PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Christian Bale transformiert seinen Körper erneut und das schreckliche Resultat ist weder Batman noch ein dünner Geist, sondern Dick Cheney. AHh!! Dabei überschattet er schon im Trailer andere vielversprechende Schauspieler wie Sam Rockwell als George W. Bush! Adam McKays neuer Film knöpft sich nach der Finanzkrise 2008 (The Big Short) wieder ein Thema vor, das die Nullerjahre dominierte. Aktuell mutiert er zu einer besseren Version von Oliver Stone – spannender, unterhaltender, kompetenter. Aber seht selbst im Trailer:

Apropos Oliver Stone, der hatte bereits 2008 mit W. den ersten Spielfilm gemacht, der mit der Bush-Regierung hart ins Gericht geht. In dem nicht viel beachteten Film gab Josh Brolin eine Oscar-reife Performance als Dubya und Richard Dreyfus konnte als Vize-Präsident seiner Karriere eine weitere Höchstleistung hinzufügen. VICE wird sich dem Ganzen natürlich mehr en detail widmen und darauf habe ich Lust. Erst vor Kurzem konnte ich vorab Shock & Awe von Rob Reiner sehen (kommt am 23. Oktober) und diesen rechtschaffenden Zorn finde ich immer noch wichtig, besonders im Vergleich mit dem orangenen Tölpel, dessen bisherige Präsidentschaft in den Medien schlimmer klingt als zwei Mal Bush, aber noch lange nicht die langfristigen, außenpolitischen Folgen hat.

Neuer Trailer zum Into the Spider-Verse Abenteuer mit Peter Parker (Earth – 616), Miles Morales (Earth – 1610), Spider-Ham (Earth – 8311), Spider-Man Noir (Earth – 90214), Spider-Gwen (Earth – 65), Peni Parker (Earth – 14512) und wahrscheinlich noch vielen, vielen Spideys mehr. Die Tagline des Comics war schließlich “Every Spider-Man Ever” – da erwarte ich nichts Geringeres vom Film, also zumindest beim Endkampf oder so. Den Animationsstil finde ich immer noch grandios und erhoffe mir weitaus mehr davon. Sony darf gerne total durchdrehen und den Sinister Six Film in diesem animierten Spideyverse machen und noch mehr. Der Cast ist auch fantastisch. Ich finde, es wird nicht oft genug erwähnt, dass Spider-Man Noir von Nic Cage gesprochen wird. Und John Mulaney als Peter Porker! Street smarts!

Die Poster sind auch Bombe.

Ich bin kein Experte für das Masters Universe. Meine Erfahrungen beschränken sich auf frühe Kindheitserinnerungen und den legendären Saarland-Remix, aber beim Thema Actionfiguren bin ich raus. Allerdings ist mir bekannt, dass es dort eine immense Community an Sammlern und Spezialisten gibt. Ein Fan dieser Figuren war ich noch nie, die wirkten mir schon immer eine Spur zu alt. Mondos He-Man Figur kann ich jedoch viel abgewinnen. Für Fans wahrscheinlich ein Sakrileg, aber ich finde es sehr erfrischend, dass man den Retro-Look mal überwunden hat und He-Man nicht wie Wolverine nach 200 Hamburgern hat aussehen lassen. Die exklusive Figur gibt es bei Mondo für einen stolzen Preis bis zum 23. Oktober als Vorbestellung.

Figure includes:
– Regular Portrait
– Vintage Portrait
– Power Sword
– Battle Axe
– Sheath
– Shield
– Short Sword
– Hand Blaster
– Rifle Blaster
– Burbie Mini Figure w/ Stand
– 6 Different Interchangeable Hands
– Figure Stand

Nach He-Man wird sein Widersacher Skeletor natürlich auch eine Figur bekommen, hier ist ein erster Teaser.

Großer Tag heute im Weltall: Hayabusa2 ist erfolgreich auf dem Asteroid Ryugu gelandet und sammelt dort nun Proben, um sie wieder nach Hause zu bringen. Die Japaner hatten bereits mit Hayabusa vor knapp zehn Jahren zum ersten Mal eine Sonde auf einem Asteroiden landen und Proben mit zur Erde bringen können. Freut mich, dass es erneut geklappt hat. Die JAXA hat Fotos von der Oberfläche.

Weiterhin wird Alexander Gerst heute auf den Tag der deutschen Einheit der erste deutsche Captain eines Raumschiffs. Das Event gibt es im Livestream ab 13:30 Uhr.

