02 Nov, 2011 · Sascha · Featured,Games · 0 comments
“Why did I move here? I guess it was the weather. Or the… ahh I don’t know. That thing – that magic.”
Da ist das Ding also. Meine absolute Lieblingsspielereihe geht in die fünfte Runde und – bei den Sternen – schaut das geil aus. Es geht also wieder nach Kalifornien, ähnlich wie in San Andreas. Doch es wird ähnlich wie in San Andreas nicht nur bei der Stadt bleiben, sondern auch die hügeligen Gebiete um Downtown LA herum einschließen und vielleicht sogar erneut San Francisco. Hört sich nach einer wesentlich größeren Map als bei GTA IV an, ja vielleicht sogar größer als die von Red Dead Redemption. Das wäre verrückt. Thematisch geht es wie bereits erahnt um eine Rezession und einen Typen, der eigentlich dachte, sich in Los Puerta niederzulassen und ein schönes Leben mit seiner Familie führen zu können. Doch wir wissen ja, wie das Leben so spielt…
Und bei dem Trailer mal besonders auf den kurzen Moment achten, als da ein “For Sale”-Schild vor einem Haus in den Boden gehämmert wird. Da ist die Hausnummer 2405. Daraus könnte man schlussfolgern, dass GTA V am 24. Mai 2012 in den Läden steht. In Anbetracht der Gerüchte um Voice-Castings vor Monaten ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Weiterhin soll der Typ im Trailer, der da über die Skyline schaut, Tommy aus Vice City sein. Dies geht Hand in Hand mit dem Gerücht, dass das Voice-Over im Trailer von Ray Liotta stammt und der hat bekanntlich ja bereits Tommy in Vice City synchronisiert. Geht es also um ihn? Auf IGN diskutieren sie über das ältere Gerücht, dass man mehrere Charaktere spielen werden kann und somit alle Handlungsstränge aus den vergangenen Jahren aufgegriffen werden und man viele bekannte Gesichter sehen wird. Wäre krass, wenn die Rezession alles irgendwie verknüpft.
IGN hat auch inzwischen ein richtiges Rewind Theater, in dem alles nochmal bis ins kleinste Detail analysiert wird.
Image by Chase Stone via SuperPunch
” Calm and tranquil, yet somewhat eerie and thought invoking.
Where do they come from, where are they heading, who are they?”
24 Sep, 2011 · Sascha · Featured,Film,Review · 3 comments

Deutschland/Schweiz 2011
Regie: Tim Fehlbaum
Drehbuch: Tim Fehlbaum, Thomas Wöbke, Oliver Kahl
Darsteller: Hannah Herzsprung, Lars Eidinger, Stipe Erceg, Angela Winkler, Lisa Vicari
Länge: 89 Minuten
FSK: ab 16
Start: 22. September 2011
In Alex Garlands Drehbuch zu ‘Sunshine’, in dem eine Gruppe von Astronauten zur Sonne fliegt, charakterisiert Bordpsychologe Searle die Dunkelheit als das völlige Gegenteil des Menschen und als eine Abwesenheit von etwas oder allem was uns definiert, was der menschlichen Existenz konzeptionell konträr entgegen gestellt ist. Dagegen umhülle Licht einen selbst, man wird eins mit dem Licht. In Tim Fehlbaums ‘Hell’, in dem Sonnenstürme die Erde um 10° erwärmt und Felder versengt haben und bei Tag die gesamte Umgebung in helles Licht getaucht ist, schließen sich Marie (Hannah Herzsprung) und ihre kleine Schwester (Lisa Vicari) mit Phillip (Lars Eidinger) zusammen, um in die Alpen zu fahren, weil es dort noch Wasser geben soll. Unterwegs lesen sie den Mechaniker Tom (Stipe Erceg) auf, doch er ist nicht der Einzige, denen sie auf ihrem Weg begegen…
In Fehlbaums Featuredebüt ist Licht thematisch als auch visuell leitend. So schafft Fehlbaum zu Beginn mit Bildern lichtumfluteter Schauspieler eine atmosphärische Dichte und besonders visuelle Enge, die die Bedrohung verallgegenwärtigt. Doch dies ändert sich über den Verlauf des Films: Grelle Lichter umgeben zu Beginn die Charaktere und unterstreichen ihre Hoffnung auf das ersehnte heilige Land in den Bergen; jedoch verschwinden sie in der zweiten Hälfte des Films nahezu, ebenso wie die Hoffnung auf Rettung, um gegen Ende wieder aufzuleuchten. Kamera Markus Förderer und sein Regisseur wissen das Licht stets zu jeder Zeit dosiert einzusetzen, um die Stimmung der Geschichte zu untermalen.
