09 Sep, 2014 · Sascha · Personal · 8 comments

Ich muss mich dieser Tage des Öfteren deutlich verteidigen, wenn ich von meinem Vorhaben erzähle. Nein, ich bin kein unreflektierter Apple-Jünger. Nein, ich bin kein konsumgeiler Neuheitenjunkie. Nein, Mann, mein Handy ist einfach nur kaputt. Habt ihr mal probiert 6 Monate mit einem Wlan-untauglichen Smartphone zu leben? Ich meine, es geht. Ich habe es mir und allen Zweiflern bewiesen, aber spaßig war das auch nicht. Jedes verdammte Update und jeder neue Podcast muss extra über iTunes gezogen werden, das Surfkontingent ist spätestens nach 8 Tagen aufgebraucht, jedes Instagram-Bildchen muss wohl überlegt sein – dann doch lieber den Sonnenuntergang statt dem Essen posten.
Immerhin lernte ich iTunes noch ein wenig besser kennen, so als Nebeneffekt. Aber nein, es macht keinen Spaß. Mein Handy ist drei Jahre alt und nur eingeschränkt funktionsfähig. Ich möchte etwas Neues. Dafür muss man sich nicht ständig rechtfertigen. Das Geld für eine Reparatur sparte ich mir, es sollte in das neue iPhone 6 fließen. Natürlich bin ich daher heute unglaublich aufgeregt und gespannt, was Apple neben der iWatch dort vorstellen wird. Was man bisher jedoch erwarten darf, überzeugt mich nicht wirklich. (weiterlesen…)
Vorhin mitbekommen, dass heute Weltkatzentag ist. Ich halte zwar von solchen Aktionstagen eher weniger, aber für meine zwei Kater mache ich mal eine Ausnahme.
Der 08. August 2014 steht ganz im Zeichen der Katze, da der internationale Katzentag stattfindet. Er wurde von der International Fund for Animal Welfare ausgerufen und wird in Deutschland von der TierTafel ausgerichtet. Das Anliegen der Aktion ist es, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Katze zu schärfen. Die Mahnung artgerechter Tierhaltung und die Bekämpfung von Vernachlässigung und Misshandlung stehen zudem im Mittelpunkt. An diesem Tag wird der eigenen Katze oft besonders leckeres Essen serviert oder es werden ihr Geschenke gemacht.

Niki (*1986 – †1999)

Flori (*1999 – meowing strong)
15 Jul, 2014 · Sascha · Personal · 12 comments
Kino – Dafür werden Filme gemacht. Richtig? Ein Werbespruch der deutschen Filmwirtschaft, dem ich im Geiste schon immer zustimmte, macht ja eigentlich keinen Sinn. Schließlich laufen nicht alle produzierten Filme im Kino. Es gibt eigens fürs Fernsehen produzierte Filme oder solche, die direkt im DVD-Regal landen, wo auch die Kinofilme ein paar Monate nach ihrer Veröffentlichung in den Lichtspielhäusern enden. Und dann werden sie millionenfach zu Hause konsumiert. Klar, es geht ja bei dem Spruch darum, die Filmpiraterie zu bekämpfen und prinzipiell ist dem als cinephiler Mensch zuzustimmen, doch das Problem der Piraterie lässt sich zum großen Teil schon durch bequeme legale Möglichkeiten bekämpfen. Viele dieser Menschen schauen die Filme bereits lieber zu Hause, dann kann man ihnen die Möglichkeit auch legal geben.
Mit dem Verschwinden der physischen Filmkopie und der Entstehung von bequemen Streamingservicen sowohl im Ausland als auch hier in Deutschland (wobei da der Qualitätsunterschied in den Angeboten gravierend ist) bin auch ich merklich weniger ins Kino gegangen und bleibe meistens in meinem eigenen Heimkino. Eigentlich war ich mit diesem bisher sehr zufrieden, für meine Möglichkeiten war das schon eine exzellente Sache, die dem Genuss des Films oder auch einer Serie nicht im Weg stand. Das hat sich nicht verändert. Stattdessen wurde ich Zeuge der wahren Kraft einer Heimkinoanlage in Form von Beamer und Leinwand, wie ich das bisher nicht für möglich gehalten habe. (weiterlesen…)
03 Jul, 2014 · Sascha · Personal · 18 comments

