Das waren die Oscars für dieses Jahr – Die Verleihung der 86. Academy Awards ging gerade zu Ende. Mit 22 richtigen Tipps meinerseits war die Zeremonie für mich leider ohne Überraschungen abgelaufen. Lediglich die Niederlage von The Act of Killing nagt an mir, aber dafür gewann Her und ich bin da so unglaublich froh drüber. Außerdem hat Oppenheimers Film eine echte Debatte losgetreten in Indonesien und der Film wird noch für Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, relevant bleiben.
Insgesamt war die Verleihung an sich sehr lahm und äußerst familienfreundlich. Ellen hatte einen kurzweiligen Monolog ohne große Highlights, von dem jedoch nichts hängen bleibt. Auf Showeinlagen wurde ebenfalls komplett verzichtet. Ihre sonstigen Bits glichen der üblichen Tiefstaplerei aus ihrer Talkshow. Die Dialoge mit den Stars waren zwar durchaus nett, insbesondere eine Pizzalieferung und ein hungriger Harrison Ford unterhielten, aber leider wurden diese Szenen durch den faden Beigeschmack des Product Placements ruiniert. Ellen machte mehrere Selfies mit ihrem neuen Samsung Galaxy und erreichte mit ihrem Gruppenphoto, mit vorgehaltener Pistole quasi, den Rekord der meisten Retweets . Ironischerweise twitterte Ellen selbst hinter den Kulissen Photos mit ihrem eigenen Handy – einem iPhone.
Die sonst immer für Furore sorgende In Memoriam Kategorie war dieses Jahr sehr stilvoll inszeniert gewesen. Die vor Kurzem am Set von Midnight Rider verstorbene Kamera-Assistentin Sarah Jones, für deren Einbindung ins Segment eine eigene Unterschriftenaktion gestartet wurde, fand einen Platz. Ebenso Harold Ramis. Die Zeiten haben sich dank der Technologie verändert, so können auch diese Segmente schneller produziert werden und ohne Ausfälle auskommen (ebenfalls ohne Applaus des Publikums, sehr schöne und stilvolle Entscheidung seitens der Regie). Andere Segmente wiederum, wie zum Beispiel eines für “Helden”, enttäuschten und erweckten den Anschein, dass man die Laufzeit füllen muss und Hollywood erst seit 1998 Filme macht. Dass es so gut wie keine Heldinnen gab, wird nicht erwähnt.
Der große Abräumer des Abends ist Gravity mit 7 Oscars für nahezu alle technischen Kategorien. Cuarón wurde als bester Regisseur ausgezeichent, Emmanuel Lubezki endlich für die beste Kamera und Steven Price erhielt in einem relativ schwachen Jahr den Oscar für den besten Score. 12 Years A Slave ist dahingegen der beste Film des Jahres. Es gibt also erneut ein Split, während der völlig überschätzte David O. Russell mit seinem Langweiler American Hustle zu meiner Befriedigung komplett leer ausging.
Die besten Reden gehen Cate Blanchett, Steve McQueen, Lupita Nyong’o und den Mann der Stunde, Mr. #AlrightAlrightAlright höchstpersönlich, Matthew McConnaughey.
12 Years A Slave director Steve McQueen jumps for joy – literally – upon receiving his Best Picture Oscar #Oscars2014 pic.twitter.com/ZjTF4ntUIY
— Globe Arts (@GlobeArts) March 3, 2014
PICTURE:
American Hustle
Captain Phillips
Dallas Buyers Club
Gravity
Her
Nebraska
Philomena
12 Years a Slave
The Wolf of Wall Street
DIRECTOR:
David O. Russell – American Hustle
Alfonso Cuarón – Gravity
Alexander Payne – Nebraska
Steve McQueen – 12 Years a Slave
Martin Scorsese – The Wolf of Wall Street
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02 Mar, 2014 · Sascha · Pew zum Sonntag · Comments
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Der großartige Fake-Account, der einmal im Jahr bespielt wird. Macht die ProSieben Pre-Show noch besser.
Wenn man sich für Geschichten im Star Wars Universum über die Filme hinaus interessiert, stößt man immer wieder auf grob fünf Autoren. Einer von ihnen war Aaron Allston, der sich mit seinen großartigen Beiträgen die X-Wing, New Jedi Order und Legacy Reihen das Expanded Universe maßgeblich mit beeinflusst hat. Am 27. Februar verstarb Aaron Allston an einem Herzinfarkt nachdem er zuvor auf der VisionCon zusammenbrach.
