisher jede Episode reviewt habe und eine Kontinuitätshure bin, b) ich ja doch irgendwo ein Ventil für die angestaute Wut brauche und c) ich bereits einen Podcast über die dritte Staffel aufgenommen habe, der erst nach dieser Review online soll und ich meinen Gast bereits seit über einer Woche vertröste. Ich bin ein schrecklicher Mensch.

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“I just didn’t want anyone to die.”

Also, was haben wir denn hier? Fangen wir am besten von vorne an und gehen chronologisch durch. Die Folge beginnt mit Miltons Tod schon einmal richtig beschissen. Ich mag den Schauspieler Dallas Roberts (Rubicon, The Grey) sehr und hatte gehofft, dass er den Sprung in Ricks Gruppe schafft. Seine Interaktion mit Hershel vor einigen Episoden war interessant und machte Fans wie mir ein wenig Hoffnung. Aber nein, natürlich werden jegliche Nebencharaktere wieder vorzeitig abgeschossen. Keine Figur außer Rick, Carl, Glenn, Daryl und vielleicht Carol dürfen länger als eine Staffel überleben und so etwas wie einen – kann man das überhaupt bei der Serie so nennen? – character arc durchlaufen. Milton, als jemand mit einem wissenschaftlichen Hintergrund, wäre durchaus interessant gewesen. Aber mit seinem Tod verlaufen auch seine relativ spannenden Experimente im Sand. Seine Geschichte wird immerhin halbwegs nett abgeschlossen insofern, dass er am Ende selbst zum Zombie wird und Andrea tötet, einer Person, der er sehr nahe stand, und somit jegliche Theorien seinerseits falsifiziert.

Die gesamte Situation mit ihm und Andrea wäre auch nicht so furchtbar schlimm, wenn sie denn ein wenig anders ausgeführt worden wäre – ein symptomatisches Problem der Serie. Der Plot wird natürlich die gesamte Laufzeit der Folge gespannt, weshalb man immer und immer wieder zu den zwei schneidet, obwohl es keine Neuerungen gibt. Dazu kann Milton anscheinend über Stunden mit ihr reden und irgendwie ausharren, aber keine vier Meter – so wirkt es nämlich durch die Kameraeinstellungen – zu ihr kriechen und helfen kann. Andrea verhält sich noch äußerst dumm: Anstatt sich ausschließlich auf ihre Aktionen zu konzentrieren, schaut sie ab und an auf zu Milton, was fair und clever ist, wenn es nicht gefühlt Stunden wären, die Andrea hier verschwendet. Am Ende kann sie nicht einmal den Fuß heben um Zombiemilton mit einem Tritt zurückzustoßen. Aber was soll’s. Das Drehbuch wollte, dass Andrea stirbt. Es gab ohnehin keinen Ausweg. Schade um die Figur.

Währenddessen wird dem Zuschauer suggeriert, dass sich Ricks Gruppe aufbricht und das Gefängnis verlässt. Schnell werden jegliche Gefängnisplots fallen gelassen oder blitzschnell zu Ende geführt. Alles kein Problem, die Serie nehmt ihre Subplots nicht ernst, wieso sollte wir es dann tun?

Der Governor treibt seine Leute zusammen, sie fahren zum Gefängnis und machen es platt. Sie sind überrascht, dass keine Gegenwehr kommt. Wir als Zuschauer natürlich nicht, weil wir vor fünf Minuten sahen, dass Ricks Leute wegfuhren und uns somit jeglicher Nährboden für Spannung zerstört wurde. Sie gehen ins Gefängnis hinein und, siehe da, Rick und Co. sind doch gar nicht weg und vertreiben alle Woodbury-Leute direkt, weil…. ja, weil? Vielleicht sind es die paar Walker in den dunklen Gängen, die man schnell abhängen und mit dem Schließen eines einzigen Tores einsperren könnte? Oder waren es vielleicht Glenn und Maggie, die jeweils ein ganzes Magazin aus M4s auf die fliehenden Einwohner schossen und keinen trafen? War es vielleicht das Drehbuch? Ohhh, ja, es war das Drehbuch. Böses Drehbuch.

Immerhin führt die Flucht zu einem der Höhepunkte der Folge als ein junger Woodburyianer durch den Wald flieht – wieso auch immer – und auf Carl, Hershel und Beth samt Judith trifft. Carl zielt auf ihn, er soll seine Waffe niederlegen. Aber der Junge tut dies nicht, stattdessen bewegt er sich auf Carl zu und will sie ihm direkt in die Hand geben. Kann man nicht riskieren und Carl streckt ihn nieder. Guter Moment, was daraus jedoch später folgt ist jedoch fraglich.

