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Coming of Age with Star Wars

18 Apr, 2012 · Sascha · Featured,Film · 0 comments

“For everyone else movies are something to do when you’re tired of real life, to you, real life is something to do when you’re tired of watching movies…”
Habe zwar noch nie davon gehört, aber Patrick Read Johnson hat Anfang des Jahrtausends im Jahr 2004 einen Coming of Age Film gedreht, in dem es um nichts anderes als Star Wars geht. Hört sich nach einer interessanten Drama-Alternative zur eher durchschnittlichen Komödie ‘Fanboys’ an. Die Hauptrolle übernimmt John Francis Dailey (aus ‘Freaks und Geeks’, ja genau, der Oh-Hi-Cindy-Junge). Er spielt Pat Johnson, einen Geek in einer typischen Kleinstadt, der versucht alle Jugendlichen davon zu überzeugen, wie toll Star Wars ist, sodass er nicht mehr der alleinige Geek in der Stadt ist und Freunde gewinnt.


via First Showing

Lange lag der Film auf Eis und drohte in den Regalen zu vergammeln, aber vorgestern getwitterte Regisseur Patrick Read Johnson Folgendes:

“On 5-25-12, a 1975 Ford Pinto will depart Wadsworth, Illinois to deliver a precious cargo to 3 very important people.”

Sogar aufs Datum genau kommt der Film in die Kinos. Toll. Hoffentlich kriegen wir hier auch einen Release oder wenigstens eine schnelle Home-Video-Veröffentlichung.

Autor: Warren Eliis
Artwork: Colleen Doran
Lettering: Clem Robins
Colorierung: Dave Stewart
Verlag: DC Vertigo (2003)
Kaufen: Amazon-Partnerlink

Warren Ellis’ ‘Orbiter’ ist einer der wichtigsten Comics, die jemals geschrieben wurde. Das sage ich voller Überzeugung. Obwohl der Comic 2003 erschien und er bereits damals zeitgenössische Bedeutung besaß, könnte er heute kaum aktueller und wichtiger sein, denn es geht um nichts Geringeres als die Zukunft der bemannten Raumfahrt.

Die Geschichte ist äußerst spannend. Seit 10 Jahren – nachdem das Space Shuttle Venture nach dem Start verschwand – war kein Mensch mehr im Weltall. Zu gefährlich ist alles und das Verschwinden des Shuttles war zu unerklärlich. Kein Risiko mehr. Doch plötzlich taucht das Shuttle wieder auf und macht eine Bruchlandung auf dem inzwischen als Shanty-Town dienenden Kennedy Space Center. Schnell wird die NASA wiedereingesetzt und ein Team aufgebaut. Die führenden Köpfe bilden die Biologin und letzte lebende Astronautin Michelle Robinson, der Ingenieur und Raketenexperte Terry Marx und Anna Bracken, der die vielleicht schwierigste Aufgabe zufällt, denn sie muss John Cost interviewen, den einzigen Astronauten, der noch an Bord der Venture war.

Wenn schon die erste Seite einem den Atem raubt, dann weiß man, dass man ein gutes Buch in den Fingern hält. Warren Ellis’ Idee, den Comic mit einem Splash-Panel des aufgegebenen und inzwischen als Shanty-Town genutzen Kennedy Space Centers zu beginnen, ist ebenso fantastisch wie erschreckend. In seinem Vorwort schreibt Ellis, dass der Comic eigentlich erst wesentlich später erschienen wäre, man aber nach dem Absturz der Columbia im Januar 2003 das Gefühl hatte, dass er direkt raus musste – denn er hat etwas zu sagen. Etwas ganz Bedeutendes. Es ist ein Comic der Hoffnung.

Nach dem Absturz, ähnlich wie bereits nach der Challenger-Katastrophe, sollte später kein Shuttle mehr für 18 Monate starten. Schlussendlich aber starteten sie wieder. Und das ist das Wichtigste. In seiner bewegenden Rede am Abend der Explosion richtete sich Ronald Reagan insbesondere an die vielen Kinder, die die Katastrophe live am Fernsehen miterlebten, weil eine Lehrerin mit an Bord war: “[…] it is part of taking a chance and expanding man’s horizons. The future does not belong to the faint hearted, it belongs to the brave.”

