Review - PewPewPew

Seit drei Monaten erhalte ich ständig Fragen wie “Was is’n eigentlich dein Problem?”, wenn ich mal wieder über Star Wars jammere. Zusammen mit Tobi aka @BlueMilkBlues habe ich das in einem neunzigminütigen Gespräch gefühlsmäßig erforscht.

In seinem Interview-Podcast reden Hardcore-Fans mit einem Hardcore-Fan und genau das habe ich wahrscheinlich auch gebraucht, um mich verstanden zu fühlen – selbst, wenn man vielleicht nicht immer einer Meinung ist. Wir sind ein bisschen abgeschweift, haben kreuz und quer den Stand unserer Lieblingsgalaxie festgehalten und irgendwie merkte ich bald, dass das Gespräch vor allem für mich wichtig war.

Am Ende ging es über die Rian Johnson-Trilogie, Benioff & Weiss-Filme, Fernsehserien und The Last Jedi sind wir auch noch am verdauen. Wir sind wie viele Fans etwas erschöpft. Wo soll das alles noch hinführen? Wir haben mal für euch spekuliert.

Link zum Podcast

Shownotes:

Liegt die Zukunft von Star Wars in den Standalone-Filmen? Wird es irgendwann zuviel? Hat Lucasfilm den Solo-Film schon abgeschrieben? Warum hat Tobi den Trailer nicht gesehen? Hat es was gebracht, dass Sascha den TLJ-Trailer nicht gesehen hatte? Es gibt viel zu diskutieren. Was meint Ihr dazu?

Links zur Sendung:
Der ILM Art Challenge
Der TED Talk von JJ Abrams
Splinter of the Mind’s Eye

Links zu BMB und Podcast-Feeds:

Blue Milk Blues: #26: Wo laufen sie denn?
iTunes: Blue Milk Blues
Podcast-Feed: http://www.bluemilkblues.de/feed/podcast/

 


Eine neue Episode deines Lieblingspodcasts ist hier, wie toll! Dieses Mal reden Mihaela, Lucas, Alex und ich über den schönen, aber öden The Shape of Water, MGMTs großartiges “Comeback”-Album Little Dark Age und den Comic Bingo Love, für den Alex im Anschluss auf Twitter einen kleinen Shitstorms von SJWs erntete. Hihi. Davon sicherlich mehr beim nächsten Mal. Außerdem empfehle ich… das Saarland…?

Shownotes:

Themen: “The Shape of Water”, Guillermo del Toros Film über Liebe zwischen einer Frau und einem Fischwesen; “Bingo Love”, Tee Franklin und Jenn St-Onges Comic über Liebe, die die Jahrzehnte überdauert und “Little Dark Age”, das neue Album der Band MGMT.

00:50 – The Shape of Water
15:07 – Bingo Love
32:22 – Little Dark Age
45:27 – Empfehlungen (mit Hörerempfehlung)

Links zur Sendung:
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Julie Otsuka – Wovon wir träumten
50 Joor Saarland
Star Trek Discovery

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie

Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie.de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Links zu Prodigee und Podcast-Feeds:

Podigee: 012 – The Shape of Water, Bingo Love, MGMT
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: https://kulturindustrie.podigee.io/feed/aac

Auf unsere neue Episode bin ich ganz besonders stolz. Die Diskussion um Paul Thomas Andersons neuen Film finde ich echt gut gelungen und ich konnte meinen Partnern/Partnerin einen Splitter-Comic von Christophe Bec über Alien-Raumschiffe auf dem Mars unterjubeln. Ein Erfolg!

Shownotes:

Themen: “Der seidene Faden”, Paul Thomas Andersons Film über einen Schneider und seine Frau, “Olympus Mons”, der neue Science-Fiction-Comic des Autors und Zeichners Christophe Bec, und “The End of the F*ing World”, eine Ausreißer-Serie aus Großbritannien.1:27 – Der seidene Faden
25:39 – Olympus Mons
40:27 – The End of the F***ing World
54:33 – Empfehlungen:

Links zur Sendung:
Ben Kaplan – The DryWorld Chronicles: Part One
Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore – Band 1
This Is Us
Grace and Frankie

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie

Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie.de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Links zu Prodigee und Podcast-Feeds:

Podigee: 011 – Phantom Thread, Olympus Mons, The End of the F***cking World
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: https://kulturindustrie.podigee.io/feed/aac

Zweistellig – und zweiteilig. Aufgrund terminlicher Gründe mussten wir den Podcast aufteilen, aber das war im Rückblick eigentlich eine richtig gute Entscheidung. Die Masse an Inhalt hätte das reguläre Format unseres Podcasts ohnehin platzen lassen. Zusammen mit Alex und Lucas spreche ich im ersten Teil über drei japanische Filme, ganz im Sinne des Japanuary-Projekts, bei dem sich Filmleute aus Deutschland im Januar Filme aus Fernost anschauen sollen, die sie noch nicht kennen. Wie eine Basic Bitch habe ich mir Prinzessin Mononoke ausgesucht. Wieso ich Myazakis Animationsfilm erst jetzt sehe und was ich zum Film denke, könnt ihr im Podcast hören.

