Personal - PewPewPew

Phantomschmerz

21 May, 2012 · Sascha · Personal,Sport · 0 comments

Ich habe immer ein wenig das Bedürfnis mich zu rechtfertigen, wenn der Blog einen Schritt in eine größere Welt macht, denn eigentlich ist das und war das immer eine kleine Angelegenheit. Ich fing an zu bloggen, weil mich René dazu inspirierte und außerdem, weil ich nicht immer meine Freunde mit Links zuspammen wollte ( “Haste schon gesehen?!”), sondern so eine zentrale Anlaufstelle für das habe, was ich cool finde.

So ist es eigentlich auch noch drei Jahre später, nur mit ein bisschen größer, denn ab heute gehe ich mit Paramount Pictures Germany und Blogbusters eine neue Partnerschaft ein, die mir exklusives Material einheimst – für euch, meine Leser! Und es gibt auch schon direkt etwas zu gewinnen: Sasha (welch wunderschöner Name) Baron Cohen spielt den Diktator aus Wadiya und kommt am kommenden Donnerstag in die deutschen Kinos. Und ihr könnt Goodies aus Wadiya gewinnen!

Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, hinterlasst ihr uns einfach einen Kommentar am Ende des Artikels auf Blogbusters. Diese Giveaway-Aktion läuft bis am Freitag, 18. Mai – 12 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind Personen mit einer Anschrift in Deutschland. Nach Ende der Aktion, werden die Gewinner nach dem Zufallsprinzip von mir ausgelost. Es schadet nie zu erwähnen, warum ihr denkt, dass ihr es verdient so ein Giveaway zu gewinnen. Und das alles könnt ihr erbeuten:

6 x DER DIKTATOR 2 Kinotickets
6 x DER DIKTATOR Box mit einer Auto-Flagge und einem T-Shirt
3 x DER DIKTATOR Magnet mit der Landesflagge von Wadiya darauf
3 x DER DIKTATOR Sticker-Set: „Say NO to Democracy!“ und „My Child attends Aladeen University“
1 x DER DIKTATOR Uhr mit dem Antlitz von Admiral General Aladeen

DER DIKTATOR Trailer


Ab 17. Mai im Kino, Website: derdiktator-derfilm.de, © 2012 Paramount Pictures Germany

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme ist kostenlos und mit keiner Verpflichtung zum Erwerb von Waren oder Dienstleistungen verbunden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jede Einsendung muss von einer gültigen E-Mail-Adresse erfolgen, an welche auch Antwortsendungen verschickt werden können. Die Versandadresse für die Preise muss sich in Deutschland befinden. Preise, welche nicht zugestellt werden konnten, werden erneut verlost. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Die Preise können weder ausgetauscht noch rückerstattet werden. Die Teilnehmer verpflichten sich, die Preise weder weiter zu verkaufen, noch zu versteigern.

Media Monday #46

14 May, 2012 · Sascha · Film,Personal · 8 comments

1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich Die Herrschaft des Feuers (Guilty Pleasure). Der beste Film mit ihm in einer Hauptrolle ist wohl 300.

2. Rainer Werner Fassbinder hat mit Warum läuft Herr R. Amok? seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das der einzige ist, den ich gesehen habe. Ja, ich schäme mich.

3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich Million Dollar Baby.

4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/die Fernsehausstrahlungen?

Was ist das denn für eine Frage? Ganz klar: Besitzen! Wannimmer ich mal Lust auf den Film habe, kann ich ihn sofort sehen – und Lieblingsfilme kann man immer sehen, egal wann, sonst ist es kein Lieblingsfilm.

5. Mein liebstes Stephen King-Buch (alternativ Verfilmung) ist The Shining. Obwohl das ja an sich keine Verfilmung eines Buches, sondern eher Kubricks Version ist, von dem was King gemacht hat.

6. Til Schweiger hat mir noch jeden Film verleidet.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist die erste von New Girl und die war klasse, weil weil Zooey Deschanel die Rolle auf den Leib geschrieben wurde und Schmidt der neue, beste Seriencharakter überhaupt ist. New Girl hat auch bewiesen, dass die Zukunft der Sitcom im Single-Camera-Format liegt.

Pausen im Kino

01 May, 2012 · Sascha · Film,Personal · 4 comments


(Foto © Dave Stotzem)

“Cinema should make you forget you are sitting in a theater.” – Roman Polanski

Liebes CineStar,

Wir haben jetzt schon eine lange Beziehung mit Höhen und Tiefen hinter uns, aber in letzter Zeit hast du dich so verändert, dass wir mal reden müssen. Was hat es denn mit den Pausen neuerdings auf sich? Die sind zwar nicht neu als Konzept an sich, aber treten verhäuft in letzter Zeit bei Filmen auf, wo sie nicht passen.

