PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Mike Tyson Helps Cormac McCarthy

03 Nov, 2014 · Sascha · Fernsehen · Comments

Mike Tyson hat eine neue Serie namens Mike Tyson Mysteries, die letzte Woche auf dem amerikanischen Sender Adult Swim zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Soweit bekannt. Ich hatte eigentlich trotz meiner Faszination für Tyson, basierend auf diversen Compilation Videos verrücktester Aussagen des Boxers und Taubenliebhabers, kein Interesse daran. Tyson bleibt eben trotz neuerlichem Charme ein Arschloch und Vergewaltiger.

Dass man jetzt mit einem bereinigten, popkulturell aufgeladenen Image dank Hit-Cameos (The Hangover) eine humorvolle Serie machen will, lässt mich eigentlich nur den Kopf schütteln. Und trotzdem bin ich nach diesem Clip oben irgendwie an der Serie interessiert. Einmal weil die Serie sich ihrer Probleme bewusst zu sein scheint und Tyson zur Zielscheibe des Spottes macht. Und andererseits weil die Prämisse einfach so abgefahren ist, dass man sich wenigstens eine Episode mal geben kann. Es muss nämlich geklärt werden: Wie kann Mike Tyson Cormac McCarthy helfen? Wobei benötigt er Hilfe? Wird McCarthy in der Serie zu sehen sein? Wie high war der Autor zum Zeitpunkt des Verfassens?

The Room – The Musical

03 Nov, 2014 · Sascha · Film,Musik · Comments

Die genialen Musikkünstlern Jon und Al Kaplan von Legolambs haben sich für ihr neues Musicalmashup mit Tommy Wiseaus The Room eine weitere Trashperle als neues Opfer herausgesucht. Im Video singt Tommy Wiseau nun den Plot des Films und jede einzelne Kultszene kommt natürlich vor, nur noch besser. Tommy hört sich zwar hier eher an wie eine Mischung aus Arnold Schwarzenegger und Kermit The Frog, aber wer weiß schon wie sich ein singender Tommy Wiseau anhört? Der Mann ist ein Enigma.

Auf unserer Suche nach René stoßen Miriam(@galbrush, Facebook) und ich (@reeft,Facebook) auf Matthias (@beeeblebrox,Facebook), der erste offizielle Gast des Podcasts, der sich mit uns über Justin Theroux, Harry Potters Stimmbruch, The Wire Alumni, Bibelabschreiber, Georgias Demographie, das Zombie-Action-of-the-Week-Schema, Schockeffekte und Kannibalen unterhält. Matthias’ schriftliche Review zur Folge findet ihr auf Moviepilot.

Kurz ein paar Worte noch: The Walking Dead hat mit Scott M. Gimple endlich einen würdigen Ersatz für Frank Darabont gefunden. Auch wenn wir leider nie herausfinden werden, wie gut die Serie tatsächlich einmal unter ihm gewesen wäre, kann ich inzwischen immerhin eine Episode anschauen ohne vor Wut zu explodieren. Die zweite Folge hat zwar wieder einige kleine Probleme, wie z.B. die Zombie-Action-of-the-Week (aka kleinster gemeinsamer Nenner) und die Einführung von Gabriel, aber die Geschichte schreitet in einem Tempo voran, das angenehm ist und gleichzeitig orientiert man sich spürbar am Comic. Das ist alles sehr angenehm. Ich bin guter Dinge. Mehr im Podcast.

Krang Halloweenkostüm

31 Oct, 2014 · Sascha · Alles sonst so · Comments

Redditor Guimancreative gewinnt Halloween. Mehr Photos. (via)

Citizen Kane Reviewed As A Video Game

31 Oct, 2014 · Sascha · Film · Comments

Der herrlich schiere Blogname The Objective Reviewer verrät schon, wieso der Blog es direkt mit seinem ersten Beitrag in die Liste meiner Lieblingsblogs aller Zeiten schafft. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt, denn die Idee ist grandios: hier werden Filme im Videospieljournalismussprech für “Filmer” reviewt.