Sehr schicke Logos für Facebook, Instagram, Google, usw. von Future Punk im PC Revolution-Stil.


AMC

Finale, oh-oh! Endlich hat dieser Schrecken namens 4. Staffel Fear the Walking Dead ein Ende. Auch in der 16. Folge macht die Serie so ziemlich alles falsch. Nächstes Jahr kann es nur besser werden.

Ich hatte recht. Leider. Mir ist es nicht wichtig, meine eigenen hellseherischen Fähigkeiten Fans der Serie in die Gesichter zu reiben, denn eigentlich will ich diese Serie wie im letzten Jahr lieben. Aber rückblickend finde ich es erschreckend, wie genau ich bereits in meinem Recap des Finales der 3. Staffel diesen Reboot der Serie kommen sah. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es so schlimm wird. Doch die 16. Folge der 4. Staffel Fear the Walking Dead namens …I Lose Myself bestätigt erneut: Diese Season war eine einzige Katastrophe.

Fear the Walking Dead ruinierte die bisherige Serie

Eine schlechte Handlung mit vielen Logiklöchern, bedeutungslose neue Figuren, die alte Figuren an den Rand drängen oder gleich ganz aus der Serie geschrieben werden und eine Figur, für die glatt die ganze Serie umgestaltet wird. Die Liste ist lang und eigentlich noch viel länger, aber ich muss es hier kurz machen. Die 4. Staffel Fear The Walking Dead hat überhaupt nicht funktioniert.

Auch das Ende der neuen Staffel Fear the Walking Dead hat nicht gerechtfertigt, wieso ausgerechnet Morgan (Lennie James) für das Crossover ausgewählt wurde, denn Abrahams Gruppe, die schließlich aus Texas kam, hätte sich prima angeboten. Stattdessen reiste der Killer-Mönch mit dem sechsten Sinn nach Texas, um dort Jahre später auf Madisons Gruppe zu treffen. Mitreißende und verführerische Figuren der 3. Staffel wie Daniel Salazar, Proctor John und Qaletaqa Walker werden gleich ganz aus der Serie rausgeschrieben, ohne jemals wieder erwähnt zu werden. Der Cliffhanger der letzten Staffel, bei dem alle genannten Figuren zentrale Rollen einnahmen, wird nie wirklich aufgelöst und stiefmütterlich in einer Nebenszene abgehandelt. Strand, Alicia und Luciana nehmen bis auf kurze Ausnahmen nur noch Nebenrollen ein, während Madison und Nick in der 1. Hälfte nach einer viel zu langen Nacherzählung der Ereignisse aus der Serie geworfen werden. Nach dem radikalen Kahlschlag macht Fear the Walking Dead erstmal … nichts. Wie immer gibt es ein Event, das alle Figuren in alle Winde zerstreut, sodass sie sich bis zum Finale wiederfinden müssen. Kleine Highlights existieren, doch nie waren die Tiefpunkte so extrem und reichlich.

Der Umbruch hinter den Kulissen ist vielfältig zu spüren. Vor allem der Look der Serie hat immens gelitten. Waren zuvor auch farbige Bilder erlaubt, die der Serie Leben einhauchten und die titelgebenden Toten somit Anlass zum Fürchten gaben, gleicht die Serie in der neuen Staffel dem Grau-in-Grau der Mutterserie. Wiedererkennbare Handlungsorte mit Charakter oder Charme sucht man vergeblich. Bisher kaum erwähnt, aber umso wichtiger: Mit Showrunner Dave Erickson verließ auch Komponist Paul Haslinger die Serie, dessen pochende Beats der Serie ein Herz und eine Stimme in stillen Momenten gaben. Von denen gab es zwar immer noch genug, zu viele sogar. Die ganze 4. Staffel war zäh wie Kaugummi und konnte selbst in den dramatischen Momenten nie mitreißen. Stets war absehbar, was passiert und wer überlebt.

Fear the Walking Dead ruiniert den Reboot

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28 Sep, 2018 · Sascha · Internetgold · Comments

Fantastisches Musikvideo von Rian Johnson mit Sissy Spacek und David Strathairn für LCD Soundsystems “oh baby”, definitiv eins meiner Highlights vom Album American Dream. Ich liebe Musikvideos, die wie so ein kleiner Film agieren und eigentlich eine Version in Spielfilmlänge verdienen.