Review - PewPewPew

The Mandalorian macht einen Zwischenstopp auf einem gemütlichen Hinterhofplaneten. Matthias und ich fragen uns derweil, ob die Serie ein Frauenproblem hat und ob Chapter 4 nun die erste schlechte Folge ist. Weiterhin klärt Matthias, ob nun eher Western- oder Samurai-Elemente die Serie dominieren, während ich ein Lied anstimme.

Shownotes:
Bildquelle: Disney
YouTube: Livestream Q&A
YouTube: Where are all the women in Star Wars’ The Mandalorian!?
Outro courtesy of legolambos

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Disney

The Mandalorian beendet den ersten Arc der Staffel actionreich und überzeugend. Matthias und ich reden über Werner Herzogs Schauspieltalente, öffentliche Verkehrsmittel im Star Wars Universum und die beeindruckende Karriere von Michael “Bully” Herbig.

Shownotes:
Wikipedia: Night Skies
YouTube: Macklemore & Ryan Lewis – Thrift Shop
Outro courtesy of Jonathan Mann

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Disney

The Mandalorian erobert mit der zweiten Episode alle Fanherzen. Matthias und ich schwärmen für BB-Y sowie die süßen Jawas und fragen uns, ob der Hype im Fandom gerechtfertigt ist.

Shownotes:
PewPewPew: Wieso wir keinen Boba Fett Film brauchen
The Guardian: Werner Herzog: ‘My fake selves have some unifying sensory organ’
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

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Disney

Star Wars ist zurück auf dem kleinen Bildschirm. 40 Jahre nach dem Holiday Special wagt Lucasfilm mit The Mandalorian einen neuen Versuch. Matthias Hopf und ich versuchen zu klären, ob dieses Experiment gelungen ist.

Shownotes:
Variety: Werner Herzog Interview
Wookieepedia: Star Wars Celebration Poster
EckardsLadder: Why the Fall of the Empire makes no sense
Star Wars Fanfilm: Battle of the Dreadnoughts
Outro courtesy of mc chris – Fett’s Vette

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AMC

In einem langweiligen Finale beendet Fear The Walking Dead die schlechteste Staffel der Serie und macht dabei keine Hoffnungen auf Besserung in der 6. Staffel.

Es ist vorbei, wir haben es geschafft. Die fünfte Staffel Fear the Walking Dead ist zu Ende geschaut. Mit der sechszehnten Folge „End of Line“ (deutscher Titel: „Am Ende“ – wie passend) findet diese fürchterliche Erzählung endlich einen Abschluss.

Ich werde nicht noch einmal die ganzen Probleme dieser Staffel aufführen, denn die Besprechung dieses mangelhaften Finals hebt zentrale Fallstricke erneut hervor. Die Folge kann sehr gut als Sinnbild für die Krise dienen, die hauptsächlich auf die Showrunner Andrew Chambliss & Ian Goldberg und ihre Neuausrichtung dieser Serie zurückzuführen ist.

Armer, Armer Morgan

Aber kommen wir zum Wichtigen: Morgan ist tot. Vielleicht. Wir wissen es nicht genau, denn wie bei Madison sehen wir ihn nicht direkt sterben. Angeschossen von einer Figur ohne Bedeutung und den Zombies zum Fraß überlassen.

Ironischerweise stimmt mich Morgans Tod sehr traurig. Bereits in der letzten Staffell nannte ich das Crossover enttäuschend, forderte das Ende der “Morgan-Show” und sprach von einer feindlichen Übernahme der Serie durch die Figur und ihrer gleichmachenden Ideologie. Diese Probleme intensivierten sich in der laufenden Staffel und wurden in der zweiten Hälfte auf die Spitze getrieben. Dabei liegt das Problem nicht bei Morgan selbst.

Morgan tauchte in der ersten Folge der Mutterserie auf. Seine mögliche Rückkehr war ein großer Wunsch vieler Fans. Auch Rick hoffte immer auf ein Wiedersehen mit seinem Lebensretter. Als Morgan tatsächlich wiederkam, konnte Lennie James die suizidale und früh gestorbene Comic-Vorlage überwinden. Die Figur wurde ein spannendes Rädchen im Figurengefüge.

