Review - PewPewPew


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Zweiter Schuss, Treffer. Nicht alles ist perfekt, aber der eigentliche Staffelauftakt in der zweiten Folge bringt Fear The Walking Dead wieder halbwegs auf den Weg. Trotzdem stören einige Veränderung sehr.

Aha. Es geht doch noch. Nach dem durchwachsenen Start kann Fear the Walking Dead in der zweiten Folge namens „Another Day in the Diamond“ zur Routine zurückfinden. Trotzdem lassen sich einige Punkte finden, die thematisch und atmosphärisch stören. Das könnte erfrischend oder bereits der Beginn des Untergangs sein.
Wiedersehen macht Freude

Endlich sehen wir wieder unsere bekannten Figuren. Die Clarks, Strand und sogar Luciana haben sich in einem Baseballstadion in Texas niedergelassen. Die sichere Unterkunft bietet Zeit zum Wiederaufbau. Knapp ein Jahr nach dem Start der Zombieapokalypse gibt es wieder so etwas wie einen Alltag. Madison (Kim Dickens) baut kleine Wohnungen in den Rängen, Nick kümmert sich um den Anbau von Gemüse, während der Rest in frisch gewaschenen Kleidern ein ausgewogenes Frühstück genießt. Nach draußen zu den Beißern geht die Gruppe nur, wenn sie muss. Wie zum Beispiel, als ein kleines Mädchen namens Charlie auftaucht. Madison macht sich mit ihren kompetenten Mitstreitern auf den Weg, um Charlies Familie, die etwas außerhalb eines abgesteckten Umkreises vermutet wird, zu finden. Statt der Familie finden sie jedoch eine Überlebende namens Celia und neue Widersacher, die Vultures. Ihr Anführer Mel macht dem Namen alle Ehre. Er will Madisons Lager gar nicht angreifen. Stattdessen spricht er von einem Zyklus, der das neue Leben in der Nachwelt dominiert: Aufbauen, Leben, Tod, Neubeginn. Seine Gruppe wartet und sammelt die Überreste auf.

Das macht die Vultures, für die Charlie übrigens als Spionin arbeitete, durchaus interessant. Dazu ist Melvins Ansatz ein netter Meta-Kommentar auf das postapokalyptische Leben wie es in Kirkmans Universums präsentiert wird. Trotzdem bleibt die Frage, wieso Madisons Gruppe nicht einfach das Feuer eröffnet. Ein gewaltsam ausgetragener Konflikt soll nach Möglichkeit vermieden werden, aber Melvins Truppe macht sich in Schießstand-Entfernung breit und zuvor hat es Madison auch nicht an einer gewissen Skrupellosigkeit gemangelt. Ich plädiere nicht dafür, jeden Gegner direkt umzunieten, doch diese inkonsistente Charakterzeichnung lässt mich verwirrt zurück. An Menschenwürde und einem friedlichen Miteinander war die Matriarchin in vorherigen Staffeln nur wenig interessiert.

Verwirrung dominiert die Serie

Verwirrung dominiert bisher die Erzählung dieser Staffel. Wie hat Madison die anderen Mitglieder ihrer Gruppe wieder finden können? Wie hat Nick die Explosion des Staudamms überlebt? Sind Qaletaqa Walker und Daniel Salazar (Rubén Blades) noch Teil der Serie? Wie fand Luciana wieder zurück in das Ensemble? Es fühlt sich an, als hätte man einige Episoden verschlafen und würde nun wieder einschalten. Keine dieser Geschichten muss notwendigerweise erzählt werden. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass die Autoren interessante Handlungsstränge zurücklassen, nur um Morgan in die Serie einzuführen. (weiterlesen…)


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Ein katastrophaler Start in jeder Hinsicht bedeutet noch lange nicht das Ende der Welt, aber die neue kreative Führung macht bereits beim Start der neuen Staffel von Fear The Walking Dead klar, dass die alte Version dieser Serie in ihren Augen wohl zu gut war.

