31 Oct, 2012 · Sascha · Featured,Film · 7 comments

von Owley Samter, via Owley.ch
Es ist zweifellos die Nachricht der letzten Monaten, wenn nicht sogar des gesamten Jahres für Filmfans rund um den Globus: Disney kauft Lucasfilm und plant weitere Star Wars Filme und Serien, Episode VII soll bereits 2015 in die Kinos kommen.
Meine erste Reaktion glich der eines jeden Fans: W.T.F. Jemand hat gerade Lucasfilm gekauft? Und nicht irgendwer, sondern Disney. Was? Angeblich gab es ja bereits Anfang des Jahres Insidergerüchte über einen möglichen Deal, aber die nahm man doch nicht wirklich ernst; zumal Disney da noch nicht den Geldsegen von den Avengers innehatte, deren Sequel und Merchandising den Kauf von Lucasfilm wohl alleine rausholen werden.
Nein, glücklich war ich mit dieser Meldung nicht. Ich habe es in den letzten Jahren hier auf dem Blog gepredigt: Ich mag kein weiteres Star Wars mehr. Expanded Universe? Wunderschön, von mir aus auch den tolerierbaren Quatsch, den sie drüben bei Clone Wars machen, aber doch bitte keine Star Wars Filme mehr. Die Prequels waren schrecklich genug.
Diesem Wunsch konnte ich mir auch sicher sein. Immerhin hatte der Meister selbst sich mehrfach in den letzten Jahren dazu geäußert, dass er keine Lust mehr hat. Lucas war müde. Und ein weiteres Star Wars unter ihm wäre eine Katastrophe gewesen.
Wir, die die Prequels nicht unbedingt mochten, die Special Edition verschmähen und wissen, dass Han zuerst schoss, konnten uns immerhin gewiss sein, dass Star Wars nicht weiter verschändet wird und wir uns unsere alten VHS sicher sein konnen. Wir hatten unsere kleine Ecke, in der noch alles gut war.
Die werden wir auch weiterhin haben. Und daher gibt es keinen Grund Star Wars nicht mehr toll zu finden oder es zu verfluchen. Vielmehr beginnt jetzt eine neue, spannende Zeit ohne George Lucas am Steuer, wie ich es mir seit Jahren wünsche.
Doch die Unsicherheit vor dem, was da jetzt kommt, ist groß. Doch muss alles wirklich so schlimm sein? Ich meine, kann man Star Wars wirklich noch ruinieren? Nicht wirklich. Es gibt neue Hoffnung!
Ich schlief eine Nacht darüber und bin inzwischen eigentlich ziemlich sicher, dass Episode VII ein ganz großer Hit werden kann. Es wird mehr geben von dem Universum und den Geschichten, in die wir uns als Kinder verliebt haben.
Wie komme ich zu dieser Ansicht? Nahezu jeder heute arbeitende junge Regisseur wuchs mit Star Wars auf und ist ein Nerd. Alle sahen die Prequels mit anderen Augen und verstehen, auch wenn sie vielleicht nicht so scharfe Kritik wie manche Fans üben, die Fehler, die die Filme plagen. Sie wissen besser. Sie werden auch bessere Arbeit ableisten – sofern sich denn einer traut, den unfair hohen Erwartungen zu stellen. Es ist immerhin Star Wars. Aber dann wiederum: Es ist fucking Star Wars. Wer auch immer es am Ende wird, er kann seinen Job nicht wirklich schlechter machen als Lucas in Episode III. Ein kompletter Neuanfang wäre voll am Besten, dann ist der Druck nicht so immens.
Während an anderer Stelle bereits über mögliche Regisseure (meine Wahl wäre Andrew Stanton oder Brad Bird) und Neubesetzungen gesprochen wird, halte ich eine komplett neue Trilogie mit einem Cameo des alten Casts und Mark Hamill als Luke, der als Obi-Wan für eine neue Generation dient, gar nicht mal so schlecht. Das wird auch immer wahrscheinlicher. Gegen 23 Uhr deutscher Zeit soll Mark Hamill nämlich sich zu dem Disney-Deal und seiner Involvierung äußern.