Darauf aufbauend, zeigt uns Warren Ellis, was mit dem Menschen passiert, wenn er aufhört. Wenn er stehen bleibt. Er degeneriert. Das Bild des Kennedy Space Centers symbolisiert was passiert, wenn wir unsere Bestrebungen ruhen lassen. Diese Botschaft ist heute noch wesentlich wichtiger als 2003. Die NASA hat die autonome, bemannte Raumfahrt komplett eingestellt. Kein Shuttle startet mehr. Die nächste Generation bemannter Raumschiffe soll frühestens Ende des Jahrzehnts ihren ersten Einsatz haben. Momentan sind die Amerikaner nur Beifahrer der Russen. Nichts könnte der amerikanischen Gesellschaft, und der Welt allgemein, mehr helfen die Wirtschaftssorgen und Krisen besser zu verarbeiten, als wenn wir wieder ein gemeinsames Ziel hätten. Wir verbauen gerade unsere Zukunft. Und die unserer Kinder. Denn die müssen erst lernen zu träumen. In unserer Zeit fällt das momentan schwer.

Der Comic hat ein paar kleine Längen in der Mitte, da man sich als pfiffiger Leser schnell ausmalen kann, was passiert ist. Doch dann kommt es ganz unerwartet. Ich kann die immense Awesomeness des Comics nicht aufzeigen, ohne euch zu spoilern, deshalb nur weiterlesen, wenn ihr euch ganz sicher seid. [Markieren]Als Cost und seine Crew an die ISS andocken wollen, schießen sie plötzlich weg und sind binnen Sekunden auf der Rückseite des Mondes. Panik bricht aus. Dann erscheint ein Licht. Eine Stimme ist in den Köpfen der Astronauten zu hören. Es sind unsere Freunde von anderen Sternen. Sie haben auf uns gewartet. Doch wir waren zu ängstlich. Zu zögerlich. Sie haben gewartet, doch es ging ihnen nicht schnell genug. Sie wollen Freunde zum Spielen, zum weniger alleine sein. Cost und seine Crew erleben in den nächsten 10 Jahren, und das ist dank Biologin und Raketenphysiker (aka Warren Ellis) gar nicht mal so dumm erklärt, eine Rundreise durch die Galaxie. Cost kehrte lediglich zurück um den “Rest” zu den Sternen zurückzuholen. [Spoilerende] Der finale Moment ist so rührend, das Papier wurde ein wenig nass.

Besser kann ein Comic nicht sein. Ich lege ihn jedem ans Herzen, der schon einmal nachts in den Himmel schaute und sich fragte, warum wir aufgehört haben zu träumen.

Disney und der Mars

20 Mar, 2012 · Sascha · Featured,Film,Personal · 14 comments


via First Showing

Manchmal hat jemand eine tolle Idee in Hollywood. Manchmal haben zwei Autoren die gleiche Idee zur gleichen Zeit. Und manchmal produziert ein Studio schnell einen Film, weil es befürchtet, dass ein anderes Studio gerade die neue, heiße Scheiße produziert, auf die die Leute abfahren werden. So passiert es, dass in manchen Jahren zwei sehr ähnliche Filme in die Kinos kommen. Das war letztes Jahr so, als jemand mit der Idee “Freunde haben auf einmal Sex” (No Strings Attached, Friends with Benefits) ankam, 1998 war es ein Asteroid, der die Erde zerstören soll (Deep Impact, Armageddon), und im Jahr 2000 war es der Mars, der kolonialisiert werden will (Mission to Mars, Red Planet).

Seither war aber niemand mehr auf dem Mars. Der Grund: Geld. 2000 bombten nicht nur zwei Filme am weltweiten Box Office auf spektakuläre Art und Weise, sondern auch der Mars selbst. Erst 2011 traute sich Disney mit seinem Animationsfilm ‘Mars needs Moms’ wieder an den roten Planeten und erlebte einen der schlimmsten Flops der Filmgeschichte.