Als seine Geschichte zu Ende erzählt war, starb Morgan nicht, sondern wechselte die Serie. Das war ein Fehler.

Doch dieses traurige Ende hat Morgan nun auch nicht verdient. Weder Lennie James noch die Figur tragen Schuld an dem Debakel. Morgan ist schlicht keine Figur, die sich als Protagonist einer Serie eignet. Ebenso stellt auch Morgans Philosophie nicht das größte Problem dar, schließlich passten seine moralischen Bedenken großartig als Spiegel zu dem immer tieferen Fall von Rick Grimes (Andrew Lincoln).

Nun versemmeln die Autoren selbst seinen Tod und lassen den armen Lennie James wie eine jämmerliche Wurst sterben. Er könnte sich in die Kirche retten, in einem letzten Gefecht den lechzenden Zombies Paroli bieten oder auch nur wie ein Stück Fleisch auseinandergenommen werden. Aber nein, selbst in seinen letzten Sekunden muss der Arme Plattitüden in ein Walkie-Talkie beten, die niemand hören wird.

Natürlich könnte Morgan auch in der letzten Sekunde gerettet werden. Vielleicht von Sherri oder Madison oder sogar Strand (Colman Domingo)? Ist Morgan dem Tode geweiht?

Die Autoren scheinen sich nicht sicher zu sein oder trauen sich wie bereits bei Madison (Kim Dickens) nicht, die grausamen Details des eigenen Genres zu zeigen. Beide Möglichkeiten unterstreichen erneut die Notwendigkeit eines Austauschs der Führungsriege. Vor Monaten bestätigte AMC jedoch schon eine sechste Staffel unter Chambliss und Goldberg.

Die vagen Umstände verdeutlichen zudem ein weiteres Mysterium: In der gesamten Staffel wurde keine Haupt- oder bedeutende Nebenfigur von einem Zombie auch nur gebissen. Nach einem Jahrzehnt an Walking Dead Serien bringen Experimente mit Genrekonventionen sicherlich notwendige Abwechslung ins Spiel, aber muss es solch ein zentraler Aspekt sein?

Es scheint so, als würden die Kreativen vor dem Gore und dieser Realität zurückschrecken.

Ein grausamer Tod könnte Morgans endloses Gelaber vielleicht sogar vergessen lassen. Am Ende könnte der Zuschauer ja sogar so etwas wie Mitleid verspüren und Rache in der kommenden Staffel wollen. Eventuell führt das sogar zu Vorfreude und Spannung? (weiterlesen…)


AMC

Die Staffel ließ eigentlich keine große Hoffnung zu und dennoch schien es kurz vor Ende so, als würde Fear The Walking Dead noch die Kurve kriegen. Diese Chance ist nun verpufft. Wir starren alle in den Abgrund.

Über Tote, so heißt es, soll man nur Gutes erzählen. Dann wäre mein Recap für die neue Folge Fear the Walking Dead hier schon beendet. Ja, liebe Leser, an der fünfzehnten Folge der fünften Staffel namens „Channel 5“ kann kein gutes Haar lassen, wer Fan dieser Serie, Zombies oder überhaupt guter Unterhaltung ist.

Fear The Walking Dead ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Die gesamte Entwicklung dieser Staffel kulminiert in dieser Folge auf eine Art, die nur noch Fremdscham auslöst. Für die großartigen Schauspieler, die Besseres verdient haben. Für die Crew, die diesen Mist drehen muss. Für den Sender AMC, der die Drehbücher abgesegnet hat und glaubte, dass ein Vlog-Battle in einer Zombie-Serie ein gutes Ende wäre.

Fear The Walking Dead befindet sich am Ende dieser Staffel an einem Scheideweg – und das leider nicht in narrativer Hinsicht. Es ist trotz sinkender Einschaltquoten klar, dass AMC keine Änderungen vornehmen wird. Im Vergleich mit den anderen Serien des Senders schneidet Fear The Walking Dead sogar noch gut ab. Das Walking Dead Universum wird demnächst um eine dritte Serie ergänzt, sodass das gesamte Jahr Zombies über die Bildschirme laufen können.