Im darauffolgenden Teil des Podcasts mussten die drei Musketiere ohne mich auskommen, aber ich habe jeweils kleine Segmente zum Erfolgsanime Your Name sowie Fallout Boys neues Album Mania aufgenommen. Beides fand ich eher mittelmäßig bis schrecklich.

Dazu findet ihr uns jetzt auf unserer eigenen Podigee-Seite, die uns auch eine Kapiteloption anbietet, sodass man uninteressante Segmente einfach überspringen kann. Nützlich, oder?

Shownotes:

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie
Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie,de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Musik: Gipfeltreffen | gipfeltreffenband.de/

Links zu Soundcloud und Podcast-Feeds:

Podigee: 010 – Japanuary, Your Name, Fallout Boys neues Album Mania
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:331600180/sounds.rss


Es ist geschehen. Kurz bevor wir zweistellig werden habe ich so ziemlich alle besprochenen Titel extrem cool gefunden.

Shownotes:

Themen: “Black Mirror”, die Netflix-Serie der schwarzen Zukunftsvisionen von Charlie Brooker. “World of Tomorrow”, die Trickfilme des Animators Don Hertzfeldt. Und “The Killing of a Sacred Deer”, der neue Film von “Lobster”-Regisseur Yorgos Lanthimos mit Colin Farrell und Nicole Kidman. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

01:21 – Black Mirror
20:30 – World of Tomorrow
33:29 – The Killing of a Sacred Deer
52:55 – Empfehlungen

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie
Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie,de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Musik: Gipfeltreffen | gipfeltreffenband.de/

Links zu Soundcloud und Podcast-Feeds:

Soundcloud: 009 – Black Mirror, World of Tomorrow 2, The Killing of a Sacred Deer
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:331600180/sounds.rss

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Den letzten Blogeintrag dieses turbulenten und teilweise echt doofen Jahres widme ich einem positiven Highlight aus 2017: Dem Kulturindustrie-Podcast, in dessen achter Folge wir getrennt unsere Jahreshighlights besprechen.

Meine üblichen Jahresbestenlisten kommen dann erst im Laufe des neuen Jahres, aber schon bis Ende Januar. Ich habe teilweise einige Sachen noch nachzuholen und jetzt gegen Jahresende auch wenig Zeit gehabt. Die Listen sind mir immer wichtig, deshalb wird das noch folgen, aber ordentlich dann.

Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr und einen guten Rutsch. Danke, dass auch nach fast einem Jahrzehnt hier fleißig mitgehört, mitgelesen und kommentiert wird.

Shownotes:

Diesmal gemeinsam, aber getrennt!
Jeder von uns berichtet von den persönlichen Highlights des Pop- & Kulturjahres.
Wir freuen uns auf ein aufregendes neues Jahr mit vielen Filmen, Serien, Spielen, Youtubevideos, Artikeln, Essays, Musik und allem, was sonst so in unser Beuteschema passt!

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie
Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie,de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Musik: Gipfeltreffen | gipfeltreffenband.de/

Links zu Soundcloud und Podcast-Feeds:

Soundcloud: 008 – Unsere Highlights 2017
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:331600180/sounds.rss


Abonnenten unseres tollen Podcasts Kulturindustrie haben die neue Folge bereits vor Weihnachten als Geschenk erhalten, Blogleser werden erst einige Zeit danach durch einen verspäteten Beitrag informiert. Seid also schlau und abonniert unseren schicken Podcast in dem Podcatcher eurer Wahl und – wenn ihr könnt – gebt uns doch bitte eine Review bei iTunes als Weihnachtsgeschenk. Das hilft uns, dass noch mehr Menschen den Podcasts finden.

Shownotes:

Themen: “Dark”, die erste deutsche Serie von Netflix, “Cat Person”, die vielleicht erste Kurzgeschichte des “New Yorker”, die einen viralen Erfolg feierte und “Star Wars: Die letzten Jedi”, der erste Star-Wars-Film mit Porgs. Außerdem: Unsere weihnachtlichen Popkultur-Rituale und -Empfehlungen.