48 Minuten. So lange braucht die Staffelpremiere von Fear the Walking Dead, bevor wir ein bekanntes Gesicht sehen. Es ist Alicia, die, zusammen mit ihrem Bruder Nick und einer neuen Gruppe, Morgan (Lennie James) in einen Hinterhalt lockt. Dieser ist wiederum – für Zuschauer, die die Produktion der Serie nicht genau verfolgen – überraschenderweise der Protagonist dieser ersten Episode. Wir folgen ihm auf seiner Reise von Virginia quer durch die Südstaaten der USA bis nach Texas, wo sich die Clarks und mehrere, neue Figuren zusammenfinden. Zuvor verabschieden ihn die drei Figuren, die ihn seit seiner Rückkehr in die Serie am meisten begleitet haben. Nach Jesus und Carol macht Rick den Abschluss. Er kritisiert die erneute Flucht in die Isolation, schließlich ist Wegrennen keine Lösung, wie Rick eben in dem All Out War mit Negan bewiesen hat. Doch genau das tut Morgan.

Was bei anderen Serien ein verwirrend interessanter Start sein kann (zum Beispiel der radikale Wechsel zu Beginn der 2. Staffel von The Leftovers), scheitert bei Fear the Walking Dead komplett. Dieser Schachzug macht für Zuschauer, die die Mutterserie nicht verfolgen, schlicht keinen Sinn. Sie wissen weder, wer Morgan ist, wovon er wegrennt oder wohin er will. Der neu ernannte Walking-Dead-Überlord Scott Gimple (nun verantwortlich für beide Serien) nimmt als ehemaliger Showrunner wie selbstverständlich an, dass Fans des Spin-offs auch die Mutterserie The Walking Dead verfolgen.

Während bisher beide Serien fantastisch voneinander abgekapselt in ganz eigenen Weisen operiert und funktioniert haben, werden sie nun irreversibel miteinander verknüpft, zum deutlichen Nachteil des Spin-offs. The Walking Dead gibt sich nicht mehr damit zufrieden, die eigenen in die Länge gezogenen Staffeln mit Nebenfiguren zu bevölkern. Nein, stattdessen quellen sie nun auch in andere Serien über. Statt die Verbindung in eine Webisode zu packen, wie bereits häufig geschehen, stehlen die neuen Showrunner Andrew Chambliss und Ian Goldberg ihrer Serie einen ordentlichen Auftakt.

Gimple und sein Autorenteam hatten Morgans Rückkehr von langer Hand mit mehreren kleinen Teaser-Szenen angekündigt. Dass Lennie James den Weg in die Serie zurückfand, war eine erfreuliche Wendung. Immerhin konnte er vor vielen Jahren gemeinsam mit Andrew Lincoln und Frank Darabont ein Gespür für die Atmosphäre dieses Serienuniversums definieren. Doch die Figur Morgan war bis auf seine überraschende Rückkehr nicht weiter interessant, weder im Comic, noch in der Serie. Der im Fandom generierte Hype manifestierte sich nie in der Dramaturgie der Figur. Mit einer Flashback-Folge versuchten die Autoren, Morgan mehr Charakter zu verleihen und mit seiner Einführung in das Gefüge in Alexandria auch gleichzeitig einen philosophischen Konflikt mit Rick zu generieren. Vermeintlich komplex angelegt, blieb Morgan jedoch in einem stetigen Wechsel aus Selbstmitleid und bipolarem Pazifismus stecken und wird nun aus der Mutterserie geschrieben, weil er dort keinen Platz mehr findet. Wahrscheinlich ist dies auch ein Grund, weshalb Morgan im Comic ebenfalls ausschied. Nur eben deutlich früher und sinnvoller. (weiterlesen…)


Warner Bros.

Sowohl mit Matthias als auch mit Jenny habe ich bereits Podcasts aufgenommen, aber nie zusammen. Das änderte sich, als wir am Sonntag über Steven Spielbergs kontroversen Film Ready Player One plauderten und uns am Ende einig waren, wie deprimierend gut dem Großmeister die Adaption von Ernest Clines Mashup-Orgie gelungen ist.

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Blog: Wollmilchcast #38 – Ready Player One
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Eine neue Ausgabe mit zwei eher enttäuschenden Titeln. Einmal ein lustig anmutender Film, dem aber die letzte Würze fehlt und eine ambitionierte ZDF-Serie, die außer dieser Tugend – narrativ und hinter der Kamera – wenig zu bieten hat.

Dafür gibt es uns jetzt auf Spotify. Das ist doch was.