Bei Filmen wie Titanic ist es verständlich, aber wieso bei The Hunger Games oder jetzt The Avengers? Beide Filme haben eine Laufzeit von 142 Minuten; bei The Girl with the Dragon Tattoo, der eine stolze Laufzeit von 158 Minuten hat, gab es keine.

Hat die Theaterleitung da irgendeine Möglichkeit die Pausen selbstständig zu regulieren oder wird das von oben herab angeordnet? Verspricht man sich dadurch höhere Einnahmen an der Snackbar? Will man der jungen, angeblich aufmerksamkeitsgestörten, Generation eine Verschnaufspause gönnen? Ich verstehe es nicht. Wenn ich mich hinsetze um einen Film zu sehen, dann überlege ich doch selbst vorher: Habe ich alles, was ich möchte? Sollte ich vielleicht vorher nochmal auf Toilette gehen? Bin ich geistig fit genug um 2 Stunden oder mehr rezeptiv auf einer Stelle zu sitzen?

Ich finde es aber unglaublich störend so aus der Immersion rausgeworfen zu werden. Dazu sind die Pausen selbst noch viel zu lang. Ich komme mir vor, als schaue ich eine DVD mit einem Freund, der ADHS und Inkontinenz hat – und nicht die Premiumkinoerfahrung erlebe, für die ich mit 13 € schließlich bezahlt habe.

Man sollte statt der Warnung der Pause vorher schreiben: “Achtung, dieser Film ist relativ lang und hat X Minuten Länge. Wenn Sie damit nicht zurecht kommen, sollten Sie sich den Kinobesuch überdenken. (Und noch einige Dinge mehr im Leben.)”

Vielleicht ist es besser, wenn wir mal neue Leute treffen.

Einem geschenkten Gaul schaut man nichts in Maul, sagt der Volksmund, aber Oliver Pocher live sehen, das muss nun nicht wirklich sein – selbst für umme. Wieso das so ist, kann man erahnen, anderfalls sollte man an dieser Stelle dann besser aufhören zu lesen. Dabei bin ich aber gar kein Oliver Pocher Hasser, von denen es ja recht viele gibt. Ich muss sogar eingestehen, dass ich ihn durchaus interessant und lustig fand. Damals, mit seiner Show “Rent A Pocher”. Aber ja, genau: damals. Es ist 2012, nicht mehr 2003. Oliver Pocher ist alt geworden. Darunter leidet seine freche, vorlaute Art, die 9 nette Witze hervorbrachte, bis das Gegenüber konterte und den zehnten, besten Witz gegen ihn selbst brachte. Damit konnte er umgehen. Er wusste, dass er es provozierte und gestand es ein. Es war ein Geben und Nehmen. Der Zuschauer gewann.

Das gilt auch noch heute. Pocher ist im Umgang mit dem Publikum, dem Normalo, immer noch äußerst unterhaltend. Medienuntrainierte Leute ausnutzen ist scheiße, aber Provinztrottel, von denen es hier genügend gibt, vorzuführen, das kann er – und das ist lustig. So unzivilisiert bin ich dann doch. Es wäre interessant gewesen, wenn die ganze Show so gewesen wäre, denn die Interaktion mit dem Publikum, die Chatroulette-Runde oder die Facebook-Singleparty sind die Momente, die ihm Frische einhauchen. Ansonsten ist Pocher inzwischen aber merklich 34, verheiratet und Vater. Er ist/war Moderator, Sportkommentator (Dear Lord!), Late-Night-Talkshowhost und hat sich sonst noch ziemlich breit gemacht in der deutschen Medienlandschaft. Das ist ein kluger Schachzug im Hinblick auf die Karriere, denn niemand will den ewig nervenden Frechsdachs haben.

Doch seine Show leidet unter den vielen Facetten. Den Anfang machen viele bekannte Gesichter aus dem Fernseher. Jauch, Gottschalk, Lanz und Co. versprechen, welch wunderbaren Abend wir vor uns haben. Die Stimmen setzen eine Messlatte an, die natürlich nie erreicht werden kann. Pocher wird auf eine Höhe gepriesen, von der er nur tief fallen kann, was er mit seinem Stand-Up auch tut. Wahrscheinlich sollen die Promis Pocher eine gewisse Autorität, ein Gewicht, geben, doch es wirkt nur billig. Was folgt ist eine Mischung aus schlechtem Stand-Up über den Bachelor, Frauentausch, Mitten im Leben und DSDS (ständiges Build-Up mit der eingestreuten Ein-Wort-Referenz auf eine vorherige Geschichte), Interaktion mit dem Publikum, Tanzeinlagen und Clips aus seiner Fernsehshow, die man wohl mit Leichtigkeit auf YouTube finden kann. Spätestens dann war ich froh, dass ich nichts bezahlt habe. Wobei es mir da aber, anhand des lauten Lachens nach dem “Hey, ihr habt schließlich hier für bezahlt”-Witz, ähnlich ging wie der Hälfte des recht kleinen Saales. Muss gut laufen, wenn man Oliver Pocher heißt.

