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Wir Sind Die Flut ist eine Anomalie in der deutschen Filmlandschaft. Ein independent Science-Fiction Film mit wuchtigen Bildern, einem mysteriösen Thriller-Plot ohne Killer und poetischen Monologen über das Heranwachsen. Das gibt es eigentlich so nicht bei uns. Und schlimmer: Der moderne deutsche Film kennt bis auf wenige Ausnahmen gar kein Science-Fiction Genre.

Vor 15 Jahren ist vor der Küste von Windholm das Meer verschwunden. Seitdem strahlt eine beklemmende Ruhe auf die Umgebung aus, wirft Fragen auf, bereitet Unbehagen. Die Ursache für die Anomalie ist bis heute ungeklärt.

Mit einer neuen Theorie ist der ehrgeizige Physikstudent Micha einer von vielen Nachwuchswissenschaftlern, die um die rar gesäten Forschungsaufträge an der Uni kämpfen. Nach jahrelanger Arbeit muss er jedoch erleben, wie sein gewagtes Vorhaben am verknöcherten System scheitert – er darf sein Projekt nicht fortsetzen.

Heimlich macht sich Micha mit seiner Kollegin Jana auf den Weg, um seine Hypothese auf eigene Faust zu überprüfen.

Im 27. PewCast veröffentliche ich daher nochmal mein Interview mit Regisseur Sebastian Hilger. Mein Dank geht an Lucas Barwenczik für seine hingebungsvolle Darbietung eines YouTube-Kommentars, den größten (offiziell jetzt retrospektiv gekürt) Wowcast-Fan Dan Draper, der mir die MP3 dieser Folge nochmal zur Verfügung stellen konnte, und natürlich Sebastian Hilger für das tolle Gespräch.

Shownotes:
Wir Sind die Flut auf bei Amazon als DVD erwerben
Wir Sind die Flut auf Amazon Prime anschauen
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Wir Sind die Flut auf imdb erforschen


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Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast027.mp3 (89,5 MB)
Soundcloud: PewCast 027: Wir Sind Die Flut mit Regisseur Sebastian Hilger
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast


Skybound

Was lange währt, wird endlich gut. Ein Podcast, der länger in Planung war als die Pause angedauert hat. Der PewCast kehrt zurück mit einem Gespräch über die beste Zombie-Serie aller Zeiten, The Walking Dead. In der 26. Folge battle ich niemand Geringeren als den Schrecken der Moviepilot-Kommentatoren, den größten #ibes-Fan der Erde und den größten Walking Dead Fan, den ich kenne: Rajko Burchardt!

Shownotes:
Moviepilot: Wie The Walking Dead den Zombie-Mythos fortschreibt
Moviepilot: The Walking Dead und das Jammern der Fans
From Beyond
Rajko bei Kinozeit

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Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast026.mp3 (55 MB)
Soundcloud: PewCast 026: The Walking Dead mit Rajko Burchardt
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

Lucasfilms aktuelle Animationsserie Star Wars Resistance hat inzwischen genug Episoden ausgestrahlt, um einen Eindruck zu hinterlassen – oder eben nicht. Zusammen mit Tobi aka @BlueMilkBlues habe ich mir die erste Staffelhälfte angesehen, in seinem Podcast besprechen und dabei das Dilemma der Serie, sowohl eigenständige Geschichten und gleichzeitig Plotlöcher der Filme zu stopfen, herausgestellt. Große Fans der Serie sind wir bisher nicht, aber wie geht man mit seiner Kritik richtig um und wo beginnt die Schwelle zum toxischen Fandom? All das und mehr in meiner diesjährigen Star Wars Therapiesitzung mit Tobi!

Link zum Podcast

Shownotes:

“Wir haben uns die ersten 13 Folgen von Star Wars Resistance reingezogen und reden darüber. Am Anfang jedenfalls. Mit dabei ist Sascha von PEW PEW PEW, der schon in Folge 26 dabei war. Wie schneidet Resistance bei uns ab? Haben wir Lust auf mehr? Und was hat das alles mit Friends, dem 11. September, Nazis auf dem Mond und der Flucht ins echte Leben zu tun?

Im letzten Drittel beschäftigen uns wir dann noch mit einer Hörerfrage zum Thema Toxic Fandom. Wo liegt die Grenze zwischen berechtigter Kritik und Toxic Fandom – und was ist einfach schlechte Diskussionskultur? Viel Spaß damit!”

