PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

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Die offizielle Star Wars Seite hat heute den Titel von Star Wars: Episode VII verkündet und er heißt: The Force Awakens. Auf Deutsch dann wohl: Die Macht erwacht? Das Erwachen der Macht? Hmm. Mehr Informationen sind bisher noch nicht bekannt, aber das ist doch mal ein ziemlich cooler Titel. Welcome to the family, TFA.

Time for Nerdspekulation: Es fehlt ja jetzt der genaue Titel mit dem Episodenzusatz. Hat man dies jetzt nur vergessen oder lässt man dies einfach wegen der extremen Franchisierung nach Marvel-Art einfach weg? Marvel lässt ja auch bei allen Titeln inzwischen die Nummerierung außen vor, weil das schon irgendwie ermüdend wirkt und marketingtechnisch besser verkauft werden kann. Nun wird das wohl mit Star Wars auch so sein. Fände ich ziemlich schade, falls das so kommen sollte.

Edit: Ja, es ist tatsächlich genau so, RebelForce Radio hat die Bestätigung. Schade. Es ist aber auch gut sich zu erinnern, dass andere Star Wars Filme wie Empire oder Jedi auch keine Nummern brauchten und Disney diesen Schritt wohl eher tut, um sich von Fox zu distanzieren. Kann man dann schon gut nachvollziehen.

“How did this get fucked up so quick?” Ich weiß es leider auch nicht, Charakter aus dem Kurzfilm. Aber ich weiß, dass es gerade noch viel zu früh war um so einen bescheuerten, inkohärenten, abgedrehten, lustigen und doch gut produzierten Quatsch zu sehen. W.T.F.

A red ball bounces past a cafe and a couple folks’ houses and then goes to the beach.

Joa, so kann man es auch beschreiben…

Viralvideos und Musikvideos aus der Egoperspektive kennt man bereits, nun plant der bewährte Kurzfilm- und Musikvideoregisseur Ilya Naishuller einen gesamten Film in “Echtzeit” aus dieser Perspektive zu drehen. Neben seinem viralen Hit aus dem letzten Jahr hat er auch bereits den Ausschnitt oben hochgeladen, in dem uns Sharlto Copley in feinstem Overacting Instruktionen gibt, wie wir es aus Call of Duty und Konsorten gewohnt sind.

Der Film ist abgedreht und sucht jetzt noch zusätzliche finanzielle Mittel über IndieGogo, um die Gesamtqualität sowie kreative Kontrolle über den Final Cut und den Verleih zu garantieren. Noble Ziele, da kann man ruhig was für spenden; insgesamt werden auch nur moderate 250.000 US-Dollar erfordert. Neben dem POV-Style wird Hardcore auch der erste Film sein, der komplett mit einer GoPro Kamera gefilmt wird und das sieht so aus:

Mich würden da die Making-Of Videos mehr interessieren als der Film. Insgesamt ist Hardcore ein echt ziemlich abgefahrenes Projekt, das bereits im Teaserclip mit einigen technischen Kniffen und Spielereien überzeugen kann und als Produzenten Timur Bekmambetov (Wanted, Night Watch) überzeugen konnte. Ein richtig schön cheesiges Poster gibt es auch bereits und die Story hört sich so abgefahren und bekloppt an, dass das tatsächlich funktionieren könnte. (via)

HARDCORE is a modern, action Sci-Fi story about HENRY, a newly resurrected cyborg who must save his wife/creator ESTELLE (Haley Bennet) from the clutches of a psychotic tyrant with telekinetic powers, AKAN (Danila Kozlovsky), and his army of mercenaries. Fighting alongside Henry is JIMMY (Sharlto Copley), who is Henry’s only hope to make it through the day. Hardcore takes place over the course of one day, in Moscow, Russia and it’s all shot in the same style as BAD MOTHERFUCKER to be released in cinemas worldwide.

GTA V First-Person Trailer

05 Nov, 2014 · Sascha · Games · Comments

Zunächst dachte ich, dass es sich um einen Witz handelt. Dann vermutete ich, dass es sich um ein billiges Gimmick handeln muss, dass nichts werden kann. Dann sah ich den Trailer – woah! Rockstar lässt die Spieler zum Next-Gen Release von Grand Theft Auto V mit einen FPS Modus durch Los Santos laufen, fahren, springen, schießen und zeigt dabei eine bisher ungeahnte Immersionskraft dieses Spiels auf. Absolut genial. Wenn es jetzt noch eine PC-Version und Heists geben würde, könnte man Rockstar fast verzeihen.

Lego Jurassic Park Trailer

05 Nov, 2014 · Sascha · Toys · Comments

Der Lego Entwurf für Jurassic Park aus dem letzten Jahr wagt einen zweiten Versuch und hat bereits in den ersten zwei Wochen über ein Drittel der 10.000 benötigten Stimmen ergattern können. Die Zeichen stehen also gut, dass es dieses Mal klappt. Zusätzlich helfen soll jetzt ein kleiner Trailer mit dem Set in Aktion. Abstimmen kann man für das Projekt bei Lego Ideas und mit etwas Glück haben wir dann das Produkt im nächsten Jahr passend zum Start des neuen Films auf dem Markt. So oder so wird es aber Lego Dinosaurier geben; Universal hat nämlich einen Deal mit Lego für Jurassic World am Start.

Supercut: Fake Werbung in Filmen

04 Nov, 2014 · Sascha · Film · Comments

Ich liebe es, wenn Filme ihre eigene Werbung für gewisse Szenen drehen. Ob es sich um eine Szene aus dem Film, eine normale Werbung im Hintergrund oder nur eine Parodie handelt, spielt keine erst mal Rolle, denn so oder so hilft dieser Kniff einen sehr eigenen Ton zu schaffen. Die Screenjunkies haben jetzt mal daraus einen riesigen Werbeblock gestaltet.

