PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Kill Bill – Epic Retrospective

31 Jan, 2014 · Sascha · Film · Comments

Wow, ich hatte nicht im Kopf, dass Quentin Tarantinos epischer Zweiteiler dieses Jahr bereits ein Jahrzehnt auf dem Buckel haben wird. Steven Thomas hinter dem großartigen MovieEditingChannelDingens hinter dem großartigen sync0py auf YouTube hat zu Ehren dieser Jährung eine “epische Retrospektive” zusammengeschnitten, die den Filmen und diesem Titel wahrhaft gerecht wird.

10 years ago, Quentin Tarantino introduced us to a whopper of a revenge film that was released in two parts — Vol. 1 & 2. This year marks the 10 year anniversary of Kill Bill movies. I’ve decided to make a tribute of these movies. Recently, Quentin Tarantino cancels his next movie after script leaks. Hope he comes back quickly.

DEVIL’S PASS DVD Kritik

31 Jan, 2014 · Sascha · Film,Review · Comments

devil's pass review

USA, UK, Russland 2013
Regie: Renny Harlin
Drehbuch: Vikram Weet
Darsteller: Holly Goss, Matt Stokoe
Länge: 100 Minuten
Rating: ★★☆☆☆

1959 begibt sich eine zehnköpfige Gruppe von russischen Studenten auf eine Expedition ins nördliche Uralgebirge. Einige Wochen später werden ihre Leichen an einem Berghang gefunden. Alle sind durch einen bis heute mysteriösen und kaum zu erklärenden Ablauf gestorben. Einige starben direkt in der Nähe ihrer Zelte, andere weit entfernt mit gebrochenen Schädeln. Jedoch gibt es keine Beweise für äußere Einwirkungen oder Kämpfe. Andere erfroren, nachdem sie ihre Zelte von innen aufschnitten und nahezu nackt in die Nacht flohen.

Es gibt eine ganze Bandbreite an Hinweisen ohne dass sich stimmige Rückschlüsse bezüglich der Hintergründe ziehen lassen. Die offiziellen Untersuchungen kamen zum Schluss, dass eine “natürliche, außerordentlich starke Kraft” zum Tod geführt haben muss, was durch die sehr wahrscheinliche Theorie einer Lawine seitens der Wissenschaft unterstützt wird. Aber immer wieder ranken sich wilde Gerüchte um diesen Vorfall, insbesondere im Internet stößt man in gewissen Foren oder Blogposts auf dieses Mysterium, vor allem in Verbindung zu Verschwörungstheorien, wegen der erhöhten radioaktiven Belastung bei einem der Opfer und mysteriösen orangenen Lichtern, die Anwohner über den Bergen gesehen haben wollen.

Eigentlich ließe sich aus dieser Premisse ein wirklich unterhaltsamer Film gestalten. Problematisch wird es nur für die Filmschaffenden, wenn sich der dazugehörige Wikipedia-Artikel interessanter liest, als der eigentliche Film. Mit Devil’s Pass (oder auch The Dyatlov Pass Incident) gelingt dies dem erfahrenen Actionregisseur Renny Harlin (Die Hard 2, Cliffhanger) leider nicht. Dabei liegt es nicht ausschließlich an der Regie, die aus der Found-Footage Mockumentary auf dem Papier noch einen anschaubaren Horrorfilm für DVD-Abende produziert. So bedient sich Harlin dem professionellen Charakter und Equipment der Figuren um ein paar ruhige Wide Shots der durchaus beeindruckenden Szenerie der Locationshoots zu erlangen. Natürlich fällt dieses Kartenhaus in sich zusammen sobald die Story ebenfalls gen Süden wandert im letzten Drittel. Dann erfahren wir als Zuschauer die gesamte Bandbreite der Genre-Fettnäpfchen und sehen für dieser Art von Digitalkamera unmögliche Störung über die Bildschirme flackern, während die Kamera gerade Achterbahn fährt.

Aber all dies wäre nur halb so ärgerlich, wenn das Drehbuch nicht so ein kompletter Totalausfall wäre. Im Making Of sagt Harlin, dass es die “character-driven story” war, die ihn zu dem Projekt hinzog. Zuschauer werden sich nach dem Film fragen, was genau er damit meinte. Die Figuren sind allesamt flach und teilweise, auf Grund verfehlter Charakterisierung, schwer auseinanderzuhalten. Das spielt jedoch keine Rolle, denn der Film respektiert seine Figuren nur sehr wenig und geht übel mit ihnen um. Wieso soll der Zuschauer sich also um sie kümmern, wenn es das Drehbuch nicht einmal tut?

Die Geschichte zieht sich in ihren viel zu langen 100 Minuten Laufzeit in den ersten zwei Dritteln nur sehr mäßig und zäh bis es eine durchaus interessante Wendung gibt, die Hoffnung auf das Finale und eine Auflösung des Mysteriums kreiert. Die Enttäuschung folgt nach einer spannenden Wendung dann schnell in Form eines Bunkerhorrors und CGI-Kreaturen, die das niedrige Budget der Produktion dramatisch widerspiegeln. Wieso man diese Figuren nicht mit Schauspielern in Make-Up filmte, wird für mich das zentrale Mysterium des Films bleiben. So verkommt die potentiell spannende Premisse schnell zum großen Klamauk.

