PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Whoop! Whoop! Big News: Die NASA hat in ihrer neuen Planung beschlossen bis spätestens 2030 eine Raumsonde auf dem Jupiter-Mond Europa zu landen. Ganz ähnlich wie im letztjährigen Film Europa Report hoffen die Wissenschaftler mehr über den riesigen Ozean unter der Eisoberfläche herauszufinden und womöglich sogar auf außerirdisches Leben zu stoßen. Das klingt zunächst einmal wie Science Fiction, könnte aber in ein paar Jahrzehnten Science Fact werden.

Der Kern von Europa unterliegt nämlich ständig den Anziehungskräften des Jupiters. Diese Kräfte erhitzen den Kern, der wiederum die umliegenden Eismassen schmelzen lässt und somit bilden sie riesige Ozeane unter dem Eis. Die Anziehungskräfte sind ebenfalls für die Risse im Eis auf der Oberfläche von Europa verantwortlich und jüngsten Berechnungen zufolge müsste man gar nicht so tief bohren wie befürchtet um Zugang zu erhalten. Dazu pupst Europa auf ganz ähnlich wie Ceres über riesige Geysire Wasserdampf an die Oberfläche. Eventuell müssten wir nur landen um Beweise für außerirdisches Leben zu finden.

Die Reise zum Jupiter selbst ist lang und dauert sechs Jahre. Hoffen wir, dass die Planung zukünftigen Anpassungen des NASA-Budgets standhält, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das in meinem Leben noch stattfinden könnte, ist ziemlich groß und ich finde das sooo aufregend. Und sollten wir was finden, hoffe ich mal, dass sie uns keine passiv-aggressiven Botschaften schicken. (via)

In related News: Der neue Morpheus Lander der NASA wurde getestet und das Video sieht aus wie aus einem Science Fiction Film übernommen. (weiterlesen…)

Die Magie von Sin City habe ich nie verstanden. Ich habe den Comic nie gelesen, da ich mit Frank Miller noch nie viel anfangen konnte und ihn generell für einen überbewerteten Spacko halte. Deshalb sah ich dann damals trotz des Hypes Sin City nicht im Kino und habe ihn erst später auf DVD bei einem RL-Treffen meiner Star Wars Galaxies Gilde (Don’t ask!) gesehen, wo einer dieser typischen hoffnungslosen Geeks die ganze Zeit über jeden vermeintlich coolen One-Liner 5 Sekunden vor dem Schauspieler rezitieren konnte. Meine Ablehnung ist also verständlich. Dabei war der erste Teil gar nicht mal so schlecht. Was Comic-Verfilmungen angeht, kommt man wohl nicht näher an das Original heran, es sei denn man ist talentiert wie Edgar Wright und kann auch ohne Panels zu kopieren eine Idee in ein anderes Medium übertragen.

Deshalb verstand ich auch nie das riesige Verlangen nach einem zweiten Teil. Robert Rodriguez ging zur gleichen Narzistenschule wie Tarantino und liebt es über seine eigenen Ideen und möglichen Projekte zu labern, aber ein Sequel zu diesem Teil war für mich nie ein notwendiger Schritt. Der erste Teil geht in Ordnung, wenn er im Abendprogramm von ProSieben an irgendeinem verschlafenen Samstag kam, habe ich mich nie gewehrt und ihn nebenher laufen lassen. Doch die große Genialität des Werkes blieb mir immer verborgen.

Nun kommt der zweite Teil dieses Jahr heraus (18. September) und alle drehen durch. Unverständlich für mich, aber ich lasse mich gerne überraschen. Mit dabei sind immerhin viele neue Gesichter, die man gerne im Kino sieht wie Josh Brolin, Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt, Eva Green, Mickey Rourke, Jessica Alba, Lady Gaga, Michael Madsen, Rosario Dawson, Ray Liotta und Juno Temple. (via René)

Schönes Liedchen von Olli Schulz, dass er dem Sänger Wauz der Band Red Tape Parade widmet, der letztes Jahr an Krebs verstorben ist und mit dem er bis spät in die Nacht früher auf Facebook über LOST diskutierte. Mich persönlich erinnert das Lied das Ende meines geliebten LOST-Forums, als sich plötzlich alle über die richtige Art und Weise die letzte Staffel und insbesondere das Ende zu interpretieren gestritten haben, statt die Botschaft des Seriendes mal ins Herz zu schließen und uns alle lieb zu haben. Ich vermisse euch, ihr oxidierten Schweine.(via)

Mondos Disney Show findet morgen in Austin statt und die Previews haben es endlich ins Netz geschafft. Und halleluja, lobet den Herrn, das ist ja eine Offenbarung. Zuerst musste man das Schlimmste befürchten, da viele Künstler wie Daniel Danger auf ihren Kanälen bekannt gaben, dass Disney ihre Entwürfe abgelehnt hatte. Zudem ging das Gerücht in den Foren der Expresso Beans herum, dass Disney sehr autoritär alles ablehnt, was gegen ihren Stil spricht.

