PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Ben McKenzie spielt Jim Gordon in der Batman-Prequel Serie Gotham und sucht nach den Mörder von Bruce Waynes Eltern. Sieht ziemlich billig und auf eine halbherzige Comic-Book-Show, die schlussendlich nur ein typisches “Cop-Procedural-Plus” ist, habe ich auch keine Lust. Da erkennt man wieder mal die Eier von Marvel. Manchmal geht etwas schief, wie eben Agents of SHIELD, aber wenigstens glauben die an ihr Zeug. Aber hey, vielleicht gibt es Fans, die das interessiert. Wobei ich nicht glauben kann, dass es für viele Batman-Fans unbedingt cool ist, die Episode I-Phase ihres Lieblingsantihelden mitzuerleben. Das kann doch keinen interessieren, oder? Wird doch ohnehin erst ab Batman: Year One interessant.

Schöne Aktion von O2 und einigen Filmemachern aus Deutschland: “Du hast etwas erlebt, das dich weitergebracht hat? Etwas gemacht, das auch andere begeistern könnte? Teile deine kleinen, großen, erfreulichen oder erstaunlichen Erlebnisse. Wir verfilmen die beste Story mit den großen Regisseuren und Produzenten des deutschen Films. So läuft es ab Teile deine Erlebnisse bis zum 21.05.”

Eine Fachjury bestehend aus bekannten Regisseuren des deutschen Gegenwartskinos wie Dennis Gansel, Christian Ditter und Peter Thorwarth sowie einigen Produzenten nominiert unter allen eingereichten Geschichten die zwölf Besten. Nach der Vorauswahl der Jury werden die Nominierten online durch ein Community-Voting bewertet.

Die Story mit den meisten Stimmen gewinnt. (Leider.) Also bitte schön auf die Tränendrüse drücken, wenn ihr gewinnen wollt! Sie wird von den Regisseuren und den Produzenten von Die Welle, Bang Boom Bang, Wickie auf großer Fahrt und Fack Ju Göhte verfilmt und dann ins Kino gebracht. Ich halte zwar nicht viel von “crowdsourced filmmaking”, aber es ist ein Experiment und wir Deutschen brauchen davon mehr im Kino. Wer teilnehmen will: #YouCanDo #Biopic

Game of Thrones x Pizza

04 May, 2014 · Sascha · Fernsehen,Pizza · Comments

Best. Mashup. Ever. (via)

Nach der unglaublich coolen ersten Ausgabe gibt es nun 8-Bit Nietzsche. ACHT BIT NIETZSCHE!

Mein Freund Alexander Matzkeit ist schwer am Thema Kontinuität interessiert und wurde wie ich sehr hellhörig als Lucasfilm das alte Expanded Universe, bestehend aus Filmen, TV-Serien, Comics, Büchern, Videospielen, Rollenspielen, etc. zu “Legenden” herabstufte, um den neuen Filmen soviel kreative Freiheit wie möglich zu bieten.

Zusammen mit Alex habe ich mich via Instant Messenger über das Thema unterhalten und ihr könnt mitlesen.

Alex: Lass mich mal kurz zusammenfassen, was bisher geschah. Eigentlich schon mit Beginn der Star Wars-Filme, aber spätestens nach Return of the Jedi beginnen verschiedene Autoren, das Star Wars-Universum mit weiteren Geschichten zu füllen – in Büchern, Comics und Videospielen. Die Krux dabei ist, dass sie nicht nur Geschichten erzählen, die die Filme nicht tangieren, sondern durchaus auch mit den Charakteren aus den Filmen arbeiten, beispielsweise schreiben die “Thrawn”-Trilogie von Timothy Zahn und viele andere Bücher die Geschichte nach “Jedi” fort, schaffen gewissermaßen ihre eigenen Episoden 7 bis 9 und darüber hinaus. Lucas und Lucasfilm verdienen gut daran, mahnen aber auch immer, dass das “Expanded Universe”, wie es bald heißt, nicht kanonisch ist, sondern dass nur die Filme Evangelium sind. Als Lucas beginnt, mit den Prequels und Clone Wars selbst neue kanonische Geschichten im Star Wars Universum zu erzählen, übernimmt er manche Teile des Expanded Universe (zum Beispiel den Charakter Aayla Secura oder Kashyyyk, den Wookieplaneten) in seinen Kanon, andere nicht. Und jetzt, wenn J. J. Abrams und seine Leute selbst die Geschichte nach Jedi fortschreiben wollen, stehen sie natürlich vor dem Problem, dass sie überlegen müssen, inwieweit sie das Expanded Universe einbeziehen. Wofür haben sie sich entschieden?

