Alles sonst so - PewPewPew

Zwei Gedanken, außer dass diese Videos einfach sehr lustig sind: Es ist schon etwas tragisch, dass Oblivion heute zu Tode gememet wird und neue Generationen hauptsächlich dadurch in Berührung damit kommen. It was a good game!

Der Ausschnitt, wie alle (inzwischen fast 100) Video-Edits des Kanals, stammt aus einem ESL-Video des Lehrers Graig Thompson für Fremdsprachler, was die Intonation erklärt. Bei der Vermittlung und dem Training einer Fremdsprache geht es zunächst um das reine auditive Verständnis, das Erkennen von Syntax und Inhalt. Auch die Wiederholungen bzw. inhaltliche Redundanz dient zur Darstellung unterschiedlicher Zeitformen bzw. Sprauchgebrauch.

Wieso aber gleichen sich Lehrvideo und Videospiel so sehr? Die Lines der Synchronsprecher im Spiel wurden alphabetisch aufgenommen, was die dramatischen Unterschiede in Emotionalität und Betonung erklärt. Context is major key!

Anyway, hier sind noch drei weitere Knaller. (weiterlesen…)

He found peace and solace.

“Two possibilities exist: either we are alone in the Universe or we are not. Both are equally terrifying.” ― Arthur C. Clarke

Es ist die Frage aller Fragen, die unsere Existenz im Kern trifft: Sind wir allein im Universum? In Zeiten, in denen Religion vielleicht noch die Welt, aber nicht mehr das Universum erklären kann, brauchen wir Wissenschaftler, die uns die Sache erklären. Das Christentum endet spätestens am Mond.

Die Wissenschaft weiß seit den Erkenntnissen durch das Kepler-Teleskop und der Anzahl an gefundenen Exoplaneten, dass es höchstwahrscheinlich ist, dass die meisten Sonnen mindestens einen Planeten, wenn nicht sogar mehr, in ihrem Orbit zählen dürfen. Dazu wahrscheinlich viele sogar in ihrer habitablen Zone. Ist das Leben also weitläufig im Universum oder sind wir doch selten?

Angesichts der jüngsten Erkenntnisse zu möglichem Leben in den höheren Sphären der Venus und den Vermutungen zu ehemaligem Leben auf dem Mars, dazu die möglichen Gegebenheiten auf den Jupiter- und Saturnmonden, drückt sich das Bild auf, dass das Leben selbst in unserem eigenen Sonnensystem vielleicht gar nicht einzigartig ist. Auf unserem Planeten entsprang das Leben schnell als sich Möglichkeiten dazu ergaben und Wasser ist im Universum nicht selten. Hinzu kommt, dass wir meist mit unseren engen Blick auf mögliches Leben im Universum blicken, welches extrem vielfältige Ursprüngen haben können, fernab Kohlenstoffbasiertem Leben.

Die Drake-Gleichung schafft Abhilfe. US-Forscher Frank Drake entwarf vor vielen Jahren eine Gleichung, die anhand verschiedener Faktoren errechnen sollte, wie viele intelligente Zivilisationen in einer Galaxie existieren. Viele der Faktoren sind schwammig und eng gefasste, es gibt positive wie negative, d.h. optimistische bis pessismistische Einschätzungen und selbst diese stützen sich meist nur auf educated guesses, aber grundlegend ist es ein starting point, um über diese Möglichkeit zu reden.

Lex Fridman ist AI-Forscher am MIT, hat jedoch neuerdings Gefallen am Podcasten gefunden und ist befeuert durch einige Auftritte bei Joe Rogan inzwischen recht erfolgreich damit geworden. Das dürfte ihn freuen, denn wenn man auf Twitter einigen Kolleg*innen zu seiner Forschung Glauben schenkt, ist er methodisch und ethisch höchst angreifbar und durch seine persönliche Nähe zu Figuren wie Elon Musk bei der Erforschung von AI-Vehikeln kompromittiert.

Als Podcastfigur finde ich ihn allerdings interessant. Er ist genau der Typ, den Rogan in seinen Podcasts mag. Ein schlauer Fachmann, der aber bereit ist, mit Rogan über die großen Fragen des Lebens und Eventualitäten zu spekulieren. So ein bisschen Ancient Aliens für Leute mit Abitur.

“I’m sure the universe is full of intelligent life. It’s just been too intelligent far away to come here.” ― Arthur C. Clarke (Anm. d. Red.)

So muss auch sein neues Video gesehen werden, in dem er – als AI-Forscher – seine eigenen Einschätzungen der Drake-Gleichung beifügt. Das Video finde ich trotzdem am Ende interessant, weil es noch einmal neueste Zahlen miteinbezieht und dieses für mich bereits vertraute Thema um eine aktuelle Einschätzung erweitert. Die Erkenntnis, dass es wahrscheinlich nur ein paar intelligente Zivilisationen pro Galaxie, wenn überhaupt gibt, ist ziemlich deprimierend. Damit beantwortet das Video aber auch in gewisser Weise Clarkes ikonisches Statement um eine bittere Realität: Es ist höchst wahrscheinlich, dass wir nicht alleine im Universum sind und das Leben sogar recht vielfältig ist, Abermillionen von intelligenten Spezies aber so weit voneinander entfernt sind, sodass niemals direkter Kontakt hergestellt werden kann. “No Man is an Island”, John Donne? Wahrscheinlich doch.