Die Qualität der Serien scheint dabei nicht zu interessieren, solange die Kuh noch Milch abgibt. Höchstens die Rückmeldungen der Fans auf den sozialen Kanälen könnte den Sender wohl noch zum Umdenken bewegen. Es wäre die letzte Chance, die Serie zu retten. Es bräuchte einen monumentalen Akt.

Fear The Walking Dead löst Fremdscham aus

Die Folge beginnt ähnlich wie der Auftakt nach der Midseason-Pause. Erneut nutzen die Autoren Altheas (Maggie Grace) ausgespielten Camcorder-Gimmick und zeigen vermeintliches Found-Footage aus der Postapokalypse. Dieses Mal handelt es sich jedoch um ein Video von der neuen Widersacherin Virginia, die für ihre Pioniere wirbt.

Morgan (Lennie James) und seine Gruppe entdecken das Werbevideo und können es nicht fassen. Noch ein Werbevideo?! Neben dem eigenen?! Die Antwort fällt prompt. Althea wirft den Fernseher auf den Boden und entschließt sich, ein weiteres Antwortvideo zu drehen. Das erinnert an YouTube-Beef.

Das ist kein Witz. Fear The Walkings zentraler Konflikt gipfelt in der Folge vor dem Staffelfinale darin, welche Gruppierung das bessere Werbevideo produzieren kann. Das ist so peinlich, dass man als Zuschauer es Althea eigentlich bereits nach den ersten Minuten gleichtun und den Fernseher zerstören möchte.

Fear The Walking Dead war nicht immer die fantastische Serie, zu der sich die 3. Staffel mauserte, aber sie war sehenswert und hatte brillante Momente, die der Mutterserie im direkten Vergleich die Show stahlen. Atmosphärisch, musikalisch und visuell war die Serie anderen Zombieserien stets weit voraus.

Ich bin fassungslos, was mit der Serie durch die neuen Showrunner Andrew Chambliss und Ian Goldberg passiert ist. Es ist eine wahre Schande. Wie konnte es nur so weit kommen? (weiterlesen…)

Ich bin ja ein aktiver Podcaster. Mehr als 200 habe ich schon produziert und das Ganze betreibe ich nun seit fast zehn Jahren. Trotzdem höre ich nur ungefähr so … drei Podcasts regelmäßig. Ich bin da unglaublich wählerisch, aber wenn ich etwas höre, dann bin ich der loyalste Fan der Welt. Last Game Standing mit meinen zwei Lieblings-Internet-Christians – das kongeniale Duo Alt und Schiffer hinter solchen Hits wie Angela Merkel ist Hitlers Tochter – gehört definitiv dazu.

Zusammen mit Matti Sandqvist von der PC Games und mir ging es in ihrem Battle Royale Podcast im Finale um das beste Spielejahr aller Zeiten. 1992 gegen 1998. Ecco the Dolphin gegen Gordon Freeman. Dune II gegen Banjo-Kazooie, Fallout 2, Ocarine of Time, StarCraft, Metal Gear Solid, Rogue Squadron … muss ich mehr sagen? Glasklare Sache. Das sahen aber nicht alle so! Der gesamte Fight im Podcast:

(Spoiler: Das Forum stimmte natürlich völlig korrekt ab und wählte 1998 zum besten Spielejahr aller Zeiten. Wäre es nach mir gegangen, hätte andere Jahre im Finale gestanden. So zum Beispiel 2013, 2015 oder auch 2016. Nostalgie ist eben nicht alles.)

Links zu Last Game Standing und Podcast-Feeds:

Longtake: FINALE: “Bestes Spielejahr” 1992 vs 1998
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Fear The Walking Dead legt kurz vor dem Finale eine Pause ein. Auch die neuen Bösewichte, die allein durch ihre Präsenz der Serie guttun, machen nicht wirklich viel.

Wer glaubte, dass Fear the Walking Dead nach den positive Schritten in der letzten Woche mit der Episode Heute und Morgen bzw. Today and Tomorrow nachlegt, wird bitter enttäuscht. In der 14. Folge der 5. Staffel wird erneut auf die Bremse getreten. Selbst so kurz vor dem Staffelende sieht sich die Serie nicht dazu bewegt, endlich aus ihrem Trott auszubrechen.