Shownotes:

01:09 – The Death of Stalin
17:37 – Bad Banks
37:04 – Empfehlungen

Links zur Sendung:
Castlebeat – VHS
Szczepan Twardoch – Drach
Detektiv Conan – Der purpurrote Liebesbrief
Queer Eye
Love

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Joachim Trier gehört zu meinen Lieblingsregisseuren und sein großer Durchbruch Oslo, August 31 zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Also passte es mir sehr gut, als mich Lucas zum nunmehr sechsten Mal in den Longtake Podcast einlud – ich schätze, dass ich damit irgendeinen Rekord halte.

Ausnahmsweise waren wir mal einer Meinung, denn Joachim Triers neuer Film Thelma ist zweifellos gut, aber teilweise diffus und dann doch irgendwo ein Stilbruch mit dem bisherigen Werk des Regisseurs und eine Annäherung an den Mainstream ohne aber zu enttäuschen oder das ganz eigene Flair zu verlieren.

In Folge #105 sprechen Lucas B. und Sascha (von PewPewPew) über Joachim Triers Mystery-Coming-of-Age-Drama „Thelma“. Dabei geht es um göttliche Liebe, Symbolismus, dramatische Opernbesuche und den Horror moderner Architektur.

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr den Leuten bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter.


Lucasfilm

Vereinigte Staaten, USA, Irland 2017
Regie: Rian Johnson
Drehbuch: Rian Johnson
Darsteller: Daisey Ridley, Adam Driver, Mark Hamill, Carrie Fisher, John Boyega, Oscar Isaac
Länge: 152 Minuten
FSK: 12
Rating: ★★★★½

April, April…

“This is not going to go the way you think.”

Fan zu sein ist manchmal schwer. Das wissen nach diesem Wochenende nicht nur die Borussen. Eine so intensiv geführte Beziehung vieler Fans wie die zu Star Wars gibt es jedoch selten. Die Dortmunder haben wenigstens nächste Woche die Chance sich neu zu beweisen. Star Wars als Franchise ist enorm, aber es ist immer wieder ernüchternd sich zu erinnern, dass es gerade einmal etwas weniger als ein dutzend Filme in über vier Jahrzehnten gab und davon nur eine Handvoll richtig gut war. Fan sein, besonders von Star Wars, ist also nicht leicht. Das weiß auch der Regisseur und Drehbuchautor der achten Episode der Skywalker Saga, Rian Johnson. Rians Fandom ist lange dokumentiert in Interview und Auftritten, noch lange bevor überhaupt an neue Filme aus dem Hause Disney zu denken war. Als Fan weiß er aber auch, dass die Herzen ihre Dosis an Fanservice bereits mit JJ Abrams’ A New Hope Kopie erhalten haben. The Last Jedi hingegen bricht auf zu neuen Ufern, revitalisiert das Franchise mit neuem Blut und schafft das Alte elegant ab.

Misserfolge sind das Thema des Films. Nahezu jegliche Mission scheitert, doch Rian Johnson gelingt damit eine Annäherung des Mythos an die Realität. Luke Skywalker war der Jugendheld vieler Fans, doch neben seinem triumphalen Erfolg auch ein grimmiger junger Mann mit vielen Fehlern. Die alte Star Wars Trilogie stellte somit eine reine Space Fantasy dar, in der die Figuren größer als im wahren Leben erscheinen und die richtigen Entscheidungen in schwierigen Momenten treffen. Millionen von Menschen waren inspiriert und unterhalten von diesen Szenen. Es handelte sich um archetypische Figuren, die das Publikum erbauen und nicht depressiv machen. George Lucas erbaute einen neuen Mythos aus alten Traditionen, der gleichzeitig Eskapismus und Karthasis anbot. Doch genau dort setzt Johnson klug an. Indem er die Figuren wie Luke oder Leia und ihr realistisches Schicksal hinterfragt, kann er die dunklen und traurigen Wahrheiten dieses Franchises offenlegen. Er injiziert Star Wars mit einer notwendigen Dosis Zynismus und denkt so die hängengebliebenen Fäden aus The Force Awakens konsequent zu Ende. Somit korrigiert er auch gleichzeitig die Fehler des ersten Teils und beseitigt langweilige Ansätze wie Snoke, die Knight of Rens oder eine Jedi-Akademie, sodass wir uns auf die wichtigen neuen Figuren wie Rose konzentrieren können. Ein Geniestreich.