Werbung, die man gerne schaut – mit Ausschnitten aus Robocop (1987), Goodfellas, Wreck-It Ralph, Anchorman, Tropic Thunder, Jack and Jill, Jingle All the Way, Toy Story, Eternal Sunshine of the Spotless Mind, Serenity, Ghostbusters, Happy Gilmore, Batman (1989), Lost in Translation, Anchorman 2, Prometheus, Punch-Drunk Love, Donnie Darko, Requiem for a Dream, Talladega Nights, The Running Man, Tommy Boy, Transformers: Age of Extinction, The Truman Show, UHF, Westworld, The Wolf of Wall Street, Total Recall, Beetlejuice, Coming to America, Dodgeball, Halloween III, I Robot, Robocop 2, Starship Troopers.

HA! HA! HA! HA! TAINTED MEAT!! Im neuen Podcast besprechen Miriam (@galbrush,Facebook) und ich (@reeft, Facebook) leider angeschlagen und weiterhin ohne René unsere Lieblingszombieserie. Erneut geht es um Kannibalen, einen Priester, Moral und tainted fucking meat – endlich! Wie immer vergleichen wir die Adaption mit ihrem Original. Am Ende spekulieren wir rund 25 Minuten über Comic-Spoiler und die nächste Folge, basierend auf dem Teaser.

Kurzreview: Vor dem Podcast gefiel mir die Folge sehr gut. Nachdem wir dann alles durchgesprochen haben, hinterlassen einige Momente doch trotz Comicnähe und dichter Atmosphäre einen bitteren Nachgeschmack. Einige Dinge machen weiterhin keinen Sinn und wirken wirklich unüberlegt. Doch das Pacing gefällt und das neue Maß an Qualität, insbesondere bezüglich der Regie in dieser Woche, unterhält gut.

Als Saarländer kenne ich die besondere Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft wie kaum andere Europäer direkt aus dem Alltag und als Fernsehhipster bin ich natürlich auch Freund von arte. Wird also längst mal Zeit, dass ich davon auch mal im Blog was erzähle; immerhin konsumiere ich relativ viele der tollen Angbote. Da darf man auch ein wenig Lob zurückgeben.

Erwähnung sollte auf jeden Fall die sehr coole neue Laborentwicklung “Young Fiction” sein, bei der man Studenten der Filmakademie Ludwigsburg dazu aufforderte, junge und kreative Inhalte im seriellen Format zu entwickeln.

Aus etlichen Bewerbungen hat die Jury die besten drei ausgewählt und nun dürfen die Zuschauer den Sieger bestimmen. Die drei Pitch-Videos kann man sich online ansehen. Neben der chaotischen und abgeschlagenen Improvisationstheatersendung In freier Wildbahn gibt es noch die eher traditionelle Liebesgeschichte mit Netzeinbindung Paris Berlin & in between, die mit ihrer vertrauten Prämisse und der relativ hohen Produktionsqualität bisher die meisten Wähler begeistern konnte.

Mein Favorit ist jedoch “Broken Links” von L. H. Jung und D. Siebold über einen Computervirus, der zunächst das Internet und dadurch auch unser Leben ins komplette Chaos stürzt. Ich mag diese High Concept Idee und mir gefällt das Verständnis und die Einstellung der Machern zum Netz:

Links sind die Essenz der Netzkultur. Eine Information ohne Verknüpfung ist wertlos. Erst die Verknüpfung macht eine Bewertung und Einordnung möglich. In „Broken Links“ werden alle Verknüpfungen neu sortiert.

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Weiterhin hat sich das Onlinekulturmagazin BiTS (jeden Mittwoch, ganz großartig. Die letzten Folgen gingen zum Beispiel über die Ninja Turtles, Halloweenkonsumismus, Transmediafranchiseforschung über z.B. Pokémon, etc.) diese Woche mit Netflix, Fernsehen und Algorithmen beschäftigt.

Ängste schüren, Kontrollverlustpanikmache und das alte System verteidigen, wenn auch mit einem Funken Wahrheit – das hätte man jetzt befürchten können. Stattdessen predigt das Video Eigenverantwortung und ich kann da nicht stärker beipflichten. Netflix zeigt einem nie wirklich das volle Angebot, das ist schon alleine auf Grund des Layouts und der großen Datenbank nicht möglich. Dafür muss man wohl zusätzliche Dienste oder schlicht Watchlists benutzen. Letterboxd gibt zum Beispiel unter den Filmeinträgen direkt die Möglichkeit den Film bei diversen Diensten wie Amazon, iTunes oder eben Netflix zu sehen, wenn er dort angeboten wird. Der Haken: Wirklich nützlich ist dies nur für Nutzer des amerikanischen Markts. Pfiffige deutsche Nutzer können sich aber über Umwege dort behilflich sein.

Die Sache mit der Einschätzung des Geschmacks trifft meiner Ansicht nach jedoch zu. Auch wenn das vorgeschlagene Angebot inzwischen mehr Marketingoberfläche geworden ist und man (minimal) nach den guten Titeln graben muss, sofern man nicht nach einem spezifischen Film sucht, trifft die Sterneeinschätzung stes meinen Geschmack. Wer also sehr wenig Zeit hat und seine Streamingstunden genau abwägen muss, kriegt hier eine gute Einschätzung. Allgemein ist es aber ein guter Tipp, nicht so naiv zu sein und sich immer auf diese Dienste zu verlassen und dann hinterher zu beschweren.

Jede Menge Hintergrundinformationen, Links, Bonus-Videos, etc. gibt es auf der offiziellen Seite zur Epsiode.