PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Nach dem sehr ausführlichen Featurette und einem ersten Trailer gibt es nun noch einen weiteren Trailer zu den zehn neuen Folgen aus Westeros. Viele neue Szenen gibt es nicht zu sehen, nur sehr kurze Einblicke in die vielen Duelle und Kämpfe der Staffel, die uns die Showrunner im Featurette versprochen haben. Aber der Trailer lohnt sich und unterstreicht deutlich das Motiv der Rache dieser Staffel. Und der Moneyshot am Ende ist natürlich auch gern gesehen, wir müssen uns ja genau wie die Leute in den sieben Königreichen stetig daran erinnern, dass die wahre Gefahr erst noch kommt. via serienhafttoll

Meshuggah Face of Wall Street

17 Feb, 2014 · Sascha · Internetgold · Comments


(YouTubeDirekt, via reddit)

Ich habe noch nie von Meshuggah gehört, aber das geht ab und passt perfekt! :D

Im neuen Film von Jonathan Glazer, Under The Skin, spielt Scarlett Johansson einen männermordende Femme Fatale, die unter ihrer Haut (hihi) gar nicht weiblich oder gar menschlich, sondern ein fieses Alien ist. Das hört sich zunächst einmal ziemlich ulkig an, doch der Trailer verspricht einen trippigen Trip durch dunkle Nächte und malerische Landschaften. Ein Zitat im Trailer erwähnt Kubrick und ich würde diesen Eindruck nicht unbedingt abstreiten.

Der Film lief bereits 2013 bei diversen Festivals Premiere und hat fast ausschließlich positive Kritiken erhalten. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht, aber imdb hat den 6. März angegeben. Darf gerne wahr sein, Poster und Trailer versprechen eine unverkennbare Handschrift. Definitiv ein erstes Jahreshighlight.

SciFi Short Collection VI

13 Feb, 2014 · Sascha · Featured,Kurzfilm · Comments

Our Drone Future

Drohnen sind momentan in aller Munde und hier sehen wir einen Entwurf, wie sie in Zukunft auch außerhalb von Kriegen eingesetzt und diskutiert werden könnten. In San Francisco sehen wir die Polizeiarbeit aus der Sicht einer Drohne. Das ergibt sehr schöne Aufnahmen der Stadt, nette CG-Einbindungen und eine kleine Idee am Ende, wie sich diese technologische Weiterentwicklung, und eben ihr ziviler Einsatz, gewisse Ressentiments und Bewegungen hervorrufen kann. Leider insgesamt ein wenig kurz.

Chupan Chupai

Chupan Chupai ist indisch und steht für Versteckspielen. Genau dies tut eine Gruppe indischer Kinder nahe des Ganges, jedoch findet dieses Spiel in der nahen Zukunft statt. Indiens Wirtschaftsboom brachte nicht nur Wohlstand, sondern auch neue Technologien selbst in die verschlafensten Örtchen und verwandlete sie in “smart cities”, die nun die Kinder, denen es ja prinzipiell leichter fällt, sich an neue Technologien anzupassen, für ihr Spielchen adaptieren. So häcken sie dann die Stadt um versteckte Pässe und Plätzchen zu finden. Eine sehr hübsche und visuell beeindruckende Parabel über Kindheit und Technologie. (weiterlesen…)

“It’s alive!!!” Nachdem die chinesische Raumfahrtbehörde gestern leider den Verlust vom Mond-Rover Yutu vermeldete, müssen wir heute feststellen: China hat einen Roboterzombie auf dem Mond, denn Yutu ist aus seinem Schlaf erwacht. Momentan nimmt Yutu wieder Signale an, hat aber mit mechanischen Problemen zu kämpfen und sein Schicksal ist unsicher:

“At first we were worried the rover could not withstand the low temperatures on the moon, because it entered its dormant state while in an abnormal state,” Pei Zhaoyu, spokesman for China’s lunar program, told Xinhua. “But it is alive.” via TheVerge

Hoffen wir, dass sich Yutu nach seinem Dornröschenschlaf selbst reparieren und weiter funktionieren kann. Dazu mal eine Randnotiz: Die gesamte Geschichte mit Yutu setzt NASAs Arbeit mal ins Verhältnis. Opportunity operiert seit über 10 Jahren auf dem Mars.