Kein Wunder also, dass Disney, die auch Andrew Stantons Adaption von Edgar Rice Burroughs’ Buchreihe um John Carter produzierten, den eigentlich geplanten Titelzusatz “of Mars” schnellstens strichen. Sogar Poster waren schon im Umlauf, die alle das überaus nette JCM Logo zeigten. Aber für John Carter hieß es Kommando zurück. In Interviews gaben zwar Regisseur Stanton und die Schauspieler mehrfach an, dass der Titel geändert wurde, weil der Charakter John Carter sich seinen Titel erst im Laufe des Filmes verdienen muss, aber wir wissen alle, dass das wohl marketingtechnisch nur klug eingerenkt wurde und eigentlich gelogen ist. So sinnvoll und, wenn man den Film gesehen hat, einleuchtend diese Erklärung auch sein mag, waren es am Ende wohl eher doch die Disney Executives, die einen weiteren Flop vermeiden wollten.

Die Angst war wohl berechtigt, denn jetzt haben wir den Salat. Andrew Stantons, zweimaliger Oscar-Gewinner für ‘Wall-E’ und ‘Findet Nemo’, erster Live-Action-Film fährt gerade einmal 30 Millionen US-Dollar (in den USA, weitere 70 Millionen weltweit) an seinem ersten Wochenende ein – das ist weniger als ein Zehntel seines angeblichen Budgets von bis zu 350 Millionen! Das ist eine verdammte Schande, denn der endgültige Film ist eine wunderbare Hommage an klassische Sci-Fi-Abenteuer. Der Film ist abenteuerlich, reich an Mythologie, schön geschossen und schlicht und einfach unterhaltend von Anfang bis Ende. Woran liegt es also, dass John Carter so schrecklich floppen konnte? Ich kann es euch sagen: Disney.

Selbst Edgar Rice Burroughs wusste, dass man mit einem Durchschnittsnamen wie Horst, Heinz oder John Carter keinen Blumentopf verkaufen kann und hat lediglich ein Buch, das letzte von elf, nach seinem Helden benannt. Der Rest ist spektakulär benannt und trägt jeweils stets den Titelzusatz “of Mars” – Kinokassengift in Disneys Buch. Also heißt der gute Film nun schlicht wie sein Titelheld. Aus Angst, Fans des Originals zu verärgern, würde man es in etwas komplett Neues ändern? Aus Angst, dass “A Princess of Mars” bei der wichtigen Demographie der männlichen Jugendlichen nicht ankommt? Des Versuches wegen, den Charakter zu einer mythischen Figur zu erheben? Ich kann es mir nicht erklären. Ich weiß nur, dass John Carter – sofern man den Film nicht gesehen hat, nichts darüber weiß und das Plakat einfach so sieht – langweilig ist. Und das ist nie gut. Niemand hätte einen Film namens Jake Sully sehen wollen.

Aber nicht nur beim Namen hat Disney das Kind fallen gelassen, sondern vor allem beim Marketing. Wenn man soviele Millionen, fast ein Drittel des Gesamtbudgets, für die Vermarktung eines Films ausgibt, dann sollte man sich auch Gedanken darüber machen, was man da an jede Hauswand, Bushaltestelle, LCD-Screen oder Litfasssäule klebt. Schon beim ersten Trailer hat Disney es völlig verpasst den Charakter und seine Geschichte gebührend und einfach einzuführen. John Carter ist ein klassischer Filmprotagonist. Er ist der Opa von Luke Skywalker, Peter Parker oder sogar Jake Sully aus Avatar. Deren Geschichte ist nämlich fast identisch. Ein Typ, der gerade am Tiefpunkt seines Lebens ist, kommt auf eine fremde Welt, auf der übernatürliche Kräfte hat und sich den Ureinwohnern anschließt. Screenwriting 101. Schaut euch mal den Avatar-Teaser an, der das fast ohne Dialog schafft zu erzählen, und vergleicht das mit dem ersten John Carter Trailer.

Es spielt leider keine Rolle, ob jetzt massenweise Artikel geschrieben werden, dass es ohne JC kein Star Wars, Star Trek oder Avatar gäbe, wenn der eigentliche Trailer und das Marketing es verpassen bzw. nicht schaffen, dies dem Publikum klarzumachen.

Es ist bezeichnend, wenn ein aus Clips und Trailern zusammengeschnittener Fan-Trailer mehr Sinn macht und die Geschichte dem Zuschauer besser näher bringt, als das offizielle Material. Nicht ohne Grund wurde der Trailer von Stanton und Anderen retweetet.

