Alles sonst so - PewPewPew

Peter Sciretta, Chefredakteur von Slashfilm, kreiert seit einiger Zeit Blogs rund um seinen interessanten Beruf und aus dem Privatleben. Den ersten Besuch in Galaxy’s Edge, dem neuen Star Wars Themenbereich in Disneyland, filmte er komplett – inklusive dem Simulator und Schmuckstück Smuggler’s Ride. Das Video ist relativ umfassend und zeigt gut, wie so ein Besuch im Star Wars Park ablaufen könnte. Es scheint sich dabei um das Soft Opening für Auserwählte zu handeln, da mehrere Berühmtheiten, Schauspieler und sogar Dave Filoni höchstpersönlich den Park privat erkunden.

Insgesamt sieht das alles ziemlich schick aus, wobei dann doch alles sehr statisch und ein bisschen langweilig wirkt. Ich weiß auch nicht, was genau ich mir jetzt vorgestellt habe, aber unter dem Strich bleibt bei mir erst einmal eine gewisse Gleichgültigkeit zurück. Die Immersion im wahren Leben ist natürlich eine ganze andere Erfahrung, aber ich denke schon, dass man basierend auf dem Video einen ersten Eindruck festhalten kann. But don’t take my word for it: Germain Lussier, ehemaliger Mitarbeiter von Sciretta, hat auf io9 einen großen Artikel über die guten, schlechten und unglaublich tollen Aspekte des Parks geschrieben und ist mit der aktuellen Version auch nicht komplett happy.

Ich bin sowieso nicht der größte Fan von Themenparks, obwohl ich schon in vielen war und unterschiedlichste Eindrücke sammeln konnte. Galaxy’s Edge hat die Immersion, den Falken und jede Menge cooler Props an den Wänden – aber das war’s auch irgendwie. Das schaut man sich halt an, geht dran vorbei, macht ein Foto, bestaunt die Feinarbeit der Imagineers – aber das war es dann. Da im Park auch alles Teil des vermeintlich luftdichten Disney-Kanons ist, kann es nicht einmal ein Bild mit Darth Vader geben. Ob das im Sinn aller gewöhnlichen Besucher ist? Ansonsten wirkt das Ding auf mich wie eine große Shoppingmeile für Star Wars Nerds. Natürlich soll es auch nichts anderes sein. Den Reiz dieser Idee kann ich durchaus immer noch nachvollziehen, aber der zuvor verspürte Wunsch einer Fahrt nach Anaheim hat sich erst mal für mich gelegt.

Watching #Chernobyl on #Netflix

01 Jun, 2019 · Sascha · Medien · 0 comments

Noticed “Chernobyl Netflix” was trending and it’s mostly people who are using “Netflix” to mean “streaming” mixed in with a few people who don’t understand how a popular show isn’t on Netflix .

“The Source Code that Shapes Reality” by Amien Juugo
24″x36″ – 11 Colours – Screen Print – Metallic Gold Ink – French Paper Construction Whitewash
Doctor Strange war einer der besseren Marvel-Filme, aber davon muss ich normalerweise nichts an der Wand hängen haben. Diese private Auftragsarbeit einiger Posterfans lässt mir jedoch das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Garfield Remixes sind inzwischen ein alter Hut, doch ein neuer Trend haucht dem gängigen Phänomen neues Leben ein. Creepy Garfield existiert als Meme schon länger, aber Horrorkünstler William Burke hat das Genre mit seinem inzwischen legendären Instagram-Post redefiniert.

Auf Reddit (Instagram) regiert für mich der User Rojom, dessen wunderbar schrecklichen Kreationen Garfield in Dark Souls Bosse verwandeln. Wahrscheinlich war die Lasagne alle. And yes, there are posters (if you dare, you poor mortal souls).


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Die große Überraschung meines Englischstudiums war, dass ich Linguistik am Ende fast mehr mochte als Literatur, wegen der ich überhaupt das Studium begann. Wenn man versteht, wie eine Sprache funktioniert, entwickelt sich ein größeres Verständnis für ganze Sprachfamilien, woher Einflüsse kommen und das finde ich extrem spannend.

David J. Peterson hat Dothraki, Valyrian und ein Dutzend anderer Sprachen für Fantasywelten erfunden und darüber ein Buch geschrieben (kein Partnerlink). Für die Nerd-Kollegen von WIRED erklärt er oben im Video, wie das geht. Weiterhin bewertete er die Aussprache von Emilia Clarke und anderen Schauspielern, die seine Sprachen lebendig werden lassen.

Es ist verständlich, dass die wirkliche Arbeit hinter den Sprachen erheblich aufwendiger ist, als dass Peterson sie in einem kleinen Video erklären könnte. Deshalb hier zwei längere Videos für den deep dive. (weiterlesen…)

Honey in Space

22 May, 2019 · Sascha · Alles sonst so · 4 comments

Die Kanadier wieder! CSA Astronaut David Saint-Jacques zeigt uns, wie sich Honig im Weltall aussieht.

Ich freue mich ja sehr darüber, dass dank Gus Johnsons Gang Sketch Comedy auf YouTube wieder zurück zu den 2000er-Wurzeln findet. Das hier ist doof, etwas zu lang, aber ich habe sehr gelacht. Wahrscheinlich läuft das wirklich schon so seit 10 Jahren bei Fox ab.


Olly Moss

Welche ist die beste Pokémon-Region aller Zeiten? Johto, Kanto oder doch Hoenn? Alles falsch, die beste Region steckt in eurem Kopf. Forscher der Uni Stanford fanden in einer Studie heraus, dass Pokémon in einem ganz bestimmten Teil des visuellen Kortex abgespeichert werden.

Die Studie versammelte echte Nerds, testete ihr Expertenwissen und verglich dann ihre Hirndaten mit denen von Nicht-Fans, als ihnen Bilder der Taschenmonster gezeigt wurden. Beim Pokémon-Experiment hatte man gering variable Bedingungen beim Erlernen der Muster (gleicher Abstand zum Bildschirm des Gameboys, ungefähr gleicher Winkel vom Screen zur Netzhaut, identische Figuren) und es konnte bewiesen werden, dass alle Teilnehmer der Studie Pokémon am gleichen Ort abgespeichert haben, der normalerweise für das Erkennen von Tieren verantwortlich ist. (via)

“It’s been an open question in the field why we have brain regions that respond to words and faces but not to, say, cars,” says first author Jesse Gomez, a cognitive neuroanatomist who currently works at UC Berkeley. “It’s also been a mystery why they appear in the same place in everyone’s brain. What was unique about Pokémon is that there are hundreds of characters, and you have to know everything about them in order to play the game successfully. The game rewards you for individuating hundreds of these little, similar‑looking characters,” Gomez explains. I figured, ‘If you don’t get a region for that, then it’s never going to happen.’ Our findings suggest that early childhood visual experience shapes the functional architecture of high-level visual cortex, resulting in a unique representation whose spatial topography is predictable.”