Weiterhin unterstützt wird Fehlbaums detailreich-deutsche Geschichte auch durch ihre Hauptdarsteller. Mit ihren großen, wachen und rebellischen Augen ist Hannah Herzsprung ideal für Marie, eine anti-autoritäre und ausgesprochene feministische Figur. Ihr gegenübergestellt ist Angela Winklers Familienmatriarchin, die immer noch in veralteten Strukturen denkt und ihrem Sohn einen Mutterleib schenken will. Dass der Film sich zum Ende hin immer mehr auf den Konflitk der weiblichen Weltbilder konzentriert und seinen Fokus nicht zu einem Slasher abrutscht, ist eines seiner größten Verdienste. Auch Lars Eidingers Phillip ist überzeugend in den wenigen Momenten, in denen er Akzente setzen darf, ebenso wie Maries kleine, pubertierende Schwester, die genau richtig für die Rolle zwischen Mädchen und Frau gecastet wurde. Ihr für unsere Verhältnisse nervendes Verhalten ist nur allzu verständlich in ihrer Welt, in der sie ihrer Jugend beraubt wurde. Die Sehnsucht nach ersten sexuellen Erfahrungen und die Beziehung von Phillip und Marie vor Augen bilden einen wunderbaren, wenn auch kaum ausgenutzen Konflikt.
Das zentrale Frage des Films, bereits zu Tode diskutiert in thematisch ähnlich angesiedelten post-apokalyptischen Survivalgeschichten, ist, wieviel wir bereit sind von unserer Menschlichkeit zu opfern um zu überleben und was am Ende noch den Mensch ausmacht bzw. übrig bleibt. Die wahrscheinlich ausgeklügelste Antwort der Popkultur auf diese Frage lässt sich wohl in Robert Kirkmans ‘The Walking Dead’ finden, doch auch andere offensichtliche Inspirationen für ‘Hell’ wie Cormac McCarthys ‘The Road’ oder ‘Carriers’ geben eine relativ gleichmäßig düstere Resonanz: Am Ende bleibt nicht viel, wenn sogar gar nichts vom Menschen übrig. Fehlbaum schafft es hier leider nicht, etwas grundlegend Neues zu liefern. Die Besinnung auf das eigene Überleben und das der Lieben ist rational so einleuchtend wie narrativ unoriginell. Immerhin schafft er es mit Phillips Charakter eine realistische, wenn auch kurze Alternative aufzuzeigen.
Die Darstellung des Kannibalismus ist seit dem erneuten Aufkeimen des Tortureporngenres über das letzte Jahrzehnt kein Schockelement mehr, worauf Filmemacher zurückfallen können. Es ist daher erfreulich, dass Fehlbaum es schafft sich über das noch in John Hillcoats Adaption von ‘The Road’ als blankes Schockelement genutzte Event hinwegzusetzen und es wagt, den Kannibalen, anders als Hillcoat, Gesichter, eine glaubhafte Geschichte und Motivation zu geben. Das heile Bild einer Familie am Essenstisch ist einer der stärksten Momente des Films. Dennoch lässt es sich nicht abstreiten, dass Fehlbaum nicht viel mit seinem Ökosetting anzufangen weiß. So manches mag dem Budget geschuldet sein, doch im Hinblick auf die relativ kurze Laufzeit von 89 Minuten kann man nicht abstreiten, dass das Drehbuch sein Setting nicht lange behandelt, sondern schnell zum Horror will, was die Anfangsszene bereits ahnen lässt.
