Haltet euch fest: Dank Nerdist können die Partynächte demnächst noch geekiger gestaltet werden, denn es wird eine Star Wars Version von Looping Louie geben. Das Kinderspiel tauchte vor ein paar Jahren plötzlich in unser aller Leben als beliebtes Trinkspiel auf, das Shots als Bestrafung einsetzt und mit steigendem Alkoholpegel immer schwieriger wird. Nun will Nerdist auch noch die Geeks von dem Spiel überzeugen: In der Variation fliegt Looping Chewie in seinem kleinen Plastikfalen im Kreis und versucht Stormtrooper umzunieten. Wenn ich gerne Alkohol trinken würde, wäre das wohl mein Untergang.
Terrence Malicks neuer Film Knight of Cups feierte gestern seine Premiere auf der Berlinale und die Meinungen sind erwartungsgemäß gespalten (Kino-Zeit z.B. hat dem Film sowohl eine positive als auch eine negative Kritik gewidmet). Da ich leider nicht auf der Berlinale bin, kann ich keine eigene Meinung einwerfen.
Sofern ich mich aber mal für die Berlinale als Pressemensch bewerben sollte und, was zu erwarten wäre, nicht angenommen werden würde, bräuchte ich mich nicht sonderlich schlecht zu fühlen. Die Pressekonferenz beweist nämlich auf höchst amüsante Art und Weise, dass einige Wenige, die von der Organisation als würdig erachtet wurden, ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatten. So wurde nämlich der arme Nicolas Gonda, Produzent sämtlicher Malick-Filme seit The Tree of Life (und den kommenden wie z.B. Voyage of Time), mehrfach für den Regisseur gehalten. Malick meidet bekanntlich diese Veranstaltungen und lebt auch sonst sehr zurückgezogen, was bereits zuvor für lustige Videos gesorgt hat. Aber was will man auch von TMZ erwarten… (weiterlesen…)
Silicon Valley war ein unerwartetes Highlight des letzten Fernsehjahres. Man hatte befürchten dürfen, dass eine weitere Serie Nerds wie The Big Bang Theory abstempelt oder den Arbeitsalltag eines Startsups fälschlich darstellt. Doch zur allgemeinen Überraschung gelang Mike Judge ein neuer Geniestreich, der so nah an der Wirklichkeit ist, dass es weh tut.
In der zweiten Staffel darf sich Pied Piper trotz dem Erfolg im Staffelfinale aber weiter mit den alltäglichen Problemen eines Startsup rumschlagen, die durch die exzentrischen Persönlichkeiten des Teams weiter verkompliziert werden. Dürfte lustig werden, weiter geht es am 12. April, zeitgleich mit Game of Thrones – HBO kennt sein Klientel.
Hier noch zwei Kleinigkeiten: Showrunner Mike Judge war neulich zu Gast bei Marc Maron im WTF Podcast und sprach dort u.a. über seine schlimme Zeit als Entwickler und Programmier im Silicon Valley. Darüberhinaus hat jemand unter dem Synonym vinithmisra ein paar wissenschaftliche Überlegungen zur “Optimal Tip-to-Tip Efficiency” getätigt und anschließend eine zwölfseitige, wissenschaftliche Arbeit darüber verfasst, mit Gleichungen, Grafiken und allem Drum und Dran. That’s gold, Jerry!
A probabilistic model is introduced for the problem of stimulating a large male audience. Double jerking is considered, in which two shafts may be stimulated with a single hand. Both tip-to-tip and shaft-to-shaft configurations of audience members are analyzed. We demonstrate that pre-sorting members of the audience according to both shaft girth and leg length allows for more efficient stimulation. Simulations establish steady rates of stimulation even as the variance of certain parameters is allowed to grow, whereas naive unsorted schemes have increasingly flaccid performance.
Ich finde diesen ganzen “musicless” Introkram ein bisschen zu omnipräsent in den letzten Wochen, um da richtig drauf abzufahren, aber bei Monks Titelsequenz mache ich da eine Ausnahme. Immerhin ist kaum ein Intro im letzten Serienjahrzehnt, in dem solche Sequenzen ohnehin marginalisiert wurden, so markant gewesen und bei Monk macht dieser Spaß auch irgendwo thematisch Sinn. Viel Blabla, will sagen: Gut gemacht. (via)
HBO war so freundlich und hat das dreißigminütige Making Of Special “A Life In The Day” für alle bei YouTube hochgeladen. Game of Thrones wird international und on location in Spanien, Kroatien und Nordirland produziert, weshalb selbst ein einziger Tag hinter den Kulissen unglaublich spannend ist. Kleine Vorwarnung: Man sollte schon an der Produktion selbst interessiert sein. Von den Schauspielern sieht man nämlich eher weniger, es geht tatsächlich mehr um die beeindruckende Logistik hinter dieser einzigartigen Show.
Der geschätzte Herr Kollege Wolfgang M. Schmitt jun. von Die Filmanalayse war gestern nachmittag im Kino und sah sich Jupiter Ascending an. Was er zu berichten hat, ist wie immer verblüffend.
