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Oh Leute, das ist zu toll. Das halt ich nicht aus. Ich muss es anfassen! Alex Jones hat Hill Valley aus dem Jahr 2015 in Lego nachgebaut und ich würde ihm dafür ein paar tausend Euro geben um es mir ins Wohnzimmer stellen zu können, wenn ich die Kohle hätte (ja, ich habe Probleme, ich weiß das). Sogar die einzelnen Shops hat er nachgebaut. Und Jaws 19 läuft im Kino! Hach… /Film hat noch mehr.

‘Prometheus’ Trailer

23 Dec, 2011 · Sascha · Featured,Film · 11 comments

“You don’t understand, I was wrong! We were so wrong! Im so sorry!”

Es ist unglaublich. Einfach jeder Shot – jeder! – ist fantastisch und atemberaubend gut. Auch wenn der Trailer, oder besser gesagt Teaser, uns nicht wirklich schlauer macht im Hinblick auf den Plot des Films (Space Jockey!), macht er deutliche Aussagen in Sachen Atmosphäre und Ton des Films. Die Besetzung ist gut, der Regisseur und die Autoren ebenfalls, und sogar der Ersteindruck stimmen. Was kann da noch schief laufen? Wenn man mich fragt, nicht viel. Kreationsmythen und Mythologie allgemein sind Lindelofs Stärken, das hat er bereits bei LOST bewiesen und Scott wird das schon gefallen haben, sonst würde er den Film nicht machen und hätte sich auch nicht von Lindelof umstimmen lassen, den Film doch zu etwas mehr als “nur” einem Prequel zu Alien zu machen.

Aber jetzt ganz davon abgesehen inwieweit das der Fall sein wird, es fühlt sich schon wie Alien an – und das ist gut. Es ist eine direkte Fortsetzung an das 33 Jahre alte Meisterwerk, zu mindestens knüpft der Ton 1 zu 1 an. Und das darf uns Hoffnung geben, dass dies tatsächlich das nächste Meisterwerk im Sci-Fi wird, das wir uns alle sehnlichst seit Jahren erhoffen.

‘The Hobbit’ Trailer

21 Dec, 2011 · Sascha · Featured,Film · 2 comments

“Bilbo Baggins, I’m looking for someone to share in an adventure.”

Binnen 2 Sekunden hat man Gänsehaut, als Howard Shores unverwechselbares Hobbit-Theme über die Logos der Studios beginnt, um uns dann zurück nach Mittelerde zu führen. Nach Jahren der Produktionshölle, dem Verlust von Guillermo del Toro als Regisseur, einem Streik der Statisten und eventuellen Zeitproblemen bei Bilbofavorit Martin Freeman ist es endlich soweit: Wir bekommen nach wunderschönen und liebevollen Vlogs von Peter Jackson den ersten offiziellen Trailer zum ersten Teil der Hobbit-Verfilmung, die nächstes Jahr im Dezember in unsere Kinos kommen wird.

Das Schwierige bei del Toro fand ich immer, dass – egal wie gut er seinen Job machen würde – sich die Filme irgendwie doch so ein wenig in gewissen Aspekten von denen von Jackson absetzen würden. Und auch wenn del Toro einer der interessantesten Regisseure des gegenwärtigen Kinos ist, die Leute wollen eigentlich nur mehr von dem, was sie schon eigentlich können. Und auch wenn das von einer künstlerischen Perspektive her ignorant ist, geht es mir genauso. Peter Jackson hat diese Welt definiert und er wird das wieder gekonnt, nach Ausrutschern wie Lovely Bones, umsetzen können. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass nicht nur Ian Holm, Ian McKellen und Elijah Wood aussehen wie vor 10 Jahren, sondern die gesamte Welt sich nicht wirklich verändert hat und nichts von ihrer magischen Unsterblichkeit verloren hat.

Als Fan, der zwar nie die Bücher gelesen hat, dafür aber die Filme in ihrer Extended Version bestimmt mehrere dutzend Male gesehen hat, kann ich mir keinen großen Reim auf das machen, was hier gezeigt wird, aber ich bin mir sicher, dass dort für echte Tolkien-Fans einige Money-Shots dabei sind. Ich freu mich unheimlich, aber ein Jahr ist eine verdammt lange Wartezeit. Hoffentlich kommt bald ein neuer Productionvlog von Jackson.


via /Film

Hier das offizielle Teaser Poster

“When Gotham is ashes, you have my permission to die.”