Das ist wirklich unverständlich. Gerade nach der Radikaldiät in der letzten Folge, die den Antagonisten Logan samt Gruppe ruchlos erledigte, könnte die Serie mehrere Elemente ihrer bisherigen Staffel und auch des größeren Walking Dead Universums verbinden. Diese Chance wird, auch wenn die Möglichkeit in der Zukunft besteht, nicht genutzt. Es ist bizarr, dass trotz neuer Informationen die allgemeine Situation unklarer wirkt.

Die drei wichtigsten Erkenntnisse der neuen Fear the Walking Dead-Folge:

  • Morgan und Al kehren zurück und sind der Fokus der Folge. Nicht gut.
  • Daniel nennt seine Katze verhaltensgestört. Relatable.
  • Die Pioniere sind eigentlich ganz nette Leute?

Morgan ruiniert Fear The Walking Dead wieder

Es bringt nichts, groß um die Wahrheit herumzuschreiben: Die Rückkehr von Morgan (Lennie James) ruiniert die Serie. Das liegt nicht an dem großartigen Lennie James, der wie immer sehr bemüht ist und der einem im Spin-off-Exil leidtun kann, sondern an der buchstäblichen Zerstörung seiner Figur. Morgan ist neben Rick der zweite Überlebende der Zombie-Apokalypse, den wir sehen, und damit automatisch von Bedeutung.

Seit fast zehn Jahren kennen wir Morgan schon und durch seine zyklischen Entwicklungen vom perfektesten Menschen überhaupt zum durchgedrehten Mörder ist seit etlichen Staffeln eigentlich alles erzählt. Das wusste auch Robert Kirkman, der die Figur relativ früh im Comic nach einem Comeback durch einen Zombiebiss sterben ließ.

Das wäre ungefähr in der 5. Staffel von The Walking Dead gewesen, also vor ungefähr fünf Jahren. Ihn danach am Leben zu lassen und in Fear zu retten, nein, ihm sogar die Serie anzuvertrauen als neuer Protagonist, war ein enormer Fehler.

Was auch immer die Serie durch die Änderungen so kurz vor Schluss als Aufwärtstrend erfuhr, wird bereits zu Beginn der neuen Folge durch Morgans Erinnerung an seine Familie zerstört. Morgan öffnet sich gegenüber Althea (Maggie Grace), und das mag nach all der Zeit ergreifend sein, kommt aber viel zu spät. Gott sei Dank treffen sie auf einen Überlebenden, der Benzin stiehlt. Es stellt sich heraus, dass dieser aber kein schlechter Kerl ist, sondern er nur unbedingt aus der Region fliehen möchte.

Fear The Walking Dead gibt sich der Lächerlichkeit preis

Tom, der Benzin-Dieb, wird nämlich von den Pionieren verfolgt. Die drei verstecken sich im Auto und werden nur nicht gefunden, weil der Atem des Pferdes eines Reiters die Scheibe beschlagen lässt. Obwohl die drei Personen eigentlich problemlos durch eine der anderen Scheiben zu sehen sein müssten, bleiben sie unentdeckt.

Es sind solche kleinen Momente, die Fear The Walking Dead häufig ins Lächerliche ziehen. Es hätte etliche Alternativen gegeben, um sich zu verstecken oder Al, Morgan und Tom in dem Auto besser zu verdecken, doch die Serie wählt erneut den dümmsten Weg. Daran leiden die letzten beiden Staffeln enorm. Momente, die vielleicht gut auf der Drehbuchseite aussehen, wirken absolut lächerlich, wenn man sie visuell umsetzt. Mangelnde Vorstellungskraft ist ein häufiges Problem dieser Autoren.

Bestes Beispiel ist der Zombiekampf der Woche, bei dem Daniel (Rubén Blades) seine Schallplattensammlung verteidigt und ein Walker ihn nicht beißt, sondern nur auf ihn fällt, weil der Schauspieler beim Aufheben der Platten seinen Einsatz verpasst. Erster Take? Passt. Pause! (weiterlesen…)