28 May, 2014 · Sascha · Alles sonst so · Comments
Bill Fucking Murray wird seinem Ruf als coolster Typ der Welt wieder gerecht und sprengt einen Junggesellenabschied. Dort gibt es den Kerlen einen echt guten Rat zu Glück in der Liebe.
“Over Memorial Day weekend, 20 of my buddies from Boston College got together in Charleston for our friend EJ’s bachelor party. At one point during dinner at a steakhouse, one guy goes to the bathroom downstairs and sees Bill Murray sitting with some people with a fishing vest on. We talked to the waiter to see if we could send him some drinks, to which Bill declined. One of my buddies then went down and asked if he’d come up and say a few words for EJ and got a “No thanks.” My buddy comes back up dejected and tells us it’s not going to happen. Two minutes later, Bill fucking Murray walks into the room and gives this speech.
Bill Murray’s job now is to pop up in random spots and make your day, and he’s gotten so, so good at it. His advice is excellent, by the way. “You know how they say funerals aren’t for the dead but for the living? …”

Mein LEGO DeLorean. Wird noch viel cooler mit dem Custom-Hoverboard aussehen.

I see what you did there.

Schockierende Nachricht für alle Marvel-Fans, die ein wenig Abwechslung im Marvel Cinematic Universe erhofft haben! Edgar Wright verlässt Marvels Ant-Man. Marvel hat schnell eine kurze und knappe Pressemitteilung veröffentlicht:
Marvel and Edgar Wright jointly announced today that the studio and director have parted ways on ANT-MAN due to differences in their vision of the film. The decision to move on is amicable and does not impact the release date on July 17, 2015. A new director will be announced shortly.”
Es kommt schon einmal vor, dass Regisseure ihre Posten verlassen wegen kreativen Differenzen, doch Wrights Vorfall ist ein echter Schockmoment für alle, die das Projekt mit Eifer verfolgt haben. Schon fast ein Jahrzehnt reicht die Zusammenarbeit zwischen Marvel und Wright an Ant-Man zurück. Der Streifen stand bereits fest im Lineup der Marvel-Filme, als man damals 2006 die eigenständige Produktion begann. Der Wikipedia-Artikel fasst großartige die jahrelange Entwicklung des Projektes zusammen. Edgar Wright liebt diesen Stoff!
“The thing I like about Ant-Man is that it’s not like a secret power, there’s no supernatural element or it’s not a genetic thing. There’s no gamma rays. It’s just like the suit and the gas, so in that sense, it really appealed to me in terms that we could do something high-concept, really visual, cross-genre, sort of an action and special effects bonanza, but funny as well.”
Zusammen mit seinem Freund und Arbeitspartner Joe Cornish schrieb er jahrelang am Drehbuch herum, machte er Änderungen um dem wachsenden Marvel Cinematic Universe und seiner Maxime der Kontinuität gerecht zu werden. Und nun trennen sich Marvel und Wright. Das ergibt auf den ersten Blick wenig Sinn, wenn Feige in Interviews bereits zugab, dass man das MCU teilweise auch an Wrights Vision anpasste. Dieser Umstand ist nun schwer überraschend.
Und Marvel geht auch recht offensichtlich einen Fehler. Wright liebt den Stoff, kennt sich aus und ist leidenschaftlich seit Jahren am Projekt beschäftigt. Sein Comic-Con Footage versprühte bereits die Essenz des Charakters. Ob nun Joe Cornish (Attack The Block) übernehmen wird oder seinem Freund treu bleibt, steht ebenfalls zur Debatte.
Weniger interessant jedoch ist die bereits aufkochende, hitzige Diskussion um den Anfang vom Ende von Marvel. Die ganzen Think Pieces, die in den kommenden Tagen auftauchen werden, sind sicherlich nicht erfreulich, aber sie verschätzen sich maßlos. Marvel hat gerade, zumindest inhaltlich, mit Cap 2 sein Cinematic Universe maßgeblich verändert und wird auch wohl weiterhin in dieser Hinsicht überraschen.
Auch dass Wright mit seinem aufgedreht kinetischen Stil eine zu kreative oder außergewöhnliche Wahl für Marvel sei, kann ich nicht nachvollziehen, wenn Feige und seine Chefs James Gunn angeheuert haben, der Typ hinter Super und Slither, um einen Film mit einem sprechenden und vulgären Waschbären zu machen. Guardians ähnelt dem Rest des MCU in nur ganz wenigen Aspekten. Auch Shane Wright, der mit Iron Man 3 zumindest probierte, seinen alten Buddy Cop Stil zu übertragen und dann scheiterte, durfte sich versuchen. Es dürfte wohl wahrscheinlicher sein, dass ein Perfektionist wie Wright unter die Räder dieser kolossalen Franchise-Produktion geraten ist.
Man ist sich bei Marvel sicherlich bewusst, dass Wrights Vision, zumindest unter den Hardcore-Fans, als großer Wurf angesehen wurde (ähnlich wie Whedons Verpflichtung für die Avengers) und jetzt mit großer Skepsis zu rechnen ist. Das war mit Sicherheit kein einfacher Schritt. Immerhin erkannte Marvel die Gefahr einer Homogenisierung und versuchte dieser entgegenzusteuern. Wenn es jetzt einmal nicht funktioniert, ist das unglaublich schade für dieses eine Projekt, aber Marvel insgesamt wird dadurch wenig leiden.
Trotzdem wäre es sicherlich interessant zu hören, was genau zu diesem Schritt führte. Wieso wird gerade jetzt (nach all den quälenden Jahren der Planung!) das Projekt, so kurz bevor die Kameras laufen sollten, nicht mehr mit Wright umgesetzt? Man weiß es nicht und muss mehr Handfestes abwarten. So sehr ich Marvel jedoch auch verteidige, kann ich nicht umhin, dem wie immer einsichtigen FilmCritHulk hier ein wenig zuzustimmen.
A FAMILIAR STORY: BRAVERY LEADS TO SUCCESS. SUCCESS LEADS TO FEAR OF LOSING SUCCESS. FEAR LEADS TO SAFE, HOMOGENOUS THINKING.
— FILM CRIT HULK (@FilmCritHULK) May 23, 2014
Jetzt können wir nur hoffen, dass Joe Cornish das persönlich mit Wright regelt, Cornish die Regie übernimmt und Wright dafür stattdessen ein Star Wars Spin-Off angeboten bekommen hat.
Kleines Update: Interessante Spekulationen und böse Gerüchte auf Reddit.
Hier der Trailer zu Steve James (Hoop Dreams) Dokumentarfilm über Roger Eberts Leben, basierend auf dessen gleichnamiger Autobiographie und mit einem besonderen Fokus auf seine Anfänge als Filmkritiker, seine Bücher, seiner einzigartigen Beziehung zum At The Movies Co-Host Gene Siskel und seinem Kampf gegen den Krebs. Sieht absolut fantastisch aus.
Life Itself feierte seine Premiere auf dem Sundance Filmfestival und ist natürlich ein riesiger Erfolg bei den Kritikern und behält bis zum jetzigen Zeitpunkt ein fresh rating von 100% bei RT. Life Itself kommt in den USA am 4. Juli in die Kinos, wird aber auch für uns über VOD und iTunes erhältlich sein. (via)