Doch für einen Hardcorefan wie mich zählt zunächst einmal nur eine Sache: Die Geschichte. Wenn ich oben sagte, dass ich nicht will, dass Star Wars weitergeht, dann meinte ich das ausschließlich bezogen aufs Kinoformat. Ich wäre einer Realserie, die jetzt eher unwahrscheinlich erscheint, auch nicht abgeneigt gewesen. Comics und Bücher lese ich seit meiner Kindheit bis heute mit großem Vergnügen und was da teilweise im Expanded Universe gemacht wurde (Legacy-Reihe, New Jedi Order) ist ganz großes Kino. Wenn man jetzt als Hardcorefan Episode VII hört, denkt man natürlich sofort an die Thrawn-Trilogie, die es definitiv nicht werden soll.
“Es ist eine komplett neue Geschichte,” erzählte mir eine Quelle bei LucasFilm.
In anderen Worten, vergesst die “Star Wars”-Romane. Vergesst die Comics. Vergesst alles, was ihr darüber zu wissen glaubt, was mit Luke Skywalker passiert. Meinen Quellen zufolge wird Episode 7 tatsächlich nichts sein, was ihr schon vom “Star Wars”-Universum gesehen oder gelesen habt.
Und das bricht mir trotz aller inzwischen angesammelter Vorfreude und positiver Einstellung das Herz. Ich habe mich schon immer gefragt, wann einer der “Drei Großen”, also Han, Leia und Luke, in den Büchern ins Gras beißen wird und vor allem wie – und ein Kinoabschied von Luke (MIT MARK HAMILL!!!) wäre der Rolle nur würdig -, aber dass man gleichzeitig das EU komplett vergessen soll, finde ich unmöglich. Es gibt kaum ein Unternehmen wie Lucasfilm, dass sein EU so hegt, pflegt und katalogisiert. Das wäre einfach verdammt schade.
Abschließend bin ich nicht schlauer wie vorher. Ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben. Dieser Eintrag steckt voller Spekulation. Die Nachricht ist nicht einmal 24 Stunden alt und Fakten sind kurz und rar. Wie auch immer es jetzt weitergeht, es gibt bei aller Angst auch Grund zur Hoffnung. Es kann nämlich wieder gutes Star Wars geben. Und das ist verdammt viel wert.
27 Jul, 2012 · Sascha · Featured,Film,Review · 12 comments
Vereinigte Staaten, 2012
Regie: Sir Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Darsteller: Noomi Rapace, Charlize Theron, Michael Fassbender, Idris Elba, Guy Pearce, Logan Marshall-Green
Länge: 117 Minuten
FSK: 16
Rating: 




“Big things have small beginnings.”
Ridley Scotts Prometheus wie jeden anderen Film wie jeden anderen Film zu reviewen, bringt einen nicht weiter. Denn es kommen Erwartungen und Vorurteile gegenüber Regisseur und Drehbuchautor zusammen, dazu Hoffnungen und allerhand Emotionen und 30 Jahre Filmgeschichte. Heute kann sich jeder eine Bühne bauen um einen Film zu reviewen und das ist eine verdammt gute Sache, aber das ist auch er Grund, weshalb so viel Müll dort draußen zu finden ist und weshalb viele in der Blogosphäre meine Sympathie verloren haben.
Man geht mit Erwartungen an einen Film, das ist anders gar nicht möglich. Diese Erwartungen werden erfüllt – oder nicht. Aber das ist kein Grund zu sagen: Das will ich, und wenn ich das nicht kriege, bin ich wütend. Das ist kindisch. Trotz enttäuschten Fans und Schutz meinerseits ist Ridley Scotts Rückkehr zum Sci-Fi dennoch nicht ganz unproblematisch, aber der große Fehlschlag, für den ihn manche Outlets abtun, ist er bei Weitem nicht.