Nach dem ersten Teaser, einem neuen Poster, das den Hauptbösewicht Bane zeigt und dem 6-minütigen Prolog, der in den USA vor dem neuen Mission Impossible lief, haben wir unseren ersten, vollen Trailer.

Dieser zeigt ausschließlich neues Material, sogar ein paar Money-Shots wie die Szene im Heinz Field oder das neue Batwing-vehikel, aber so wirklich zeigen, worum es geht, tut er nicht – und das ist fantastisch. Natürlich kann man sich mit ein paar Informationen zum Shooting und Gerüchten sich etwas zusammen basteln, aber das will ich gar nicht.

Nolan scheint den 2.-Sequel-Fluch im Comic-Film-Genre brechen zu können und umso weniger man weiß, desto besser. Der Trailer tut genau das, was ein Trailer tun soll: Appetit anregen ohne was zu verraten. Und das gibt es heute nicht mehr oft. Auch der Ton gefällt mir sehr, viele wide shots, die dem Abschluss der Trilogie ein notwendiges, episches Ende bereiten und eher helle und grelle Bilder, die sich vom orangenen in Begins und bläulichen Stil in TDK unterscheiden. Auch thematisch ist Bane ein ganz anderer Gegenspieler, der Batman eher physisch als psychologisch herausfordert. Alles sehr amazing. Es fällt schwer nicht in Jubelschreie auszubrechen. Ach, fuck it, YES!

The Spielberg Face

15 Dec, 2011 · Sascha · Featured,Film · 4 comments

If there is one recurring image that defines the cinema of Steven Spielberg, it is The Spielberg Face. Eyes open, staring in wordless wonder in a moment where time stands still. But above all, a child-like surrender in the act of watching, both theirs and ours. It’s as if their total submission to what they are seeing mirrors our own.

The face tells us that a monumental event is happening; in doing so, it also tells us how we should feel. If Spielberg deserves to be called a master of audience manipulation, then this is his signature stroke.

A Tribute to Ryan Dunn

30 Nov, 2011 · Sascha · Featured,Fernsehen · 1 comment

Am 20. Juni diesen Jahres verunglückte Ryan Dunn mit seinem Auto und starb, inklusive seinem Beifahrer und Freund Zac Hartwell. Es war nicht nur das Ende zweier noch so junger und aufregender Leben, es war auch in vieler Hinsicht das Ende von Jackass. Es war das Ende der verlängerten Adoleszenz und Leichtigkeit, die die Crew und ihre Stunts ausmachten. Kindliche Naivität geht mit dem Tod verloren. Und vielleicht hört sich das ein wenig theatralisch an, aber ich fiel damals genau in die Zielgruppe und habe mit Freunden selbst solch unnötigen Blödsinn gemacht – und es war gut. Deshalb, den guten Erinnerungen zuliebe, hat MTV auch Ryan Dunn ein langes Tribute gewidmet, in dem von den Produzenten und Regisseuren wie Jeff Tremaine und Spike Jonze, über seine Freunde Bam Margera oder Chris Raab und der gesamten Jackass-Crew, auch seine Eltern zu Worte kommen. Trauriges Video, wenn man zu der Generation gehört. Ich hoffe mal, dass MTV die Videos nicht geofickt, aber ist schon möglich; deshalb anschauen solange noch möglich.

‘Apollo 18’ Review

12 Nov, 2011 · Sascha · Featured,Film,Review · 3 comments

USA, Kanada 2011
Regie: Gonzalo López-Gallego
Drehbuch: Brian Miller
Darsteller: Warren Christie, Lloyd Owen, Ryan Robbins
Länge: 86 Minuten
FSK: ab 16
Start: 13. Oktober 2011

Found Footage Filme brauchen einen Leap of Faith des Zuschauers um zu funktionieren. Ob es nun Dämonen in ‘Paranormal Activity’ sind, die Menschen heimsuchen, ein Seemonster, das in ‘Cloverfield’ Man hatt

an klein stampft, oder ob eine Gruppe von jungen Menschen sich in einem Wald verwirrt und unter mysteriösen Umständen in ‘Blair Witch Project’ sterben, das Found Footage Genre braucht einen Zuschauer mit dem richtigen Mindset um überhaupt seriös wahrgenommen zu werden. Daher wird der Zuschauer, der sich schon vorher im Klaren ist, was ihn erwartet, seinen Spaß finden, während uninformierte Kinobesucher, also der normale deutsche Kinogänger, womöglich seine Probleme haben wird, den Film in seiner Gänze zu genießen. Da ist Apollo 18 natürlich keine Ausnahme – mit einer geheimen Mondmission der NASA, Russen auf dem Mond und, oh, ja… Aliens.