Der Governor stoppt seine fliehenden Einwohner und – nicht vergessen, lieber Zuschauer – weil er ganz schön fies ist, streckt er alle in einem Wutausbruch nieder. Das Ganze passiert ohne Gegenwehr, obwohl alle dort eigentlich bewaffnet sind. Nicht einmal ein Versuch der Gegenwehr findet statt. Martinez wird verschont und fährt mit dem Governor davon. Wohin? Wissen wir nicht. Wieso? Wissen wir auch nicht, dafür kennen wir Martinez nicht gut genug. Der andere, schwarze Typ fährt auch mit, aber bei ihm kennen wir nicht einmal seinen Namen, wieso sollte wir uns dann also Gedanken um seine Motivation machen?

Rick und Co. fahren dem Governor hinterher, weil sie es ein für alle Mal beenden wollen und treffen auf das Massaker. Es gibt eine Überlebende, sie führt sie zurück nach Woodbury und dort treffen wir auf Sasha und Tyrese, die zurückgeblieben sind. Alle kommen zurück ins Gefängnis. Friede, Freude, Eierkuchen. Doch der Konflikt zwischen Carl und Rick brodelt. Könnte der wahre Bösewicht der vierten Staffel Carl werden? Es wäre eine gute Möglichkeit sich des Kinderschauspielerproblems zu entledigen.

Aber das ist eines der kleineren Probleme der Serie. Nach wie handelt die Serie über nichts Weiteres als den initialen Schock. Es gibt keine anderen Stilmittel, die Serie ist auch nicht weiter interessiert. Nach wie vor ist die zentrale Frage, die die meisten Leute vor die Bildschirme treibt: Uhhh, wer könnte diese Woche unerwartet sterben? Das ist das Einzige, was die dritte Staffel erreicht hat, wenn man das überhaupt als positiven Aspekt sehen will. Ich tue es nicht. Trotz einem starken Start konnte die Serie nur wieder von einem Extrem ins andere überschwingen. Statt langweiliger Soap auf der Farm gab es jetzt andauernd Action / Splatter ohne Inhalt und Bedeutung. Im Nachhinein ist sogar die viel kritisierte zweite noch als thematisch stringenter zu betrachten. Showrunner Glen Mazzara wurde gefeuert und vielleicht mag der Grund dieses Finale sein, das keine Auflösung bietet für den Konflikt, der über die gesamte Staffel aufgebaut wurde. Eine riesige Enttäuschung. Wollen wir hoffen, dass der neue Showrunner Scott Gimple, der mit ‘Clear‘ die beste Folge der Staffel schrieb, die restliche Gefängnisgeschichte schnell auflöst und uns wieder mehr in Richtung des Comics schickt.

Ich hätte wirklich gerne Frank Darabonts Version des Gefängnnisses gesehen. :(

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Autor: Christophe Bec
Illustration: Christophe Bec & Stefano Raffaele
Verlag: Splitter
Erschienen: 03/2013
ISBN: 978-3-86869-254-9
Amazon, Splitter-Verlag
Seitenzahl: 48 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Ich habe die neue Ausgabe meinen Lieblingsscificomics ganz verpasst! Christophe Becs inzwischen sechster Eintrag in die großartige Prometheus-Reihe um eine mysteriöse Alieninvasion in Verbindung mit unerklärlichen Phänomenen auf der ganzen Welt ist draußen und ich bin immer noch nicht so ganz überzeugt, aber dieser Band ist definitiv wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Story

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Wir verfolgen weiterhin jede Menge Storylines, die alle nur ganz wenige Stücke weiterkommen. Um 13:13 passiert dieses Mal kein weltweites Event, weshalb sich die Welt glücklich schätzt, aber auf den Kerguelen nahe der Antarktis taucht wieder die komplette “Arche des Kerguelen” auf, die Anfang des 19. Jahrhunderts zerstört wurde und nun wieder ganz ist. Sie bietet, wie wir am Ende erfahren, einen Übergang zu der Parallelwelt, in der sich gerade die Expeditionsgruppe befindet und auf den Tiger Woods Verschnitt traf. Sie merken, dass die Zeit wesentlich schneller in ihrer Welt vergeht, weshalb sie die Möglichkeit haben, die Originalwelt vor der bevorstehenden Invasion und den nächsten Events um 13:13 zu retten.