Musikvideo: The Notwist – Kong

13 Feb, 2014 · Sascha · Musik · Comments

Das neue Album Close To The Glass erscheint am 21. Februar. Der Bayrische Rundfunk hat ein schönes Videoprofil für alle, die die Band nicht kennen. Weiterhin streamt arte noch das komplette Konzert aus Paris im Januar. (via)

riddick review

USA, UK 2013
Regie: David Twohy
Drehbuch: David Twohy
Darsteller: Vin Diesel, Katee Sackhoff, Karl Urban
Länge: 119 Minuten
Rating: ★★★☆☆

Es ist eigentlich ein kleines Wunder, dass ich die Blu-Ray vom nunmehr dritten Teil der Riddick-Reihe in meinen Händen halte. Man könnte meinen, dass Vin Diesel nicht nur einer der sympathischsten Kerle Hollywoods ist, sondern er mit seiner positiven Einstellung und Leidenschaft auch einen Film herbeigezaubert hat, der andersweitig nicht existieren würde.

Back To The Roots

Trotz den eher mäßig finanziellen Erfolgen der beiden Vorgänger, verlässt aber auch Riddick nicht gewohntes Terrain. Und so finden wir den durchtrainierten Furianer erneut auf einer feindschaftlichen Welt wieder, wo er sich zunächst gegen menschliche Widersacher behaupten muss bevor die Natur sein wahrer Gegner wird. Überraschenderweise wird jedoch ein enorm großer Bezug auf die vorherigen Teile genommen. Riddick befindet sich nun auf dem Thron der Necromonger, doch sein Glaube ist nicht fest genug und die Verräter wetzen bereits ihre Messer.

Vaako (überraschende Rückkehr: Karl Urban, dessen kurze Einbindung im Sequel hier nur als Hoffnung auf weitere Filme interpretiert werden kann) verspricht Riddick die Rückkehr zu seinem Heimatplaneten Furya. Doch sein früherer Widersacher betrügt Riddick und lässt ihn halb tot auf einem verlassenen Planeten zurück.  Sein späterer Jäger wird ihn ebenfalls an eine vorherige Begegnung mit dem Gesetz erinnern. Dabei sind die Verbindungen lose genug, dass auch Neuankömmlinge die Übersicht nicht verlieren, echte Fans aber die Bezüge mit Genuss verzehren können.

Cast Away in Space

Auf dem unbenannten Planeten muss sich Riddick erneut gegen allerhand Kreaturen behaupten. Größtenteils dialoglos brummt sich Diesel, der dieser Rolle sichtlich genießt und lebt, durch das außerirdische Gebiet, das echten Felsformationen in Mexiko nachempfunden wurde. Das gesamte Produktionsdesign ist überraschend qualitativ. Ein CGI-Hund, den Riddick rettet, durchfüttert und aufzieht, wird sein Kumpane und ist überzeugend animiert. Die Schlammdämonen, die sich in den feuchten Becken der Höhlen des ansonsten staubigen Planeten zurückgezogen haben, erweisen sich ebenfalls als kluge Mischung aus Requisiten und Computermonstern, die nicht nur technisch beeindrucken, sondern auch verängstigen.

Die Gefahr ist real und Riddick muss erkennen, dass er sich nach dem Verrat nur noch durch das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld in Sicherheit bringen kann. Er aktiviert ein Signal und lässt die vermeintlichen Jäger auf den Planeten kommen, die ihre aussichtslose Situation schnell erkennen müssen. Nach einem kurzen Katz-und-Maus-Spiel erkennen beide Parteien aber, dass man nur gemeinsam überleben kann. (weiterlesen…)

Jemand hatte die erste Ausgabe von The Walking Dead jahrelang auf dem Rücksitz im Auto liegen bis ein Kollege mal meinte: “Ey, Zombies, Alter! Dat is total viel wert!”. Dann senden sie es ein und lassen es von der CGC graden – und bekommen mit 0,5 das schlechteste Rating aller Zeiten. Das Ding geht trotz oder wahrscheinlich gerade wegen seinem trashigen Charme und der süßen Geschichte bei eBay für rund 300 Dollar weg und die Berichterstattung fängt erst an. Dürfte also doch die üblichen vierstelligen Bereiche noch erreichen. Hey, I’d buy that for a dollar. (via)