Happy Life Day 2020

24 Dec, 2020 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

🎄 Möge die Macht mit euch sein! 🎄

Die Noris Force Con 6 sollte eigentlich nächstes Jahr vom 10. bis 12. September stattfinden. Pandemiebedingt wird sie nun um ein weiteres Jahr auf den 16. bis 18. September 2022 verschoben. Wenn ich mir den veröffentlichten Impfplan der Bundesregierung anschaue, nach dem ich mit berufsbedingt erhöhter Priorität auch erst im August/September dran wäre, eine leider völlig korrekte Entscheidung. Dafür wird dann hoffentlich in zwei Jahren umso mehr gefeiert. Angesichts der Lucasfilm-Pläne für das Franchise gäb es da sicherlich einige Anlässe.

Heute wenden wir uns mit einer Entscheidung an euch, die zu fällen uns nicht leicht gefallen ist. In Abstimmung mit unserem Spendenpartner, dem Tierheim Nürnberg, und unserem Veranstaltungsort, der Stadthalle Fürth, haben wir beschlossen, die Noris Force Con 6 auf den 16.-18.09.2022 zu verschieben.

Wir haben im Frühjahr die NFC6 auch mit dem Hintergrund angekündigt, um einen Hoffnungsschimmer während der immer noch anhaltenden Pandemie zu haben. Die Planung gestaltet sich jedoch, trotz bereits etablierter Strukturen und Kontakte, schwieriger als bei unseren bisherigen Cons.

Viele unserer Unterstützer und Partner haben in der aktuellen Situation selber sehr zu kämpfen und können uns nicht in dem Maße helfen, wie sie es gerne würden. Props, internationale Gäste etc. lassen sich leider auch aufgrund der Reisebeschränkungen und der ungewissen Situation im nächsten Jahr nur schwer bis gar nicht planen.

Wir sehen derzeit keine Möglichkeit, die Con nächstes Jahr so durchzuführen, wie wir es gerne würden, vor allem mit dem Hintergrund, dass wir kein Geld in den Sand setzen wollen, welches auch hätte gespendet werden können. Daher haben wir uns nun frühzeitig für eine Verschiebung entschieden.

Wir hoffen auf euer Verständnis und würden uns freuen, wenn ihr euch auch den neuen Termin für uns freihalten würdet. Es ist nun zwar noch eine ganze Weile länger bis zur Noris Force Con 6, aber Vorfreude ist ja immer noch die schönste Freude.

Wir wünschen euch und euren Lieben auf jeden Fall eine schöne Adventszeit, besinnliche Feiertage und einen Guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2021!

Bleibt gesund und bis hoffentlich bald!

Videokünstler Mike Diva drehte diesen schicken Trip für die Band seines Bruders, MILKBLOOD. Das Alien stammt aus der Hand von Trevor Henderson, dem Horrorkünstler hinter SCP-adjacent Figuren wie Siren Head oder dem Long Horse, der täglich neue Kreationen auf Twitter vorstellt und einer meiner Lieblingsaccount ist. Groovy Signs-Vibes, genau mein Jam.

In einem nicht allzu weit entfernten Paralleluniversum bin ich Architekt geworden. Das war zumindest als Kind mein Traumberuf und lange Zeit mein Plan. Ein doofes Praktikum verdarb mir dann den Spaß am Beruf und am Zeichnen, leider war ich in der Zeit nicht gut betreut oder beraten, sodass der Traum ein bisschen zerbrach. Meine “oberflächliche” Leidenschaft, sage ich mal, für die Architektur bleibt mir aber bis heute erhalten. Seit Jahren bin ich ein großer Fan von James Cutlers Entwürfen und Häusern; besonders seine Newberg Residence habe ich ins Herz geschlossen, seit Jahren auf dem PC abgespeichert und als Traumhaus im Hinterkopf.

“Everything in this world has a nature – institutions, people, places… There are things that land will accept and other things it will not accept and stay whole. The bottom line of that is I felt that our job once we decided to work with the nature of things was those things take on a will. And our job is to reveal that will, that spirit, and amplify it if we can.”

Faircompanies besuchte den Mann hinter Cutler Architects auf seiner Insel nahe Seattle und widmete seiner 8×10′ Hütte ein fantastisches Portrait. Cutler arbeitet dort laut eigener Aussage bis zu zwölf Stunden am Tag und so ein Ding wäre auch mein absoluter Traum. Hoffnung: Zum 20. von PewPewPew blogge ich aus so einer Hütte.

Luke von Geek Gaming Scenes konzentriert sich in seiner Arbeit als Modellbauer auf große Schlachtfelder. In seinem neuen Video lässt der professionelle Tabletop-Geek jedoch seinem nachvollziehbaren Hype auf Cyberpunk 2077 freien Lauf und bastelt eine kleine, aber feine Szene. Ich schätze an Luke besonders, dass er kein stiller sehr mitteilungsbedürftig ist und Vor- wie Nachteile von einzelnen Techniken während des Baus reflektiert. Dazu ist er unglaublich vielseitig und nicht zu versteift, um zum Beispiel nur spezielle Modellbaumaterialien zu nutzen. So ist der Mörtel der Steinwand halt einfach echter Fliesenmörtel.

“Building a Cyberpunk 2077 themed Diorama is something of a new challenge for me I normally do scenics – grassy tables for wargaming, not cyberpunk, run-down city streets. This was a very interesting first attempt at this style of terrain and I really enjoyed 3d printing the Cyberforge models.”

Ich freue mich natürlich auch aktuell ungemein auf das Spiel, sollte aber mit Blick auf die Specs eher in den PC-Bau statt Modellbau investieren.