Deutsches Genrekino hat es schwer. Nicht nur der Tradition wegen läuft Sonntagsabends seit Jahrzehnten der Tatort in der ARD, sondern aus einem viel offensichtlicheren Grund, der sich auch auf den Bestsellerlisten von Büchern widerspiegelt: Die Deutschen lieben Krimi. Schade ist dabei nicht nur, dass dies allgemein die Chance auf Genreproduktionen an sich, bzw. im Horror oder Survival, minimiert, sondern, dass die Produktionen, die dabei am Ende herauskommen, wirklich gut sind (z.B. ‘Rammbock‘). Fehlbaums Debütfilm fällt in diesen Sparte. Er ist gut produziert, hat eine spannende Geschichte mit dichter Atmosphäre, wunderschöner Cinematographie, starke, dreimensionale Charaktere und ist vor allem eins, was post-apokalyptische Filme immer sein sollten: konsequent.
8/10
Olof Storm ist Student und freiberuflicher Motion Graphic Designer und Cinematographer und macht in seiner Freizeit Speedpaintings von Harrison Ford in Blade Runner. Ein beeindruckendes Showreel hat er auch.
Bladerunner – Speed Painting from Olof Storm on Vimeo.
via BitRebels
15 Sep, 2011 · Sascha · Featured,Kurzfilm · 0 comments
Hach. Einer meiner absoluten Lieblingsposts ist dieser hier, über die ‘Live the Language’ Videos von Education First, einer Organisation, die sich um Auslandsaufenthalte von jungen Menschen kümmert. Daher freute es mich unheimlich, dass Dragana von EF mir gestern schrieb:
Hallo! Habt ihr schon gesehen, dass wir dieses Wochenende 3 neue Videos von der gleichen “Live the Language” Serie veröffentlicht haben? Die Videos wurden in Sydney, Vancouver und Los Angeles gedreht und vom gleichen Team produziert
Regie hat erneut Gustav Johansson geführt. Die drei neuen Städte sind Los Angeles, Vancouver und Sydney (leider nicht Chicago, wo ich möglicherweise nächstes Jahr residiere). Der Stil bleibt gleich, auch die Musik, nur ist alles ein wenig angepasster und kreativer. Da die Städte allesamt englischsprachiger Natur sind, werden auch ausgefallenere Wörter in noch wunderschönerer Typographie dargestellt als in den ersten Videos. Die Musik, die mich immer sofort glücklich stimmt und auch auswendig summen kann, ist noch besser an den Videoinhalt angepasst und abwechslungsreicher, was die Videos deutlich individueller macht und jeder Stadt ein ganz besonderes Gefühl verleiht. Mein Favorit aus den 3 neuen ist definitiv Los Angeles, wegen der süßen Story, auch wenn es nicht an Beijing und Barcelona heranreicht. Nichtsdestotrotz erneut atemberaubend. Hoffentlich kommt da noch einiges mehr, vielleicht mal etwas exotisches?
09 Sep, 2011 · Sascha · Alles sonst so,Featured,Film · 1 comment
Sie sind der Traum aller Geeks, Nerds und Filmfreunde auf der ganzen Welt: Die Nike MAGs. Jetzt sollten sie kommen. Tun sie auch. Aber nicht für uns.
Gestern schrieb ich über die 2011er NIKE Mag Shoes aus Zurück in die Zukunft 2, die nun schon 4 Jahre vor 2015 von Nike fabriziert wurden. Nun wurden einige zusätzliche Details darüber bekannt und dieser Clip (oder auch der hier) beschreibt meine ungefähre erste Reaktion ziemlich gut. Es gibt nämlich nur rund 1500 Schuhe, die allesamt über eBay versteigert werden und die Preise gehen inzwischen schon in die Tausende. Unbezahlbar für alle Fans weltweit, die gestern in Ekstase gerieten. Dafür bleibt uns aber dieser ziemlich geniale Clip mit Bill Hader und Kevin Durant, gedreht von Produzent Frank Marshall (der auch Second Unit Director bei BTTF war) und einem ganz besonderen Cameo einer uns sehr bekannten Figur.
Bevor jetzt aber alle sofort die Leute bei Nike und hinter der Aktion hassen, es gibt einen guten Zweck. Die Schuhe werden alle versteigert, werden später mehrere Zehntausende pro Paar einbringen und all das gute Geld wird der Michael J. Fox Stiftung zu Gute kommen und einiges im Kampf gegen Parkinson verrichten. Damit kann ich sehr gut leben. Hier ein Video mit der Legende himself:
Es mag vielleicht der größte Cockblock aller Zeiten sein, dass uns die Schuhe nicht jetzt erreichen, aber ich kann mir vorstellen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es die Dinger regulär für einen vernünftigen Preis zu kaufen gibt. Spätestens 2015.