Apollo 18 eröffnet daher auch mit einem für das Genre typischen Schriftzug, der uns weis machen will, dass dies wirklich total authentitsches, gefundenes Material der NASA ist. In seine Geschichte steigt der Film mit einem unnötigen Prolog auf der Erde. Wir lernen die Astronauten kennen und erfahren welche Missionsziele Apollo 18 verfolgt. Die Irrelevanz des Versuchs der ansätzlichen Charakterisierung der Figuren wird erst im späteren Teil des Films richtig schmerzhaft, wenn die Astronauten versuchen nach Hause zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt bedürfen die Charaktere aber keinerlei innerer Motive mehr den Mond verlassen zu wollen, da um sie offenbar nicht mehr die einzigen Lebewesen auf dem Mond sind und somit externe, existenzielle Gründe größere Plottreiber den Film pushen.

Aber das ist alles halb so schlimm. Der Film vergeudet keine weitere seiner passenden 86 Minuten, ist strikt und rasend erzählt, und sein Low-Budget merkt man ihm keine Sekunde an. Wodurch Apollo 18 jedoch wirklich überzeugt, ist seine atmosphärische Dichte und Ausstattung. Die Bilder der über den Mond hüpfenden Astronauten sind so ins Kollektive Gedächtnis impregniert, dass man sehr schnell dank der so authentischen Cinematophie und Ausstattung im Film versinkt und die Geschehnisse im Film nicht mehr hinterfragt – das Hauptziel des Genres. Die Cinematographie ist allgemein äußerst überzeugend, insbesondere in den “Kratzer-Szenen” wird so interessant mit Licht, Dunkelheit und Jump Scares gespielt, sodass man sich wünscht, dass Apollo 18 mehr Außenszenen gehabt hätten.

Apollo 18 war ein Film, der auf PEWPEWPEW extensiv gecovert wurde in der Hoffnung, dass der Film ein Fanfavorite wird oder vielleicht am Ende nicht ganz enttäuschen würde, was er auch nicht völlig tut. Dennoch verbleibt ein bitter-leerer Nachgeschmack, dass hier nicht das gesamte Potential genutzt wurde, ohne aber wirklich genau aufzuzeigen, wo genau. Vielleicht erwartet man von einem solchen Film auch irgendwie eine tiefere Nachricht, die er natürlich nicht hat. Für Fans der Wissenschaftsfiktion ist dies zweifelsohne ein Film, den man schauen kann, aber eben nicht muss. Trotzdem dürfte die dichte Atmosphäre, die wirklich guten Außenszenen und die letzten, intensiven 10 Minuten des Films Fans des Found-Footage-Genres erfreuen.

7/10

Vorher auf PEWPEWPEW:
ROFL: NASA wants you to know that ‘Apollo 18? is a work of fiction
Finaler Trailer zu Apollo 18
Apollo 18 Trailer #2
Russisches Apollo 18 Poster
Apollo 18 – Trailer
Apollo 18 Teaser Poster

Klara Harden war im April für einige Zeit, und zum Teil ganz alleine, in abgelegenen Gebieten auf Island unterwegs und hat dabei ihre Tour gefilmt. Herausgekommen ist dabei ein wunderschönerer Kurzfilm, der für Fernwehanfällige nur mit Vorsicht zu genießen ist. Fantastische Szenerien, die grüner nicht sein könnten, Verzweiflung, Verwirrung, Tod, Freunde, Tiere, Glückseligkeit und Gletscher begleiteten sie auf ihrer Reise, die sie auch auf Flickr festgehalten hat.

Dazu passend hier vier Bilder aus Axel Sigurðarsons “Iceland From Above“-Reihe, die ich schon länger posten wollte und nun einen passenden Grund habe. Majestätische Bilder. Grandios.