Unterm Strich verfehlt aber Devil’s Pass alle angestrebten Ziele. Er ist weder gruselig, noch löst er das zentrale Rätsel um die originale Gruppe. Stattdessen verwirrt das Drehbuch den Großteil seiner Zuschauer mit einem Sci-Fi-Twist, den Drehbuchautor Vikram Weet ohne Aufbau und gegen jede Logik einfach so aus dem Hut zieht. Die billigen Vorurteile und Stereotypen gegenüber des russischen Militärs helfen da ebenso wenig.

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Die DVD an sich lässt keine technischen Beschwerden zu, Bild und Ton sind einwandfrei. Insbesondere im Dolby Digital 5.1 hört man in den schaurigen Momenten mehr, was wiederum den gewünschten Effekt beim Zuschauer verstärkt. Ein wenig ärgerlich ist hingegen die Ausgestaltung des Menus, das, sofern man es einmal komplett durchlaufen lässt, mit Filmausschnitten aus allen Teilen des Films keine Wendungen mehr geheimhält.

Linguisten werden sich womöglich daran stören, dass im Film zwar explizit auf die amerikanischen Nationalität der Studenten in ausführlichen News-Segmenten hingewiesen wird, die Figuren aber selbst die Anwohner in Russland in der Synchronisation fragen, ob diese Deutsch sprechen. Da hätte man auch ein schlichtes “Verstehen Sie mich nehmen können”. Wer dagegen die OT-Fassung wählen möchte, wird womöglich ebenfalls enttäuscht werden. Die Schauspieler stoßen nicht nur bei den ohnehin geringen emotionalen Momenten an ihre Grenzen, sondern insbesondere Hauptdarstellerin Holly Goss hat störende Probleme mit ihrem Akzent, was wiederum paradox ist, soll sie ja immerhin diese Dokumentation moderieren.

Die Extras enttäuschen für eine Produktion dieser Art nicht; neben dem originalen Trailer und der deutschen Variante gibt es noch ein ausführliches Making Of, das jedoch mehr ein Verkaufsvehikel samt leeren Phrasen darstellt, die nach der Sehung des Films bei dem geneigten Zyniker durchaus humorvoll wirken wird.

Devil’s Pass ist ab sofort auf DVD, Blu-Ray und VOD erhältlich. (Amazon-Partnerlink)

Großartiger Spoof der Man of Steel Trailer aus dem letzten Jahr, die ich ganz großartig fand. In den USA kommt das Marketing für den LEGO Film gerade zum Höhepunkt, da startet der Film nämlich nächstes Wochenende. Wir müssen uns leider noch bis zum 10. April gedulden, dann werden wir eines der Comedy-Highlights des Jahres in den deutschen Kinos erleben können. via FS

Als großer Fan und Unterstützer von LEGO Cuusoo habe ich es mir seit Ewigkeiten gewünscht und nun wird es Realität: Mein DeLorean muss bald nicht mehr alleine auf dem Regal stehen, denn LEGO veröffentlicht ganz offiziell den Ecto-1 der Ghostbusters als neues Produkt. Anlass ist unter anderem der 30. Geburtstag des ersten Teiles – der bessere, wie wir natürlich alle wissen. Die Bilder zeigen zwar noch nicht das fertige Produkt, aber es dürfte nahe rankommen. Einen Verkaufsstart gibt es ebenfalls noch nicht, aber man geht davon aus, dass das Teil im Laufe des Jahres im Laden eures Vertrauens landen wird. Hier das Video mit der offiziellen Verkündung. Freude! via /Film

Was für ein Teaser. Wow! Australien und die Postapokalypse – das passt zusammen. Und Guy Pearce hat schon bewiesen, dass er ein deutliches Faible für das Genre hat, als er selbst eine nur kleine Rolle in John Hillcoats The Road spielte. Aber nicht nur deshalb freue ich mich auf David Michôds Nachfolger zu Animal Kingdom, sondern auch, weil er auch zusammen mit Spender Susser für meinen Lieblingskurzfilm aller Zeiten, I Love Sarah Jane, verantwortlich ist und auch das Drehbuch zum letztjährigen Kurzfilm Bear schrieb, der mir sehr gefiel. Auch den mir sehr im Gedächtnis gebliebenen Kurzfilm Spider hat er mitverantwortet.

Alles in allem also ein wirklich talentierter Schreiberling mit einem Hang zu Überraschungen, der nun nach seinem gefeierten Erstlingswerk zurückkehrt in eine postapokalyptische Welt. Guy Pearce muss sich mit Robert Pattinson jedoch nicht gegen die Toten wehren, sondern durchs australische Outback durchschlagen, nachdem ihm sein Auto gestohlen wurde.