All das würde mich eigentlich nicht stören, denn schlechtes Marketing hindert mich nicht daran, einen Film zu sehen, für den ich mich interessiere. Es hindert mich auch nicht daran, den Film überaus toll zu finden, was ich tue. Es hindert mich aber daran, mehr von Barsoom und John Carter zu kriegen, denn die Chancen auf ein Sequel, dem mit dieser klassischen Origin-Story eine perfekte Basis gelegt wurde, sinken gegen Null.

Stanton hat mich dazu gebracht in diese Welt und den Charakter, so stumpf und schroff er zu Beginn daher kommt, zu investieren. Und daher will ich mehr sehen. Es ärgert mich einfach, wenn es weder dem Cast oder der Crew, sondern dem verfehlten Marketing eines Studios und dem dadurch verbundenen Zuschauerschwund geschuldet ist, dass das nicht passieren wird.

Zu alledem kommt noch jetzt noch der Todesschuss von Disney, denn man hat via Presse verkünden lassen, dass der Film wohl 200 Millionen miese machen wird. Das, bei einem Film, der noch in den Kinos läuft, so öffentlich zu tun, ist eine Beleidigung, es grenzt an eine Ohrfeige, für Stanton und jeden Beteiligten. Da sind nicht einmal Spielzeug, Merchandise, TV- und Home-Video-Verkäufe mit drin einberechnet – diese Zahl dann so zu veröffentlichen ist eine bodenlose Frechheit. Ironischerweise ist Disney selbst schuld und sie merken es nicht einmal. Die Dinge werden wohl so weitergehen. Gute Poster, wie das obige, werden wir wohl weiterhin von indie-Künstler via Mondo kaufen müssen und gute Filme werden trotzdem im Kino laufen.

“Not a map. An invitation.” – “From whom?”
Heute fiel für Science-Fiction Fans Ostern und Weihnachten auf den gleichen Tag, denn das es gab heute Virals-Videos, IMAX Teaser, Interviews und einen Full Theatrical Trailer für Ridley Scotts neues Meisterwerk ‘Prometheus’. Jap, ich nenne es Meisterwerk, denn da kann nichts mehr schief gehen. Visuell ist die Sache ohnehin schon lange im Kasten und die Geschichte hört sich auch fantastisch an. Gestern Mittag schrieb ich noch, dass wir trotz der Flut an Bildern eigentlich nichts zur Geschichte wissen. Diese Aussage muss ich nun nach dem Trailer revidieren.

Die sehr lesenswerte Timeline von Weyland Industries erklärt den Aufstieg der Firma zur absoluten Weltmacht und die Geschichte des von Michael Fassbender gespielten Androiden David. Darauf aufbauend, entdecken Wissenschaftler eine geheime Nachricht in Piktogrammen alter Zivilisationen, die offenbar einen Weg zu den “Schöpfern” weist. Dort angekommen, stellt sich aber bald heraus, dass die Schöpfer alles andere als wohlwollend sind. Es beginnt ein Kampf, bei dem es um nichts wenigeres als das Überleben der Menschheit geht.

Der Trailer an sich haut mich um. Ich komme aus dem Staunen einfach nicht mehr hinaus. Vielleicht die beste Marketingkampagne aller Zeiten, wenn man mich fragt. Aber der Trailer zeigt mir dann doch ein wenig zu viel. Pfiffige Storykenner und ‘Alien’-Freunde können sich schon selbst ungefähr ausmalen, wie die Geschichte ausgehen wird. Vor allem wenn man sich da mal Bild für Bild sich durchklickt, sind dazu noch ein paar mögliche Spoiler drin. Aber ich will nicht meckern, das hier ist perfekt. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt.

HOLY. FUCK.

Die offizielle Zusammenfassung:

In the distant future, two superpowers control Earth and fight each other for all the solar system’s natural resources. When one side dispatches a team to a distant planet to terraform it for human colonization, the team discovers an indigenous race of bio-mechanoid killers.
Ridley Scott, director of ‘Alien’ and ‘Blade Runner,’ returns to the genre he helped define. With PROMETHEUS, he creates a groundbreaking mythology, in which a team of explorers discover a clue to the origins of mankind on Earth, leading them on a thrilling journey to the darkest corners of the universe. There, they must fight a terrifying battle to save the future of the human race.
Starring Noomi Rapace, Michael Fassbender, Guy Pearce, Idris Elba, Charlize Theron, and Logan Marshall-Green, Prometheus is due in theaters June 8th.

