Der Film KOMBAT 16 von Mirko Borscht über den Fall eines leidenschaftlichen Taekwondo-Schülers zum Neo-Nazi gehört für mich zu der Sorte Film, die ich unbedingt mal wieder sehen wollte, aber nie mehr wirklich die Möglichkeit dazu fand oder in diesem Fall sogar schlichtweg nicht die Möglichkeit hatte auf Grund einer fehlenden Heimkinoveröffentlichung. Ich sah den Film damals mit meiner Schulklasse im örtlichen Kino, wofür der Regisseur (und ich meine inklusive der Drehbuchautorin Jana Erdmann) anreiste und nach dem Film uns Schülern Rede und Antwort stand.
Nun gibt es den Film zu meiner Überraschung (regelmäßige Google-Suchen im Laufe der letzten Jahre blieben erfolglos) schon etwas länger auf DVD und seit ein paar Tagen im Streamingangebot von AllesKino zu sehen. Mir blieb er bis heute eigentlich als sehr guter Eintrag im deutschen Kino im Gedächtnis hängen, aber ich war auch neun Jahre jünger als ich den Film zuletzt sah und heute würden mir wahrscheinlich ein paar der bedienten Klischees doch etwas übler aufstoßen als noch damals als Schüler.
Trotzdem kann ich den Film mit gutem Gewissen empfehlen. Das sensible Thema wurde nämlich recht gut beleuchtet. Der Film war gestern noch in seiner Gänze bei SPIEGEL Online, ist aber zur Zeit nicht erreichbar. Kann sein, dass da eine Alterssperre erst ab einer gewissen Uhrzeit deaktiviert wird. Kann aber auch sein, dass es sich um ein begrenztes Angebot handelete. Wie auch immer: Absolute Empfehlung.
Eigentlich ist dies kein guter Trailer. Der Sound-Mix stimmt vorne und hinten nicht und auch vom Plot wird viel zu viel preisgegeben, sodass sich schon manch einer darüber lustig macht, dass Nic Cage jetzt auch in Kurzfilmen mitspielt. Ich poste den Trailer jedoch trotzdem, weil ich zuallererst Spoiler alleine recht harmlos finde, solange sich das “ruinierte Filmerlebnis” lediglich bezüglich des Plots definiert (und ich bin in dieser Ansicht auch nicht alleine), und weil ich mich enorm auf den Film seit seiner Ankündigung freue und auch die Kritiken mir Mut machten, dass es sich hier um eines der Highlights des Jahres handeln könnte.
Nicolas Cage ist, wie uns Community gelehrt hat, ein mannigfaltiges Enigma der Schauspielkunst und wenn er seine Filme zu privaten Finanzierungsmitteln abgedreht hat, drückt er auch mal alle paar Jahre ein kleines Meisterwerk ab, das die Faszination an seiner Kunst bestätigt. Dazu bin ich nach wie vor sehr eingenommen von Ty Sheridan, der in einem anderen Jahr und anderen Umständen (und wenn mehr Leute Mud gesehen hätten) womöglich eine Oscarnominierung hätte erhalten können. Dazu bin ich ein enormer Fan von David Gordon Green, auch wenn ich sein dramatisch orienterten Filme noch nachzuholen habe.
Und überhaupt: der glorreiche, magische Bart von Cage, der es schafft trotz seiner Echtheit total fake auszusehen, ist Grund genug dem Film eine Chance zu geben. Den Trailer sollte man aber vielleicht nur bis zur Hälfte schauen, sofern man denn empfindlich ist.
In the dirty unruly world of small-town Texas, ex-convict Joe Ransom (Cage) has tried to put his dark past behind him and to live a simple life. He works for a lumber company by day, drinks by night. But when 15-year-old Gary (Sheridan) – a kid trying to support his family – comes to town, desperate for work, Joe has found a way to atone for his sins – to finally be someone’s hero. As Joe tries to protect Gary, the pair will take the twisting road to redemption in the hope for a better life in this tough, hard-hitting but incredibly moving story. via /Film
“0 (zero) must equal 100%.”