Ich mag das alltägliche an dieser Idee. Klaut dir einfach mal so ein Typ dein Auto, nachdem die Welt untergegangen ist. Der Teaser zeigt uns aber, dass das nicht das Schlimmste ist, was sich die Menschen nach dem Ende der Gesellschaft gegenseitig antun. Genial geschnitten, man erfährt gerade genug. Ich will jetzt sofort ins Kino und den Film sehen. Leider gibt es noch keinen Kinostart und in den USA plant A24 Films eine Veröffentlichung im Sommer. (via)

Die Überschrift habe ich bei Sergei Mutovkin geklaut, der den Satz unter dem Video in den YouTube-Kommentaren abgelassen hat. Ich hätte wohl eher so etwas wie “WTF der Woche” oder “Was zur Hölle soll dieser Spot aussagen?” gewählt. Was ein Blödsinn.

Adaptionen von beliebten Büchern haben es tradtionell enorm schwer und mit vielen Vorbehalten zu kämpfen. Eine Adaption von John Greens Bücher, die nicht nur kommerziell und bei den Kritikern sehr erfolgreich sind, sondern auch ein enormes Fandom hinter sich stehen haben, hat es jedoch besonders schwer.

Somit ist es kein Wunder, dass die Anforderungen an Josh Boone und seine Filmversion von Greens The Fault in Our Stars hoch gesteckt waren. Der erste Trailer lässt mich noch nicht so ganz glauben, dass ihm das alles gelungen ist. Die sehr zitatlastigen Dialoge sind natürlich für die Fans prominent im Trailer hervorgehoben, aber sehr filmisch ist das noch nicht. Hübsch aufgesagte Dialoge, sind sie noch so interessant, täuschen nicht über eine anspruchslose Inszenierung hinweg.

Josh Boone, der schon mit seinem letztjährigen Debut Stuck in Love nicht viele Kritiker überzeugen konnte, scheint es schwer zu fallen, Dialoge interessant zu inszenieren. Das ist problematisch, bestehen Greens Bücher doch hauptsächlich aus Dialogen von Schülern, die ein wenig zu reif und philosophisch für ihr Alter sind. Das stört nicht auf dem Papier, aber wenn sich Leute stetig mit solchen Sätzen um die Ohren hauen, kann das schnell prätentiös und langweilig werden.

Ebenso bin ich mir unsicher bei Ansel Elgort, den ich bisher noch nicht spielen sah. Sein Augustus ist mir nicht herausragend genug wie seine Buchversion und die Chemie zwischen ihm und Shailene Woodley kommt im Vergleich zu ihr und z.B. Miles Teller (zusammen im letztjährigen The Spectacular Now, er wäre für diese Rolle prädestiniert) nicht so natürlich rüber.

Es ist immer schwierig und vor allem verfrüht sowie unfair (und schlicht unmöglich) einen Film basierend auf einem Trailer einzuschätzen, aber auch wenn sehr viel stimmig ist, hat man hier glaube ich nicht das volle Potential herausgeholt. Es sieht mir vielmehr nach einer schlichten Buchverfilmung aus, die vielleicht nicht mehr kann oder bei der Inszenierung aus Angst vor der riesigen Fangemeinde nicht mehr traut. Eine Enttäuschung ist es nicht. Aber auch nicht die erhoffte Offenbarung.

Hazel (Shailene Woodley) and Gus (Ansel Elgort) are two extraordinary teenagers who share an acerbic wit, a disdain for the conventional, and a love that sweeps them — and us — on an unforgettable journey. Their relationship is all the more miraculous, given that they met and fell in love at a cancer support group. THE FAULT IN OUR STARS, based upon the number-one bestselling novel by John Green, explores the funny, thrilling and tragic business of being alive and in love.

The Fault in Our Stars startet am 16. August in den deutschen Kinos.

Ich bin ein großer Fan von Zeek Earl und Chris Caldwell, die gemeinsam unter dem Namen Shep Films kommerzielle Videoproduktionen und Kurzfilme in Seattle drehen. Vor etwas mehr als einem Jahr stieß ich auf ihren Kurzfilm In The Pines, einem Low-Budget Close Encounters of the Third Kind Spinoff im Geiste, das mich äußerst entzückte.

Damals startete das Team auch eine Kickstarterkampagne um das nächste Projekt Prospect um eine Astronautin und ihren Überlebenskampf auf einem fernen Planeten zu inszenieren. Ich habe damals direkt mitgeholfen bei der Finanzierung und das aus purer Überzeugung.

Der Teaser bestätigt mich in meiner Annahme, dass es sich hier um ausgeklügelte Filmemacher handelt, die ihr Handwerk genau verstehen und durch hohe Produktionsstandards selbst im kleinem Rahmen mit einem minimalen Budget eine dichte Atmosphäre entstehen lassen, um ihre Geschichte zu erzählen. Der fertige Film wird 13 Minuten lang sein, bald online gehen und eine Adaption in Spielfilmlänge ist geplant. Ich bin sehr froh einen Teil dazu beigesteuert zu haben.

Prospect is the unusual coming-of-age story of a teenage girl on a toxic alien planet. She and her father hunt for precious materials aiming to strike it rich. When the father is attacked by a roving bandit, the daughter must take control.