 

“We are the Gods now.”
Als wären alle Set Photos und der Trailer nicht schon genug für das Nerdgemüt gewesen, feiert nun auch die Viral-Marketing-Kampagne zu Ridley Scotts neuem Film Prometheus ihre Premiere. Viral Marketing Kampagnen, bis auf die von Bad Robot (Cloverfield, etc.), werden von Studios und der Cast & Crew eher stiefmütterlich behandelt und von außenstehenden Agenturen abgefertigt. Nicht hier! Ridley Scott hat selbst einen TED Talk aus dem Jahre 2023 beordert und produziert, der die Verbindung zwischen Prometheus und den Alien-Filmen verrät. Weiterlesen also auf eigene Gefahr (Kein Spoiler, sondern awesome News, die ihr unbedingt lesen solltet. Glaubt mir!).

Im Clip spricht Peter Weyland über die Geschichte der Menschheit; er beginnt bei Prometheus, der dem Menschen das Feuer brachte, und endet im Jahr 2023, in dem Bio- und Nanotec, M-Theory und diverse andere technologische und astrophysische Errungenschaften gemacht wurden. Jeder, der Alien gesehen hat, wird der Name Weyland bekannt vorkommen, nämlich von der Weyland-Yutani Company, die das Schiff im ersten Teil losgeschickt hat. Bereits am Ende von Alien vs. Predator 2 (von dem ich nur rede, weil es hier interessant ist) bekommt eine gewisse Frau Yutani die Waffe des Predators – ein Hinweis, dass die Menschheit durch Reverse-Engineering enorme Fortschritte machen konnte und Yutani eine enorm wichtige Firma wurde.

Der interessantes Teil des Clips ist der, in dem Peter Weyland, gespielt von Guy Pearce, über Androiden spricht und dass wir nur ein paar Jahre davon entfernt wären, nahezu perfekte Kopien von Menschen erstellen zu können. Wir wissen, dass Prometheus wesentlich später als 2023 spielt und Guy Pearce mit von der Partie sein wird. Daher darf man daraus schließen, dass Peter Weyland sich einen Androiden bauen und sein Gedächtnis auf diesen übertragen wird. Das klingt wie Science-Fiction, soll aber bereits 2040 selbst ohne futuristischen Alien-Blaster für uns möglich sein. Unglaublich cooles Video, klasse Verbindung, der Film wird hoffentlich so gut, wie es bis jetzt ausschaut. Dann würde ich mich sogar zu einem Blade Runner Sequel überreden lassen.


via First Showing

Kevin Smith hat mal wieder ein neues Projekt. Dieses Mal ist es eine Fernsehserie, die sonntags nach ‘The Walking Dead’ auf AMC läuft. Getauft hat er das passend ‘Comic Book Men’, denn die Serie dreht sich um seinen Jay and Silent Bob’s Secret Stash Comicbuchladen in New Jersey. Ich fand die Idee, eine Show über einen Comicladen und die Leute darin zu machen interessant, musste aber feststellen, dass die Umsetzung mir nicht wirklich zusagt.

Was ich mir darunter vorstelle, war, dass man einen persönlichen Blick in das Leben der Verkäufer und Fachleute bekommt, sowohl beruflich als auch privat. Wie ticken diese Leute? Wieso sind sie dazu gekommen Comics zu verkaufen und welche Vor- und Nachteile gibt es? Wie sehen die Partner das, wenn man die zehnte MacFarlane Figur ins Wohnzimmer stellen will? Wie sieht der Alltag der Leute so aus? Und so weiter. Stattdessen ist die Show eine Mischung aus Videocast, gescripteten Ereignissen und einer Menge Product Placement. Und das sieht wie folgend aus.

Bereits aus Smiths SModtcast bekannte Gesichter wie Walt, Mike, Ming und Bryan werden bei der “Arbeit” gezeigt. Das bedeutet, dass vorher bestellte Kunden in den Shop kommen, gewisse Memorabilia zeigen und über einen Preis verhandelt wird, der dann entweder akzeptiert oder abgelehnt wird, wobei der Kunde wieder mitsamt seinem Stück Nerdgold verschwindet. Echte Kunden gibt es nicht. Als Rahmenhandlung dient der Videocast, in dem die Geschichten eingeführt und auch kommentiert werden.

