Alles sonst so - PewPewPew

Alan Moore will, dass wir schlechte Bücher lesen – um dann selbst bessere schreiben zu wollen. Exzellenter Ratschlag, den ich mir schon beim Bloggen, Podcasten oder Fotografieren seit vielen Jahren hinter die Ohren geschrieben habe. Besonders in den Anfangszeiten beim Bloggen habe ich häufig andere, größere Kulturblogs im Reader verfolgt, obwohl ich die gar nicht mochte; nur um zu sehen, was ich nicht bloggen sollte bzw. was gerade bei Normies abgefeiert wird. Dressed Like Machines wäre da ein gutes Beispiel für einen schlechten Blog, der nur Internethighlights ohne Persönlichkeit, Kommentar oder Insight wiederkäute, obwohl ich den Willy eigentlich ganz spannend fand als Person. Aber ich verhedder mich hier. Alan Moore macht bei der BBC Maestro-Reihe mit, so ein Abklatsch dieser Masterclasses, und teilt seine Erfahrungen sowie Ansichten zum Storytelling mit uns. Und leider, obwohl es von der BBC produziert ist, kostet das wieder knapp hundert Euro.

Ich kehre über Jahre immer wieder zu diesem Video auf unterschiedlichen Wegen zurück und dachte gerade, dass es dann auch einfach mal Zeit ist, das Ding in den Blog zu kleben. Tatsächlich habe ich noch nie Browns Rezept befolgt, vielleicht auch aus Angst vor Enttäuschung. Weil wie könnte das am Ende so gut schmecken wie es aussieht?

Ach Leute, ich weiß ja auch nicht mehr … Ich finde es unmenschlich und unfassbar, wie Gesellschaft und Staat den armen Drachenlord im Stich gelassen haben. Aber das hier finde ich wiederum auch beeindruckend als Beispiel für die Obsession und Kreativität seiner Hater-Gemeinschaft. Wahnwitzig, was die Sache einfach noch nach Jahren abwirft. Als Erinnerungsobjekt für ein Stück deutscher Internetgeschichte dient es auf jeden Fall.

Filmreif, wie aus einem Sci-Fi-Film. YouTube-Kommentar on point: “this is one of the only things that actually looks/sounds as cool as you imagine it”

Wer weiterhin glauben will, dass Owen Wilson einen Trick in Spike Jonzes legendärem Skate-Film Yeah Right stand, darf dieses Video nicht schauen. Ich habe echt gedacht, dass er das war. Dachte so irgendwie auf der Uni abhängen mit Wes… dunno, wäre doch möglich gewesen. Aber nein, the magic of filmmaking hat mich einfach getrickst.

Im ganz schlimmen und potthässlichen Abschluss der Iron Boy Jr. Trilogie taucht Matt Murdock als Strafverteidiger von Peter auf, wodurch rückwirkend das Marvel Netflix Universum doch noch Teil des offiziellen Kanons wurde. Oder zumindest Teil von Earth-199999? Oder spielt Charlie Cox auch nur einen Variant? Vielleicht ist das auch schon länger offiziell und war mir bisher unbekannt, aber auf der großen Leinwand war dies zumindest der erste Auftritt einer Figur vom kleinen Bildschirm. Finde ich nur konsequent, dass das Ganze zu so einer Einheitsbrühe wird, immerhin setzen auch Kevin Feiges eigene Serien auf Disney+ gerade keine neuen Qualitätsstandards für Superheldengeschichten im Fernsehen. Eher im Gegenteil!

Anyway, ich fand das hier recht witzig. Auch weil Saul Goodman im internationalen Verleih ja auch ein “Netflix Original” ist und der anstehende Start der letzten Staffel mich gerade sehr gehypet zurücklässt.

das bin einfach ich

Wahrscheinlich das beste “Skate-Tricks erklärt”-Video aller Zeiten. Bis auf Ollies, Pop Shove-its und einen zufällig gestandenen Kickflip kann ich nichts bieten, aber Hawks jugendlicher Enthusiasmus lässt mich über den Sommer und Gipsarme nachdenken.