Währenddessen gelangt unser Putin-Verschnitt an die geheimen Akten, die Fox News Frau gelangt wieder zu ihrer Form zurück und der Präsident berät mit seinem Stab, was als Nächstes zu tun ist. Sie entschließen sich dazu das im Amazonas gestrandete U-Boot zu detonieren, die Crew muss wohl ewig weggeschlossen werden und in der Area 51, nahe der sich Millionen von Endzeittouristen versammelt haben, gehen die Experimente am Montaukstuhl weiter. Zu Beginn gibt es mal wieder irgendwas von Zeus, der wütend ist und die Welt zerstört, weil (oder währenddessen, das ist nicht wirklich klar) Herkules und Prometheus zu den Menschen gehen wollen. Wir erfahren, dass Prometheus fiel masturbiert (Wirklich). Als wichtigstes Ereignis ist wohl die Entscheidung der in der Parallelwelt gestrandeten Gruppe nach Griechenland zu fliegen anzusehen.

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Illustration

Der Stil gefällt mir immer noch recht gut. Wenigere Köche können die Suppe weniger versalzen und ich bin froh, dass wir wieder nur bei Bec und Raffaele angelangt sind. Die visuelle Kohärenz macht den Comic um Längen besser. Leider sind die Figuren allen echten Menschen nachempfunden und das kann Bec jetzt nicht mehr wirklich ändern. Aber auch neu eingeführte Personen wirken wie Verschnitte und haben selten charakterliche Merkmale, die sie einzigartig macht. Es gibt jedoch riesige Two-Page Pane, u.a. von der Einfahrt der Titanic in den Hafen von New York, die absolut atemberaubend klasse sind und mich wieder daran erinnern, weshalb ich diesen Comic so großartig finde.

Fazit:

Tjoa, viel passiert ist wieder nicht wirklich viel. Bec verfolgt inzwischen viele Subplots, die alle beachtet werden wollen und das ist auf 48 Seiten ziemlich schwierig, insbesondere, wenn es immer wieder visuell ansprechende, aber narrativ redundante Darstellungen wie die des Philadelphia Experiments gibt. Als der Comic anfing, hieß es, das es sechs Teile geben soll. Entweder gab es damals nur eine Vorschau bis Band 6 oder man plante wirklich nur sechs. Mein Gefühl sagt mir, dass die letztere Variante zutrifft, denn die Story fühlt sich arg gestreckt an. Die Ereignisse waren in den ersten Comics treibend, Seiten um Seiten wurden Informationen übermittelt, man erinnere sich nur an die Offenbarung an den NASA Director in Band 3, wo ganze Panels vollgeschrieben waren über mysteriöse Objekte auf der Erde. Nun sind die Seiten recht leer. Visuell ist das hoch spannend, aber redundant und verschwenderisch. Ich mag diese Welt, ich mag diese Story, aber das Pacing hat extremst abgeflacht, was der imminenten Bedrohung, die in den ersten drei Bänden so unglaublich präsent war, stark entgegen wirkt.

Rating: ★★★☆☆

“You gotta play the hands you’re dealt. I only got one.”

Oh, beim Zombiegott, was hat diese Episode für einen katastrophalen Start. Nach den ersten zehn Minuten war ich mir sicher, dass ich hier wieder leider – gegen meine Wünsche und Hoffnungen – einen Zerriss vom Feinsten schreiben muss, aber dann fängt sich die Folge und endet großartig. So großartig, dass man sich wirklich auf die nächste Woche freuen kann.

Nächste Woche ist nämlich das Finale und die Maxime der Show besagt, dass deshalb viele Figuren von uns gehen müssen. Deshalb werden die ersten Minuten von Gesprächen dominiert, die uns zeigen wollen, wie weit die Figuren gekommen sind und wie sie sich charakterlich verändert haben. Das ist alles gut und schön, wirkt aber verdammt schwerfällig und aufgezwungen, denn wenn man die Charaktere die Staffel über konsequent und gut weiterentwickellt hätte, wüsste der Zuschauer all dies und bräuchte es nicht erneut vorgeführt bekommen, sodass wir nächste Woche um die Toten jammern.

Weiterhin wird der Beginn von der gewohnten Dummheit der Figuren geplagt, weil man eine Geschichte im Kopf hat, die erzählt werden will und der sich alles und jeder beugen muss. Es hätte schlauere und klügere Wege gegeben, Merle sie Sache in die Hand nehmen zu lassen, doch es muss so geschehen, dass Rick sich moralisch und intellektuell begräbt. Daryl und Hershel schauen misstrauisch, folgen aber, weil Rick seinen Satz wiederholt und das bedeutet Dringlichkeit.