Die Prometheus ist auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit. An Bord ist Dr. Elizabeth Shaw (Noomie Rapace), die zusammen mit ihrem Freund und Wissenschaftler Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) überall auf der Welt Höhlengemälde gefunden, die den Weg zum Planeten LV232 zeigen. Mit an Bord ist David 8 (Michael Fassbender), der persönliche Android von Firmengründer Weyland, der die Mission finanziert, sowie Missionsleiterin Meredith Vickers, gespielt von Charlize Theron, und der Rest der Crew, eine gemischte Gruppe von Waffenspezialisten und Wissenschaftlern. Auf dem Planeten angekommen entdecken sie Überbleibsel einer ausgestorbenen Zivilisation und Hinweise darauf, dass sie die Menschheit erschaffen hat. Darüber hinaus viel erschreckender: Kurz bevor ein Event sie alle tötete, waren sie auf dem Weg zur Erde um ihre Kreation auszulöschen.
Ohje, was wollten die Leute das Alien-Prequel! Da hieß es plötzlich, dass ‘Prometheus’ ein doch sehr eigenständiger Film sein wird und alle machten sich vor Freude in die Hosen und dann kam die große Enttäuschung. Ja, ‘Prometheus’ funktioniert in seinen wenigen Sekunden, in den es die Brücke zur Alien-Quadrilogy schließt, als Prequel, aber das ist sowas von überhaupt nicht das, woran Scott und Lindelof interessiert sind. Beide Filme haben ein Raumschiff mit einer Crew im Weltall, doch die Filme sind thematisch und tonal so unterschiedlich, dass ein Vergleich einfach nur unfair ist.
Die Ähnlichkeiten hören jedoch zum Beispiel bei den Raumschiffen auf. Die Prometheus und die Nostromo teilen keine Gemeinsamkeiten, weder im äußeren Design noch in ihrem opposen Innenleben, was Puristen des Alien-Universums momentan auf die Palme bringt. Dabei ist die Lösung dieses Ärgernisses einfach und bereits im Prolog gegeben. Die Prometheus ist ein State-of-the-Art-Erkundungsschiff, ausgerüstet mit den neuesten, wissenschaftlichen Instrumenten, wohingegen die Nostromo ein abgewrackter Schlepper ist, der schon einige Lichtjahre auf dem Buckel hat. Dadurch lässt sich auch die 1970er Technologie an Bord der Nostromo erklären, obwohl diese knapp 30 Jahre nach der Prometheus durchs Weltall schippert.
Es sind kleine Dinge wie diesen, an denen sich die Leute aufreiben. Dabei hat der Film wirkliche Gründe zur Kritik. Angeblich fehlen 20-30 Minuten und die sind mit Sicherheit gegen Ende des zweiten Aktes entnommen worden, wo der Film schnelle Wendungen nimmt und Charaktere scheinbar aus dem Nichts Entscheidungen treffen, die konträr ihrer bisherigen getroffenen Charakterisierung sind. Aber das stimmt aber auch nur wieder so halb. ‘Prometheus’ ist nicht nur vom Konzept, sondern auch in der Charakterisierung seiner Figuren Smart-Sci-Fi und legt viel Tiefe in einen Blick oder einen heruntergezogenen Mundwinkel.
Der zentrale Charakter in dieser Hinsicht ist der des David, grandios verkörpert von Michael Fassbender. David wird von seinen Crewmitgliedern gemobbt, dass er keine Seele hat und nicht viel wert ist. Was verständlich und, no pun intended, menschlich ist. Da steht einem eine Maschine gegenüber, die in jeglicher Hinsicht besser ist, als man selbst. Das letzte, was einem bleibt, was einen von der Maschine abhebt, ist die Seele. Dies treibt David an. Er hat definitiv eine Agenda, ob sie seine eigene oder die eines Chefs ist, soll offen gelassen werden; doch katastrophale Folgen sind sicher.
David findet in Meredith Vickers seine Gegenspielerin. Charlize Theron spielt die pragmatische Mitarbeiterin von Weyland, die mit an Bord ist, aber entgegen David absolut keinerlei Interesse an dieser Mission hat. Diese Dynamik in den Figuren spiegelt sich in vielen Duos wider. So findet Hauptcharakterin Elizabeth Shaw mit ihren tiefgehenden Fragen bei ihrem realitisch-denkenden Freund Charlie kein Gehör. Dann wären da noch der Kapitän und sein Schiff, zwei Co-Piloten und eine Wette, sowie zwei Wissenschaftler, die sich nicht stets wie Wissenschaftler benehmen, was fatale Folgen hat.