Der Podcast wurde übrigens erneut auf Star Wars Union gefeaturet und ich finde es immer noch sehr bizarr, dort meinen Namen zu lesen.

Links zu BMB und Podcast-Feeds:

Blue Milk Blues: #37: Männer, die auf Cartoons starren
iTunes: Blue Milk Blues
Podcast-Feed: http://www.bluemilkblues.de/feed/podcast/


Universal

Eigentlich wollten Alex, Lucas und ich gemeinsam über Damien Chazelles Meisterwerk First Man reden, doch technische Probleme schnitten mich von ihnen ab wie einst Spock von Kirk. Schade, aber es gibt Schlimmeres. Wie zum Beispiel ihr Gespräch, bei dem mir durch das ständige Kopfschütteln schwindelig wurde. Ich sah das alles ganz anders als Lucas! Das konnte ich nicht auf Ryan-Baby sitzen lassen. Also zwang ich ihn zu einer erneuten Aufnahme (er bot mir das freundlicherweise an) und ich zerstörte ihn (wir hatten ein schönes Gespräch über einen der besten Filme des Jahres).

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr Lucas bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter. Am besten hinterlasst ihr dem Podcast aber eine positive Bewertung auf iTunes.


Lucasfilm / A24

Mein lieber Freund Lucas und ich sprachen in einer halben Reunion der Kulturindustrie über Solo: A Star Wars Story und First Reformed. Ich mochte beide Filme sehr, Lucas dagegen nur einen. Ihr dürft selbst raten, welcher Film es war.

In Folge #120 sprechen Sascha (von pewpewpew.de) und Lucas über den unlängst für das Heimkino veröffentlichten Franchise-Film “Solo: A Star Wars Story” und Paul Schraders Comeback-Erfolg “First Reformed”. Dabei geht es um Filme als “Dienstleistung”, das Wesen des Fantums, Zitate und Radikalität im Kino.

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr Lucas bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter. Am besten hinterlasst ihr dem Podcast aber eine positive Bewertung auf iTunes.


Naughty Dog

The Last of Us erzählt eine ergreifende Geschichte über Liebe und Kameradschaft in einer postapokalyptischen Welt übersäht mit alltäglicher und brutalster Gewalt. Während virale Pilzsporen die Mehrheit der Menschen zu fiesen Zombies hat werden lassen, kämpfen die Überlebenden zwanzig Jahre nach dem Untergang um die letzten Ressourcen. Joel, der beim Ausbruch des Virus’ seine Tochter verlor, ist gestählt vom Alltag und emotional von seinen Handlungen abgeschottet. Erst als Ellie, die scheinbar völlig immun gegenüber dem Virus ist und die Rettung der Menschheit zu sein scheint, in sein Leben tritt, beginnt Joel sein Credo “Durchhalten und Überleben” Schritt für Schritt zu hinterfragen. Die junge Ellie, ungefähr im Alter von Joels verstorbener Tochter, kann ihn mit ihrer Unschuld, einer lebensbejahenden Neugier und Fröhlichkeit langsam auftauen.

The Last of Us versetzt uns für die meiste Zeit in die Rolle von Joel. Die anfängliche Zurückhaltung der beiden Protagonisten weicht schnell. Beide spüren, dass sie einander brauchen. Die Beziehung funktioniert, ihre Darstellung ist authentisch geschrieben und fantastisch gespielt sowie inszeniert. Kaum ein Spiel vereint Gameplay so eng mit seinen Themen wie The Last of Us.

Joel soll Ellie an das andere Ende der USA an eine Gruppe von Rebellen liefern, die Ellies Immunität politisch wie humanitär nutzen wollen. Im Laufe des Spiels verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Idealismus und Überlebenskampf, in einem Rausch aus Gewalt – ausgelöst durch die Feinde, die Joel und Ellie jagen, oder unsere Protagonisten selbst.