© Sony Pictures Germany
Quentin Tarantino befindet sich wie viele andere seiner Welt gerade in Cannes und dort hat er wieder einmal das getan, was er am besten macht: Nämlich über seine eigenen Projekte gefaselt und fantasiert. Sei es ein Gangsterfilm mit Afroamerikanern im Zweiten Weltkrieg, das Kill Bill Sequel oder jetzt eine Django Mini-Serie; Tarantino hört sich selbst am liebsten zu.
I have about 90 minutes worth of material with Django. It hasn’t been seen. My idea, frankly, is to cut together a four-hour version of Django Unchained. But I wouldn’t show it like a four hour movie. I would cut it up into hour chapters. Like a four-part mini-series. And show it on cable television. Show it like an hour at a time, each chapter. We’d use all the material I have and it wouldn’t be an endurance test. It would be a mini-series. And people love those. People roll their eyes at a four-hour movie. But a four-hour mini-series that they like, then they are dying to watch all four parts. That’s how I thought it could work.
Ich mochte Django Unchained wie der Großteil der Zuschauer sehr, emfand jedoch bereits die Schießerei gegen Ende als unnötige Addition, ohne die der Film, insbesondere ein Film seiner Marke, ruhig mal hätte auskommen können. Die Fans überraschen und so. In einem längeren Format aber, das nicht am Stück gesehen werden muss, würde das wohl nicht mehr stören und Tarantino kann dem Western sicherlich noch einige zusätzliche Facetten abgewinnen.
Trotzdem ist es mal wieder typisch Tarantino, der am liebsten über sein eigenes Zeug labert. Auch wenn das immer wieder spannend und transparent ist, soll er das doch einfach machen und weniger drüber philosophieren, was er tun könnte oder eben nicht. Er hat die Kohle und ihm steht sicherlich niemand im Weg, sollte er das wirklich durchziehen wollen. (via)
Super schickes Poster für Chris Nolans Interstellar von Mike Leeg.
Adam Sandler war gestern bei Jimmy Kimmel zu Gast, der für seine No-Bullshit-Attitüde bekannt ist und bereits Rob Ford auf unterhaltende, aber ernste Weise auseinander genommen hat. Nun stellte er Adam Sandler die Frage, die sich einige Filmfreunde schon lange stellen: “Macht Sandler nur noch bezahlten Urlaub mit seinen Freunden und verkauft uns das als Film?”. Die Antwort: Ein enthusiastisches JA. Ich liebe Sandler für seine Ehrlichkeit und auch am Set muss er laut Aussagen der Crew genau so ein toller Hecht sein, wie wir ihn aus Interviews und aus anderen Aktionen kennen.
Ich würde trotzdem gerne festhalten, dass das nichts mit der Qualität seiner Filme zu tun hat. Die finde ich nämlich nach wie vor ziemlich unterhaltend.