PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

NEON

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Bestes Beispiel: Brandon Cronenberg, Sohn von David Cronenberg, drehte den Film Possessor, der auch gut und gerne von seinem Vater stammen könnte. Entfremdung, Kontrollverlust, Bodyhorror, dafür ist Cronenberg bekannt und der vielversprechende SciFi-Horror-Thriller seines Sohnes schlägt in die gleiche Kerbe.

Tasya Vos (Andrea Riseborough) is a corporate agent who uses brain-implant technology to inhabit other people’s bodies, driving them to commit assassinations for the benefit of the company. While she has a special gift for the work, her experiences on these jobs have caused a dramatic change in her, and in her own life, she struggles to suppress violent memories and urges. As her mental strain intensifies, she begins to lose control, and soon she finds herself trapped in the mind of a man (Christopher Abbott) whose identity threatens to obliterate her own.

Mit etwas Verzögerung erschien endlich der Trailer zum Remake des legendären ersten Titels der Mafia-Reihe. Die Spieletrilogie erhält in diesem Jahr ein ausgiebiges Remake, so versprach es zumindest der Entwickler, doch die Trailer zu den späteren Teilen enttäuschten mich sehr. Den grafisch größten Sprung erwartete ich ohnehin bei Mafia 1 und die ersten Bilder sorgen nun tatsächlich für absolute Gänsehaut.

Mafia 1 hat nicht ohne Grund einen besonderen Platz im Herzen vieler Fans. Auch für mich war das Spiel die erste Singleplayer-Kampagne auf meinem ersten PC, dazu entzückten Grafik und Geschichte mit bis dato ungeahnter, cineastischer Qualität. Auch die Spielewelt “Lost Heaven” begeisterte.

Das Remake wird nun von Grund auf neu gestaltet, im Unterschied zu Teil 2 und 3, die lediglich aufgehübscht werden. Technisch möchte man die Grafik verbessern, aber nahe beim Original bleiben. Hinzu kommen neue Zwischensequenzen und ein modernes Gameplay. 2K Games verspricht ebenfalls ein lebendigeres “Lost Heaven”.

Der Trailer warnt zurecht: Dies ist kein Gameplay-Footage! Und dennoch tappe ich in die Falle. Es kommt Gänsehaut auf, denn das sieht doch genau so aus wie damals! Also, natürlich nicht wirklich, aber dennoch genau so, wie man sich erinnert. Oder? Nunja, die Wahrheit sieht dann etwas anders aus, wie die Gegenüberstellung beweist, aber wenn nach knapp 20 Jahren anhand von nur ein paar Fetzen aus dem Trailer Erinnerungen an ganze Missionen wachwerden, ist der Hype schon etwas gerechtfertigt. Ob dieser auch hält, was er verspricht, wissen wir ab dem 25. September.

Selbst vier Jahre nach dem katastrophalen Release von No Man’s Sky arbeitet das Team von Hello Games weiter an der Wiedergutmachung an die Fans. Das nächste kostenslose Update bringt havarierte Frachtschiffe ins Spiel, welche von mutigen Astronauten betreten werden können. Eine erfolgreiche Erkundung der verlassenen Weltallhöhlen verspricht hochwertigen Loot, birgt aber auch gleichzeitig enorme Gefahren.

Die Schiffe treiben nämlich nicht grundlos durchs All: Bösartige Aliens haben es sich in ihnen bequem gemacht und vermehren sich Alien-artig im Innenraum. Sieht nach Dead Space-mäßigem Multiplayer-Fun aus und durch die prozedural generierten Schiffe verspricht das Spiel jedes Mal ein neues Abenteuer. No Man’s Sky bleibt also weiterhin einen Blick wert.

Fußball ist cool, das weiß auch der norwegische Dreampop-Teeniestar Boy Pablo. In seinem neuen Musikvideo zu “Hey Girl” dribbelt sich ins Herz eines Mädchens und besiegt seinen Erzrivalen Nacho. Ich hatte mal eine gegensätzliche Erfahrung, als eine Ex-Freundin am Spielrand den Gegner anfeuerte. Wir verloren das Spiel. Geregnet hatte es auch noch.

Aber hey, freut mich für Boy Pablo bzw. Wachito Rico, wie er sich in seinem neuen Projekt nennt. Die zweite Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album “honey” erzählt die Geschichte weiter. Kaum zu glauben, aber im Oktober erscheint nach einer Welttournee, etlichen YouTube-Hits und drei Jahre nach dem Durchbruch mit “Everytime” erst die Debüt-LP bei 777 Records.

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Initial D meets The Last of Us – Wenn es nach den Synthpoppern von Future Islands geht, dann ist eines sicher: Auch nach dem Ende der Welt wird gute Autowerbung möglich sein. Dieser gänzlich im Computer entstandene Liebestanz zweier japanischer Autos überrascht und berührt.

Dazu erfreut der wiedergefundene Sound der Band. Nachdem ich mit dem letzten Album The Far Field eher weniger anfangen konnte, knüpft die neue Single “For Sure” nach dreijähriger Pause wieder an die liebgewonnene Singles-Goodness an. Ein toller, lebensbejahender Track für Fahrten durch warme Sommernächte.

extremely 3:00 am content

Matt Berninger von The National kommentierte unter diesem von einem Fan gemachte Musikvideo: “This just made me cry. Thanks a lot. MB” Ein mega cooler Ritterschlag, zumal diese Videos immer ganz persönliche Projekte für eine Handvoll Ultras sind, die vielleicht 287 Views bekommen. Das Video an sich ist übrigens äußerst passend geschnitten und “Nobody Else Will Be There” ist ohnehin ein Hammertrack, besonders für diese Jahreszeit.

Oscar-Preisträger und The Mandalorian Komponist Ludwig Göransson spielt in seinem ersten eigenen Musikvideo jedes einzelne Instrument des Hauptthemas der Serie. Als wäre das schon nicht cool genug, hat man ihn auf die Stagecraft-Bühne gesetzt und ein paar der Motive und Welten aus der Serie eingeblendet, teilweise sind aber schon Bereiche seines “Studios” wohl aus dem Computer. Das Video allein ist natürlich mega, aber es beweist dazu die vielfältige Einsatzfähigkeit dieser neuen Technologie und welche Revolution uns bevorsteht. Es wird wohl noch so vielleicht zehn Jahre dauern, aber sobald diese Methode auf einem Konsumentenlevel alltagstauglich wird, sind vielen Indieproduktionen wirklich keine Grenzen mehr gesetzt.