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Mondos Disney Show findet morgen in Austin statt und die Previews haben es endlich ins Netz geschafft. Und halleluja, lobet den Herrn, das ist ja eine Offenbarung. Zuerst musste man das Schlimmste befürchten, da viele Künstler wie Daniel Danger auf ihren Kanälen bekannt gaben, dass Disney ihre Entwürfe abgelehnt hatte. Zudem ging das Gerücht in den Foren der Expresso Beans herum, dass Disney sehr autoritär alles ablehnt, was gegen ihren Stil spricht.

Doch nun sind die Previews online und die Handschriften der individuellen Künstler sind unverkennbar. Allen voran Tom Whalen scheint mit dem Disney-Stil perfekt zurechtzukommen und hat sich mit den drei Entwürfen zu The Lion King, The Invincibles und Aladdin ein kleines Denkmal gesetzt. Mein Favorit zur Show muss aber bisher Killian Engs Poster für The Black Hole sein, das die Stimmung des Films für mich perfekt einfängt.

Martin Ansins Print zu Beauty and the Beast ist natürlich auch schön und Rich Kelly kann mir den von mir fast vergessenen Sword in the Stone sogar schön reden. Mit Kevin Tong, von dem ich selbst zwei Poster an der Wand hängen habe, kann ich dieses Mal überhaupt nichts anfangen, seine Prints zu Up und Wall-E finde ich sogar recht schwach. Einige Künstler wie Olly Moss haben ihre Entwürfe noch nicht online gestellt, weshalb man es wohl noch auf der Show selbst ein paar Überraschungen geben dürfte. Auf verschiedenen Seiten kann man sogar noch weitere Entwürfe bestaunen, wo z.B. Whalens Finding Nemo in klein zu sehen ist. Whoa!

Einige der Prints dürften definitiv den Weg ins Netz zu einem erschwinglichen Preis ohne eBay-Flipper finden, aber es gibt noch keine näheren Infos.

Das waren die Oscars für dieses Jahr – Die Verleihung der 86. Academy Awards ging gerade zu Ende. Mit 22 richtigen Tipps meinerseits war die Zeremonie für mich leider ohne Überraschungen abgelaufen. Lediglich die Niederlage von The Act of Killing nagt an mir, aber dafür gewann Her und ich bin da so unglaublich froh drüber. Außerdem hat Oppenheimers Film eine echte Debatte losgetreten in Indonesien und der Film wird noch für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, relevant bleiben.

Insgesamt war die Verleihung an sich sehr lahm und äußerst familienfreundlich. Ellen hatte einen kurzweiligen Monolog ohne große Highlights, von dem jedoch nichts hängen bleibt. Auf Showeinlagen wurde ebenfalls komplett verzichtet. Ihre sonstigen Bits glichen der üblichen Tiefstaplerei aus ihrer Talkshow. Die Dialoge mit den Stars waren zwar durchaus nett, insbesondere eine Pizzalieferung und ein hungriger Harrison Ford unterhielten, aber leider wurden diese Szenen durch den faden Beigeschmack des Product Placements ruiniert. Ellen machte mehrere Selfies mit ihrem neuen Samsung Galaxy und erreichte mit ihrem Gruppenphoto, mit vorgehaltener Pistole quasi, den Rekord der meisten Retweets . Ironischerweise twitterte Ellen selbst hinter den Kulissen Photos mit ihrem eigenen Handy – einem iPhone.

Die sonst immer für Furore sorgende In Memoriam Kategorie war dieses Jahr sehr stilvoll inszeniert gewesen. Die vor Kurzem am Set von Midnight Rider verstorbene Kamera-Assistentin Sarah Jones, für deren Einbindung ins Segment eine eigene Unterschriftenaktion gestartet wurde, fand einen Platz. Ebenso Harold Ramis. Die Zeiten haben sich dank der Technologie verändert, so können auch diese Segmente schneller produziert werden und ohne Ausfälle auskommen (ebenfalls ohne Applaus des Publikums, sehr schöne und stilvolle Entscheidung seitens der Regie). Andere Segmente wiederum, wie zum Beispiel eines für “Helden”, enttäuschten und erweckten den Anschein, dass man die Laufzeit füllen muss und Hollywood erst seit 1998 Filme macht. Dass es so gut wie keine Heldinnen gab, wird nicht erwähnt.