PewPewPew wurde gestern fünf Jahre alt. Ein halbes Jahrzehnt. Wie in den vergangenen Jahren wäre dies ein gebührender Anlass gewesen, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und einige Perlen hervorzukramen. Da wären dann Posts über die bisherigen Highlight, einmal was auf SpiegelOnline, mal ein Podcast, eine Kuriosität, was Persönliches und ein Post, der mir sehr am Herzen lag oder der mich heute noch zum Lachen bringt.
Aber nein, gestern war irgendwie anders, weshalb auch jetzt der Post einen Tag später kommt. Statt nämlich in die Vergangenheit zu blicken, schaute ich viel lieber um mich. (Trigger-Warning: Super cheesy Post, der aber von Herzen kommt.) PewPewPew hat mir einige großartige Ereignisse beschert und Chancen ermöglicht, aber was mich am Ende des Tages immer wieder überrascht, ist, mit wie vielen Leuten ich durch diesen Blödsinn hier in Kontakt kam. Das sind teilweise Leute, mit denen ich heute tagtäglich Unterhaltungen über alles mögliche führe. Und deshalb will ich die Chance einfach mal nutzen, um “Danke!” zu sagen. (weiterlesen…)
02 Jun, 2014 · Sascha · Kunst,Personal · 4 comments

Kurze Hintergrundgeschichte: Früher hatte ich mal auf meinem alten Logo eine Katze sitzen. Die hatte ich mit Paint “designt” und mit rot glühenden Augen versehen. Das sollte irgendwie Laserstrahlen symbolieren und als Platzhalter dienen, bis ich mir ein richtiges Logo leisten konnte. Das Logo blieb dann jedoch jahrelang so, bis mir das alles irgendwann zu unseriös und plump aussah und mit dem überholten 2.2 Design verschwand.
Ein paar Jahre später: Blogfreund Owley hat Geburtstag und fordert seine Leser auf, ihm Postkarten zu schicken. Ich befolge die Aufforderung und schicke Owley eine Karte von Jesus, der auf einem Apatosaurus reitet, weil ich das zum Totlachen finde. Leider konnte ich mit keinem Kulli auf die Karte schreiben, weil die so einem komischen Plastikstoff bestand, weshalb ich Owley noch eine persönliche Widmung des Pew-Mans hinzufügte, weil man das so unter Freunden macht und Owley selbst gerne malt. Heute erreicht mich dann obiges Meisterwerk als Dankeschön. Ohne Zweifel die künstlerische Krönung dieses Blogs.
Was ich eigentlich sagen will: Danke, Owley!
(mehr: One Day One Monster)
26 May, 2014 · Sascha · Personal,Toys · 6 comments

Mein LEGO DeLorean. Wird noch viel cooler mit dem Custom-Hoverboard aussehen.
07 Mar, 2014 · Sascha · Personal,Tech · 8 comments