Sascha: Abrams, Kasdan und die neu etablierte Lucasfilm Story Group, die in Zukunft die Kontinuität der neuen Filme und Geschichten überwachen werden, haben sich für einen reinen Tisch entschieden. 31 Jahre nach dem Release von Episode VI sind die Schauspieler nicht mehr in der Lage ihr Alter zu verbergen, weshalb die Filme, sofern sie Luke, Leia und Han involvieren sollten, den Sprung 30 Jahre in die Zukunft nach Return of the Jedi wagen müssen. Gleichzeitig wurde die Rückkehr von Peter Mayhew bereits vor der dieswöchigen, offiziellen Pressemitteilung bestätigt. Wer im Expanded Universe also etwas bewandert ist und eins und eins zusammenzählen kann, der wusste es spätestens dann; Lucasfilm lieferte dennoch offiziell Stellung vor dem Casting Announcement: Das Expanded Universe ist tot. Es spielt keine Rolle mehr bei der Kreation dieser neuen Filmtrilogie. Die alten Geschichten sollen dennoch weiter zugänglich bleiben, sie werden lediglich unter dem “Legends”-Banner veröffentlicht, um das alternative Universum kenntlicher zu machen. Dennoch ist selbst diese Ankündigung in ihrer Bedeutung für das gesamte Expanded Universe etwas schwammig. Man spricht hier davon, dass die neuen Filme, die nach Jedi spielen, “nicht die gleichen Geschichten erzählen werden”.

Das Expanded Universe ist jedoch wesentlich größer und älter als viele Unwissende glauben. Es besteht nicht nur aus der Weiterführung der Biographien der “großen Drei”, sondern erzählt selbstständige Geschichten, die bis 35.000 vor die Schlacht um Yavin zurückreichen. Als Fan dieser Galaxis und all ihren Geschichten könnte ich mir jetzt Hoffnung machen und den Reboot lediglich auf die Zeit nach der alten Trilogie verorten, aber die Etablierung eines neuen Teams, der Pressemitteilung inklusive dem Video klingt für mich nach einem gesamten Neustart. Michael Arndts ursprünglicher Drehbuchentwurf soll angeblich einen größeren Fokus auf die Solo/Skywalker-Kinder gerichtet haben, ähnlich wie die späteren Bücher, aber von ihm ist in der Pressemitteilung nicht einmal mehr die Rede und die nun vorgestellten Schauspieler passen mit ganz wenigen Ausnahmen und einem zugedrückten Auge auch nur so halb zu existierenden Charakteren. Also werden wohl auch die EU-Fans im Kino überrascht werden. It’s a brave new galaxy. (weiterlesen…)

Das Expanded Universe ist tot. Lang lebe das Expanded Universe! Lucasfilm macht reinen Tisch in seinem Expanded Universe um Abrams und Co. eine freie Spielwiese für Episode VII zu bieten, während die alten Romane, Comics, Games, etc. von nun an unter dem “Legends Banner” veröffentlicht werden. Gleichzeitig gibt es aber von der neu etablierten Lucasfilm Story Group auch neu abgesegnete Romane, die ab sofort als Canon gelten. Dies hier sind die ersten vier des neuen Expanded Universe:

STAR WARS: A NEW DAWN by John Jackson Miller, out 09/02/14. (Amazon-Partnerlink)

Lange Zeit gab es das Gerücht, dass Episode VII den Untertitel A New Dawn erhalten würde; befeuert wurde dies durch angebliche Insider, die den Namen in den Kreisen von Lucasfilm gehört haben wollen. Nun wissen wir, dass das stimmte – nur eben nicht im Bezug auf Episode VII. Wieso jetzt genau die Rebels Serie einen Roman braucht, mag ich nicht verstehen, immerhin hat man erst mal eine ganze Staffel Zeit um die Hintergründe der Figuren zu erkunden, aber ein Tie-In-Roman ist jetzt keine Seltenheit. Immerhin will man das volle Potential dieser IP ausnutzen, weshalb man wohl auch mit Comics rechnen darf. Apropos Comics: Autor John Jackson Miller gehört zum Stammautorenteam von Lucasfilm und hat bereits neben diversen Romanen wie Kenobi oder The Lost Tribe Of The Sith die Comic-Reihe Knight Errant verfasst und kennt sich in der Galaxie also sehr gut aus.

The first Star Wars novel created in collaboration with the Lucasfilm Story Group, Star Wars: A New Dawn is set during the legendary “Dark Times” between Episodes III and IV and tells the story of how two of the lead characters from the animated series Star Wars Rebels first came to cross paths. Featuring a foreword by Dave Filoni.

STAR WARS: TARKIN by James Luceno, out 11/4/14. (Amazon-Partnerlink)

James Lucenco gehört ebenfalls seit Jahren zum Stammautorenteam und seine Rückkehr ist wenig überraschend. Er schrieb bereits vor rund 15 Jahren an der New Jedi Order mit und seine Teile mit Han Solos Trauma nach dem Tod von Chewbacca zählen zu meinen Lieblingsteilen der Reihe. Er schrieb außerdem jüngst die Hintergrundgeschichte zu Hans Vehikel, dem Millenium Falcon, und vertiefte die Geschichte der Sith in Darth Plagueis.

Inwieweit Tarkin jetzt ebenfalls eine Hintergrundgeschichte brauch, weiß ich nicht. Ich habe ihn in The Clone Wars gesehen und fand das ganz in Ordnung. Auch im Roman Death Star von Michael Reaves & Steve Perry wurde für mich bereits alles erzählt, was ich von der Figur wissen muss, aber vielleicht kann uns Lucenco ja überraschen.

Bestselling Star Wars veteran James Luceno gives Tarkin the Star Wars: Darth Plagueis treatment, bringing a legendary character from A New Hope to full, fascinating life.

STAR WARS: HEIR TO THE JEDI by Kevin Hearne, out January 2015. (Amazon-Partnerlink)

Vom Titel und Cover her ist Heir To The Jedi von Kevin Hearne mit Abstand der interessanteste aus der ersten Reihe dieser neuen Romane, bis man sich die Zusammenfassung durchliest und merkt, dass der Roman zwischen der Schlacht um Yavin und den Ereignissen in The Empire Strikes Back spielt. Meine Hoffnung war, dass man vielleicht einen Roman in der nun großen weißen Fläche zwischen Episode VI und VII ansetzt und Lukes Bestreben erzählt, einen neuen Jedi-Orden zu gründen. Dies hätte wunderbar als Grundlage für das agieren können, was Abrams und Kasdan in Episode VII planen – sofern sie überhaupt an einem neuen Jedi-Orden interessiert sind, aber ich gehe mal stark davon aus. Stattdessen wird uns Kevin Hearne aber wohl von einem von Lukes Abenteuer à la Splinter of the Mind’s Eye bringen. Geht auch klar.

A thrilling new adventure set between A New Hope and The Empire Strikes Back, and—for the first time ever—written entirely from Luke Skywalker’s first-person point of view.