Auch die Spezialeffekte aus der Schmiede von Industrial Light & Magic setzen die Welt wieder wunderbar in Szene. Eine Wüste mit Las Vegas-Verschnitt, eine Salzwüste mit verlassenem Außenposten, eine einsame Insel mit dem letzten Jedi und eine versteckte Rebellenbasis auf einem toten Planeten. Noch nie zuvor kam die Galaxie mit so wenig derart wunderbar aus. Das Endergebnis lässt sich auch wahrlich sehen; das große Highlight ist sicherlich die Fathiers-Fluchtszene, in denen ein dutzend Nutztiere von Rose und Finn befreit werden, während ihre Freunde ums Überleben kämpfen. Allgemein ist der Kurzausflug nach Canto Bight ein absolutes Highlight. Spätestens seit den Occupy Wall Street Protesten wissen wir, dass alle reichen Menschen schlecht sind. Wieso also unnötige Screentime in Planeten oder die Politik der Galaxie verschwenden, wenn man die Grenzen zwischen Gut und Böse einfach so vermischen kann, sodass all dies nicht mehr notwendig ist und die Welt von Star Wars sich unserer vielschichtigen Welt einfach annähert? Dies ist nur ein weiterer der vielen, sorgfältig geplanten Momente in The Last Jedi, in denen die Erwartungen des Zuschauers unterwandert werden.

Genau dies ist auch die Maxime bei der Ausgestaltung der Figuren. Wo JJ Abrams das Fundament legte, reißt Johnson es nieder. Wo Rian selbst Figuren erschafft, lässt er ihnen Raum, sich zu entfalten. Die Subversion vieler Vorstellungen ist genau das, was Fans brauchen. Ich hatte ehrlich gesagt lange meine Probleme damit, Lukes Schicksal zu akzeptieren. Doch nachdem ich selbst nun einige Jahrzehnte in dieser Galaxie verbracht habe, kann er erkennen, dass Luke – obwohl er selbst das Gute in seinem Vater Darth Vader erkennen konnte – zu viel Angst vor seinem Neffen bekam und ihn umbringen wollte. Ein Moment der Schwäche, der für alle Zuschauer nachvollziehbar ist. Das ist eine bittere Pille für Fans des archtetypischen Helden, aber wenn man wirklich überlegt, macht es schon Sinn. Ebenso macht Prinzessin Leia Platz für Admiral Holdo – eine Figur, die wir sie heute brauchen.

Weiterhin bleibt uns mit der Dynamik aus Kylo Ren und Rey ein glühender Kern erhalten, der das Franchise voranbringen wird. Dass Rey weiterhin alles problemlos gelingt, wird die Menschen weltweit inspirieren. Ich jedenfalls verließ das Kino mit einem weinenden und einem lachenden Auge sowie dem Wissen, dass Star Wars in guten Händen ist.


In der neuesten Ausgabe der Kulturindustrie gibt es einige Klippen zu umschiffen. Leider müssen wir ohne Mihaela auskommen und dann muss ich Lucas auch noch erklären, wieso Alex Garlands () Annihilation – der beste Science-Fiction-Film seit Arrival ist. Später finden wir dafür Die Ladenhütern von Sayaka Muratas, eine Liebeserklärung an die Sicherheit der Routine, eigentlich alle ziemlich dufte.

Shownotes:

Themen: “Auslöschung”, der neue Science-Fiction-Film mit Natalie Portman von Autor und Regisseur Alex Garland, und “Die Ladenhüterin”, Sayaka Muratas preisgekrönter Roman über eine sonderbare Konbini-Aushilfe.00:52 – Auslöschung
27:03 – Die Ladenhüterin
43:35 – EmpfehlungenLinks zur Sendung:
Paul Auster – Das Buch der Illusionen
Baroque Portfolios
Alex Garland – The TesseractLinks zur Sendung:
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Großaufgebot für big brain boys and girls: Der vielleicht schlechteste Film des Jahres trifft auf den besten, während wir über ein Buch reden, das angeblich keinen Autor hat. Woah.

Shownotes:

Themen: “Call Me By Your Name”, die Kino-Liebesgeschichte von Luca Guadagnino, “Bot – Gespräch ohne Autor”, das neue Buch von Clemens Setz, und “Mute”, den jüngsten Sci-Fi-Film von Duncan Jones.00:45 – Call Me By Your Name
14:22 – Bot – Gespräch ohne Autor
28:28 – Mute
44:34 – Empfehlungen

Links zur Sendung:
A Ghost Story
Botho Strauß – Allein mit allen
Haus des Geldes
Lo Moon – Lo Moon

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