Druckmanns graue Vision einer postapokalyptischen Welt ist so kompromisslos wie selten. Überleben bedeutet in The Last of Us töten, Schwäche zeigen bedeutet sterben. Die rücksichtslose Gewaltdarstellung steht im harschen Kontrast zur Schönheit der Natur, die Städte und Landschaften zurückerobert hat. Der Spieler reflektiert diese Entwicklungen über vier Jahreszeiten hinweg und durch etliche Begegnungen mit verschiedenen Charakteren. Schlussendlich rettet Joel seine Ziehtochter vor den vermeintlichen Verbündeten. Es ist eine völlig egoistische und selbstgerechte Entscheidung gegen die Rettung der Welt, deren Recht auf ein Überleben angesichts ihrer Verkommenheit in Frage gestellt wird. (weiterlesen…)

Seit vielen Jahren fasziniert mich der YouTuber Forger, der sich auf seinem Kanal hauptsächlich mit Analysen von Animes und Filmkritiken beschäftigte. Zumindest nannte er seine Videos so. In ihnen fand man jedoch neben der Besprechung der Filme auch erhebliches Unwissen, jege Menge Arroganz und vor allem Polemik, die ich kritisch auf meinem Tumblr-Watchblog Forgerwatch festhielt.

Vor einigen Monaten hing Forger mangels finanziellem Erfolg seine YouTube-Karriere an den Nagel und kündigte an, sich ab sofort größeren Projekten widmen zu wollen. Lange mussten seine Fans auch nicht warten. Forger aka Thomas Hanak veröffentlichte bereits Ende März seinen ersten Fantasy-Roman namens Yanomar, dessen kontroverse Besprechung in einer Kritik auf Amazon den Autor so verärgerten, dass er sich mit ihr sehr leidenschaftlich in einem episch anmutenden Video auseinandersetzte. Der Jäger wurde zum Gejagten.

PewPewPew ist stolz, Kontakte zu diesen Kritikern geschlossen zu haben und nun das erste Interview mit Oliver Straatmann und Toyota Jochen präsentieren zu können. (weiterlesen…)


Bluehole Studio

Dieser Artikel erschien zuerst in der 12. Ausgabe des WASD-Magazins.

Playerunknown‘s Battlegrounds ist schon jetzt das beliebteste Spiel des Jahres. Dabei geht es doch eigentlich nur darum, andere Spieler zu eliminieren und als Letzter zu überleben. Wieso bereitet das so vielen so viel Spaß?

Ich verstecke mich hinter einem Baumstamm und weiß, dass jede falsche Bewegung gleich meine letzte sein könnte. Aus dieser Nähe sind die Einschusslöcher im Holz gut zu erkennen. Es sind verfehlte Schüsse einer Person mit Mantel und Scharfschützengewehr, die gut 100 Meter entfernt auf einem Hausdach sitzt und mich beobachtet. Man will mich umlegen. Ein Blick in mein Inventar offenbart meine missliche Lage. Eine Granate, die ich nicht weit genug werfen kann. Eine Maschinenpistole, deren Kugeln auf diese Entfernung zu sehr streuen. Ein Scharfschützengewehr, jedoch ohne Visier. Einige Meter östlich erwartet mich Rettung in Form einer hohen Hausmauer. Riskiere ich den Sprung und hoffe auf die fehlende Präzision meines Gegenspielers oder verharre ich hier und hoffe auf–

KA-POWW! Bevor ich mich entscheiden kann, ertönt ein Schuss aus der Ferne. Westen. Ich erkenne einen Blutspritzer auf dem Hausdach und ergreife meine Chance. Ich renne. In Sicherheit angekommen, überprüfe ich meine Situation erneut. Noch zwei Spieler am Leben. Nur noch ich und der unidentifizierte Killer. Doch mir bleibt keine Zeit, lange Pläne zu schmieden. Das Spielfeld verkleinert sich und ich bin gezwungen, mein Versteck zu verlassen. Ich laufe über ein Feld und hoffe, dass mein Gegner sich ebenfalls bewegen muss. Ein Schuss. Ich bin getroffen und lege mich hin. Es bleibt mir keine Zeit, meine Wunde zu verarzten. Südlich erkenne ich noch einen schwarzen Fleck am Rand einer blau schimmernden Mauer. Ein weiterer Schuss und ich bin tot.

Taktik ist alles in Playerunknown‘s Battlegrounds – oder zumindest Taktik im Rahmen des Möglichen. Schon jetzt ist PUBG, wie es von der Spielerschaft abgekürzt wird, eines der erfolgreichsten Spiele des Jahres. Trotz Early Access wurden alleine in den ersten sechs Monaten zehn Millionen Exemplare verkauft und tägliche Spielerspitzen weit über Valves hauseigenem DotA 2 erreicht. Doch was macht das Spiel so erfolgreich und unterhaltend? (weiterlesen…)