Nach dem Klick noch ein paar zusätzliche Photos der Schuhe. Mann, schauen die geil aus.
01 Sep, 2011 · Sascha · Featured,Fernsehen,Film · 7 comments
Ich denke ja immer, dass ich ein ziemlich guter Mensch bin. Fehlerhaft, wie jeder, aber im Herzen gut. So kommt es auch, dass ich zwei unglaublich süßen Kindern in den USA das College finanziere. Also, nur zum Teil und eher indirekt – aber immerhin! Aber lasst mich erstmal von vorne anfangen. JJ Harrison ist Illustrator, LOST-Fan und Vater. Ein guter Vater. Deshalb wollte er auch seinen Kindern ermöglichen, auf die Comic-Con in San Diego zu gehen. Doch wie das Leben so spielt ist das oft nicht so einfach als junge Familie, besonders wenn Wasserrohre, das Auto und sogar der Kühlschrank kaputt gehen. Aber die Kinder erklären das ohnehin viel besser als ich:
Basierend auf dem ikonischen Thomas Chandrell Poster hat JJ eine LOST-Variante des berühmten Star Wars Posters gemacht, die ziemlich viele Ärsche kickt. Ich hatte mir das direkt gekauft, denn ich bin mir sicher, dass LOST das Star Wars meiner Generation war. Das kann man bestreiten und viele würden mir total widersprechen und natürlich kann man das alles irgendwo nicht so vergleichen, aber für mich ist und bleibt LOST eine der besten Erfahrungen in meinem Leben. Die sechs Jahre Fernsehen waren phenomenal und ich bedauere jeden, der LOST jetzt auf DVDs schaut. Das Ding bei LOST war, dass es ein gemeinsames Erlebnis war, eine gemeinsame Erfahrung, die man immer direkt im Internet nach dem Schauen austauschen konnte. Man war nie allein. Immer antwortete jemand auf deine Theorien, stimmte mit dir überein oder zerfetzte sie in der Luft. Das war das zentrale Ding bei LOST – die Gemeinschaft.
Jedenfalls war das Teil binnen zwei Tagen ausverkauft und JJ und die Kids konnten auf die Comic-Con – yeah! Die Comic-Con war dann ziemlich toll und JJ traf sogar Damon Lindelof! Wow. Und die Kinder schauen auch happy aus, das rechne ich mir dann teilweise auch an. Kinder glücklich machen – Check.
Doch das ist noch nicht das Ende der Geschichte, Freunde. JJ teaste bereits am Ende des Posts über die Comic-Con ein Sequel-Poster an: Dharma Strikes Back! Der Teaser zeigte bereits Radzinsky im Hintergrund als Vader, jedoch pochten einige Leser darauf, dass Locke auch repräsentiert ist. Daher gab es zwei Versionen, einmal mit Locke und einmal mit Radzinsky. Auch wenn ich Locke als den wahren Antagonisten der fünften Staffel, die hier thematisch leitend auf dem Poster ist, sehe, habe ich mir Radzinsky geholt – immerhin gab es nur 42 Stück und da kam der Sammler in mir hoch. Und das Gewissen darf auch beruhigt sein; immerhin gehen alle Einnahmen durch die Verkäufe auf die College-Sparbücher der Kinder. Awesome.


Ich freue mich schon bald auf “Die Rückkehr der Losties”, wenn die ganze Triologie bei mir an der Wand hängt. So schaut es momentan aus:

Recht einsam, nicht? Bekommt bald Gesellschaft. Das ist aber noch nicht alles, dem Rauchmonster sei Dank! JJ gibt immer ein kleines extra Goody hinzu, so zum Beispiel dieses unglaublich geniale 11×14 cm Teil hier, das meinen Schreibtisch schmückt.
Für mehr Informationen checkt ihr ein JJs Seite.
28 Aug, 2011 · Sascha · Featured,Games,Internetgold · 1 comment
(via)
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