Doch nun sind die Previews online und die Handschriften der individuellen Künstler sind unverkennbar. Allen voran Tom Whalen scheint mit dem Disney-Stil perfekt zurechtzukommen und hat sich mit den drei Entwürfen zu The Lion King, The Invincibles und Aladdin ein kleines Denkmal gesetzt. Mein Favorit zur Show muss aber bisher Killian Engs Poster für The Black Hole sein, das die Stimmung des Films für mich perfekt einfängt.

Martin Ansins Print zu Beauty and the Beast ist natürlich auch schön und Rich Kelly kann mir den von mir fast vergessenen Sword in the Stone sogar schön reden. Mit Kevin Tong, von dem ich selbst zwei Poster an der Wand hängen habe, kann ich dieses Mal überhaupt nichts anfangen, seine Prints zu Up und Wall-E finde ich sogar recht schwach. Einige Künstler wie Olly Moss haben ihre Entwürfe noch nicht online gestellt, weshalb man es wohl noch auf der Show selbst ein paar Überraschungen geben dürfte. Auf verschiedenen Seiten kann man sogar noch weitere Entwürfe bestaunen, wo z.B. Whalens Finding Nemo in klein zu sehen ist. Whoa!

Einige der Prints dürften definitiv den Weg ins Netz zu einem erschwinglichen Preis ohne eBay-Flipper finden, aber es gibt noch keine näheren Infos.

TheVoices

Mein Favorit vom diesjährigen Sundance Filmfestival war The Voices mit Ryan Reynolds, in dem er einen komplett kranken Typen spielt, der für mit seiner Katze und seinem Hund spricht, die ihm befehlen Menschen umzubringen. Hört sich total bekloppt und nach einer richtig schwarzen Komödie an. Nun kommt der Film dank Lionsgate in die amerikanischen Kinos und laut den Kritikern, die ihn bereits gesehen haben, müssen Regisseurin Marjane Satrapi (Persepolis) und Autor Michael R. Perry (Paranormal Activity 2) einen höchst polarisierenden Film geschmiedet haben, den man definitiv nicht so schnell vergisst. Einen deutschen Kinostart gibt es noch nicht, aber lang kann es auch nicht mehr dauern. Drücken wir die Daumen. (via)

Andy Weirs The Martian hatte ich in den Himmel, nein, bis ins Wellall gelobt! Nun kam sein Buch offiziell beim Random House Verlag heraus und auf seiner Promotour schaute er auch bei Google vorbei. Denn Andy ist auch Android-Entwickler, der den Roman neben seinem normalen Job geschrieben hat und sich noch nicht so ganz sicher mit seinem Job als Autor ist und so. Im Video liest er das unglaublich gute erste Kapitel vor und beantwortet jede Menge Fragen.

Sehr schönes Mashup aus der neuesten Folge True Detective und dem Star Wars Holiday Special (“If I had time and a hammer, I’d track down every bootleg copy and smash it.” -George Lucas). Wahrhaft schockierend! Mein Lieblingsteil des Holiday Specials, und der Grund wieso ich gerne eine remasterte Kopie davon hätte, ist ja Chewbaccas Papa Itchy, der sich einfach mal in einer TV-Adaption des größten Blockbusters aller Zeiten vor den Augen vieler Kinder ‘nen sechsminütigen Space-Porno reinzieht. (via)

Die wunderbare Leight Lahav bleibt nach ihrem Gravity Spoof dem Weltall treu und zeigt uns, was die Guardians of the Galaxy nach dem Ende des Films machen. Ich muss zugeben, dass ich die Idee so unglaublich klasse finde und schwer enttäuscht sein werde, wenn die echte Szene nicht mindestens genauso awesome wird. Ein schöner Kontrast zur erkämpften Harmonie der Avengers.