Dass Rick dem Governor tatsächlich Glauben schenken kann, macht ihn für den Zuschauer dumm und dazu verliert er jegliche moralische Autorität. Dies kann sich gegen Ende der Episode dank Lori-Geist und Hershel-Gebet ein bisschen erholen und das Ende der Ricktatorship einleuten. Lasst uns hoffen, dass Rick nun back for good ist; aber meine Güte, wie haben sie den Kerl versaut. Aber all dies kam ohnehin nur zustande, weil Merles Figur sterben muss und ihm ein guter Abschied bereitet wird. Nichts davon ist wirklich aufgebaut oder verdient, vor zwei Episoden war er immerhin noch das rassistsche Arschloch, das wir kennen, aber all das führt zu einem starken emotionalen Moment gegen Ende der Folge, der uns für Merle und Daryl fühlen lässt – und solche Momente muss man nehmen, denn sie sind spärlich in dieser Serie.

Zwischenzeitlich erbittet Glenn Hershel um Erlaubnis, Maggie einen Heiratsantrag zu machen. Hershel gibt ihm seinen Segen und Glenn drückt Maggie den Ring in die Hand, sie sagt Ja. Kein Kniefall, keine Rede, kein Schnickschnack, dafür gibt es keinen Platz in dieser Welt. Ein schöner, kleiner Moment.

Ansonsten war es auch schön die Details, die die Serie immer wieder pflegt, gewürdigt zu sehen. So waren Merles letzten Worte “I ain’t gonna beg.” auch in einer gewissen Weise seine “ersten”, als er angekettet auf dem Hochhausdach in Atlanta kurz überlegt an Gott zu beten. Weiterhin gibt es einen Dawn of the Dead Zombiecameo und wir haben mit den zwei abgetrennten Fingern und Merles Abschied hübsches Foreshadowing auf visueller Ebene. Das darf gerne so weitergehen.

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Merles Besäufnis, Taktik und Ausführung waren großartig und Michael Rookers Darbietung führt uns durch diese wackelige Charakterschwankungen wie immer einzigartig gut. Goodbye, Mr. Rooker, I’ll miss you.

Ben hat also bereits das Zeitliche gesegnet und wurde sogar zurückgelassen. Es gab leider keine Zeit in der Episode, sodass Allen reagieren konnte, aber ich hoffe, dass es da nächste Woche was dazu gibt.

Ein bisschen Spekulation? Ich bin komplett spoilerfrei, weshalb all dies nur meine Einschätzung ist, aber es ist interessant über die Möglichkeiten im Finale und letztes Jahr habe ich das schließlich auch schon gemacht. Ein paar Spoilercomics, beware!

Wer wird also sterben? Wenn ich ein Glücksspieler wäre, würde ich all mein Geld auf Hershel setzen. Er war der moralische Kompass von Rick, der während dieser Staffel abdriftete und wird jetzt nicht mehr nötig sein, da Rick in Form des Governors sah, wohin ihn das alles führt. Dazu hat der Kerl halt einfach nur noch ein Bein… Carol und Beth sind beide höchst wahrscheinlich sind, wobei Carol wahrscheinlich von Daryl gebraucht wird und es einen netten Anlass für Maggies Suizidplot geben würde, wenn sie wie im Comic Vater und Geschwister verliert. Dazu wäre es es ideal, wenn Beth mit Judith ähnlich wie Lori das Zeitliche segnen würde. Immerhin will wohl niemand, dass Staffel 4 zu “On the road with the baby” mutiert. Hier bietet sich ein eleganter Ausweg. Glenn und Maggie sind meine Wildcards. Ich hoffe zwar, dass man sich an den Comics orientieren wird bezüglich ihrer Schicksale, aber wie ich die Autoren kenne, werden sie selbst den glorreichen Moment in Ausgage #100 versauen können. Der Rest ist eigentlich ziemlich sicher. Jetzt ist es nur noch fraglich, wer den Governor töten wird und wie. Andrea ist hier die Wildcard, es könnte sein, dass sie wie Tyrese im Comic vor die Tore des Gefängnisses geführt wird, oder sich wie ihr Comicvorbild nützlich zeigen kann im großen Endkampf. Sollte sie überleben für Staffel 4, kann sie Staffel 3 ganz schnell vergessen machen, wenn sie selbst Herrn Blake umlegt.

Und wie endet alles? Wie wäre es denn mal mit einem Cliffhanger? Die anderen Staffeln gaben hübsche Enden ab, aber man wusste grob wie es weitergeht dank Comics und abgeschlossenen Storylines. Ein richtiger Cliffhanger à la LOST und eine große Abweichung von den Comics wäre doch mal eine Überraschung, die uns die Sommerpause über ein wenig diskutieren lässt.