Nach “Matrix” und “Cloud Atlas” haben Lana und Andy Wachowski wieder einen neuen Film gedreht. In “Jupiter Ascending” spielen viele bekannte Schauspieler mit: Mila Kunis, Channing Tatum, Sean Bean, Eddie Redmayne und Douglas Booth. Der Film dauert 127 Minuten. Mehr dazu im Video!
Das ging schnell. Nachdem das Spiel erst letzte Woche angekündigt wurde, gibt es nun einen ersten, kleinen Teaser zu LEGO Jurassic World. Das Spiel wird die erste Trilogie und den neuen Film in einem riesigen Abenteuer bündeln und den markanten Humor der gesamten LEGO-Videospielreihe nach Isla Nublar bringen. Sieht ulkig aus und wird im Sommer für gängigen Spieleplattformen erscheinen. (Danke Matthias)
Als großer Fan von Christophe Bec reviewe ich hier seit langer Zeit seine großartige Comic-Reihe Prometheus, in der Aliens die Welt 13 Tage lang terrorisieren. Seit etwas mehr als einem Monat gibt es nun jeweils zwei neue Bände von Splitter. Während einer davon dem Leser eine tolle Adaption bietet, verharrt der andere in den ständig gleichen Tropen des Künstlers.
Christophe Bec ist ein fleißiger und vielbeschäftigter Mann mit einer Vielzahl an laufenden Projekten. Leider zeigt sich dieser Umstand in vielen kleinen Momenten in seinem neuen Comic, den er erneut zusammen mit Zeichner Stafano Raffaele produziert hat. „Deepwater Prison“ weist daher auch viele Parallelen zu ihrer gemeinsamen Alien-Invasions-Geschichte „Prometheus“ auf – leider jedoch fast ausschließlich die schlechten.
Die Aufmachung des Splitter Verlages ist immerhin gewohnt solide. Das Hardcover liegt prima in der Hand, macht sich super im Regal, die Covergestaltung ist ansprechend und verspricht ein mysteriöses Abenteuer. Leider geht dieses jedoch keine neuen Wege, sondern wandert auf vertrauten Pfaden.
Bec pickt sich zwar erneut ein interessantes Setting heraus, immerhin handelt es sich hier den Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis, das auf dem Meeresboden liegt, und füllt es mit seinen bekannten Elementen wie motivierten Antihelden, toughen Frauen, Verschwörungen, viel Gewalt, Blut und ein bisschen nackter Haut.
Trotzdem gestaltet sich bisher aus diesem Mix keine erwähnenswerte Geschichte. Und irgendwelche Monster als inzwischen erwartbares, übernatürliches Element dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Raffaeles Zeichnungen sind ebenso uninspiriert. Seine Figuren sind entweder austauschbar mit Sekundärfiguren aus „Prometheus“ oder gleichen erneut bekannten Hollywoodfiguren (hier: Kevin Bacon und Nicolas Cage), sodass man das Gefühl bekommt, hier handelt es sich um Storyboards für einen Actionfilm aus den Neunzigern.
Dazu wirken Großaufnahmen, wie der Untergang einer Ölplattform, abgepaust (hier: Deepwater Horizon). Der erste Band ist eine kleine Enttäuschung. Bec und Raffaele können besser – vielleicht im zweiten Band, der sich bereits in Vorbereitung findet.
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Autor und Zeichner Christophe Bec hat sich bereits bei mehreren Werken, wie zum Beispiel in der erfolgreichen „Carthago“ Comic-Reihe und ihren Spinoffs sowie der aktuell anlaufenden „Deepwater Prison“ Serie, von kryptozoologischen Legenden inspirieren lassen.
In seinem neuesten Comic lässt er sich nicht mehr nur von Literaturklassikern inspirieren, sondern adaptiert direkt einen selbst. Arthur Conan Doyles „Vergessene Welt“ dient ihm nun als Vorlage, die er zusammen mit den Zeichnungen von Fabrizio Faina und Mauro Salvatore in ein eigenständiges Werk produziert.
Vor allem die liebevollen Bilder und Zeichnen überzeugen, sodass selbst Kenner des Werkes die verzaubernde Wirkung des Comics nicht abschlagen können. Insbesondere Andrea Scoppettas Kolorierung verleiht dem Abenteuer eine detailgetreue Atmosphäre. Über mehrere Double Splash Pages wird die enorme Größe dieser vergessenen Welt spürbar gemacht, während die blasse Farbpalette die Welt sowohl lebendig werden lassen und in greifbare Nähe rückt als auch ihr post-viktorianisches Setting hervorhebt.
Die Figuren entsprechen ihren Vorbildern aus Doyles Roman, werden jedoch auf Grund der wenigen Interaktionen im ersten Band auf ihre wesentlichen Charakteristika reduziert. Dennoch funktioniert die Geschichte bislang sehr gut.
Der erste Band versprüht eine willkommene Note aus Abenteuer und Gefahr mit den wunderschönen Landschaften Südamerikas und Dinosauriern. Trotzdem bleibt, wie so oft bei Veröffentlichungen des Splitter Verlages, der Inhalt jedoch die Magie des außerordentlichen Covers schuldig – bisher. Teil 2 ist in Vorbereitung.
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