Der große Abräumer des Abends ist Gravity mit 7 Oscars für nahezu alle technischen Kategorien. Cuarón wurde als bester Regisseur ausgezeichent, Emmanuel Lubezki endlich für die beste Kamera und Steven Price erhielt in einem relativ schwachen Jahr den Oscar für den besten Score. 12 Years A Slave ist dahingegen der beste Film des Jahres. Es gibt also erneut ein Split, während der völlig überschätzte David O. Russell mit seinem Langweiler American Hustle zu meiner Befriedigung komplett leer ausging.

Die besten Reden gehen Cate Blanchett, Steve McQueen, Lupita Nyong’o und den Mann der Stunde, Mr. #AlrightAlrightAlright höchstpersönlich, Matthew McConnaughey.

 

PICTURE:
American Hustle
Captain Phillips
Dallas Buyers Club
Gravity
Her
Nebraska
Philomena
Winner! 12 Years a Slave
The Wolf of Wall Street

DIRECTOR:
David O. Russell – American Hustle
Winner! Alfonso Cuarón – Gravity
Alexander Payne – Nebraska
Steve McQueen – 12 Years a Slave
Martin Scorsese – The Wolf of Wall Street
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SciFi Short Collection VI

13 Feb, 2014 · Sascha · Featured,Kurzfilm · 0 comments

Our Drone Future

Drohnen sind momentan in aller Munde und hier sehen wir einen Entwurf, wie sie in Zukunft auch außerhalb von Kriegen eingesetzt und diskutiert werden könnten. In San Francisco sehen wir die Polizeiarbeit aus der Sicht einer Drohne. Das ergibt sehr schöne Aufnahmen der Stadt, nette CG-Einbindungen und eine kleine Idee am Ende, wie sich diese technologische Weiterentwicklung, und eben ihr ziviler Einsatz, gewisse Ressentiments und Bewegungen hervorrufen kann. Leider insgesamt ein wenig kurz.

Chupan Chupai

Chupan Chupai ist indisch und steht für Versteckspielen. Genau dies tut eine Gruppe indischer Kinder nahe des Ganges, jedoch findet dieses Spiel in der nahen Zukunft statt. Indiens Wirtschaftsboom brachte nicht nur Wohlstand, sondern auch neue Technologien selbst in die verschlafensten Örtchen und verwandlete sie in “smart cities”, die nun die Kinder, denen es ja prinzipiell leichter fällt, sich an neue Technologien anzupassen, für ihr Spielchen adaptieren. So häcken sie dann die Stadt um versteckte Pässe und Plätzchen zu finden. Eine sehr hübsche und visuell beeindruckende Parabel über Kindheit und Technologie. (weiterlesen…)

Ich bin ein großer Bewunderer von Laurent Durieux und besitze schon zwei großartige Drucke seiner Kunst. Man erkennt bei den Arbeiten des 42-jährigen Belgiers schön, dass es sich im Unterschied zu vielen anderen im Mondo-Sammelbecken um einen klassisch ausgebildeten Illustrator mit unverkennbarem Stil handelt. Die meisten seiner Motive, insbesondere zum Beispiel seine herrlich unaufgeregte Version von Spielbergs Jaws, erinnern mich an die Cover meines geliebten New Yorker. Sogar Spielberg selbst ist großer Fan und kaufte dutzende Exemplare und sendete sie an Freunde und Wegbegleiter.

Am vergangenen Wochenende widmete ihm nun Mondo eine riesige Ausstellung in ihrer Galerie in Austin, Texas, wo er ältere und komplette neue Prints zu u.a. Hitchcocks Klassikern vorstellt. Unter anderem sind da Prints zu Back to The Future und The Day The Earth Stood Still dabei, die mir absolut den Atem rauben. Die Poster mit den DeLoreans werden bei Mondo am 7. März online verkauft werden, die anderen Prints wurden lokal verkauft und gehen jetzt schon auf eBay für hohe Preise an die Sammler.

Trent Lesikar war bei der Ausstellung vor Ort und hat ein paar Photos online gestellt. Eingerahmt und in echt sieht das eben alles noch eine Spur geiler aus.

Superbowl! Die USA drehen durch, während der Großteil der Europäer sich nicht so wirklich mit der Sportart anfreunden kann. Ein Problem bleiben u.a. die langen Unterbrechungen und Werbepausen, die für uns Filmfreunde aber höchst erfreulich sind, immerhin garantieren hohe Einschaltquoten traditionell großartige Werbung und neue Einblicke in die Filmhighlights des Jahres wie zum Beispiel Transformers: Age of Extinction, Noah, The Amazing Spider-Man 2, Captain America: The Winter Soldier oder Muppets Most Wanted.