Das Konzept ist stink langweilig und nur für wirklich richtig heftige Nerds wie mich interessant und selbst ich fand es nach dem dritten Kerl, der da irgendwas verkaufen will, äußerst langweilig. Die Charaktere sind allesamt flach und dürfen nur die stereotypischen “middle-aged, overweight, sweaty Nerds” sein, die man eben aus dem Fernsehen kennt. Echte Passion geht durch den großen Fokus auf Geld, in zu mindestens dieser Episode, verloren. Dazu stößt mir persönlich das Product Placement sehr übel auf. Die Bedienung im Comic Laden ist immer im Shot-Reverse-Shot gedreht und in jeder Einstellung sieht man entweder Walking Dead Volumes, Issues, Actionfiguren oder Sammelbände; sogar Marvel Zombies stehen daneben. Hauptsache Zombies eben.

Bei dem Vorprogramm ist das natürlich verständlich, aber ich persönlich hätte mir lieber erst mal ein Bild von dem Laden selbst gemacht. Man weiß bis jetzt immer noch nicht wie genau der Shop aufgebaut ist, noch habe ich ein Gefühl dafür, was es da so alles gibt und das ist schade. Das Interessanteste an meinem örtlichen Shop hier ist immer der Tag der offenen Tür, wenn man sogar ins Lager darf und Sachen direkt dort erstehen kann.

Insgesamt ist die Show sehr enttäuschend, insbesondere das wohl humorvoll gemeinte Kapitel auf dem Flohmarkt ist sehr träge und schlicht unlustig. Das ist schade, denn die Show hat eigentlich großes Potential, was jedoch von Product Placement, zu großem Nerdpride und Smith selbst überschattet wird.

HO – LY – SHIT! Andrew Garfield ist Spider-Man! In your face, ihr Zweifler. Marc Webb scheint seinen Job auch amazing zu machen, wie ich das erwartete. Einfach nur geil. Das ist der Spider-Man Film, den ich seit 10 Jahren sehen will. Ich war ja zuerst kein Fan des Reboots, aber ich mochte Webb und Garfield und hatte Vertrauen. Ich werde wohl nicht enttäuscht werden.


via /Film

Superbowl ist in Sachen Werbung und Marketing die größte Chance von so vielen Leuten wie möglich mit einem Spot zu greifen. Deshalb kosten 30 Sekunden Werbezeit auch ein paar Millionen Dollar. Trailer und der Superbowl sind hier bei PEWPEWPEW feste Tradition. Den letztjährigen Sammelpost gibt es hier einzusehen. Damals schrieb ich: “Es ist Superbowl Sunday und für mich geht es dabei lediglich um die Trailer und Werbespots, da mich Football nicht im geringsten interessiert.” Und dazu steh ich immer noch. Wer meine Argumente und Meinung detailliert haben will, dem lege ich dieses Video ans Herz.

Clint Eastwood: It’s Halftime in America

Eastwood in DEM Werbespot dieses Superbowls. Gänsehaut Aber schön, dass Chrystler hier eigentlich sagen will: Obama 2012.


The Avengers

“We have a Hulk.” I have a boner.

The Hunger Games

Gab es hier schon seperat zu sehen, aber der Trailer gehört trotzdem auch hier rein. Überzeugt mich als Fan des Buches immer noch nicht. Da müssen sie schon einige Moneyshots bezüglich der richtigen Games (sprich: Mord und Totschlag) vorenthalten, damit das das noch was wird.

GI Joe: Retaliation

Immer noch größer Blödsinn. Daran ändern auch 2-3 nette Szenen nichts.

Chevy 2012 Apokalypse

Ich fahre einen Ford und kann über mich selbst lachen.

The Dog Strikes Back

The dog was funnie–ugghhhh.. uhh…. ahhhhhhHHHH…………….

Alle restlichen Werbespots findet man hier und hier.

Battleship

Schaut wie der nette Bruder von Transformers aus. Story wird komplett Müll sein, aber immerhin schaut die Action nett aus – im Gegensatz zum AHDS-Spektakel von Herrn Bay.

John Carter

Der erste Trailer, der mich davon überzeugte, dass ich das sehen muss. Immerhin. Andrew Stanton wird das Kind schon geschaukelt haben.

Act of Valor

Navy Seals Film mit echten Navy Seals und einer Prise “UMMERICKAH!” zuviel für meinen Geschmack, aber die Actionszenen dürften bestimmt nett werden.