Ja, einige der Charaktere sind eindimensional. Welch Schock. Das ist heute nichtsbedeutend und Schlagwort von halbgebildeten Internettrolls geworden. Ein Drehbuch wie dieses, ein Film wie dieser über ein Schiff mit 17 Crewmitgliedern, braucht eindimensionale Charaktere. Charaktere, deren Namen und Funktion wir wissen um kurz darauf ins Gras beißen zu dürfen, um uns über die Gefahren zu informieren, die unseren Helden, an die wir uns wahrhaftig binden, bevorstehen.
Und diese Gefahren sind real. Die ‘Prometheus’ ist auf der Suche nach dem Ursprung menschlichen Lebens und nichts Geringeres wird sie finden. Und nur weil man das findet, wonach man sucht, heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Sache ist. Soviel sei gesagt. Diese existenzielle Suche ist thematisch leitend. Ridley Scott und Drehbuchautor Lindelof, der nach eigenen Angaben in enger Kollaboration mit Scott das Drehbuch in nur zwei Wochen schrieb, bewegen sich thematisch mit dem Film viel näher an ‘Blade Runner’, einem Film, den beide wohl in Kongruenz mit der Filmgemeinschaft höher schätzen als Alien selbst.
Die Kreation, die nach mehr Leben verlangt, kommt auch in ‘Prometheus’ vor. Die Beziehungen zwischen Schöpfer und Schöpfung sind so interessant und vielseitig. Wieso erschaffen wir etwas? Weil wir es können. Bei den meisten Dingen gibt es keinen tieferen Sinn. ‘Prometheus’ ist der Film, nach dem man noch stundenlang nach dem Verlassen des Kinosaals mit seinen Freunden debattieren kann – und das ist gut. Diese Sorte Film gibt es nicht mehr oft.
Probleme hin oder her, visuell ist Ridley Scotts neuester Film zweifellos und unbestreitbar ein Meisterwerk. Sogar das 3D funktioniert, man verspürt es nach gewisser Zeit gar nicht mehr, es gibt keine billigen Tricks. Mit vielleicht das beste 3D, das ich bisher in einem Kinosaal außerhalb des Animationsgenres bestaunen durfte.
Positiv herauszuheben ist auch Marc Streitenfeld, dessen Score genau weiß, wann er pompös und abenteuerlich klingen muss und wann geheimnisvoll, mystisch und gefährlich.
Nachdem ich nun alles ein wenig habe ruhen lassen (ich sah den Film am 30. Mai und dann im Juli ein weiteres Mal), kann ich einige der Enttäuschungen und Beschwerden nachvollziehen, aber die Art wie die Leute bisher reagierten verblüfft mich immer noch. Ich kann verstehen, wenn einige Leute alles andere als begeistert waren, aber das ist nicht der Fehler des Films, sonder viel mehr der Personen, die sich so sehr haben hypen lassen. Und für die Leute, die sagen, dass es nicht so spannend gespenstig war wie ‘Alien’: Ja, richtig, aber wie schon gesagt geht der Film gar nicht in diese Richtung. Die Bandbreite des Films ist wesentlich größer: Die Geschichte spielt nicht auf einem Fracht-, sondern auf einem riesigen Expeditionsschiff und in einem außeriridischen Militärschiff.
Die außerirdischen Lebensformen schauen auch in Ordnung aus; während man dort sitzt, sagt man sich: Komm schon, raus mit den Aliens, aber dann wiederum weiß man, dass das einfach zu billig wäre und nicht passt. Die Verbindung zu ‘Alien’ passt auch. Einige Leute müssen nur mal runterkommen. Ich meine, wenn ich etwas nicht mag, werde ich nicht wütend darauf und diskutiere in dieser Art und Weise. Scott ist wahrscheinlich immens zufrieden, wieviel Diskussion der Film hervorgerufen hat. Es ist ein guter Film, nicht sein bester, aber im Moment würde ich wesentlich lieber ein ‘Prometheus’ Sequel sehen als einen Blade Runner 2.