Media Monday #43

23 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 10 comments

1. Der beste Film mit Forest Whitaker ist für mich Platoon. Aber nur, weil ich zögere, ‘Where The Wild Things Are’ zu nennen, weil der ja nicht direkt “mit” Whitaker ist.

2. Gore Verbinski hat mit Rango seine beste Regiearbeit abgelegt, weil sein Ansatz des “Emotion-Capturing” so frisch und anders war, was man dem fertigen Produkt einfach ansieht.

3. Der beste Film mit Amy Adams ist für mich Doubt oder The Fighter. Kann (und will) mich nicht entscheiden.

4. Nach einem durchzechten Wochenende findet man sich oftmals Sonntagnachmittags auf der Couch wieder. Welchen Film würdet ihr für diesen Fall empfehlen?

Irgendwas aus der goldenen Spielberg-Amblin-Ära.

5. Der schlechteste Film, den Martin Scorsese je gemacht hat, ist unmöglich für mich anzugeben. Dafür habe ich zu wenig von Scorseses Filmographie und nur die Hits/Klassiker gesehen.

6. Von den zahlreichen Buch-Reihen, die im Laufe der letzten Jahre verfilmt worden sind, gefällt mir Scott Pilgrim am besten, denn unter Buch-reihen verstehe ich auch Comicbuch-reihen. Eine bessere Adaption gibt es nicht und wird es niemals wieder geben.

7. Mein zuletzt gesehener Film war The Descent: Part 2 und der war eher blöd, weil er komplett unnötig ist und die sorgfältig aufgebaute Mythologie des ersten Films komplett zerstört. Ein Unternehmen, allein durch finanziellen Erfolg des ersten motiviert, das zu recht gescheitert ist. Ärgerlich in jeder Hinsicht.

Media Monday #42 (verspätet)

18 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 0 comments

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich Lovely Bones. Dunkle Rolle, toll gespielt.

2. Roland Emmerich hat mit 2012 seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit die beste Desasterpornoshow aller Zeiten abgelegt hat.

3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich Amelie. Duh!

4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss?

TV ist das neue Kino. Nur logisch, dass gute Schauspieler tolle Rollen und gute Drehbücher wollen. Diese findet man zur Zeit nur im Fernsehen.

5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat, sind großartig, weil man den Film sofort erneut schauen will um zu sehen, wo es Hinweise gab, die man vorher nicht gesehen hat. Also, Shyamalan is God!

6. Im Grunde ist Adam Sandler einer meiner liebsten Schauspieler, aber fast jeder Film mit ihm war in den letzten Jahren wirklich enttäuschend, denn er kann eigentlich richtig gut spielen. (Punch, Drunk, Love., Funny People, Reign Over Me.) Und seine Komödien waren auch mal besser.

7. Mein zuletzt gesehener Film war A-Team und der war ganz in Ordnung, weil ich nichts anderes als einen großen, dummen, albernen over-the-top Actionfilm erwartete.

Media Monday #41

09 Apr, 2012 · Sascha · Film,Personal · 15 comments

Dank der regen Teilnahme am Media Monday durch Blog-Kollegen Peter habe ich mich nun dazu entschieden auch mal mitzumachen. Kann ja nicht weh tun. Hier meine Antworten zum Media Monday #41:

1. Der beste Film mit Sam Neill ist für mich Jurassic Park. Duh! #90skid

2. Peter und Bobby Farrelly haben mit There’s Something About Mary ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil ich den noch am besten in Erinnerung habe.

3. Der beste Film mit Zooey Deschanel ist für mich (500) Days of Summer. (Auch wenn man ihr New Girl auf den Leib geschrieben ist.) Merke: Quirky girls are heartbreakers.

4. Jackass ist für mich ganz klar Kult – auch wenn diese Meinung kaum jemand teilt.

5. Das französische Kino finde ich unglaublich anstrengend und ich konnte ihm noch nie etwas abgewinnen. Hier und da gibt es durchaus sehenswerte Werke, aber größtenteils großer Quatsch. Leider kann man in Deutschland von solch staatlicher Subventierung nur träumen.

6. Wenn ein Film sein Universum und die eigens gesetzten Regeln verletzt, ist dieser Film für mich völlig ohne Belang. Man kann mir mit allem ankommen und ich bin interessiert, aber wenn es keinen Sinn mehr macht, dann bin ich raus.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Iron Sky und der war richtig scheiße, weil gewollter Trash kein Trash, sondern Dreck ist. -> Review