Als erstes Beispiel wird Citizen Kane besprochen, der bekanntlich von vielen Filmern als einer der besten Filme aller Zeiten gehandelt wird, hier jedoch nur mit einem dürftigen “objective score” von 48/100 wegkommt. Die Review ist eine einzige Goldgrube mit Sätzen wie “Citizen Kane was unveiled at an unboxing ceremony on January 1, 1941, at the Pantages Theatre, 6223 Hollywood Boulevard.” oder “Even in its initial release, Citizen Kane had problems. The images didn’t have any colors at all, which destroyed the illusion of looking at people doing things.”, die man wohl nur wirklich wertschätzen kann, wenn man sich ein bisschen mit Videospielreviews beschäftigt.

Citizen Kane doesn’t take full advantage of this, though: it only changes the dots 24 times every second, just like its original release. So even on my underpowered, out-of-date system, Citizen Kane only uses one third of the available framerate. Hardcore filmers who have invested in better gear can configure it to make the dots change color as much as 240 times each second, creating a much smoother look, which should make it look much better and more accurate and in line with the tastes of modern consumers.

Passend zu Halloween und den ganzen Horrorfilmen, die ihr im Rahmen des #Horrorctober gesehen habt, gibt es hier nun ein Video von GoodBadFlicks über Joss Whedon und Drew Goddards modernen Klassiker The Cabin in the Woods. Während man vielleicht nicht vorgeben sollte, dass der Film mehr als eine nerdige Dekonstruktion des Genres und Spielerei mit Horrorfilmklischees ist, macht es dennoch Spaß alles gesammelt in einem Video aufgezeigt zu bekommen – egal wie viele Referenzen man vorher bereits erkannt hat. (Also keine besserwisserischen Kommentare!) Denn wusstest ihr zum Beispiel, dass ein Left 4 Dead 2 Tie-In geplant war, das dann aber durch MGMs Bankrott doch nicht umgesetzt wurde? Die Welt ist einfach nicht fair.

2014 scheint sich zu einem persönlichen Rekordjahr zu mausern. In noch keinem anderen Jahr habe ich zuvor so viele Filme gesehen, knapp 300 dürften es inzwischen sein. Ab und zu verschwand ich sogar mal komplett für ein paar Wochen in ein Genre, so habe ich mir zum Beispiel sehr viele Mumblecoregeschichten der Brooklyn-Leute um Joe Swanberg reingezogen. (Randnotiz: Davon gibt es viel zu viele, aber die guten Titel sind die Tortur wert.) Irgendwann wird mein Überblick dann schwammig und es bilden sich mehr Gefühle zu gewissen Genres als einzelnen Filmen heraus. Rückblickend fällt mir dabei auf, dass es extrem wenige Non-Genre Actionfilme gibt, geschweigedenn gute. Was das bedeutet? Let me explain.

Natürlich ist der Actionfilm ein Genre für sich selbst, doch sehr viele reine Actionfilme gibt es nicht mehr wirklich. Die Action wird immer mehr mit anderen popkulturellen Genres wie Superhelden oder Fantasywelten verpackt und teilweise sogar erstickt, wenn man sich jetzt mal Guardians of the Galaxy als Beispiel nimmt. Hier dominierten Humor, Charme und die Chemie der Figuren. Die Action enttäuscht zwar nicht, ist größtenteils jedoch belanglos.

Aktuell scheint wieder nach einer Ruhephase ein Knaller am Actionhimmel zu warten, der es in sich hat. In John Wick wird ein von Keanu Reeves gespielter Ex-Hitman Opfer eines Überalls, bei dem sein Hund getötet wird. Mad with rage jagt er die Mörder seines Hundes und bringt alle nacheinander, Kopfschuss nach Kopfschuss, um.

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Über 45 Millionen Klicks alleine auf dem offiziellen Avengers-Trailer von Marvel – da ist es keine Überraschung, dass die Mashups nicht lange auf sich warten lassen. Mit Abstand am lustigsten ist der Trailer, wenn man ihn mit Celine Dions Titanicschnulze “My Heart Will Go On” unterlegt. Passt herrlich zum super dunklen und melodramatischen Trailer. (via)