18 Jul, 2012 · Sascha · Featured,Film,Review · 6 comments

Vorwort
Ich hatte mit ‘The Cabin in the Woods’ so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Ich wusste absolut nichts, hatte nicht einmal den Trailer geguckt – dem Herrn sei Dank, denn dort stecken viele unspaßige Spoiler drin. Daher sollte man meiner Meinung nach mal versuchen, ‘The Cabin in the Woods’ mit so wenig Vorkenntnis wie möglich zu sehen. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass ich den Spaß meines Kinojahres hatte. Der Film lässt einen nicht los, ist so unglaublich schlagfertig geschrieben, und erhöht das Tempo und seine Verdrehtheit alle 15 Minuten bis zum großen Knall am Ende. Versucht es einfach mal – für mich hat es sich gelohnt.
Weiterlesen also auf eigene Gefahr. Eine Review ohne Spoiler, so klein sie auch sein mögen, hat nämlich keinen Mehrwert. (weiterlesen…)
17 Jul, 2012 · Sascha · Comics,Featured,Review · 4 comments
Das ist eine Review der 100. Ausgabe von Robert Kirkmans ‘The Walking Dead’. Weiterlesen sollte man nur, wenn man selbige bereits gelesen hat, denn die Review enthält Spoiler für Geschichte und Charaktere.
“You see, Rick. Whatever you do…no matter fucking what…you do not mess with the new world order. The new world order is this, and it’s very simple, so even if you’re fucking stupid…which you may very well be…you can understand it. Ready? Here goes…pay attention.
Give me your shit or I will kill you.”
Wann auch immer ein Comic einen Meilenstein erreicht, erwartet Fans und Sammler ein Ereignis sondergleichen. Insbesondere bei einem Comic, der so zentral in der Popkultur und Medienwelt verankert ist. Der Medienhype, der The Walking Dead dank Zombiekult, TV-Serie und Fancraze umgibt, nahm unglaubliche Züge an. Dazu gab es jeglich erdenklichen Comic-Con-Quatsch, 8 Variant-Cover und eine Serie will ja auch noch davon profitieren. Dass man fast 400.000 Ausgaben verkauft hat, ist ein Meilenstein und eine beachtliche Leistung für Charlie Adlard und Robert Kirkman. Als schlichter Fan jedoch wünscht man sich, dass die Ausgabe auf eigenen Beinen stehen kann und der Comic seine Qualität beibehält. Zu viele Comic-Autoren verloren mit dem Erfolg den Fokus auf das Wesentliche.
(weiterlesen…)
11 Jul, 2012 · Sascha · Featured,Sport · 2 comments
Ihr kennt Felix Baumgartner, richtig? Der Österreicher ist Stuntman und bekannt für seine gewagten Sprünge, unter anderem von der Jesus-Statue in Rio oder dem Taipe-101 in Thailand; letztens überquerte er auch den Ärmelkanal in einem Wingsuit. Jetzt hat der gute Kerl etwas vor, das wirklich alle Dimensionen sprengt, denn er will aus der Stratosphäre springen.
Irgendwann im Jahr 2009 muss er mal JJ Abrams Reboot von ‘Star Trek’ gesehen haben, in dem Kirk, Sulu und ein Red-Shirt aus dem Weltall in die Atmosphäre von Vulkan springen in nichts anderem als einem Raumanzug. Baumgartner dachte sich wohl: “Was Kirk kann, kann ich schon lange.” Und nun wird er bald von Roswell aus (haha!) zum Rand des Weltalls starten, aus 37 (!!!) Kilometer Höhe gen Erde springen und als erster Mensch in der Geschichte die Schallmauer mit nichts anderem als seinem eigenen Körper durchbrechen. Noch ist unklar, welche Konsequenzen das auf seinen Körper und den Sprung haben wird, aber dieses Animationsvideo zeigt uns, wie das aussehen könnte.
via LikeCool
Sometime this summer, Felix Baumgartner will attempt a record-breaking freefall jump from 120,000 feet. Here’s an animated video of what’s scheduled to happen whenever Stratos does launch.