Kurze Erinnerung: Bereits Ende 2012 endete Terry Gilliams neuer Film auf meiner Filmhighlightsliste für das kommende Jahr, in der Hoffnung, dass er endlich einen Verleih findet und in die Kinos kommt. Vergeblich habe ich darauf gewartet, es gab zwar einen geleakten Trailer und einen Festivallauf mit ganz netten Kritiken. Aber trotz einem Ensemble aus Christoph Waltz, David Thewlis, Melanie Thierry, Ben Whishaw, Tilda Swinton und Matt Damon kann der Film keinen deutschen oder amerikanischen Verleih finden.
Gilliams neuer Geniestreich in seine Filmographie scheint gewohnt skurril, zu skurril für unsere Zeiten, zu sein. Es gibt nicht genug “Marketability”. Traurig. Die Veröffentlichung dieses Trailers darf wohl als weitere Bewerbung angesehen werden und wenn ihn danach niemand haben will, dann verdienen wir ihn wohl einfach nicht.
An eccentric and reclusive computer genius plagued with existential angst works on a mysterious project aimed at discovering the purpose of existence – or the lack thereof -once and for all. However, it is only once he experiences the power of love and desire that he is able to understand his very reason for being. via /Film
Es ist wirklich eine Schande, dass Leute wie Terry immer und immer wieder Jahre um ihre Filme kämpfen müssen. Manchmal wäre ich gerne Megan Ellison. Ich wäre eigentlich immer gerne Megan Ellison.
Na? Bei wievielen Leveln habt ihr drei Sterne, ihr Noobs? Und jetzt nur nicht lügen, denn die NSA weiß Bescheid und kann euch überführen. Das ist aber nicht alles, denn durch die Apps sammelt die NSA inzwischen Alter, Ort und sogar die sexuelle Orientierung der Nutzer, wie der Guardian jetzt basierend auf neuen Snowden Leaks berichtet. Na klasse.
Depending on what profile information a user had supplied, the documents suggested, the agency would be able to collect almost every key detail of a user’s life: including home country, current location (through geolocation), age, gender, zip code, martial status – options included “single”, “married”, “divorced”, “swinger” and more – income, ethnicity, sexual orientation, education level, and number of children.
Guardian: Angry Birds and ‘leaky’ phone apps targeted by NSA and GCHQ for user data.
In stolzen 17 Minuten erzählt uns der Typ von CinemaSins in seinem Magnum Opus, was alles an Joel Schumachers Batman falsch ist. Keine Überraschung: Jede Menge! Aber das wissen die Beteiligten ja selbst und sie geben es sogar zu!
28 Jan, 2014 · Sascha · Pizza,Wissenschaft · Comments
Wenn es darum geht Sachen ins All zu befördern, zählt jedes einzene Gramm. Wenn man irgendwo an Gewicht sparen kann, spart man am Treibstoff und damit auch am Geld der Mission. Deshalb – und wegen längerer Missions ins All in der Zukunft – plant die NASA schon vor und lässt die Astronauten sich ihr Essen einfach selbst im All drucken. Anfangen sollte das Projekt mit Pizza, obviously. Bei einem Wettbewerb letztes Jahr gewann Anjan Contractor die finanzielle Zuwendung und wie man oben im Video sehen kann, wurde das tatsächlich geschafft. Pizza in Spaaace! Hooray!
Mondo hat in letzter Zeit ja eher so ab und zu ein paar Enttäuschungen gebracht, wenn man mich fragt, aber das Fight Club Poster der Delicious Design League zum passenden Screening am gestrigen Abend ist schon verdammt genial.
Poster by Delicious Design League. 18″x24″ screen print. Hand numbered. Edition of 225. Printed by Delicious Design League. $40

Shoot her! SHOOT HAA!!! Das könnt ihr schon bald in eurem eigenen Garten nachspielen, während euch die Freundin kopfschüttelnd dabei filmt, denn es gibt den originalen Velociraptor-Käfig aus dem Cold Open bei eBay zu ersteigern. Momentan liegt das Höchstgebot bei rund 50000 US-Dollar. Ein Schnäppchen also. Wem das ein wenig zu teuer ist, der kann sich dann schon vielleicht eher den coolen Gelenkbus aus dem zweiten Teil kaufen. Irgendwie schon sehr traurig der Kindheit da beim Rosten zuzusehen.