STAR WARS: LORDS OF THE SITH by Paul Kemp, out March 2015.

Zu Kemps Roman ist bisher noch nichts bekannt, eine Inhaltsangabe existiert ebenfalls nicht. Ausgehend von dem Cover darf man aber spekulieren, dass der Roman zwischen Episode III und IV spielt und die Beziehung von Darth Sidious zu seinem Schüler näher beleuchten wird. Das haben bereits mehrere Comics, die mir spontan einfallen, bereits getan, aber mit dem Zwiespalt aus Reue und Pflichtbewusstsein kann man immer nette Vader-Geschichten spinnen und auch dieser Roman dürfte, sofern er ein wenig tiefer in die Sith-Mythologie eindringt, definitiv spannend werden.

Kemp hat bereits drei Romane für das Star Wars Expanded Universe verfasst, darunter auch zwei Romane über den Jedi Jaden Korr, der gegen die neuen Sith unter Darth Krayt kämpfte. Er dürfte sich also mit den Beherrschern der dunklen Seite der Macht auskennen.

Star Wars: Rebels – Trailer

04 May, 2014 · Sascha · Fernsehen · Comments

Dave Filoni hat wieder zugeschlagen! Nachdem man eigentlich schon recht hohe Hoffnungen für die neue Star Wars CGI-Serie machen durfte, immerhin wollte man sich an den Konzeptzeichnungen von Ralph McQuarriere höchstpersönlich orientieren, kann dieser Trailer jedoch leider bisher nicht überzeugen. Technisch sieht das eins zu eins wie bei The Clone Wars. Mimik und Gestik als auch Design der Figuren sind sehr statisch.

Immerhin verlassen wir thematisch endlich die Klonkriege, von denen ich absolut die Schnauze voll habe. Inwiefern Rebels jedoch zu Zeiten des Galaktischen Imperiums neue Töne anschlagen kann, muss die Serie erst noch zeigen. Die Involvierung des Sith Inquisitors ist zumindest ist ein wenig enttäuschend, wissen wir doch von Obi-Wan und dem Expanded Universe, dass Vader die restlichen Jedi jagte.

Dass diverse andere Assassinen neben Vader existieren können, soll ja gar nicht in Frage gestellt werden, aber die Schaffung einer neuen Figur bei dieser so wichtigen Aufgabe muss erst noch begründet werden. Dass in dieser Gruppe von Outlaws ein Jedi ist, gefällt mir gut. Dass dieser jedoch als “Cowboy Jedi” beschrieben wird, macht mir wieder Angst. Das hat sicherlich nichts mit Dave Filonis Cowboy-Hut zu tun, der ihm festgewachsen scheint…

Trotz allem spielt Rebels zu einer höchstinteressante Zeit, die mit vielen Charakteren und Orten spielen kann. Und hey, The Clone Wars wurde auch erst ab der dritten Staffel erträglich, also mal abwarten.

Starring a small band of heroes — Sabine, Kanan, Hera, Ezra, Zeb, and Chopper — Star Wars Rebels is set in a time where the Empire rules through fear and shrouds the galaxy in darkness. This trailer offers many new glimpses at sequences from the show, including the starship Ghost chased by TIE Fighters; young Ezra watching as a Star Destroyer looms overhead; Stormtroopers marching; a zero-g fight between our heroes and Imperials; and Kanan, a secret Jedi, assembling his lightsaber and preparing for battle. It ends, however, with an Imperial officer reporting to the Inquisitor — the Empire’s Jedi hunter, seen and heard here for the first time.

Star Wars Rebels takes place between Star Wars: Episode III and IV as the Empire tightens its grip on the galaxy and a rebellion begins to form. The series, executive produced by Dave Filoni, Simon Kinberg, and Greg Weisman, is scheduled to premiere in fall 2014 as a one-hour special telecast on Disney Channel and will be followed by a series on Disney XD.