“In the summer of 2012, Felix Baumgartner will attempt a record-breaking freefall jump from 120,000 feet – 23 miles – above the earth as part of Red Bull Stratos: a mission to the edge of space. The attempt will take place near Roswell, NM, USA, and if successful, Felix Baumgartner could be the first person to break the speed of sound with his own body, protected only by a space suit. As no one has successfully jumped from this height before, it’s uncertain what the highest supersonic freefall in history will look or feel like. This animated video gives us a sense of what to expect when the history-making jump takes place later this summer when the weather is best for a launch. “
16 May, 2012 · Sascha · Featured,Fernsehen · 0 comments
Ein U-Boot, eine Insel und Atomsprengköpfe – man könnte meinen, dass sich ABC tatsächlich dazu durchgerungen hat, eine 7. Staffel von LOST zu produzieren. Spaß beiseite, eine der neuen Serie im ABC Herbst-Lineup heißt ‘Last Resort’ und handelt von einer U-Boot-Crew, die unterwegs im indischen Ozean ist. Plötzlich bekommen sie einen Funkruf: Es gibt Krieg. Sie sollen 4 Ziele in Pakistan mit Nuklearraketen angreifen. Der Captain verweigert den Befehl bis er ihn von höchster Stelle bestätigt bekommt. Das basiert ein wenig frei auf einer wahren Geschichte. Als der Befehl nicht ausgeführt wird, greift ein anderes U-Boot unsere Protagonisten an. Sie fliehen auf eine nahe gelegene Insel und gründen ihre eigene Basis, die sie mit den an Bord befindlichen Nuklearraketen gewillt sind zu verteidigen, bis ihre Namen rein gewaschen sind und die Geschichte aufgeklärt ist.
Hört sich ziemlich fantastisch an. Dem Trailer muss man eine Chance geben, der Anfang ist ein wenig cheesy und die Szenen im U-Boot sehen sehr “sauber” aus, aber er wird immer besser und gegen Ende bin ich voll dabei und will wissen, wie es weitergeht. Hoffentlich bekommen wir Antworten und gute Quoten. Das könnten zwei außerordentlich nette Staffeln werden.
Hier die offizielle Zusammenfassung von ABC:
About
Betrayed by their nation and cut off from a world that has gone to war. They must build a defense, decide who to trust and take desperate measures against the threat of their own country and every other nation on the planet.
Description
500 feet beneath the ocean’s surface, the U.S. ballistic missile submarine Colorado receives their orders. Over a radio channel, designed only to be used if their homeland has been wiped out, they’re told to fire nuclear weapons at Pakistan.
Captain Marcus Chaplin (Andre Braugher) demands confirmation of the orders only to be unceremoniously relieved of duty by the White House. XO Sam Kendal (Scott Speedman) finds himself suddenly in charge of the submarine and facing the same difficult decision. When he also refuses to fire without confirmation of the orders, the Colorado is targeted, fired upon, and hit. The submarine and its crew find themselves crippled on the ocean floor, declared rogue enemies of their own country. Now, with nowhere left to turn, Chaplin and Kendal take the sub on the run and bring the men and women of the Colorado to an exotic island. Here they will find refuge, romance, and a chance at a new life, even as they try to clear their names and get home.
From executive producer/writer Shawn Ryan (The Shield, The Unit, The Chicago Code) and Executive producer/writer Karl Gajdusek comes this dramatic new international action-thriller about treachery, treason, and nuclear brinksmanship. LAST RESORT contemplates establishing of a new society in the modern world, and character becomes everything when unthinkable decisions must be made.
15 May, 2012 · Sascha · Featured,Fernsehen · 3 comments
Ach JJ, wir kennen uns schon lange… irgendwann muss eine Beziehung mal wieder ein wenig aufgepeppt werden. Aber du strengst dich einfach nicht mehr genug an, bringst dich nicht mehr genug ein. Ich bleibe bei dir, aus Treue und Erinnerungen an vergangene Tage als du mit Felicity, Alias und LOST die Serienlandschaft langfristig verändert hast. Mit Super 8 hast du viel richtig gemacht, aber mit den Serien will es in letzter Zeit nicht mehr so wirklich klappen. Erst vor kurzem hat FOX deine Serie Alcatraz abgesetzt und nun hast du wieder eine Serie am Start, bei der das Mysterium im Vordergrund steht?
