PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

“Good evening, monsters.” So richtet sich John Oliver in meiner neuen Lieblingshow Last Week Tonight an die schlimmsten Menschen im Netz: Internetkommentatoren, die uns sonst mit den dümmsten Bemerkungen der Welt nerven, jetzt aber unser aller Heiland sein könnten. Nachdem er wie sonst kaum ein anderer Moderator in den USA die Debatte um Netzneutralität eindeutig in illegale Kartellmachenschaften rückte und erklärte, wieso das eigentlich keinen interessiert (es ist stinklangweilig, weil das Wort “Netzneutralität” keinem was sagt; Internetfuckery würde eher passen – /fullack), müssen wir es jetzt selbst richten. Bevor die FCC mit ihrem Lobbyingarsch Wheeler nämlich ihre Entscheidung treffen wollen, nehmen sie jetzt Kommentare entgegen. So, go forth and spam, my children!

Laseraugenkatze by Owley

02 Jun, 2014 · Sascha · Kunst,Personal · Comments

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Kurze Hintergrundgeschichte: Früher hatte ich mal auf meinem alten Logo eine Katze sitzen. Die hatte ich mit Paint “designt” und mit rot glühenden Augen versehen. Das sollte irgendwie Laserstrahlen symbolieren und als Platzhalter dienen, bis ich mir ein richtiges Logo leisten konnte. Das Logo blieb dann jedoch jahrelang so, bis mir das alles irgendwann zu unseriös und plump aussah und mit dem überholten 2.2 Design verschwand.

Ein paar Jahre später: Blogfreund Owley hat Geburtstag und fordert seine Leser auf, ihm Postkarten zu schicken. Ich befolge die Aufforderung und schicke Owley eine Karte von Jesus, der auf einem Apatosaurus reitet, weil ich das zum Totlachen finde. Leider konnte ich mit keinem Kulli auf die Karte schreiben, weil die so einem komischen Plastikstoff bestand, weshalb ich Owley noch eine persönliche Widmung des Pew-Mans hinzufügte, weil man das so unter Freunden macht und Owley selbst gerne malt. Heute erreicht mich dann obiges Meisterwerk als Dankeschön. Ohne Zweifel die künstlerische Krönung dieses Blogs.

Was ich eigentlich sagen will: Danke, Owley! pixellove pixelpizza (mehr: One Day One Monster)

Kann man so sehen, muss man aber nicht. Trotzdem lustig. (via)

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Nach über einem halben Jahr Pause kehrt der PewCast zurück und lässt die typischen Filmbesprechungen hinter sich. Denn dieses Mal nehme ich mir stattdessen ein aktuelles Thema, das die Fanboyherzen schneller schlagen lässt, und spreche mit Alex Matzkeit, ein ausgesprochener Kontinuitätsfan und Experte des Marvel Cinematic Universes, über die Edgar Wrights Weggang von Ant-Man, die Nebeneffekte des Worldbuildings, Marvels spannende Phase Two, Spider-Mans Rebootclusterfuck, die Franchisebuildingmaxime der X-Men sowie DCs Justice League-Sprint und den geringen Einfluss von Leuten, die sich im Internet über all dies unterhalten.

Shownotes:
Furious Fanboys: Are ‘Age of Ultron’ Connections Why Edgar Wright Left ‘Ant Man’?
Forbes: Hollywood Doesn’t Care About ‘Fanboy’ Approval
Real Virtuality: Immer diese Nazis – Haben Comic-Filme eine soziale Verantwortung?
Real Virtuality: CONTINUITY – So etwas wie eine persönliche Herleitung
BadassDigest: Is This The End Of The Marvel Movie Age?
/Film: 10 Directors Who Should Direct ‘Ant-Man’ Now That Edgar Wright Is Out
Intro: @laut-malerei
Outro: @grosser_kackhaufen
Bildquelle: © Disney / Marvel

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast011.mp3 (24 MB)
Soundcloud: PewCast 011: The Dark Side of Worldbuilding
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

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Im Rahmen der History Series der NASA erschien ein neues und kostenloses eBook, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt mit Außerirdischen kommunizieren könnte, wenn man in Kontakt kommen würde. Im Sammelband Archaeology, anthropology, and interstellar communication von Herausgeber Douglas A. Vakoch gibt es jedoch nicht nur praktische Tipps, sondern auch einen Überblick über die bisherigen Kommunikationsversuche und die Arbeit von SETI sowie geschichtliche Hintergründe.