01:25 – Dark
19:27 – Cat Person
37:06 – Star Wars: Die letzten Jedi
58:05 – Weihnachten

Kulturindustrie auf Twitter – @kultindustrie
Schickt uns eure Empfehlungen per Sprachnachricht an podcast@kulturindustrie,de

Alex auf Twitter @alexmatzkeit – Lucas auf Twitter @kinomensch – Mihaela auf Twitter @mihatory – Sascha auf Twitter @reeft

Musik: Gipfeltreffen | gipfeltreffenband.de/

Links zu Soundcloud und Podcast-Feeds:

Soundcloud: 007 – Star Wars: The Last Jedi, Dark, Cat Person
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:331600180/sounds.rss


AMC

Wir sind heute hier versammelt, um The Walking Dead zu Grabe zu tragen. Früh verstorben und dann seit mehreren Staffeln wie das Seriensujet ziellos umher gewandert, verfängt sich die Serie in einem verzweifelten und offenbaren Akt der Ziellosigkeit, der das Ende der Serie einläuten sollte.

Ich frage mich häufig, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte.

The Walking Dead ist einer der erfolgreichsten Comics überhaupt. Robert Kirkman hatte bereits mehrere Storylines vorgeschrieben, die eine Staffelprogression vorgeben, die sich andere Showrunner erst mühselig erarbeiten müssen. Die Serie startete inmitten des großen Zombie-Hypes. Im Unterschied zu einem kurzen Film hat eine serielle Narration dazu den Vorteil, alle Facetten des Genres zeigen zu können. Dazu befindet sich die Serie in guter Gesellschaft. The Walking Dead läuft auf dem gleichen Sender wie Serien, die dem Golden Age of TV die Krone aufsetzen.

Zombie-Fans sind an und für sich wenig anspruchsvoll und erfreuen sich schon an wenigen Happen Story, die ihnen neben viel Gore auf den Teller kommen. Höchsten Ansprüchen muss die Serie also nicht nacheifern. Vor und hinter der Kamera findet sich Engagement und Interesse. Ein erfolgreicher Regisseur hat aufrichtige Leidenschaft für den Stoff und möchte ihn mit seinem Cast umsetzen, der ihm vertraut und freundschaftlich beisteht.

Bei solchen Voraussetzungen ist es nicht verwunderlich, wieso die Serie ein solcher Hit wurde. Und trotzdem frage ich mich nach dieser Folge, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte. Ich frage mich, wieso The Walking Dead so schlecht ist. Wieso die Serie scheinbar versucht, ihre eigenen Tiefpunkte (eine Auswahl fällt schwer, aber mit dem Dumpstergate oder dem Cliffhanger der 6. Staffel nenne ich mal zwei der Greatest Hits) ständig zu untergraben. Das soll nicht heißen, dass The Walking Dead nicht imstande ist, einzelne, gute Episoden abzuliefern. Es geht vielmehr um strukturelle Fehlentscheidungen mit immensen Konsequenzen, deren Motivation jegliche Begründung vermissen lässt.

Und dann gibt mir der Episodenteil die Antwort: “How it’s Gotta Be” – “Wie es sein muss.”

Anscheinend muss es so sein. Warum auch immer. Wegen AMC? Wegen der Produzenten? Wegen Robert Kirkmans Abgang und Klage gegen AMC? Erhofft man sich durch den Schock der Zuschauer eine langfristige Bindung, um die sinkenden Quoten zu retten? Viele Fragen, keine Antworten.

Es gibt vieles, das man in dieser Episode kritisieren könnte. Die Liste ist lang, nichts macht Sinn. Man könnte nur den Staffelauftakt und das Midseason-Finale sehen und wäre trotzdem kein Stück dümmer. Da wäre dazu der Fakt, dass die The Walking Dead-Episode in vielen Momenten so dunkel war, dass man kaum etwas erkennen konnte oder das Mysterium, dass Ezekiel plötzlich wieder problemlos laufen kann. Simon lässt Maggie einfach weiterfahren. Wieso wollte Rick eigentlich wieder zurück zur Müllfrau? Was erhoffen sich Enid und Aaron wirklich bei den Frauen am Atlantik? Wie entkamen Negan und seine Leute? Wieso hat er ein scheinbar nie endendes Repertoire an Männern und Ressourcen? Wieso muss Ricks Gruppe alles gefühlte zehn Folgen lang planen, während Negan plötzlich sofort wieder machtvoll auftreten darf, wenn das Skript danach verlangt? Natürlich ist all das völlig bewusst vage gehalten, sodass im Falle des Falles die notwendigen Handlungen vollzogen werden können. Doch das macht es nicht besser. Alles ist erzwungen, nichts wird durch die Charaktere bestimmt. Die Figuren sind dort, wo der Plot sie haben muss. Und dann sterben sie. Das ist The Walking Dead.

All das ist mir aber egal.

Ich möchte nur über Carls Tod reden. (weiterlesen…)