Revolution erzählt die Geschichte des globalen Blackouts. Von heute auf morgen geht kein elektrisches Gerät mehr, Flugzeuge stürzen vom Himmel, die Zivilisation bricht zusammen und …Großstädte werden von Pflanzen überwachsen? Bullshit. Ich habe “The World Without Us” (Amazon-Partnerlink) von Alan Weisman gelesen und das passiert nicht in 15 Jahren. Jaaaa, JJ, ich weiß bescheid! Und was ist denn mit Atomkraftwerken? Aha, daran habt ihr auch nicht gedacht. Bleibt bestimmt nicht der einzige Punkt, der mich an der Serie stören wird. Aber immerhin habt ihr Giancarlo Esposito (Gus aus Breaking Bad) als Bösewicht gecastet und immerhin eine Sache richtig gemacht.
Aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Serie auch so eine Enttäuschung wird. Seit dem Erfolg von LOST scheint jede Serie mit einem Mysterium zu starten. Mysterien und diese Geheimnisse eignen sich perfekt für Piloten. Die Auflösung, sofern sie denn nicht durch die Absetzung der Serie ausfällt, ist meistens eine Enttäuschung (Im Gegensatz zu LOST, wo alles perfekt aufgelöst und beantwortet wurde. Ich bin bereit in den Kommentaren diese Behauptung zu verfechten). Das Problem liegt bei JJ selbst, der, wie er in seinem bewegenden TED Talk über die Mystery Box, die sein Großvater ihm schenkte, eher am Mysterium interessiert ist als an der Auflösung. Aber ich kann mich auch irren und Revolution kann ganz toll werden.
20 Apr, 2012 · Sascha · Comics,Featured · 14 comments
Ich habe gerade Issue 96 von Robert Kirkmans ‘The Walking Dead’ gelesen, welches der Abschluss des 16. Story-Arcs (‘A Larger World’) ist. Und heilige Scheiße, ging das ab. TWD hatte ja seit dem großen Kampf um Alexandria Anfang der 80er Issues einige Pacing-Probleme, wenn man viele Fans fragt (auch wenn ich da widersprechen würde, immerhin brauchen wir auch mal ein wenig Ruhe), aber jetzt kann man wirklich nichts mehr meckern. Die Zombies sind in den letzten Büchern immer mehr zu lästigen Nebensächlichkeiten geworden, die von Michonne schnell behandelt werden können, doch was sich jetzt anbahnt, wird alles verändern.
Seit Monaten ist in den Letter Hacks, der Abschlussteil der Comics in denen Kirkman Fanmail beantwortet, zu lesen, dass Issue 100 einen riesigen Meilenstein in der Geschichte darstellen wird. Drohend auch der Titel des Arcs: ‘Something to Fear’. Ich freu mich wie ein Schnitzel, werde aber spoilerfrei bleiben. Ähnlich wie das obige Variant-Cover für Issue 100 von Marc Silvestri. Das eigentliche Cover von Hauptzeichner Charlie Adlard habe ich unten angehangen, da es sehr, sehr viel spoilt, wenn man die Comics nicht gelesen hat.
Hier die Pressemitteilung von Image Comics:
THE WALKING DEAD #100
story ROBERT KIRKMAN
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
cover a CHARLIE ADLARD
cover b MARC SILVESTRI
cover c FRANK QUITELY
cover d TODD McFARLANE
cover e SEAN PHILLIPS
cover f BRYAN HITCH
cover g RYAN OTTLEY
cover h CHARLIE ADLARD WRAP-AROUND
JULY 11
40 PAGES / BW / M
$3.99
“SOMETHING TO FEAR” CONTINUES!
This extra-sized chapter contains one of the darkest moments in Rick Grimes’ life, and one of the most violent and brutal things to happen within the pages of this series. 100 issues later, this series remains just as relentless as the debut issue. Do not miss the monumental 100th issue of THE WALKING DEAD!THE WALKING DEAD #100 CHROMIUM EDITION
story ROBERT KIRKMAN
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
cover CHARLIE ADLARD chromium wraparound
JULY 11
40 PAGES / BW / M
$9.99THE WALKING DEAD #100 POSTER
art CHARLIE ADLARD & CLIFF RATHBURN
The epic cover for THE WALKING DEAD #100 cover is now available as a poster! No fan should be without this undead wall candy.
JULY 11
24×36
$9.99
via ComicBookResources