Addressing a field that has been dominated by astronomers, physicists, engineers, and computer scientists, the contributors to this collection raise questions that may have been overlooked by physical scientists about the ease of establishing meaningful communication with an extraterrestrial intelligence. These scholars are grappling with some of the enormous challenges that will face humanity if an information-rich signal emanating from another world is detected. By drawing on issues at the core of contemporary archaeology and anthropology, we can be much better prepared for contact with an extraterrestrial civilization, should that day ever come.

Darüber hinaus beschäftigt sich Albert A. Harrison in einem Unterkapitel mit dem höchst interessanten Thema “Speaking for Earth. Projecting Cultural Values Across Deep Space and Time”, das mit Sicherheit einmal nützlich sein könnte, wenn man mal Präsident der Vereinigten Staaten sein sollte und einen außerirdischen Invasoren im Bunker der Area 51 davon überzeugen muss, uns vielleicht doch nicht einzustampfen. (via)

Ayn Rand’s Harry Potter

29 May, 2014 · Sascha · Literatur · Comments

“Malfoy bought the whole team brand-new Nimbus Cleansweeps!” Ron said, like a poor person. “That’s not fair!”

“Everything that is possible is fair,” Harry reminded him gently. “If he is able to purchase better equipment, that is his right as an individual. How is Draco’s superior purchasing ability qualitatively different from my superior Snitch-catching ability?”

“I guess it isn’t,” Ron said crossly.

Harry laughed, cool and remote, like if a mountain were to laugh. “Someday you’ll understand, Ron.”

The Toast: Ayn Rand’s Harry Potter and The Sorcerer’s Stone (via)

That’s the thing about leaks, sometimes they aren’t misinterpreted or false. They’re real story elements that the filmmakers were hoping to introduce to the audience in a darkened movie theater. But unfortunately, in 2014, you read about it on a computer.

/Films Peter Sciretta hat mit Colin Treverrow ein Interview über Jurassic World und die Story Leaks und Gerüchte der letzten Wochen geführt. Der Regisseur ist so offen und ehrlich, wie man das überhaupt nicht von Hollywoodleuten gewohnt ist.

Trevorrow bestätigt aber, dass der Park, wie man aus Set Photos und Concept Art nun eigentlich schon weiß, voll im Betrieb ist und man sich das in etwa so vorstellt: “We imagined a teenager texting his girlfriend with his back to a T-Rex behind protective glass.” SOLD. Wir haben jetzt Dinosauriern in drei Filmen beim Chaos machen zugesehen und das wird auch hier wohl im späteren Verlauf des Films passieren, aber zumindest das Setting darf zu Beginn ruhig mal anders sein.

I understand the risks of leaving the safe zone. We’ve all been disappointed by new installments of the stories we love. But with all this talk of filmmakers “ruining our childhood”, we forget that right now is someone else’s childhood. This is their time. And I have to build something that can take them to the same place those earlier films took us. It may not happen in the same way everyone expects it to, but it’s the way I believe it needs to happen.

Honestly, the biggest misconception on this movie is that there’s some massive conference room at the studio where all these cynical story decisions are made. There is no committee. Universal has given us the resources to tell the story we want to tell, on the scale we want to tell it. Will this one be different from the other movies? You bet it will. And I’m not going to pass the buck if it doesn’t work. This one’s on me.

Bless this man.

Keine Politik im All

28 May, 2014 · Sascha · Politik,Wissenschaft · Comments

Sehr schönes Bild: Auf der gestrigen Pressekonferenz der neuen ISS Besatzung gab es ein Gruppenkuscheln als Antwort auf die Frage, wie die Crew mit den weltweiten Spannungen durch die Krise in der Ukraine umgehe. Neben dem Russen Maxim Surayev und dem US-Amerikaner Reid Wiseman wird heute auch der Deutsche Alexander Gerst hoch geschossen. Gerst ist Geophysiker. Er wird bei der 40. und 41. Mission dabei sein und insgesamt sechs Monate im All verbringen sowie der dritte Deutsche an Bord der ISS sein. Godspeed!

SpOn hat übrigens ein nettes Interview mit Sigmund Jähn, dem ersten deutschen im All. Alexander Gerst kann man unter @Astro_Alex folgen, einen Livestream des Starts gibt es bei Space.com heute Abend ab 20 Uhr. SO sieht übrigens Gersts Homepage aus. Sympathisch.