Er bleibt mir als einer der humorvollsten Autoren im Gedächtnis, der selbst in den dunklen Zeiten der Yuuzhan Vong Invasion nie den gewissen Charme der Filme vergaß und dies stets auf die Seiten zaubern konnte. Jemand trifft es im Force.Net-Forum sehr treffend: “Allston didn’t just write books, he helped give life to a universe we all loved”. Außerdem erfreuen sich viele Auszüge seiner Schriften im Netz als oft verwendete Zitate/Lebensweisheiten. Aaron Allstons Tod ist im Alter von gerade einmal 53 Jahren ein schwerer Verlust für alle Fans, aber seine Geschichten leben in einer weit, weit entfernten Galaxie weiter. Hoffentlich ist er jetzt da. Danke für die vielen, tollen Stunden in meiner Jugend.
TheForce.net hat ein paar Wordmeldungen von Wegbegleitern und Autorenkollegen wie Timothy Zahn oder R.A. Salvatore.
Weil nichts mehr heilig ist und Obama der Antichrist ist, hat nun die Produktionsfirma Platinum Dunes von Michael Bay zusammen mit Mandalay Pictures die Entwicklung eines Remakes von Die Vögel (Ja, Die Vögel. Ja, von Alfread Hitchcock) begonnen. Der niederländische Filmemacher Diederik Van Rooijen soll auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Oben gibt es bereits einen Trailer.
Allen Spaß aber mal beiseite, ich vermag das alles nicht so sehr verstehen. Es ist gar nicht mal so sehr Michael Bays Produktionscredit, der mich stört, dessen Einfluss man wohl kaum spüren dürfte. Sondern es ist alleine die Tatsache, dass da Menschen in Hollywood existieren, die glauben, dass man noch was aus Die Vögel herausholen oder einen Aspekt des Films verbessern kann, statt eine neue Geschichte zu erzählen. Einfach nicht nachzuvollziehen. (via)
Heute vor zwei Wochen war ich wieder bei den netten Leuten vom Zündfunk zu Gast und habe etwas über Spoiler erzählt. Ich mag Spoiler ja selbst auch nicht und gehe jeder möglichen Quelle aus dem Weg, verhalte mich aber gleichzeitig nicht wie ein kleines Kind, wenn ich dennoch etwas herausfinde und fasse mir da an die eigene Nase. Denn wer nichts gespoilert haben will, der sollte nach Möglichkeit schnell die neue Episode von True Detective sehen, oder? Das Gleiche habe ich auch Franziska Storz, die auch den Klub Konkret moderiert, im Zündfunk erzählt. Aber es ging auch kurzzeitig um Jesus. Allumfassend also, wie immer.
27 Feb, 2014 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Dass auch Promis schon länger in den Online-Welten anzutreffen sind, dürfte spätestens nach Bushidos angeblich Konzertabsagen wegen Raids in Azeroth bekannt sein. Aber auch die internationalen Künstler hat es in den Bann bezogen: Angeblich sind das hier laut Diesel Walker und er, wenn ich das richtig interpretiere. Coole Sache.
27 Feb, 2014 · Sascha · Alles sonst so · Comments
“We’re building Iron Man………..And I am Iron Man.”
OH MEIN GOTT! Ich glaube, ich muss mich da jetzt nicht weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich sage, dass dies einer der besten Trailer des Jahres ist. Bryan Cranston darf seine Breaking Bad Hype-Welle surfen und wird in den Mittelpunkt gestellt als Wissenschaftler, der weiß, dass dort draußen ein riesiges Monster lauert, das den Untergang der Zivilisation einläuten kann. Jede Menge neues Footage, minimale Teaser von anderen Monstern, sehr viel Backstory und der King selbst sieht atemberaubend aus. Dass uns Gareth Edwards nicht enttäuschen und in Emmerichs Fußstapfen treten würde, war schon längst klar, aber hier baut sich der Monsters-Regisseur ein neues Denkmal. Wow, mir fehlen die Worte. Die gesamte Marketingkampagne ist der absolute Wahnsinn bisher. Everyone, take notes!
An epic rebirth to Toho’s iconic Godzilla, this spectacular adventure, from Warner Bros. Pictures and Legendary Pictures, pits the world’s most famous monster against malevolent creatures who, bolstered by humanity’s scientific arrogance, threaten our very existence.
Kinostart ist der 15. Mai und der kann nicht schnell kommen. (via)
Update: IGN hat eine schöne Trailer-Analyse, die ein paar Easter Eggs gefunden hat.