Ich hatte in meinem Leben bisher drei Handys.
Das erste war ein Nokia 3310. Snake auf dem Schulhof spielen. “Willst du mit mir gehen?”-SMS schreiben. Mama anrufen, ob sie mich abholen kann. Unzerstörbare Kommunikationsmacht. Das war irgendwann Mitte 2001.
Dann schenkte mein Papa mir eines dieser Klapptelefone, die sie sogar bis vor Kurzem noch in Filmen immer wieder verwendet wurden, weil sie einfach so cinematisch aussehen und dramatisch zuklappbar sind. Einfach cooler als dieses öde Touchen. Ich weiß nicht mehr genau wie das Modell hieß, aber ich konnte nicht viel damit anfangen. Überteuerte Pixelgames über T-Mobile kaufen, schlechte Fotos mit der drehbaren 180° schießen und sie keinem verschicken können, weil MMS nicht in meinem Vertrag enthalten waren.
Ich war nie ohnehin eine Handyperson. Ich verspürte nie wirklich das Verlangen danach ständig mit Leuten verbunden zu sein. SMS-Schreiben fand ich doof, weil man in einem Telefonat binnen 30 Sekunden mehr Informationen austauschen konnte als in 10 SMS. Außerdem musste man damals noch pro SMS bezahlen, weshalb dann diese eine Nachricht schon einen Wert besitzen musste.
Das ging mir so bis ich das iPhone zum ersten Mal sah, als Steve Jobs dort vor geladenen Gästen Mitte 2007 dieses neue Gerät vorstellte, dass E-Mail, Internet und Telefonie so verbinden sollte, wie man sich das schon immer wünschte. Es war der Beginn der Revolution. Das merkte man schon daran, dass die Journalisten bereits bei der Vorstellung der Swipe-Funktion verdutzt raunten.
Und auch um mich war es geschehen. Es sollte noch ein bisschen dauern, aber Anfang 2008 hielt auch ich dann das neue Handy Smartphone in meiner Hand. Es sollte viel verändern. Wie ich mit Leuten in Kontakt bleibe. Wie schnell und woher ich meine Nachrichten erhalte. Wie ich mich in kurzen Momenten unterhalte.
Ich war schlichtweg überzeugt. Und so ging es allen, die mich damit sahen. Ich war Early-Adopter auf Missionierung. Erst zwei Jahre später, mit dem Launch des iPhone 4 bemerkte ich, dass auch nun eine breitere Masse in Deutschland das iPhone besaß und benutzte. Ich war überzeugt. Nicht nur vom iPhone, bald folgte auch die Umstellung meiner gesamten Elektronik auf Apple OS. Ein Macbook folgte, der Freundin schwatzte ich ein iPad auf. Letzteres ging schon bald in die Brüche. Unerklärlich, für Apple-Doktoren nicht zu reparieren. Die neue Version wäre ja ohnehin viel besser.
Mich enttäuschte das noch nicht. Ich war zwar kein Jünger, aber Apple passte zu mir und die Produkte waren fantastisch designt und funktionierten einfach. Alles wurde einfacher und schneller. iPhone 1. iPhone 3GS. iPhone 4S. Ein iPhone 6 sollte jetzt im Herbst folgen.
Doch nun ist mein iPhone kaputt. Also, nicht wirklich. Alles funktioniert, bis auf meine Wlan-Verbindung. Ich habe dieses Problem. Nachdem ich alle Anweisungen befolgte, habe ich mich bei Apple selbst gemeldet. Das Problem trat in Folge der Installation dieses Sicherheitsupdates von vor zwei Wochen auf. Eine Sicherheitslücke? Kein Problem, Apple richtet das schon. Immerhin funktionierte ja immer alles. Einmal berühren und schon geht es weiter. Sicher. Schnell.
Pustekuchen. Nun habe ich ein Hardwareproblem. Ausgelöst durch das Sicherheitsupdate. Das sagt man mir so. Das Problem sei bekannt. Mein Garantieanspruch ist aber bereits abgelaufen, weshalb nur eine Reparatur in Frage kommt, die teurer als ein mögliches Upgrade meines Vertrages mit neuerem Modell wäre.
Ich will nicht sagen “Tja, Apple, das war’s dann.”, weil ich nach wie vor von iOS überzeugt bin und auch so mein iPhone ohne Wlan funktioniert und zu bedienen ist. Nur halt umständlicher. Es ärgert mich einfach wie mit einem jahrelangen Kunden umgegangen wird, der nun durch Fremdverschuldung mit einem gekrüppelten Gerät leben muss. Zum ersten Mal bin ich am überlegen, ob ich vielleicht ein viertes Handy holen soll. Ein anderes Handy. Obwohl ich das gar nicht will.
#firstworldproblems
06 Jan, 2014 · Sascha · Kunst,Personal · 0 comments

Vorhin angekommen und eingerahmt: Super Carl Sagan aus Mike Mitchells Super Serie.