Captain America: The Winter Soldier

Freiheit! Gerechtigkeit! Es ist Superbowl Sunday, der größte Feiertag in den USA und da darf eine der patriotischsten Ikonen der Nation natürlich nicht fehlen. Marvel zeigt den zweiten Trailer komplett in der Werbepause und wir sehen ihn jetzt schon online. Sieht immer noch fantastisch aus, auch dank der vermehrt handgemachten Action. Marvel ist mit den Regisseuren übrigens so zufrieden, dass sie die Russo Brüder schon mal für den dritten Teil verplfichtet haben. Es gibt nichts in diesem Trailer, das diese Entscheidung anzweifeln kann. My body is ready. Filmstart: 18. August. (weiterlesen…)

Ich bin ein großer Fan von Zeek Earl und Chris Caldwell, die gemeinsam unter dem Namen Shep Films kommerzielle Videoproduktionen und Kurzfilme in Seattle drehen. Vor etwas mehr als einem Jahr stieß ich auf ihren Kurzfilm In The Pines, einem Low-Budget Close Encounters of the Third Kind Spinoff im Geiste, das mich äußerst entzückte.

Damals startete das Team auch eine Kickstarterkampagne um das nächste Projekt Prospect um eine Astronautin und ihren Überlebenskampf auf einem fernen Planeten zu inszenieren. Ich habe damals direkt mitgeholfen bei der Finanzierung und das aus purer Überzeugung.

Der Teaser bestätigt mich in meiner Annahme, dass es sich hier um ausgeklügelte Filmemacher handelt, die ihr Handwerk genau verstehen und durch hohe Produktionsstandards selbst im kleinem Rahmen mit einem minimalen Budget eine dichte Atmosphäre entstehen lassen, um ihre Geschichte zu erzählen. Der fertige Film wird 13 Minuten lang sein, bald online gehen und eine Adaption in Spielfilmlänge ist geplant. Ich bin sehr froh einen Teil dazu beigesteuert zu haben.

Prospect is the unusual coming-of-age story of a teenage girl on a toxic alien planet. She and her father hunt for precious materials aiming to strike it rich. When the father is attacked by a roving bandit, the daughter must take control.

Ein Herz für Michael Bay

07 Jan, 2014 · Sascha · Featured,Film · 1 comment

Zerbröckelnde Menschenbilder

Okay, hier ist die Situation: Gerade stellt Joe Stinziano, seines Zeichens “executive vice president of Samsung Electronics America”, den neuen geschwungenen Fernseher “Curved” auf der diesjährigen CES vor. Es soll der nächste Schritt in eine neue Qualität des heimischen Kinos sein.

Wer besser könnte bei dem Versuch der Vermittelung des Kinogefühls im Wohnzimmer dabei helfen, als ein Regisseur, der es selbst gerne krachen lässt und dessen Filme äußerst beliebt bei der großen Kundschaft zu Hause ist. Also kommt Michael Bay auf die Bühne. Mit großen Schritten hastet er geradezu zum Fernseher. Der Handschlag endet damit, dass er das rechte Bein argwöhnisch in die Luft hebt. Als ob er auf dem Standbein kehrtmachen wolle und zurück durch die Tür verschwinden will.

Er ist offentlich nervös. Er reibt sich die Hände. Seine Augen suchen nach dem Teleprompter. Er findet ihn, sein Blick bleibt gesenkt. Emotionslos liest er ein paar Zeilen ab. Doch dann der Schock, als der Teleprompter aufhört zu funktionieren.

Bereits dort dreht er sich um, schafft dann aber eine volle Drehung wieder zurück zum Publikum. Routine, scheint er sich selbst sagen zu wollen. Er versucht zu improvisieren, doch dann ist es schon längst um den Regisseur geschehen. Stinziano wirft ihm noch ein paar einfach zu beantwortenden Fragen zu, softball questions, doch Bay ist mental schon wieder hinter der Bühne. Und dort verschlägt es ihn noch einer Entschuldigung hin, die er mit dem Rücken zum Publikum auf der Flucht noch einmal wiederholt.

Blut ist im Wasser. Nun kommen die Haie. (weiterlesen…)

Ich dachte, es wäre noch einmal eine schöne Gelegenheit alles zusammenzufassen und eine Übersicht zu geben, immerhin fließt da immer viel Arbeit und Herzblut hinein. Aber wir sind uns ja einig, dass Top 10 Listen eigentlich großer Blödsinn sind.

Meine Top 15 Poster 2013
Meine Top 10 Trailer 2013
Meine Top 10 Videospiele 2013
Meine Top 10 Fernsehserien 2013 (Podcast)
Meine Top 20 Filme 2013
Meine Filmhighlights 2014