PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

The Problem with Reylo

11 Jan, 2020 · Sascha · Film · Comments

… yeah.

Ich wusste nicht, dass Max Richters “On The Nature of Daylight” ein offizielles Musikvideo hat; beziehungsweise bin ich bisher davon ausgegangen, dass es sich inoffiziell zumindest um Arrival handelt (höhö). Elisabeth Moss spielt aber mit und ihr Gesicht wurde ja zum Leidesausdruck quasi geboren. Passt also zum Track, aber auch irgendwie nur zur Hälfte. Natürlich gibt es kaum einen besseren Heulsoundtrack für persönliche Niederlagen oder Zusammenbrüche, aber – und vielleicht ist das auch Denis Villeneuve zu verdanken – verbinde ich mit Richters Werk auch Hoffnung und … Tageslicht in dunklen Zeiten. Ich bleibe bei Arrival.

Musikvideo: DIIV – The Spark

11 Jan, 2020 · Sascha · Musik · Comments

Nach all den Jahren der Wartezeit hatte Deceiver, das dritte Studioalbum von DIIV für mich leider eine kleine Enttäuschung und ich kann nicht einmal genau den Finger auf die Wunde legen. Die erste Singleauskopplung “Blankenship” missfiel mir schon und das hatte Signalwirkung. Vielleicht ist das Album auch ein wenig zu moody geworden, die Shoegaze-Einflüsse zu doll, die rohe Energie des ersten Albums zu sehr in gewisse Stimmungsbahnen produziert. Vielleicht muss ich es mir aber auch nur noch einmal anhören; Fans sprechen immerhin in den YouTube-Kommentaren von “criminally underrated” und “undeniably their best”.

Lange Rede, kurzer Sinn: “The Spark” war mein Lieblingstrack des Albums und dafür gibt es nun ein hübsches Video.

höhö

Mac hatte zuletzt übrigens einen Auftritt im TV bei PBS und meinte so: Idgaf. King! (weiterlesen…)

Die sympathische Indie-Rock Band Bombay Bicycle Club filmte für ihre neue EP Eat, Sleep, Wake (Nothing But You) ein Musikvideo, aber diese abgefilmte cleane Live-Performance gefällt mir viel besser.

Natürlich kann man ganze Szenen wie Vaders Massaker in Rogue One aus Lego nachbauen. Man kann aber auch einfach die Szene mit Sounds aus den Lego Star Wars Spielen shitposten. The duality of man!

Ich bin bei Dragonball schon bestimmt seit nun zwei Jahrzehnten raus und dachte auch, dass das alles ausgespielt und zu Ende erzählt war. Es gab eine Zeit, da kaufte ich mir alle paar Tage nach der Schule einen Manga nach dem anderen bis die Geschichte endlich friedlich und gut ausging. Auch die getreue Anime-Adaption endete und für mich war die Sache damit gegessen.

Klar, dieses weirde GT(hieß das so?)-Quasi-Reboot war mir bekannt, welches Goku wieder zu einem Kind verdammte, aber das erschien mir selbst damals schon als ein zum Scheitern verurteiltes Aufkochen von Nostalgie. Total verdutzt stellte ich daher vor einigen Jahren fest, dass Dragonball als Marke nicht nur fortbesteht, sondern schier gedeiht und u.a. mehrere Kinofilme sogar als große Events in den deutschen Lichtspielhäusern gezeigt werden.

“You’ve watched the anime. Now play it.”

Was ich eigentlich sagen will: Das ist eine unglaublich gute Tagline, die wohl Leute wie mich ansprechen soll. Das Spiel bietet scheinbar einige RPG-Elemente an, so kann Goku fischen, er muss essen und man darf die großen Momente des Animes nachspielen. Das Beste? Das sieht alles genau so aus wie der Anime, nur fast schon… besser? Verrückt, wie weit wir gekommen sind.